Aktuelles

03.08.2022
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Achtung Neuerungen ab dem 15. August!

Bild: Pixabay
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat die BEG Einzelmaßnahmen angepasst, um im Bereich der Sanierung einen noch stärkeren Klimaschutzeffekt zu erreichen und die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl zu verringern.
Die Förderfähigkeit von gasbetriebenen Heizungen und den damit einhergehenden Umfeldmaßnahmen in der BEG wird aufgehoben. Das betrifft:
• die Förderung von Gas-Brennwertheizungen („Renewable-Ready“)
• Gas-Hybridheizungen und
• gasbetriebene Wärmepumpen.
Für den Austausch einer gasbetriebenen Anlage wird ein Heizungs-Tausch-Bonus von 10 Prozent zusätzlich zum regulären Fördersatz eingeführt.
Für Änderungen bei den BEG Einzelmaßnahmen beim BAFA gilt eine Übergangsfrist bis einschließlich 14.08.2022. In diesem Zeitraum kann nur ein Antrag pro Antragsteller gestellt werden. Aufgrund von Aussagen seitens des BMWK (Webkonferenz am 28.07.2022) greift diese Vorgaben nicht, soweit ein Dienstleister mit einer Vollmacht des Hausbesitzers den Antrag stellt. Das bedeutet, in der Übergangsfrist bis zum 15.08.2022 können Handwerksbetriebe wie bisher Anträge im Auftrag ihrer Kunden in beliebiger Zahl stellen. Wir weisen aber darauf hin, dass diese Aussage eben nur mündlich im Rahmen der angesprochenen Websitzung erfolgte und sich so nicht direkt aus dem veröffentlichten Änderungstext ergibt. Die Änderungen der neuen Richtlinie werden zum 15.08.2022 in Kraft treten.
Alle detaillierten Informationen und die neuen Fördersätze für Anträge ab dem 15.08.2022 finden Sie unter:

https://www.bafa.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/20220726_anpassung_beg.html?nn=15129584

Wir bitten Sie um Verständnis, dass der Fachverband aufgrund der Kurzfristigkeit durch die verantwortlichen Bundesstellen, keine Beratung zur Änderung durchführen wird. Bitte sehen Sie von entsprechenden Nachfragen ab. Wir bemühen uns, so schnell wie möglich auf die vielen Fragen, die sich mit den Änderungen ergeben und zu denen momentan keine Angaben seitens der verantwortlichen Stellen vorliegen, Antworten zu erhalten.

Insoweit bitten wir Sie, sich mit Ihren Nachfragen direkt an das BAFA zu wenden, da nur dieses zurzeit eine rechtsichere Auslegungsantwort geben kann.

Pressemitteilung des BAFA hierzu:
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/07/20220726-bundeswirtschaftsministerium-legt-reform-der-gebaeudefoerderung-vor.html

FAQ-Liste: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/B/beg-reform-faq-liste.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Richtlinien-Änderungstext:
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/A/aenderungsbekanntmachung-beg-reform.html

Für politische Rückmeldungen können Sie sich gerne an das BMWK direkt wenden: info@bmwk.bund.de

Bitte beachten Sie auch unsere Sonderseite mit allen Details zur BEG: www.fvshkbw.de/service/tipps-beg

03.08.2022
Erste Regelungen des neuen EEG 2023 treten in Kraft: Vorfahrt für Erneuerbare

Bild: Pixabay Photovoltaik
Zur Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien greift seit dem 29. Juli der Grundsatz, dass die Nutzung erneuerbarer Energien im überragenden öffentlichen Interesse liegt und der öffentlichen Sicherheit dient. Damit haben erneuerbare Energien bei Abwägungsentscheidungen Vorfahrt.

Zudem wurde die Vergütung für alle neuen PV-Dachanlagen gehoben. Dies sind nur erste Beschleunigungs-Maßnahmen, die mit dem novellierten Erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG) einhergehen. Der Großteil der weiteren Regelungen des neuen EEG tritt zum 1. Januar 2023 in Kraft.

Informationen: www.bmwk.de

04.08.2022
Energiesicherungspaket: Fokus auf Heizungscheck, hydraulischer Abgleich und Heizungspumpe

Bild:Pixabay Heizkörper
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat ein zusätzliches Energiesicherungspaket vorgelegt. Dieses hat im Kern drei Elemente: Die Befüllung der Gasspeicher wird noch einmal gestärkt, der Erdgasverbrauch in der Stromerzeugung gesenkt sowie Effizienz- und Einsparmaßnahmen ausgeweitet.

So ist geplant, einen Heizungscheck verpflichtend für Eigentümer von Gasheizungen einzuführen. Über die Umsetzung sind Gespräche mit Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) angelaufen. Mehr Effizienz lässt sich auch über einen hydraulischen Abgleich erzielen. Ihn sollen künftig alle Eigentümer von Gebäuden mit zentraler Wärmeversorgung – also in der Regel Mehrfamilienhäuser – machen, wenn sie ihn nicht in den letzten Jahren schon durchgeführt haben. Ebenfalls für Gebäude mit zentraler Wärmeversorgung soll der Austausch ineffizienter, ungesteuerter Heizungspumpen verbindlich werden.

Informationen: www.bmwk.de

03.08.2022
Warmwassertemperatur zu senken ist keine gute Idee

Bild: Pixabay Trinkwasser
Angesichts der Preisexplosion bei Gas- und Öl könnten Immobilieneigentümer leicht auf die Idee kommen, die Temperatur des Warmwassers abzusenken oder die Anlagen zeitweilig herunterzufahren. Keine gute Idee, warnen Sachverständige für Trinkwasserhygiene.

So hat unter anderem der Fachverband gegenüber dem Umweltministerium Baden-Württemberg eine fachliche Einschätzung abgegeben. Demnach lassen die allgemein anerkannten Regeln der Technik ein Absenken auf 55 Grad Celsius nicht zu. Sie nennen bei zentralen Warmwassersystemen als Minimaltemperatur 60 Grad Celsius.

Das Landesgesundheitsamt (LGA) als oberste Umsetzungsbehörde der Trinkwasserverordnung in Baden-Württemberg hat bereits April 2022 darauf hingewiesen, dass Temperaturen von 55 Grad Celsius als mikrobiell kritisch anzusehen sind.

Informationen: www.vermieter-ratgeber.de

03.08.2022
Heizen mit Holz ist gefragt – mit Folgen

Foto: BuVBB
Die Energiekrise hat viele Auswirkungen. Der Ukraine-Krieg und die Sorge um die Energieversorgung haben viele Bürger verunsichert und so steigt die Nachfrage nach Öfen und Brennholz.

Der Bundesverband Brennholzhandel und Brennholzproduktion e.V. (BuVBB) geht zwar davon aus, dass es „moderate Preisanpassungen“ geben wird, aber dass es astronomische Preissprünge wie bei Öl oder Erdgas nicht geben wird.

Wer allerdings dieser Tage Brennholz kaufen möchte, wird immer öfter eine Enttäuschung erleben. Die Lagerflächen der Brennholzhändler sind so gut wie leer und die Produktion neuer Ware ist aus vielerlei Gründen nicht kurzfristig realisierbar. „Das liegt zum einen an der Beschaffung der Rohware aus dem Wald, da diese in der Regel Monate im Voraus bestellt wird“, erläutert Klaus Egly, 1. Vorsitzender des BuVBB. „Zum anderen kann vorhandene Rohware nicht kurzfristig und in unendlichen Mengen produziert werden.“ Auch dauert der Trocknungsprozess an der Luft ohne technische Hilfsmittel einige Monate. Zur technischen Trocknung des Holzes wird überwiegend Abwärme eingesetzt. Auch diese Wärme ist nicht unendlich verfügbar.

Da die Brennstoffqualität einen ganz erheblichen Einfluss auf eine saubere Verbrennung hat, haben der HKI und der BuVBB das Qualitätszeichen „Kooperation Sauberes Holzfeuer“ ins Leben gerufen. Mit konkreten Kriterien, die bei der Produktion, der Holzlieferung sowie im Kundenservice einzuhalten sind. Ein Qualitätssiegel, welches dem Käufer hochwertiges und nachhaltiges Scheitholz zur sofortigen Nutzung garantiert, mit festgelegten Standards an die Holzqualität für eine emissionsarme und optimierte Verbrennung.

Informationen: www.bundesverband-brennholz.de

03.08.2022
Pelletheizung oder Wärmepumpe – was lohnt sich mehr?

Foto: Pixabay Wärmepumpe
Während die Preise für Öl und Gas starken Schwankungen unterliegen, lohnt sich der Umstieg auf eine Pelletheizung oder Wärmepumpe. Beide Heizungsarten können sich im Neu- und Altbau rechnen – ökologisch wie wirtschaftlich.

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online stellt die beiden Heizungsarten auf ihrer Webseite gegenüber, erklärt die Funktionsweisen und vergleicht Vor- und Nachteile. Verbraucher können zudem mit einem Online-Modernisierungscheck Potenziale in den eigenen vier Wänden prüfen oder eine geplante Maßnahme gegenchecken lassen.

Informationen: www.co2online.de

03.08.2022
Toilettenpapier allein genügt oft nicht

Foto: Geberit
Hygiene und ein sauberes Gefühl im Intimbereich haben einen hohen Stellenwert in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer GfK-Studie im Auftrag von Geberit zum Thema Hygiene. Demnach gaben 97 Prozent der rund 2.000 befragten Personen aus Deutschland an, dass es ihnen wichtig oder sehr wichtig ist, sich von Kopf bis Fuß sauber zu fühlen.

Gezielt nach der Intimhygiene gefragt, gaben 37 Prozent an, sich nach dem Toilettengang nicht komplett sauber zu fühlen. Das ist wenig überraschend, wenn man berücksichtigt, dass die meisten Verbraucher sich noch immer mit einfachem Toilettenpapier reinigen. Um dem Sauberkeitsgefühl nachzuhelfen, hat fast jeder dritte Umfrageteilnehmende schon einmal feuchtes Toilettenpapier zur Hilfe genommen. Dieses hat allerdings den Nachteil, dass es Hautirritationen auslösen und die Entwässerungsleitungen verstopfen kann.

