Aktuelles

27.09.2019
Klimaschutzprogramm der Bundesregierung – Was Verbraucher wissen müssen
Am 20. September 2019 hat das Klimakabinett die Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung veröffentlicht. Auch wenn die geplanten Maßnahmen nun zunächst durch ein ordentliches Gesetzgebungsverfahren beschlossen werden müssen, sorgen sich Verbraucher, ob und wie sie von den geplanten Maßnahmen betroffen sind. Was bedeutet das Klimaschutzprogramm 2030 für Öl- und Gasheizungen? Welche Heizung darf ich zukünftig noch einbauen? Macht es Sinn, einen geplanten Heizungstausch zu verschieben oder ist es sogar sinnvoll, diesen möglichst vorzuziehen.
Diese und weitere Fragen beantworten wir in einer Kurzinformation für Verbraucher auf unserer Verbraucherseite www.eckring.de

27.09.2019
Klimaschutzprogramm 2030: Konsequenzen für die SHK-Betriebe
In den Medien wurde die letzten Tage viel darüber berichtet: Am 20. September 2019 hat das Klimakabinett die Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung veröffentlicht. Die Diskussionen dazu zeigen viele Aspekte für Verbraucher auf, doch welche Konsequenzen hat das Programm für SHK-Unternehmen? Und wie reagieren deren Kunden?
Die drei Spitzenverbände der Heizungsbranche, der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Deutsche Großhandelsverband
Haustechnik (DG Haustechnik) begrüßten auf der Deutschen Wärmekonferenz in Berlin die Grundsatzbeschlüsse der Bundesregierung, die Wärmewende nach jahrelangem Hin und Her endlich zu starten.
Der Fachverband SHK Baden-Württemberg hat für seine Mitgliedsbetriebe in einer ersten Auswertung die Maßnahmen im Gebäudebereich analysiert. Alle Mitglieder haben diese Bewertung per E-Mail-Newsletter erhalten und können diese nach dem Einloggen im Downloadcenter unter dem Suchwort „Klimaschutzprogramm“ herunterladen.

26.09.2019
interkom 2019 – Interkommunale Ausbildungsbörse im nördlichen Landkreis Böblingen

Die interkom 2019 – Interkommunale Ausbildungsbörse findet am Donnerstag, den 10. Oktober in Leonberg statt.
In der der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr erwarten wir wieder viele junge Menschen und Erwachsene, denen Sie Ihre vielfältigen Ausbildungs- und Studienangebote präsentieren können.
Die Stadthalle Leonberg bietet Präsentationsfläche für ca. 60 Aussteller sowie verschiedene Seminarräumen für Vorträge & Workshops.
Bei Interesse an der interkom 2019 wenden Sie sich bitte an die Organisatorin Kerstin Raschke
(Verein für Jugendhilfe e.V., raschke@vfj-bb.de, 01638989023).
Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Speisen und Getränke werden in den Foyers der Veranstaltungshallen angeboten.
Ausführliche Informationen unter www.interkom-azubiboerse.de

23.09.2019
Neues EU­Energielabel für Wärmeerzeuger

Aufgrund verschärfter Anforderungen ändert sich die Skala des EU-Energielabels für Wärmerzeuger ab dem 26. September 2019. Die Effizienz soll damit als wichtiges Kaufkriterium in den Vordergrund rücken. Als neue Effizienzklasse wurde A+++ aufgenommen, die alten Effizienzklassen E, F und G sind entfallen.

Wärmeerzeuger erhalten ein A+++ bis A+, wenn sie regenerative Energien nutzen. Das ist bei Solarkollektoren als Ergänzung zur Wärmeerzeugung der Fall, wie auch bei den meisten Holzheizungen und bei Wärmepumpen. KWK­Anlagen können die Klassen A+++ bis B erhalten. Die Bewertung von Gasheizungen und Ölheizungen mit Brennwerttechnik ohne Einbindung erneuerbarer Energien ändert sich von A+ auf A bis B. Niedertemperaturgeräte erreichen die Effizienzkategorie C – sie dürfen ohnehin nur noch in bestimmten Fällen eingesetzt werden. Geräte der Klasse D kommen in Deutschland bereits jetzt nicht mehr in den Handel, sie werden nur noch in manchen südeuropäischen Ländern mit niedrigem Heizenergiebedarf verkauft.

Informationen: www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/energielabel-fuer-heizungen/
Quelle: dena

23.09.2019
Die Deutschen sind in Modernisierungslaune

36 Prozent der Deutschen im Westen und sogar 51 Prozent im Osten planen dieses Jahr eine Modernisierung, um ihre Wohnsituation zu verbessern. Besonders die mittleren Altersgruppen wollen jetzt die Ärmel hochkrempeln, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie der BHW Bausparkasse. Fast jeder Zweite zwischen 40 und 59 will in den nächsten Monaten ein solches Projekt umsetzen.