75 Prozent der Befragten der Studie können sich eine Reinigung mit Wasser nach dem Toilettengang vorstellen. Installateure sollten sich daher nicht scheuen, das Thema Dusch-WCs im Kundengespräch aufzugreifen, zumal weitere Studienergebnisse belegten, dass die Installateure aufgrund ihrer Kompetenz und Expertise ein großes Vertrauen bei den Befragten genießen. Was zudem besonders auffiel: die meisten Befragten hatten dann ein Dusch-WC gekauft, wenn sie es zuvor ausprobieren konnten.

Informationen finden Sie hier

03.08.2022
Handwerk ist hier auch Frauensache – Initiative setzt ein Zeichen

Foto: Hw Frauensache
Mädchen und Frauen den Einstieg ins Handwerk zu erleichtern, das ist das Ziel der Initiative „Handwerk ist hier auch Frauensache“. Der Bundesverband UnternehmerFrauen im Handwerk e.V. will Mädchen und junge Frauen ermutigen, sich nicht abschrecken zu lassen, wenn sie sich für einen klassisch geprägten männlichen Handwerksberuf interessieren.

Betriebe der UnternehmerFrauen im Handwerk, die Mädchen und Frauen auf ihrem Weg ins Handwerk ausdrücklich unterstützen, können an dieser Kampagne teilnehmen und damit nach außen demonstrieren, dass die bei ihnen willkommen sind.

Informationen auf www.ufh-bv.de und im Flyer

14.06.2022
Ausbildungszahlen steigen: Trend zum Anlagenmechaniker SHK ungebrochen

Foto: ZVSHK
Immer mehr Jugendliche in Baden-Württemberg wollen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) werden. Das belegen die aktuellen Ausbildungszahlen.
Demnach ist die Zahl der Neuverträge 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent gestiegen, erneut nach bereits 7,9 Prozent in 2020. Seit 2012 ist die Zahl der Neuverträge in Baden-Württemberg sogar um 44 Prozent gestiegen. Die Gesamtzahl aller Auszubildenden in allen 3,5 Lehrjahren steigt damit um 6,8 Prozent auf 4.660 in diesem Beruf.
„Die Entwicklung zeigt, dass der Beruf seit Jahren sehr attraktiv ist und von den Jugendlichen angenommen wird“, bewertet Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes SHK, die Situation. „Der Anlagenmechaniker SHK ist der Klimaberuf schlechthin, wenn es darum geht, die Energiewende im Gebäude umzusetzen. Wer heute eine Ausbildung in diesem Bereich macht, hat in den nächsten zwei Jahrzehnten einen sicheren Job. Dass sich das auch finanziell lohnt, dafür hat der letzte Tarifabschluss gesorgt: um durchschnittlich 5,9 Prozent wurden die Ausbildungsvergütungen zum kommenden Ausbildungsjahr erhöht.
Die SHK-Berufsorganisation bestätigt auch einen Wandel im Berufsbild: „Die Aufgaben werden immer komplexer. Gebäudeautomation, Wärmepumpen, aber auch hybride Heizungsanlagen sowie Klima- und Lüftungstechnik sind Bereiche, in denen neben Engagement auch anspruchsvolles Wissen gefragt ist.“

Informationen: www.fvshkbw.de/presse; www.zeitzustarten.de

14.06.2022
Neue Kampagne: „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“

Foto: WM Kampagne
Zusammen mit einem breiten Bündnis von Verbänden hat Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck zum Energiesparen aufgerufen und eine neue Kampagne mit Vorschlägen für kurz- und längerfristige Maßnahmen zum Energiesparen gestartet. Bei einem Energieeffizienz-Gipfel in Berlin verabschiedeten das Ministerium gemeinsam mit Sozialpartnern, Wirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden sowie kommunalen Spitzenverbände eine Erklärung, in der alle Akteure einen Beitrag zum Energiesparen zum Ausdruck bringen

Mit der neuen Kampagne „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“ appelliert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) an die Gesamtheit der mehr als 80 Millionen Bundesbürger, gemeinschaftlich mehr Tempo zu machen und zu schauen, wo jede und jeder Einzelne einen kleinen Beitrag leisten kann. Die Kampagne richtet sich an Industrie, Mittelstand und Verbraucher.

Die Kampagnen-Motive mit ihren Botschaften zum Energiesparen werden auf digitalen Screens in Stadtzentren, auf Nachrichtenseiten im Internet mit einer großen Reichweite sowie auf Bannern in den sozialen Netzwerken zu finden sein. Begleitet wird die Kampagne von Dialogmöglichkeiten (Telefon-Hotline, Veranstaltungsreihen, Stakeholder-Dialoge), Förderprogrammen und Energieberatungsangeboten.

Informationen: www.energiewechsel.de

14.06.2022
Wärmepumpen und erneuerbare Energien verringern Erdgasabhängigkeit“

Foto: DIW Berlin
Ein forcierter Umstieg von Gasheizungen auf Wärmepumpen reduziert nicht nur die Abhängigkeit von russischen Erdgaslieferungen. Gesamtwirtschaftlich gesehen könnten – je nach Höhe des Gaspreises – sogar Kosten eingespart werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

„Eine wichtige Rolle für einen beschleunigten Umstieg auf Wärmepumpen spielt die Erhöhung der erneuerbaren Stromerzeugung“, so Studienautor Wolf-Peter Schill. „Insbesondere der Ausbau der Photovoltaik kann die wachsende Stromnachfrage befriedigen, denn die Kapazitäten der Windkraft dürften im betrachteten Zeitraum nicht beliebig steigerbar sein.“

Derzeit wird rund die Hälfte aller Wohnungen in Deutschland mit Erdgas beheizt. Bei Neubauten ist die Wärmepumpe auf dem Vormarsch – im vergangenen Jahr wurde in knapp der Hälfte der neuen Wohnungen eine Wärmepumpe installiert. Damit stieg ihre Zahl bis Ende 2021 auf rund 1,4 Millionen.

Mit einem Open-Source-Stromsektorenmodell haben die Ökonomen in verschiedenen Szenarien für das Jahr 2030 durchgerechnet, wie sich der Stromsektor und die Kosten für den Ausbau von Wärmepumpen entwickeln. Im ambitioniertesten Szenario würden insgesamt rund 7,5 Millionen Wärmepumpen knapp ein Viertel der gesamten Raumwärme und des Warmwassers liefern. Dafür würde der Stromverbrauch gegenüber einem Referenzszenario mit 1,7 Millionen Wärmepumpen um neun Prozent steigen. Setzt man dabei auf Solarenergie, müssten die Photovoltaik-Kapazitäten um knapp ein Viertel ausgeweitet werden. Im Gegenzug könnte Erdgas im Umfang von 15 Prozent der russischen Importe des Jahres 2021 eingespart werden.

Informationen: www.diw.de

14.06.2022
Auch Pelletmarkt von allgemeinen Preissteigerungen betroffen“

Foto: DEPI
Der Pelletpreis war im letzten Jahrzehnt von einer geringen Dynamik geprägt. Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) berichtet, lag die durchschnittliche jährliche Preissteigerung von 2012 bis 2021 bei nur 0,24 Prozent; inflationsbereinigt war sogar ein Preisrückgang von 1,44 Prozent zu verzeichnen.

Die aktuelle Entwicklung sei außergewöhnlich, so das DEPI, da der Pelletpreis um diese Jahreszeit normalerweise rückläufig sei. Die Gründe dafür liegen laut dem Institut in den kriegsbedingten globalen Verwerfungen der Energiemärkte, deren Auswirkungen auch den Pelletmarkt treffen. Angesichts einer weiterhin zufriedenstellenden Rohstofflage in Deutschland ist die aktuelle Preissteigerung im Wesentlichen auf eine sprunghaft angestiegene Nachfrage sowie erhöhte Kosten bei Produktion und Transport der Holzpresslinge zurückzuführen – Ursachen, die allgemein für die bei vielen Produkten in Deutschland festzustellende Verteuerung gelten.

Das DEPI macht die Gründe auf seiner Webseite transparent, räumt jedoch ein, dass eine Aussage dazu, wann sich diese Situation beruhigt, schwer möglich sei. Betreibern von Pelletheizungen sei momentan zu raten, nur bei Bedarf das Lager mit der notwendigen Menge aufzufüllen und die weitere Preisentwicklung zu beobachten.

Informationen: www.depi.de

14.06.2022
Lüftung mit Wärmerückgewinnung kann 25 bis 50 % Heizenergie einsparen“

Foto: co2online
Deutschland muss seine Abhängigkeit von Energieimporten möglichst schnell verringern, um die Versorgungssicherheit und bezahlbare Energiepreise zu gewährleisten. Auch für das Erreichen der Klimaschutzziele muss der Energiebedarf schnellstmöglich gesenkt werden.

Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH) und der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK), die gemeinsam das „Bündnis für Wohnungslüftung“ tragen, setzen sich in einem Positionspapier für Maßnahmen ein, die einen entscheidenden Beitrag dazu leisten können: Die Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ermöglicht demnach Heizenergieeinsparungen (Endenergie) von circa 25 bis 50 Prozent und eine Verringerung der CO2-Emissionen in ähnlicher Größenordnung.

Die beiden Verbände schlagen im Zusammenhang mit der geplanten Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) drei Lösungsschritte vor, um die Energieverschwendung durch unnötige Lüftungswärmeverluste zu verringern:

• Die Wärmerückgewinnung aus der Gebäudeabluft sollte als erneuerbare Energie anerkannt werden.
• Damit in jedem Neubau eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert wird, sollte sie als verpflichtender Standard festgelegt werden.
• In der Sanierung sollte eine attraktive Förderung dazu beitragen, dass diese zukunftsweisende Technologie ihren Einsatz in der Breite findet.

Informationen: www.fgk.de; www.bdh-industrie.de

14.06.2022
Nachhaltigkeit – auch Kriterium bei der Fliesenwahl“

Foto: Deutsche Fliese/ Steuler
Die keramische Fliese ist ein Musterbeispiel für ein gesundes und nachhaltiges Bau- und Wohnmaterial, so der Bundesverband Keramische Fliesen e.V., denn Keramik

• dünstet keine Schadstoffe aus
• bietet Hausstaubmilben und sonstigen Mikroorganismen keine Lebensgrundlage und
• ist aufgrund ihrer Langlebigkeit ideal für das ressourcenschonende Bauen geeignet.

Die Produkte deutscher Qualitätsproduzenten punkten hinsichtlich ihrer ökologischen Verträglichkeit doppelt: Die deutschen Fliesenproduzenten sind internationale Vorbilder in puncto Umweltschutz und Energieeffizienz. Zudem produzieren sie Fliesen mit heimischen, natürlichen Rohstoffen und vertreiben ihre Produkte ohne lange Transportwege, die bei Importfliesen einen nicht zu unterschätzenden CO2-Ausstoß verursachen. Mit dem IBU-Siegel dokumentieren die Hersteller der Qualitätsinitiative „Deutsche Fliese“ die Nachhaltigkeitszertifizierung, die für Transparenz und Glaubwürdigkeit steht.

Wer seine Kunden für dieses Thema sensibilisieren möchte, kann beim Verband kostenlos einen Info-Flyer zum Thema Nachhaltigkeit herunterladen.

Informationen: www.fliesenverband.de

14.06.2022
Mehr Orientierung bei der Auswahl von Fachleuten durch „Leitlinie Handwerk“

Foto: ZAB
Für den Erfolg einer Sanierung ist es entscheidend, dass sie fachgerecht geplant und durchgeführt wird. Aus diesem Grund hat der Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg gemeinsam mit weiteren, an energetischen Sanierungen beteiligten Handwerksverbänden und dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramm Zukunft Altbau ein neues Qualitätssiegel erarbeitet: die „Leitlinie Handwerk“.
Hauseigentümer erkennen anhand des Qualitätssiegels, dass es sich um Innungsfachbetriebe handelt, die mit ihrer Arbeit zu einer besseren Sanierungsqualität und damit zum dringend notwendigen Klimaschutz beitragen. Mit der Zustimmung zur „Leitlinie Handwerk“ bestätigt der Betrieb, dass er individuell, gewerkeübergreifend und neutral berät, energieeffiziente Gebäudestandards und erneuerbare Energien empfiehlt und sich entsprechend weiterbildet. Das schafft gegenüber Verbrauchern von Anfang an zusätzliches Vertrauen und ein gemeinsames Verständnis.

Informationen: www.fvshkbw.de/llhw-fachbetrieb; www.zukunftaltbau.de/im-eigenheim/leitlinie-handwerk

14.06.2022
Vorgeschmack auf den Jubiläums-Verbandstag: Festschrift ist online

Foto: FV SHK BW
75 Jahre Fachverband SHK Baden-Württemberg – das feiert die SHK-Berufsorganisation beim Jubiläums-Verbandstag am 15. und 16. Juli in Pforzheim.

Wer gerne einen kleinen Vorgeschmack hätte, der kann die neue Festschrift jetzt bereit als E-Paper online durchblättern. Ergänzend erhalten alle Innungsfachbetriebe die Festschrift als 110 Seiten-starke Broschüre mit den Juni-Rundschreiben Ende Juni ins Haus geliefert.

Enthalten sind nicht nur alle Informationen zu dem zweitägigen Event, sondern auch eine komplette Organisationsübersicht mit allen Ansprechpartnern und Kontaktdaten. Besonderen Mehrwert bieten die Fachbeiträge, in denen die Autoren das Schwerpunktthema „Transformation im SHK-Handwerk“ aus verschiedenen Blickwinkeln aufgreifen. Aspekte wie Klimaschutz und das Heizen der Zukunft, Chancen auf dem Lüftungsmarkt, erforderliche Anpassungen bei Mitarbeitern und Führungskräften, Hilfestellungen durch digitale Tools und Maßnahmen des digitalen Marketings bringen neue Impulse.

Anmeldungen zum Verbandstag mit Festabend, Fachtagung und Rahmenprogramm sind noch bis zum 30. Juni möglich: am einfachsten geht dies online umfrage.fvshkbw.de/s/verbandstag2022

14.06.2022
Verbändevereinbarung aktualisiert: Zusammenarbeit zum Gelingen der Energiewende

Foto: ZVSHK
Mit der Überarbeitung der bestehenden Paragraf 7a-Verbändevereinbarung und einer gemeinsamen Stellungnahme zur Eintragung in das Installateurverzeichnis schaffen die Sanitär-, Heizung- und Klima-Handwerke gemeinsam mit den Elektro-Handwerken die Grundlage für gewerkeübergreifendes Arbeiten im Zuge der Energiewende. Gleichzeitig soll mit dieser Maßnahme dafür gesorgt werden, dass die hohen Qualifikationsanforderungen im Handwerk auch künftig sichergestellt werden.

Die Paragraf 7a-Vereinbarung definiert fachliche Anforderungen, die für die Ausführung von Tätigkeiten im jeweils anderen Gewerk zu erfüllen sind und erleichtert es Betrieben aus dem Bereich SHK wie auch ihren Kollegen aus dem Elektrobereich, im Interesse der Kunden Leistungen aus einer Hand anzubieten. Sie definiert zudem die Voraussetzungen für ein bundeseinheitliches Verfahren und gibt den Handwerkskammern ein wichtiges Instrument für die Eintragung in die Handwerksrolle gemäß Paragraf 7a HwO an die Hand.

Mit einer weiteren Verbändeerklärung hoben beide Verbände die Bedeutung der Eintragung in das Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers (Strom, Gas und Wasser) hervor. Mit dem Verfahren zur Eintragung ins Installateurverzeichnis wird geprüft, ob die notwendigen fachlichen Qualifikationen für Arbeiten am Strom- oder Gasnetz an Verteilnetzen vorhanden sind und ob sich diese auch auf dem aktuellen Stand befinden.

Informationen: www.zvshk.de

18.05.2022
Die Wärmepumpe – ein angesagtes Thema

Foto: intelligent heizen
Das Thema Wärmepumpe ist und bleibt ein Top-Thema.

Doch, wie funktioniert eine Wärmepumpe denn genau? Ist die Technik wirklich so klimafreundlich? Wie teuer sind Wärmepumpen? Und können alle Gebäude mit Wärmepumpen umgerüstet werden? CO2-Online hat für Verbraucher alle wichtigen Informationen zu Technik, Arten, Kosten und Förderung verständlich und übersichtlich zusammengetragen:
www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/waermepumpe

Für die Handwerksbetriebe macht die Wärmepumpe die Arbeit spannender, weil deren Installation eine umfangreichere Planung voraussetzt. Dafür wird mit der Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Wärmeerzeugern eine erhebliche Reduktion von CO2-Emissionen erreicht.

Unter dem Motto „Wärmepumpenplanung ist keine ‚Rocket Science'“ bietet der Fachverband SHK Baden-Württemberg seinen Installationsbetrieben am 28. Juni 2022 ein kostenloses Webinar an. Angesprochen werden beispielsweise die Heizlastberechnung, die Schallproblematik und die Dimensionierung der Heizkörper.

Anmeldungen zu dem kostenlosen Webinar sind unter https://attendee.gotowebinar.com/register/5938659536739812623 möglich.

18.05.2022
Pelletheizungen werden weiterhin staatlich gefördert

Foto: © Deutsches Pelletinstitut
Die Nachricht, dass die KfW-Förderung für energieeffiziente Gebäude gestoppt wurde, hat Eigenheimbesitzer verunsichert. Denn viele, die heute noch eine veraltete Öl- oder Gasheizung betreiben, denken darüber nach, ihr Heizsystem auf erneuerbare Energien umzustellen – und könnten sich Sorgen machen, dass sie nun keine Zuschüsse mehr bekommen.

Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) weist darauf hin, dass es für emissionsarmes Heizen mit Holzpellets weiterhin staatliche Förderungen gibt. Für Einzelmaßnahmen, die beim BAFA beantragt werden, hat sich demnach nichts geändert: Anträge für den Heizungstausch sind und waren ohne Unterbrechung weiter möglich.

Wird beispielsweise eine alte Ölheizung gegen ein modernes Pelletsystem getauscht, erstattet der Staat über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) weiterhin mindestens 45 Prozent aller beim Heizungstausch anfallenden Kosten. Aufgrund der hohen Nachfrage ist es jedoch ratsam, sich frühzeitig mit einem qualifizierten Heizungsbauer zur Antragstellung für die Förderung in Verbindung zu setzen.

Informationen: www.depi.dee

18.05.2022
Neubauten bekommen höhere Schornsteine

NTV_Screenshot.png
Die Schornsteine auf Deutschlands Häusern werden höher. Die neuen Regelungen sehen das für Neubauten und neue Anlagen von einigen Feuerstätten vor.

Tim Froitzheim, Referent Ofen- und Luftheizungsbau/Erneuerbare Energien beim Zentralverband SHK hat die die Zusammenhänge und Effekte im Gespräch mit NTV erklärt.
Den Beitrag lesen Sie hier: Neubauten bekommen höhere Schornsteine

18.05.2022
Das Bad 2022: Design meets Natur

Foto: Kermi
In keinem anderen Bereich der Wohnung sind Produkte, Infrastruktur und Interiordesign so eng mit der Architektur verwoben wie im Badezimmer. Egal, ob als skulpturaler Solitär oder unauffällig integriert – innovative Duschflächen, freistehende Badewannen und Armaturen gehen eine feste Verbindung mit der Architektur ein.