Vor allem in Sachen Energiebilanz gibt es bei deutschen Immobilien großen Nachholbedarf, wie die Umfrage deutlich belegt. Gefragt, wo sie sich Verbesserungen ihrer Wohnsituation wünschen, verweisen 40 Prozent der Eigentümer auf die Heizkosten. In Ostdeutschland, wo die motiviertesten Renovierer wohnen, sehen 47 Prozent den größten Bedarf beim Thema Energie. Bundesweit ist neben der Senkung der Nebenkosten zudem der Wunsch nach mehr Wohnkomfort ein starker Motivator. 29 Prozent der Männer und 34 Prozent der Frauen wollen zum Beispiel ein neues Bad oder den Einbau moderner Haustechnik.

Informationen: www.postbank.de/postbank/pr_bhw_pressedienst_themen_meinungen_trends_prognosen.html
Quelle: Studie BHW Bausparkasse

23.09.2019
Kachelofentage: Moderne Holzfeuerstätten erfüllen gesetzliche Anforderungen

Wer mit dem regenerativen und CO2-neutralen Energieträger Holz heizt oder künftig heizen will, sieht sich immer wieder konfrontiert mit kritischen Fragen zu Umweltverträglichkeit und Emissionen, zu gesetzlichen Regelungen oder Verboten.

Um es vorweg zu nehmen: Wer moderne Kachelofen, Heizkamine, Kamine oder Kaminöfen vorschriftsmäßig mit dem richtigen Holz befeuert, hat nichts zu befürchten. Denn die heutigen Geräte erfüllen allesamt die strengen gesetzlichen Emissions-Grenzwerte, die in der verschärften 2. Stufe der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) festgelegt sind. Moderne, emissionsarme Feuerstätten, die nach dem 1. Januar 2015 eingebaut wurden, dürfen deshalb auch bei Feinstaubalarm, wie beispielsweise in Stuttgart, betrieben werden.

Heizen mit Holz ist nachhaltig, entlastet die Umwelt durch Einsparung von Kohlendioxid und fossilen Brennstoffen. Die heutige Generation an Festbrennstoff-Feuerstätten ist mit moderner Verbrennungstechnik ausgestattet und hinsichtlich ihrer Emissionen stark optimiert. Die Geräte emittieren sieben bis zehnfach geringere Staubmengen als noch in den 70er-Jahre und haben hohe Wirkungsgrade.

Wer eine Neuanschaffung oder einen Austausch seiner bestehenden Holzfeuerstätte plant, wendet sich am besten an einen Ofen- und Luftheizungsbauer. Aktuell bieten die Kachelofentage 2019 vom 4. bis 12. Oktober Gelegenheit, sich umfassend über moderne Kachelofentechnologie zu informieren. Die richtigen Ansprechpartner in Ihrer Region finden Sie über das Infoportal www.kachelofenwelt.de, alle baden-württembergischen Innungsfachbetriebe stehen online in der Fachbetriebssuche unter www.eckring.de.

Informationen: www.kachelofenwelt.de; www.eckring.de
Foto: AdK

23.09.2019
„Auf die letzten Meter kommt es an“ – neuer Erklärfilm zum Trinkwasser

Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am besten überwachtesten Lebensmitteln. Werden Grenzwerte überschritten, liegt das häufig an den Leitungen in den Häusern. Und für die Hausinstallationen und deren gesundheitliche und technische Eignung zum Transport von Trinkwasser sind die Haus- und Wohnungsbesitzer selbst verantwortlich. Ein Erklärfilm des Umweltbundesamtes zeigt, worauf es dabei ankommt. Dabei werden insbesondere Materialien, Stagnation und Temperaturen thematisiert.

Informationen: www.umweltbundesamt.de/themen/leitungswasser-schont-die-umwelt
Foto: Pixabay

23.09.2019
Fast wie von der Sonne gewärmt: Die Infrarotheizung

Infrarotheizungen produzieren nicht warme Luft, sondern geben Wärme in Form von Strahlung ab, womit Flächen und Körper geheizt werden. Ähnlich wie die Sonne erzeugen Infrarotheizungen also direkte Wärme, was die meisten Menschen als angenehm empfinden. Außerdem wird die Luft nur in geringem Maße bewegt, sodass kein Staub aufgewirbelt wird, was vor allem Allergikern und Asthmatikern zu Gute kommt.

Infrarotheizungen lassen sich ergänzend zur Hauptheizung einsetzen – auch im Altbau. Als alleinige Wärmequelle sind sie ausschließlich in Häusern mit besonders geringem Energieverbrauch zugelassen, wie zum Beispiel bei Niedrigenergie- oder Passivhäusern.