Sanitärhersteller bedienen daher nicht nur die Geschmäcker der Endkonsumenten, sondern gehen gezielt auf die Bedürfnisse von Architekten und Badplanern ein. So gibt es beispielsweise Badmöbelsysteme mit Einbaucharakter, um Bäder mit konsistentem Interiordesign zu ermöglichen.

Gleichzeitig wurden als Schlagwörter für die Badtrends 2022 Begriffe wie „warm“ „organisch“ und „nachhaltig“ formuliert. Einen Überblick über die beliebtesten Produkttrends und Oberflächen im Badezimmer finden Sie hier: www.pop-up-my-bathroom.de

18.05.2022
Bis zu 75 Prozent: Heizkunden droht hohe Nachzahlung

Foto: Pixabay
Trotz des milden Winters kommen auf Haushalte in Deutschland hohe Nachzahlungen fürs Heizen zu. Für Ölkunden beläuft sich das Plus im Vergleich zum Vorjahr auf 75 Prozent, Gaskunden in der Grundversorgung müssen im Schnitt 15 Prozent höhere Kosten tragen. Das zeigen Berechnungen des Vergleichsportals Verivox.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war der zurückliegende Winter einer der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Zwischen September 2021 und April 2022 ist der Heizbedarf dementsprechend gesunken: Ein Musterhaushalt im Einfamilienhaus musste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 5 Prozent weniger Heizenergie aufwenden.

Trotzdem bleiben Verbraucher voraussichtlich von Nachzahlungen aufgrund der Kostensteigerungen nicht verschont. Verbraucher sollten dies schon jetzt in ihren Budgetplanungen berücksichtigen, empfehlen die Energieexperten.

Informationen: www.verivox.de/presse

18.05.2022
Die SHK-Branche ist stark in das Jahr gestartet

2022_Q1_Tachos Konjunkturbarometer.png
Die SHK-Branche ist trotz globaler Herausforderungen positiv in das Jahr gestartet und führt damit die Entwicklung der zurückliegenden zwei Jahre fort. Das meldet die VdZ, deren SHK-Konjunkturbarometer von B+L Marktdaten GmbH erarbeitet wurde.

Gleichzeitig schaut die Mehrheit der Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Großhandel und Handwerk zuversichtlich auf die nächsten Monate. Trotz des Ukrainekrieges, den Folgen der Covid-Pandemie und den wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund steigender Rohstoffpreise bleibt die Branche damit weiter auf Wachstumskurs.

Der Auftragsbestand der installierenden Unternehmen liegt bei durchschnittlich rund 18 Wochen und damit deutlich höher als in den vergangenen Jahren. Die Auslastung der Handwerksbetriebe liegt auf Rekordniveau. Insbesondere der Bereich Heizung zeigt eine überdurchschnittliche konjunkturelle Entwicklung.

Trotzdem berichten 60 Prozent der befragten Großhändler und Industrieunternehmen von verschobenen oder abgesagten Projekten im Neubau oder bei Bestandsgebäuden. Als Gründe wurden Lieferengpässe
(80 %) sowie erhöhte Projektkosten (65 %) angegeben. Verunsicherungen durch Änderungen bei der KfW-Förderung gaben 13 % der befragten Unternehmen als Begründung an.

Informationen: www.vdzev.de/branche/konjunkturbarometer

18.05.2022
Sommer der Berufsbildung: bundesweite Aktionstage

Sommer der Berufsbildung.png
Am 2. Mai ist der „Sommer der Berufsbildung 2022“ mit einer Videobotschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz gestartet.

Auf der Kampagnen-Homepage der Allianz für Aus- und Weiterbildung www.aus-und-weiterbildungsallianz.de finden Jugendliche nicht nur Informationen, Linklisten und Unterstützungsangebote, sondern auch eine Veranstaltungsübersicht.

Handwerksunternehmen und -organisationen werden gebeten, regionale Aktivitäten zur Berufsorientierung einzutragen und die Themen für Aktivitäten in der Region aufzugreifen.

18.05.2022
Online-Informationsveranstaltung: Strategien für die kommunale Wärmeplanung

Foto: Pixabay
Das Aktionsbündnis Individuelles Heizen Baden-Württemberg lädt Kommunalpolitiker und Angestellte der baden-württembergischen Kommunalverwaltungen am 24. Mai 2022 zu einer Informationsveranstaltung ein. Thema des von 18 bis 20 Uhr stattfindenden Online-Events wird die kommunale Wärmeplanung sein und welche technologieoffenen Strategien es für wirtschaftliche und ökologische Lösungen gibt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen: www.fvshkbw.de/info-kommunalpolitiker

18.05.2022
75 Jahre Fachverband: das wird ein Jubiläums-Verbandstag sondergleichen

Am 18. März 1947 haben 31 Obermeister aus Nordbaden und Nordwürttemberg den „Landesverband des Flaschner-, Installateur-, Zentralheizungsbauer- und Kupferschmiedehandwerks Württemberg-Baden e.V. gegründet. Wir wollen diese Gründung und den runden Geburtstag beim diesjährigen Verbandstag am 15. und 16. Juli in der Goldstadt Pforzheim ausgiebig feiern.

Das Programm steht und Anmeldungen sind ab sofort möglich. Neben der Gremienarbeit stehen als Highlights vor allem der Jubiläumsabend und die Fachtagung im Vordergrund, in der der Blick auf die Transformationen im SHK-Handwerk gerichtet wird – sei es im Bereich Digitalisierung, im Bereich Klimaschutz und bei den Fachkräften. Betriebsinhaber, Unternehmerfrauen und leitende Angestellte sind herzlich eingeladen.

Informationen: www.fvshkbw.de

18.05.2022
#WirSindSystemrelevant, #WirSindKlimarelevant, #WirSindZukunftsrelevant: SHK-Handwerk wirbt mit klaren Statements um Auszubildende

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Klimawende, Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und Systemrelevanz – das sind nicht nur Themen, die die Menschen bewegen, sondern auch Themen, die das SHK-Handwerk besetzt. Und mit dem es für sich werben kann. Denn es bietet jungen Menschen Perspektiven, mit ihrer zukünftigen Berufstätigkeit Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu finden.

Anlass für die SHK-Berufsorganisation, die Materialien zur Ausbildungswerbung mit neuen Impulsen zu ergänzen. Pünktlich zur Messe IFH/Intherm, als die gesamte SHK-Branche in Nürnberg vor Ort war, gab es daher was Neues von der SHK-Ausbildungskampagne „Zeit zu starten“. Die bisherigen Info-Flyer zu den Berufsbildern werden jetzt durch zwei Einleger ergänzt, die diese topaktuellen Aspekte aufgreifen. Birgit Jünger, Marketing-Referentin beim ZVSHK, überreichte am Stand der Fachverbände FV-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Becker die druckfrischen Exemplare.

Innungsfachbetriebe können die Einleger zukünftig beim Fachverband zusammen mit den Berufeflyern bestellen. Auf www.fvshkbw.de lassen sie sich bereits jetzt im Downloadbereich anschauen und herunterladen.

Völlig neu entwickelt wurde außerdem ein Rechnungsbeileger, den die Unternehmen mit dem Rechnungsversand an Kunden verschicken können. Dieser liegt ebenfalls zu den Themen Klimaschutz und Systemrelevanz vor, so dass jeder Betrieb individuell entscheiden kann, welchen Schwerpunkt er setzen möchte. Diese Rechnungs-Beileger stehen in einem druckfähigen Format nach dem Einloggen ebenfalls im Downloadcenter (Stichwort: Nachwuchskampagne) zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung. Eine Bestellmöglichkeit gibt es hierfür nicht.

Informationen: www.zeitzustarten.de; www.fvshkbw.de/download/downloadcenter

07.04.2022
IFH/Intherm: Treffpunkt und Wissensplattform für die SHK-Branche

IFH/Intherm

Raus aus der eigenen Informationsblase und stattdessen wieder Kollegen und Geschäftspartner treffen, Produkte und Branchentrends live erleben und das eigene Wissen auf den neuesten Stand bringen: Nach langer, pandemiebedingter Pause ist dies auf der IFH/Intherm in Nürnberg wieder möglich. Vom 26. – 29. April 2022 ist die Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik für die SHK-Branche der wichtigste Treffpunkt des Jahres. Darüber hinaus erwartet die Messebesucher ein Rahmenprogramm mit Expertenvorträgen, Diskussionsrunden, Startup-Pitches und interaktiven Erlebnissen.

Handwerker, Fachplaner, Energieberater und Architekten können die neuen Produkte und Lösungen von rund 350 Ausstellern live erleben und individuelle Fragen im Gespräch mit den Vertretern der Industrie einfach besprechen. Anfassen, ausprobieren und anschauliche Erklärungen ermöglichen es, auch beratungsintensive Produkte schnell zu begreifen. Der persönliche Austausch liefert damit in kurzer Zeit mehr Informationen als eine langwierige Online-Recherche. Im Mittelpunkt stehen die drei großen Fokusthemen Heiztechnik der Zukunft, smarte Gebäudeautomation und Hygiene.

Den Stand der Fachverbände mit der Nummer 4.003 finden Sie in Halle 4.

Mehr Informationen zur Messe und zum Rahmenprogramm: www.ifh-intherm.de

07.04.2022
KfW-Zuschussprogramm „Altersgerecht umbauen“: Verbände fordern Fortführung

KfW Bankengruppe / Thorsten Futh

Ein breites Verbändebündnis aus Eigentümern, Senioren, Sanitärwirtschaft und Wohnberatung appelliert an die Politik, das KfW-Zuschussprogramm „Altersgerecht umbauen“ 455-B fortzuführen

Im aktuellen Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2022 finden sich hierfür keine Mittel mehr. Noch 2021 war der Fördertopf aufgrund der hohen Nachfrage von 75 Millionen auf 130 Millionen aufgestockt worden. Den drohenden Wegfall im laufenden Haushaltsjahr nehmen fünf Interessenvertretungen jetzt zum Anlass, die Bundesregierung von der Fortführung des Zuschussprogramms zu überzeugen. Bei allem Verständnis für die fiskalischen Herausforderungen durch eine forcierte Energiewende dürften andere zukunftssichernde und gesellschaftlich relevante Investitionen nicht unter den Tisch fallen.

Sie verweisen dabei auf den hohen Bedarf an altersgerecht umgebauten Wohnungen in der Zukunft. Nur 1,5 Prozent der Wohnungen in Deutschland sind demnach barrierefrei ausgestattet. Bis 2035 werden einer im Auftrag der KfW durchgeführten Studie des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) zufolge rund zwei Millionen altersgerechte Wohnungen fehlen. Und noch im Koalitionsvertrag war ein verstärkter Einsatz für altersgerechtes Wohnen, Barriereabbau und die Aufstockung der entsprechenden Mittel für das KfW-Programm versprochen worden.

Die Verbände fordern deshalb nachdrücklich die Fortführung des KfW-Zuschussprogramms und dessen Ausstattung mit einem Fördervolumen von mindestens 150 Millionen Euro jährlich.

Informationen: www.zvshk.de

07.04.2022
SHK-Handwerk: Für die Klimaziele fehlen Fachkräfte
Wenn die Klimaziele erreicht werden sollen, braucht das SHK-Handwerk deutlich mehr Nachwuchskräfte. Das hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima Ende März auf der Wärmekonferenz in Berlin deutlich gemacht.

„Entscheidend ist für uns der Faktor Zeit. Wir unterstützen die Klimaziele der Bundesregierung. Wir schaffen auch deren Umsetzung am Wärmemarkt. Aber die zeitlichen Fristen hierfür müssen sich an dem Machbaren orientieren, das heißt an den verfügbaren Fachkräften“, sagte ZVSHK-Präsident Michael Hilpert. Wolle man das Ziel einhalten, bis 2030 sechs Millionen Wärmepumpen zu installieren, benötige der Markt rund 60.000 zusätzliche Monteure. Der Verband forderte bei Ausbildung und Qualifizierung konkrete Unterstützung von der Politik.

Die Deutsche Handwerks Zeitung (DHZ) hat berichtet: www.deutsche-handwerks-zeitung.de

07.04.2022
Starkes Nachfrageplus bei Wärmepumpe und Solarthermie

DAA Grafik Waermepumpen

Die Nachfrage nach Wärmepumpen und Solarthermie steigt, während Gasheizungen deutlich weniger nachgefragt werden. Die von der Deutschen Auftragsagentur (DAA) dokumentierten Zahlen zeigen, dass sich mit steigenden Energiepreisen das Interesse bei Heizungssystemen verlagert hat.

Die Wärmepumpe ist gefragt wie nie: Von Dezember 2021 bis Februar 2022 verdoppelte sich die Nachfrage. Ebenfalls auf Wachstumskurs ist das Interesse an der Ausstattung des Eigenheims mit Solarthermie: Allein im Februar 2022 konnte gegenüber dem Vormonat ein Plus von zehn Prozent festgestellt werden.

Bei der in der Vergangenheit stets beliebten Gasheizung sieht es anders aus. DAA hat die Entwicklung der Online-Anfragen an Gasheizungen zwischen September 2021 und Februar 2022 angesehen. Demnach sinkt das Interesse deutlich.

Informationen: www.daa.net

07.04.2022
Check von PV- und Solarthermieanlagen sichert Erträge

Foto: Pixabay

Herbstlaub, Niederschlag und Minustemperaturen können Photovoltaik- und Solarthermieanlagen in Mitleidenschaft ziehen. Wer sich im Frühjahr und Sommer den maximalen Ertrag aus der Sonnenenergie sichern will, sollte deshalb bereits im Frühjahr einen Solaranlagen-Check durchführen lassen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Beim Frühjahrsputz inspizieren Fachleute die Anlage, entfernen Schmutz und Laub und kümmern sich um kleine Mängel. So werden auch Schäden behoben, die nicht von Weitem sichtbar sind. Bei einer Inspektion der Solarthermie werden neben den Kollektoren die Umwälzpumpe, die Regelung und der Frostschutz kontrolliert. Bei Photovoltaikanlagen überprüfen Fachhandwerker die Module, die elektrischen Anschlüsse, Verkabelungen, Verglasungen und den Wechselrichter. Sofern vorhanden, sollte der Batteriespeicher im Haus gleich mitgecheckt werden.

Hilfreich kann darüber hinaus ein Überwachungssystem sein: In die meisten PV-Anlagen ist diese Funktion integriert. Über eine digitale Plattform oder eine App wird der Stromertrag angezeigt. Liegen die Werte deutlich unter dem Ertrag des Vorjahres oder den Vergleichswerten aus dem Internet, kann das ein Indiz für eine Störung sein. Monitoring-Systeme überwachen auch die Leistungen von Batteriespeichern. Bei Solarthermieanlagen funktioniert die Überprüfung am besten über den Wärmemengenzähler. Mit diesem können die Erträge mit den Vorjahreswerten verglichen werden.

Informationen: www.zukunftaltbau.de

07.04.2022
Versorgungssicherheit: Wie Verbraucher sich weniger abhängig machen können

Thermostat_Geld_CO2online_Web

Privathaushalte können durch die Reduzierung ihres Energiekonsums für deutlich weniger Energieimporte aus Russland sorgen. Mehr als die Hälfte des Erdgases stammt bisher von dort. Berechnungen der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online zeigen, dass der Gasverbrauch in Deutschland um rund 75 Prozent sinkt, wenn jedes zweite Gebäude energetisch optimiert wird. So ließen sich jedes Jahr Heizkosten von etwa 14 Milliarden Euro einsparen. Mehr Energieeffizienz würde auch den Stromverbrauch deutlich sinken lassen.

co2online rät Verbrauchern:
1. Heiztemperatur senken: Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Energie, programmierbare Thermostate helfen durch automatisches Absenken bei Abwesenheit oder Lüften.
2. Weniger Warmwasser verbrauchen: Mit Sparduschköpfen lässt sich der Wasserverbrauch halbieren; besser duschen statt baden, und kaltes statt warmes Wasser beim Händewaschen nutzen.
3. Strom sparen: Effiziente Geräte kaufen (vor allem Kühlschrank, Waschmaschine und Wäschetrockner), Standby ausschalten und nur noch LED-Lampen nutzen.

Eigentümer können weitere Maßnahmen anstoßen, die sich in kürzester Zeit rechnen und gefördert werden:
1. Dach oder oberste Geschossdecke dämmen: spart durchschnittlich sieben Prozent Heizenergie.
2. Heizung optimieren: Steht noch kein Heizungstausch an, sollte zumindest die Pumpe erneuert und ein hydraulischer Abgleich vorgenommen werden. Das spart im Einfamilienhaus im Schnitt rund 200 Euro pro Jahr.
3. Heizungsrohe dämmen: Je Meter Rohr lassen sich so jährlich etwa 13 Euro sparen.

Für weitergehende Maßnahmen sollte über einen Energieberater ein Sanierungsfahrplan erstellt werden, der zeigt, was Schritt für Schritt zu tun ist. Die Energieberatung wird mit bis zu 80 Prozent gefördert.

Informationen: www.co2online.de

07.04.2022
Heizungstausch: Großes Medieninteresse – Fachverband nimmt Stellung
Aktuell erhält die SHK-Berufsorganisation sehr viele Medienanfragen im Zusammenhang mit den (klima)politischen Entwicklungen und den Verbraucherreaktionen darauf.

Vertreter des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg haben sich den Fragen der Journalisten gestellt, so dass die Position und Situation des organisierten SHK-Handwerks in Veröffentlichungen im SWR-Radio, im Staatsanzeiger und in den Stuttgarter Nachrichten dargestellt wurde.

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und der hohen Energiepreise wurde häufig die Frage aufgegriffen, ob Verbraucher nun tatsächlich ad hoc ihre Heizung erneuern sollten. Fachverband-Technik-Experte Jörg Knapp schilderte dazu in SWR Aktuell am 15.03.2022 die momentane Situation, unter denen viele Betriebe derzeit ächzen: Kunden reagieren unwirsch auf Wartezeiten, mit denen sie jedoch angesichts der Auftragslage rechnen müssen. Gleichzeitig haben die Handwerksbetriebe mit Lieferschwierigkeiten für das Material zu kämpfen.

Auch Hauptgeschäftsführer Wolfgang Becker wies in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten am 21.03.2022 darauf hin, dass die Verbraucher Entscheidungen nicht übers Knie brechen sollten: „Ein Heizungstausch ist kein Projekt, dass derzeit in vier Wochen abgeschlossen wird. Da sollte man schon einen Horizont von sechs Monaten bis zu einem Jahr einplanen.“

Informationen: www.fvshkbw.de

07.04.2022
Hohe Kraftstoffpreise: Wie können SHK-Betriebe reagieren?

Foto: Pixabay

Die aktuell stark gestiegenen Kraftstoffpreise führen bei den SHK-Betrieben zu Fragen:
• Wie geht man als Unternehmen mit dem Kraftstoffpreisanstieg um?
• Wie wird die Fahrkostenpauschalte angepasst?
• Wie kommuniziert man das am besten gegenüber dem Kunden?
Die Experten des Fachverbands SHK Baden-Württemberg haben hierzu eine Empfehlung für die Betriebe ausgearbeitet und ein Berechnungstool entwickelt. Beides können Innungsfachbetriebe nach dem Einloggen auf www.fvshkbw.de im Downloadcenter herunterladen (Stichwort Kraftstoffpreise).

07.04.2022
Wirtschaftsdaten belegen: Handwerk ist Stabilitätsfaktor

Grafik: Pixabay

Trotz vieler Herausforderungen hat das Handwerk in Baden-Württemberg im Jahr 2021 erneut mehr erwirtschaftet als im Vorjahr, ein Plus von 1,7 Prozent. Allerdings ist ein Teil dieses Zuwachses auf Preissteigerungen zurückzuführen. 805.000 Beschäftigte arbeiteten im vergangenen Jahr im Handwerk.

„110 Milliarden Umsatz – das ist ein starkes Ergebnis in einem Jahr, das für das Handwerk viele Herausforderungen mit sich brachte. Damit sind die Handwerksbetriebe weiter ein Stabilitätsfaktor für die Wirtschaft im Land. Diesen Anspruch haben wir auch in diesem Jahr. Allerdings: Materialengpässe und der Anstieg der Energiepreise werden sich durch den Krieg in der Ukraine deutlich verschärfen. Wichtig sind daher die schnelle Entlastung der Betriebe bei den hohen Energiekosten sowie Preisgleitklauseln in öffentlichen Verträgen zur Abmilderung der steigenden Materialpreise“, so Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold in einer Mitteilung des BWHT.

Informationen: www.handwerk-bw.de

10.03.2022
Handwerksrelevante Informationen zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine

Foto: Pixabay

Um die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die baden-württembergische Wirtschaft zu diskutieren, hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut am 7. März ein Gespräch mit den Spitzen von Arbeitgebern und Gewerkschaften, Kammern und Verbänden, dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, der EnBW, der LBBW sowie der Agentur für Arbeit geführt.
„Ziel des Treffens war es, zu einer ersten gemeinsamen, auf Baden-Württemberg fokussierten Lagebeurteilung zu kommen und sich über mögliche Konsequenzen für den Standort Baden-Württemberg auszutauschen.“, so die Ministerin.

Zudem hat sich am gleichen Tag auf Einladung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) das Netzwerk der Flüchtlingskoordinatoren aus Kammern und Verbänden online getroffen. Der ZDH bündelt seine Kommunikation auf der Sonderseite www.zdh.de/ukraine-krieg/ (hier soll es zeitnah auch eine Übersicht zu Aufenthaltsrecht und Arbeitsmöglichkeiten geben).

Auch der BWHT hat eine Sonderseite eingerichtet, auf der die wichtigsten Links und Informationen des baden-württembergischen Handwerks zum Thema fortlaufend gebündelt werden: www.handwerk-bw.de/tagseiten/ukraine/.

Aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine stellen sich für viele Arbeitgeber und ihre Beschäftigten aufenthaltsrechtliche, arbeitsrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Fragen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat einige Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, anhand der derzeit verfügbaren Informationen in Form von FAQ zusammengefasst:https://arbeitgeber.de/krieg-in-der-ukraine-faq-der-bda-zu-aktuellen-themen/

Die vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDA, BDI, DIHK und ZDH haben zur Koordinierung von Ukraine-Hilfen die Initiative #WirtschaftHilft ins Leben gerufen: Unter www.WirtschaftHilft.info erhalten Unternehmen und Verbände umfangreiche Informationen zu bedarfsgerechtem Spenden, zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter und zu den Auswirkungen auf Betriebe und Beschäftigte

28.02.2022
SHK-Handwerk zeigt sich 2021 krisenfest
929.000 Wärmeerzeuger installiert und 1,2 Millionen Bäder gebaut. Das sind die Kennzahlen für den wirtschaftlichen Erfolg des Sanitär- und Heizungsbauerhandwerks in Deutschland im Jahr 2021. 49.000 Betriebe mit insgesamt 392.500 Beschäftigten haben damit einen Umsatz von 52,8 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Auch im zweiten Corona-Jahr konnte damit eine der größten Gruppe des installierenden Gewerbes in Deutschland ein Umsatzplus verzeichnen. Nach Schätzung des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) liegt es diesmal bei 5,4 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Zahl der Auszubildenden über alle Gewerke wuchs entgegen dem allgemeinen Trend von 35.000 auf 38.800, wobei die Anlagenmechaniker SHK mit 37.300 die größte Gruppe stellen.

„Unseren Betrieben hat es im letzten Jahr geholfen, dass aufgrund der anhaltenden Pandemie keine Baustelle geschlossen werden musste. Unter Einhaltung strengster Hygienevorschriften konnten und durften die SHK-Betriebe weiterarbeiten“, sagt Michael Hilpert, Präsident des ZVSHK. „Auch wenn wir in der zweiten Jahreshälfte mit einigen Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hatten, haben wir klar davon profitiert, dass die Menschen auch im zweiten Corona-Jahr in die Wertsteigerung ihrer Immobilie investiert haben.“

Informationen: www.zvshk.de

28.02.2022
KfW fördert wieder die energetische Sanierung

Bild: KfW-Bildarchiv Thorsten Futh.jpg

Seit dem 22. Februar 2022 können bei der KfW wieder neue Anträge für Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gestellt werden.

Zunächst wurden nach dem vorläufigen Antragsstopp alle förderfähigen Altanträge, die bis zum 23. Januar 2022 eingegangen waren, bearbeitet. Nun soll die Sanierungsförderung generell wieder anlaufen. Dabei bleiben die Förderbedingungen für Sanierungsmaßnahmen unverändert.

Die Bundesregierung hat hierfür zusammen mit dem Haushaltsausschuss des Bundestags neue Mittel für die BEG in Höhe von rund 9,5 Milliarden Euro bereitgestellt. Diese sind nicht nur zur Abarbeitung der bis 23. Januar gestellten Altanträge und zur Wiederaufnahme der Sanierungsförderung bestimmt, sondern auch zur Neuauflage der EH40-Neubauförderung.

Informationen: www.kfw.de

28.02.2022
Ziel Klimaneutralität: Elektrifizierung kostengünstigster und effizientester Weg
Der zügige Ausbau erneuerbarer Energien und eine darauf aufbauende, weitgehende Elektrifizierung aller Wirtschaftsbereiche ist die kostengünstigste Option, Klimaneutralität in Europa zu erreichen. Das ist das zentrale Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Brüsseler Denkfabrik Bruegel.

„Um Klimaneutralität zu erreichen, muss die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien massiv ausgebaut werden“, sagt Studienautorin Franziska Holz. „Unsere Studie zeigt, dass die direkte Nutzung von Strom aus Erneuerbaren für Endverbraucher wie Unternehmen und Haushalte kostengünstiger und effizienter ist als eine indirekte Elektrifizierung, etwa über synthetische Gase oder Wasserstoff.“

In ihrer Analyse haben die Wissenschaftler drei Optionen zur Ausgestaltung des zukünftigen Energiemix analysiert, in denen entweder elektrischer Strom aus erneuerbaren Energien, grüner Wasserstoff oder grüne synthetische Gase der jeweils dominante klimafreundliche Energieträger sind.

Dabei zeigt sich, dass nicht nur im Falle einer weitgehenden Elektrifizierung ein massiver Zubau erneuerbarer Energien erforderlich ist, sondern auch bei gasförmigen Energieträgern: „Solange nicht genügend Strom aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, können Wasserstoff und synthetische Gase keine dominante Rolle in einem nachhaltigen Energiemix spielen. Wenn nachhaltig produzierter Strom erst noch in grünen Wasserstoff oder grüne synthetische Gase umgewandelt wird, statt ihn direkt zu nutzen, ist das Ganze letztlich auch deutlich teurer“, so Studienautorin Claudia Kemfert. Im Kostenvergleich erweist sich das Szenario, das auf eine direkte Elektrifizierung mit grünem Strom setzt, daher als beste Option.

Der Fokus der Politik solle nun darauf liegen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die notwendigen Investitionen attraktiv machen. Dies erfordere klare Signale an die Endverbraucher, dass sich die größtenteils bei ihnen anfallenden Investitionen für sie rentieren werden.

Informationen: www.diw.de

28.02.2022
Baugenehmigungen: Zwei Drittel der neuen Wohngebäude mit Erneuerbaren

Bild: heizungsenergie.png

Beim Planen neuer Wohngebäude setzen Bauherren in Deutschland deutlich stärker auf erneuerbare Energien als Hauptenergiequelle. Zwei Drittel der von Januar bis November 2021 genehmigten 118.000 Wohngebäude sollen primär mit erneuerbaren Energien geheizt werden. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anteil noch bei 57 Prozent der 113.600 genehmigten Wohngebäude gelegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Bei der Warmwasserbereitung wird noch häufiger auf erneuerbare Energieträger gesetzt. Besonders häufig sollen Umweltthermie und Geothermie mittels Wärmepumpen zum Einsatz kommen, aber auch Solarthermie oder Biomasse sollen genutzt werden. Auf die Nutzung konventioneller Energieträger wird dagegen seltener gesetzt: Die Gasheizung verliert mit einem Anteil von 24,4 Prozent bei der primären Energienutzung an Bedeutung.

Ein Grund für den Trend hin zu Erneuerbaren dürften gesetzliche Regelungen sein wie das Gebäude-Energie-Gesetz (GEG), das 2020 in Kraft trat und bis dahin bestehende ähnliche Gesetze ablöste. Auch staatliche Förderprogramme für Energieberatung, Zuschüsse zu entsprechenden Bauvorhaben oder Darlehen setzten entsprechende Anreize.

Informationen: www.destatis.de

28.02.2022
Diskussion um Zukunft der Holzheizung

Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de/Gutbrod

Sollen wir in Zukunft auf das Heizen mit Holz verzichten? Dies wäre die Empfehlung des Umweltbundesamtes (UBA) nach der Präsentation der aktuellen Daten zur Luftqualität in Deutschland – und zwar aus Gründen der Lufteinhaltung und der gesundheitlichen Belastung durch Feinstaub.

Experten renommierter Branchen-Fachverbände kritisieren jedoch die Aussagen des UBA, wie beispielsweise der GesamtVerband OfenBau e.V. (GVOB), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV), die Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft e.V. (EFA) und Vertreter der Ofenbau-Branche aus Industrie und Handwerk. Zündstoff liefere insbesondere die Tatsache, dass der aktuelle UBA-Bericht zur Luftqualität auch für das Jahr 2021 keine Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte in Deutschland verzeichnet. So stehe die Forderung des Umweltbundesamtes im Widerspruch zu deren eigenen Datenbasis: diese zeigt seit Jahren eine klare Verbesserung der Luftqualität in Deutschland, mit deutlichen Rückgängen bei Stickstoffdioxid- und Feinstaubemissionen.

Moderne Holzfeuerstätten erfüllten strenge Emissionsanforderungen. Fachleute sehen daher das größte Potenzial, um Staubemissionen aus Holzfeuerungen zu senken, im Austausch veralteter, ineffizienter Gerätetechnik.

Nötig sei eine klare, differenzierte und faktenbasierte Bewertung moderner Holzfeuerstätten in größeren Zusammenhängen, so die Verbände. „Für die Klimaschutzziele und die Energiewende im Wärmesektor ist Holz als regionaler, regenerativer und CO2-neutraler Energieträger unverzichtbar“, so der Vorsitzende des GVOB-Vorstands, Robert Mülleneisen.

Informationen: www.kachelofenwelt.de

28.02.2022
Volle Fahrt voraus für die IFH/Inhterm

Bild: IFH 2022 Becker.jpg

Die IFH/Intherm 2022 vom 26. bis 29. April ist nach über zwei Jahren Zwangspause der erste große Branchentreff für direkte Kontakte und Geschäfte im Bereich Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik. Die Entscheidungen der Bund-Länderkonferenz vom 16. Februar stärken die größte Messe der SHK-Branche im Jahr 2022 sowie die Messewirtschaft insgesamt in ihrer Planungssicherheit. Zum 20. März entfallen alle nennenswerten pandemiebedingten Einschränkungen.

Die ausführliche Presseinformation der Messe und alle Stellungnahmen zu dieser guten Nachricht lesen Sie hier.

Der Fachverband SHK Baden-Württemberg teilt als einer der Träger der Messe den Optimismus: „Das SHK-Handwerk hatte das Privileg, auch in der Coronakrise gut ausgelastet zu sein. Doch die Herausforderungen und Veränderungen gerade unserer Branche sind so groß, dass es dringend an der Zeit ist, aufzutanken: technisch hinsichtlich neuer Produkte und emotional durch den persönlichen Austausch. Wahrscheinlich werden wir alle erst nach der Messe richtig begreifen, was uns trotz der guten Branchenkonjunktur in den letzten zwei Jahren gefehlt hat“, beschreibt Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg die Situation.

Trotz Wegfall der pandemiebedingten Restriktionen steht auf der IFH/Intherm der Gesundheitsschutz aller Messeteilnehmer weiterhin im Fokus. Großzügige Aufplanung, breite Gänge und Abstandsgebot greifen nach wie vor als Basisschutzmaßnahmen genauso wie moderne Filter- und Lüftungstechnik der NürnbergMesse sowie intensive Reinigungsintervalle.

Informationen: www.ifh-intherm.de

28.02.2022
Position des DVGW zum Austausch von Armaturen durch Verbraucher

Bild: Trinkwasser-Check02.jpg

Im Zuge der Diskussion um die QuickFix-Produkte des Armaturenherstellers Grohe hat der Zentralverband SHK die Sicht des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) angefordert. Ganz konkret ging es um den Paragrafen 12 AVBWasserV zum Austausch von Auslaufarmaturen an den Entnahmestellen.

Nach Paragraf 12 Absatz 2 Satz 2 AVBWasserV dürfen die „Errichtung der Anlage und wesentliche Veränderungen nur durch das Wasserversorgungsunternehmen oder ein in ein Installateurverzeichnis eines Wasserversorgungsunternehmens eingetragenes Installationsunternehmen erfolgen.“ Damit ist eindeutig beschrieben, wer entsprechende Tätigkeiten durchführen darf.

Die DVGW-Information Wasser Nr. 09 führt unter anderem aus, dass der Austausch von Auslaufarmaturen an den Entnahmestellen nur dann nicht als wesentliche Veränderung anzusehen ist, wenn sichergestellt ist, dass beim Austausch nur gleichwertige Armaturen eingebaut werden. Diese müssen den geltenden technischen (und nach Erachten des DVGW heute auch hygienischen) Anforderungen genügen.

Vor dem Hintergrund, dass die gesetzlichen und normativen Anforderungen bei Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung klar und eindeutig definiert sind, rät der DVGW grundsätzlich Verbrauchern davon ab, selbst und in eigener Verantwortung Auslaufarmaturen zu tauschen. Der DVGW ist der Meinung, dass im Regelfall eine spezifische Bewertung der jeweiligen Situation vor Ort durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen muss, da eine Sicherstellung der Gleichwertigkeit auf anderem Wege kaum möglich ist.

Informationen: www.dvgw.de

28.02.2022
Rohrinnensanierung: Stellungnahme zur Innenbeschichtung von Trinkwasserleitungen

Foto: Pixabay

Das Umweltbundesamt (UBA) hat eine Information herausgegeben mit Fragen und Antworten zur Rohrinnenbeschichtung von Trinkwasserleitungen durch Beschichtung mit organischen Reaktivharzen. Das Info-Blatt kann hier heruntergeladen werden.

Das Amt sieht sich veranlasst, mit dieser Information nicht nur über die möglichen gesundheitlichen Risiken aufzuklären, sondern auch die bestehenden trinkwasserhygienischen Anforderungen und die sachgerechte Nachweisführung und Dokumentation der hygienischen Eignung dieser Beschichtungen darzulegen.

Das UBA stellt mit dieser Information klar, dass eine zulässige Innenbeschichtung mit hohen rechtlichen, hygienischen und ausführungstechnischen Anforderungen einhergeht. Kunden, die an eine Rohrinnensanierung denken, können sich somit nun neutral über die Problemstellungen informieren.

Informationen: www.umweltbundesamt.de

28.02.2022
Nachhaltigkeit: CO2-Quick-Check fürs Handwerk

Bild: h2025-quick-check-signet.png

Mit dem Quick-Check für baden-württembergische Handwerksbetriebe ist Anfang Februar ein bislang bundesweit einmaliges Tool gestartet, mit dem Betriebe unkompliziert einen Überblick über ihre CO2-Emissionen erhalten. Der Fachverband SHK Baden-Württemberg hat in der Arbeitsgruppe bei der Erarbeitung mitgewirkt.

Der Quick-Check ist die erste Stufe des für das baden-württembergische Handwerk maßgeschneiderten CO2-Rechners und damit das erste konkrete Angebot der Nachhaltigkeitsoffensive im Programm „Handwerk 2025“. Wie Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold betonte, sei das Angebot zudem Deutschlands erster Quick-Check explizit für das Handwerk mit direkter Anbindung an die Folgeberatung durch die Handwerksorganisationen.

„Unsere Betriebe wollen und müssen sich im Klimaschutz engagieren und ihn in ihrem Unternehmen etablieren. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist aber nicht zuletzt auch ein starkes Werbeargument gegenüber den Kunden.“

Die besonderen Vorteile des Quick-Checks:
• anwenderfreundliches, übersichtliches Tool mit unkomplizierter Dateneingabe
• grafisch aufbereitetes Ergebnis per E-Mail nach weniger als einer Minute
• konkrete Hinweise zur Kontaktaufnahme mit den Umweltberatungen der zuständigen Handwerkskammer für Rückfragen.
Sobald die zweite und finale Stufe („Klima-Ampel“) des CO2-Rechners im Laufe des Frühjahrs freigeschaltet ist, erfolgt eine automatische Kontaktaufnahme mit dem Betrieb seitens der Umweltberatungen. Dann geht es um eine detaillierte Berechnung seiner CO2-Emissionen mit Unterstützung des Beraterteams von Handwerk 2025. Das Ziel: Der Betrieb wird mit geeigneten Maßnahmen klimaneutral.

Informationen: www.handwerk2025.de/quick-check

31.01.2022
BEG-Programmstopp über KfW! BEG über BAFA läuft aber weiter

Foto: KFW/Thomas Klemwar

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW ist mit einem vorläufigen Programmstopp belegt worden. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) auf seiner Internetseite mit.

Als Grund für den Antragstopp wurde die enorme Antragsflut der letzten Wochen genannt. Allein im Zeitraum November 2021 bis heute sind bei der KfW Anträge in Höhe von über 20 Mrd. Euro Fördervolumen eingegangen.

Der Programmstopp bezieht sich sowohl auf die Einreichung von neuen Anträgen als auch auf die Zusage von bereits eingereichten Anträgen. Betroffen ist demnach die BEG-Säule für Wohngebäude und Nichtwohngebäude sowie für Einzelmaßnahmen, die über einen Kredit finanziert werden sollten.

Das Programm BEG Einzelmaßnahmen, welches über das BAFA läuft, ist vom Programmstopp nicht betroffen.

Land BW will Ausfall der BEG teilweise kompensieren

Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg, Nicole Razavi, hat am 26.01.2022 angekündigt, dass das Land Baden-Württemberg den Ausfall der KFW-55-Fördermittel über das Landeswohnraumprogramm vorübergehend kompensieren will. Darüber hinaus wird im Rahmen der geplanten Bauministerkonferenz das Thema genauer diskutiert. Weitere Informationen finden Sie in einer Information des Baden-Württembergischen Handwerkstages.

31.01.2022
Neu für Mitgliedsbetriebe: SHKBW Standortmanager für Ihr Online-Marketing
Der SHKBW Standortmanager hilft Innungsfachbetrieben dabei, sich ohne viel Vorwissen und mit minimalem Aufwand eine eigene Online-Marketingstrategie aufzubauen. Das neue Angebot des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg startet ab Februar 2022 und ist für alle baden-württembergischen Innungsfachbetriebe drei Monate kostenlos.

Nach einer daran anschließenden Übergangsphase können die Innungsfachbetriebe selbst entscheiden, ob sie auf Basis der gemachten Erfahrungen für den SHKBW Standortmanager eine kostenpflichtige Lizenz erwerben möchten oder das Projekt abschließen. Es erfolgt keine automatische Verlängerung.

Von welchen Leistungen Ihr Innungsfachbetrieb mit diesem cleveren Tool profitiert, lesen Sie im Januar-Mitgliederrundschreiben “Beruf und Organisation” 1/2022 oder online unter
www.fvshkbw.de/standortmanager. Ergänzend finden Sie hier ein kurzes Video, in dem erklär wird, wie eine digitale Kundenreise aussieht und die Online-Strategie eines Unternehmens daher aufgestellt sein sollte. Die wichtigsten Fragen sind an dieser Stelle in einer FAQ-Liste beantwortet. Schauen Sie mal rein und überzeugen Sie sich von diesem neuen Angebot.

31.01.2022
Nach dem Hauskauf gelten energetische Nachrüstpflichten

Foto: Zukunft Altbau

Der energetische Zustand vieler älterer Wohnhäuser ist schlecht – der Anteil liegt aktuell bei rund 70 Prozent. Käufer von Altbauten sollten in solchen Fällen bedenken, dass sie neben den Kosten für Kauf, Umbauten und Schönheitsreparaturen auch eine Investition in die energetische Nachrüstung einplanen.

Seitens des Gesetzgebers gibt es drei Nachrüstpflichten für Ein- oder Zweifamilienhäuser: Heizungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen müssen gedämmt werden. Oberste Geschossdecken ohne Dämmung sind ebenfalls mit einer Dämmschicht zu versehen. Hinzu kommt der Austausch von Heizungen, die älter als 30 Jahre sind.

Die neuen Eigentümer haben zwei Jahre Zeit, die Vorgaben umzusetzen. In der Regel sind Häuser von der Nachrüstpflicht betroffen, die vor dem Jahr 2002 errichtet worden sind.

Informationen: www.zukunftaltbau.de

31.01.2022
Hauseigentümer wollen Wärmepumpe statt Gasheizung

Quelle: www.co2online.de

Deutschlands Hauseigentümer wollen ihre alten Heizungen am liebsten durch klimafreundliche Modelle ersetzen. Das geht aus einer Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hervor.

Fast die Hälfte der rund 1.400 Befragten würde sich für eine Wärmepumpe entscheiden, wenn Geld und sonstige Bedingungen keine Rolle spielten. Größte Hemmnisse sind laut Umfrage die höheren Kosten (56 Prozent) und nötige Umbauten (43 Prozent; Mehrfachnennung möglich). Aktuell sind Gasheizungen oft noch die erste Wahl. Bei den Befragten kamen sie in den vergangenen anderthalb Jahren bei jedem zweiten Tausch zum Zug.

„Höhere Kosten für die Installation sind oft noch ein Hemmnis für klimafreundliche Heizungen. Wir gehen aber davon aus, dass sie günstiger werden“, sagt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. Zumal es Fördermittel für den Heizungstausch gebe.

Die co2online-Experten empfehlen, einen Heizungstausch jetzt zu prüfen und nicht auf höhere Fördermittel zu warten. Denn die Nachfrage nach Energieberatern und Handwerkern dürfte deutlich steigen. Wer sich rechtzeitig vorbereitet, kann alle verfügbaren Fördermittel nutzen und findet so eine günstigere Lösung als ohne Vorbereitung.

Informationen: www.co2online.de

31.01.2022
Positive Branchendaten in der Haus- und Gebäudetechnik

Quelle: B+L im Auftrag von Messe Frankfurt, VDS, VdZ und BDH

Der Sanierungsboom sorgt weiterhin für eine positive Entwicklung in der Haus- und Gebäudetechnik. Auch der Sanitärbereich profitiert dabei von gestiegenen Sanierungsbudgets, dem Trend zum „Wohnbad“ und zu barrierefreien Bädern. Nach der positiven Entwicklung der Jahre 2019 und 2020 sind die Umsätze im Wirtschaftsbereich Haus- und Gebäudetechnik auch 2021 erneut deutlich gewachsen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Branchendatenbericht zur Haus- und Gebäudetechnik 2020. Der Bericht beinhaltet einen Ausblick 2021 und erste Prognosen zu 2022.

Im Jahr 2020 stiegen die Umsätze um +5,7 Prozent auf 64,4 Milliarden Euro. Für 2021 liegt die Prognose bei knapp 70 Milliarden Euro. Der Grund für das erneut anhaltend starke Wachstum liegt maßgeblich in dem durch das Klimapaket 2020 angeschobenen Sanierungsboom im privaten Wohnbau sowie in den internationalen Bestrebungen zum Klimaschutz. Trotz Herausforderungen bei Rohstoffpreisen und Lieferverzögerungen bei vielen Materialien und Produkten hat sich der Wirtschaftsbereich auch im Jahr 2021 sehr positiv entwickelt.

Das Jahr 2022 wird den Prognosen zufolge von Veränderungen in der Wohnraumnachfrage wie auch im Bereich der Nichtwohnbau-Flächen geprägt sein. Aus der Pandemie erwachsene neue Rahmenbedingungen mit Homeoffice-Möglichkeiten. Auch der verstärkte Kauf von Einfamilienhäusern in größerer Distanz zum Arbeitsplatz wird im nächsten Jahr zu einer gesteigerten Sanierungsaktivität im Bestand führen. Zudem ist beim Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhausbau ebenfalls von einer positiven Entwicklung auszugehen.

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de

31.01.2022
Meisterleistung gesucht: Zeigen Sie Ihr Top-Projekt 2021

Foto: Pixabay

Sind Sie stolz auf ein Projekt, das Ihnen im vergangenen Jahr besonders gelungen ist? Der Fachverband SHK Baden-Württemberg sucht für den Jahresbericht 2021 außergewöhnliche Handwerksleistungen und Vorzeigeprojekte, die Sie als SHK-, Klempner-, OL- oder Behälter- und Apparatebauerbetrieb 2021 realisiert haben.

Aber auch ganz besondere Erlebnisse in Ihrer Innung oder mit Ihren Innungskollegen interessieren uns. Wir wollen zeigen, wie wertvoll das Miteinander in der SHK-Berufsorganisation – trotz oder gerade wegen Corona – ist.

Vielleicht konnte Ihnen aber auch die Innung oder der Fachverband mit seiner Beratung oder einer anderen Dienstleistung helfen, aus einer verzwickten Situation heraus, die richtigen Entscheidungen zu treffen? Berichten Sie uns von Ihren Eindrücken 2021, die es wert sind, im digitalen Jahresrückblick zu erscheinen.

Senden Sie uns einfach formlos eine Beschreibung Ihrer „Meisterleistung 2021“ mit ein paar Fotos oder ein kurzes Statement. Selbstverständlich können Sie auch ein Handy-Video drehen oder uns ein Audio schicken. Senden Sie uns die Materialien gerne bis zum 1. März 2022 per Mail an organisation@fvshkbw.de.

Die Meisterleistung 2020 finden Sie in unserem digitalen Jahresbericht 2020.

31.01.2022
Neuer Ratgeber: Autarkie mit Sonnenstrom leicht gemacht!

Quelle: Gentner

Eine Investition in Solarstrom lohnt sich. Sei es der selbsterzeugte Strom vom Dach des Eigenheims oder bei Unternehmen, Landwirten und Kliniken, öffentlichen Gebäuden, Sporthallen oder Schulen. Und mit der Unterstützung eines kundigen Planers und Installateurs können Sie selbst komplexe Versorgungskonzepte bedarfsgenau planen, installieren und nutzen – was einen erheblichen Beitrag dazu leistet, Ihre Energiekosten nachhaltig zu senken.

Um für Ihre persönliche Energiewende vorbereitet zu sein, hilft der neue Ratgeber „150 Praxistipps für Autarkie“ mit Tipps rund um eine umweltfreundliche und preiswerte Versorgung mit Strom, Wärme und Mobilität. Sie erhalten einen Überblick über finanzielle Fördermöglichkeiten, Rechte und Pflichten sowie über die richtigen Anlaufstellen.

Der 155 Seiten starke Ratgeber ist online erhältlich und kann als PDF-Datei nach Registrierung kostenlos heruntergeladen werden: www.photovoltaik.eu/b2c-ratgeber-2022

31.01.2022
Die spannendsten Wohn- und Designtrends 2022

Foto: Pantone

Houzz ist die führende Online-Plattform für Bau-, Einrichtungs- und Renovierungsprojekte. Neue Pastelltöne, Relaxmöbel und viele weitere Neuheiten hat die Houzz-Redaktion auf den Herbstmessen 2021 entdeckt und zu den spannendsten Wohntrends 2022 zusammengefasst.

Demnach spiegeln die Trends der diesjährigen europäischen Messen primär zwei Impulse wider, die unsere aktuelle Lebensrealität bestimmen. Zum einen ein starkes Bewusstsein für die aktuelle (Umwelt-)Krise und zum anderen die wiedergewonnene Freude an einem gemütlichen Zuhause. So war das Hauptthema auf den europäischen Messen ganz klar die Nachhaltigkeit.

Als Garant für Nachhaltigkeit wurde die Handwerkskunst aller Orten gefeiert. Ebenso waren viele Entspannungsprodukte fürs Zuhause zu bestaunen. Von einem Starpool Wellness Coach bis zu Whirlpools mit integrierter Farblichttherapie und Salz-Infuser konnten bewundert werden. Auf der Bad- und Fliesenmesse konnte man LED-Spiegel mit Bewegungsmeldern entdecken, bei denen sich die Farbtemperatur des Lichts an die jeweilige Tageszeit anpasst.

Und: Farben sind wieder in! Drei Trends sind auszumachen. Gewagtes Color Blocking mit starken Farben, ultraviolette Farben sowie überkünstliche Grüntöne und düstereres Blau.

Informationen: www.houzz.de