Wegen ihrer flachen Bauweise können Sie die Infrarotheizung vielfältig einsetzen: Ob als dekorative Wandfläche im Wohnzimmer oder in einen Spiegel integriert. Die Anschaffungskosten und der Installationsaufwand sind relativ gering, jedoch sind die Betriebskosten eher hoch, da Strom als Energiequelle dient.

Tipp: Überlegen Sie sich gut, wo eine Infrarotheizung Sinn macht, nämlich als Ergänzung zu konventionellen Heizmethoden überall dort, wo Sie eine zielgerichtete Wärme bevorzugen, und in Räumen mit einem eher niedrigen Wärmebedarf, wie zum Beispiel in Ihrem Schlafzimmer oder in unregelmäßig genutzten Räumen. Ihr SHK-Innungsfachbetrieb kann Sie über Einsatzmöglichkeiten und Details informieren – sprechen Sie ihn an!

Informationen: www.intelligent-heizen.info
Foto: Pixabay

23.09.2019
Gas behauptet Spitzenposition im Wärmemarkt

Mit einem Anteil von 37 Prozent waren Gaslösungen bei den 2018 in Deutschland genehmigten Gebäuden erneut das beliebteste Heizsystem, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen. Von den mehr als 732.000 im Jahr 2018 installierten Wärmeerzeugern waren drei von vier Gasheizungen, wie Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie belegen.

Einsatzbereiche findet Gas auch im Zusammenhang mit hocheffizienten Techniken wie der Brennstoffzelle: Auf Gas basierende Brennstoffzellengeräte, die neben Wärme auch Strom erzeugen, sparen gegenüber einer alten Gasheizung knapp 70 Prozent der CO2-Emissionen ein.

Gleichzeitig wird Gas selbst immer „grüner“, betont die Brancheninitiative Zukunft Erdgas. Schon heute erzeugten rund 200 Biogasanlagen in Deutschland jährlich etwa 10 Terawattstunden Biomethan – genug, um eine komplette Großstadt wie Frankfurt am Main ein Jahr lang mit Gas zu beheizen. Auf dem Weg hin zu einer nahezu CO2-neutralen Wärmeversorgung stellen auch die Power-to-Gas-Verfahren eine Option dar.

Informationen: https://zukunft.erdgas.info/
Bild „Bauherren-setzen-auf-erdgas-web.jpg“

23.09.2019
Ein ganz normaler Tag: 12,3 Liter Wasser müssen fortgelüftet werden

Etwa 28.880 Mal ein- und ausgeatmet, morgens und abends das Bad genutzt, Kaffee gekocht, Zimmerpflanzen gegossen, Abendessen gekocht…in jedem Fall heißt das: 12,3 Liter Wasser müssen fortgelüftet werden, um eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten. Dazu müssen die Fenster jede halbe Stunde für fünf Minuten geöffnet werden. Insgesamt 13 Mal.

Wohnungslüftungsgeräte können – auch in Abwesenheit des Bewohners – immer für eine optimale Raumluftqualität sorgen. Die Techniken und Möglichkeiten der kontrollierten Wohnraumlüftung sind dabei vielfältig: In Kombination mit einer Wärmerückgewinnung kann beispielsweise auch noch Energie eingespart werden.

Mit dem „Infoportal Wohnungslüftung“ bringt das Europäisches Testzentrum für Wohnungslüftungsgeräte TZWL Verbrauchern die Technik der Wohnungslüftung näher – online, kostenlos, unabhängig und vor allem einfach verständlich. Darüber hinaus bietet das Portal Gerätetests, einen Überblick über geprüfte Wohnungslüftungsgeräte mit und ohne Wärmerückgewinnung und deren Hersteller.

Informationen: www.tzwl.de
Foto: Pixabay

23.09.2019
Flachdächer richtig entwässern: Tipps bei Umkehrdächern

Flachdächer haben normalerweise ein Warmdach, eine einschalige, unbelüftete Dachkonstruktion. Als feuchtigkeitsunempfindliche und formstabile Dämmstoffe entwickelt wurden, war eine neue Konstruktion möglich: Das Umkehrdach, ein Warmdach mit umgekehrter Anordnung der Schichten. Die Dachabdichtung liegt hier direkt auf der Betondecke, die Wärmedämmung ist darüber. So schützt die Wärmedämmung die Dachabdichtung vor Beschädigung, vor Witterungseinflüssen, Temperaturschwankungen und UV-Strahlung. Die sonst übliche Dampfbremse und Dampfdruckausgleichsschicht sind hier nicht erforderlich.

Die Dachentwässerung muss dem Dachaufbau angepasst sein. Zur vollständigen Entwässerung von Umkehrdächern muss daher das anfallende Regenwasser aus drei Ebenen abgeführt werden. Dies kann über Freispiegelsysteme oder über planmäßig gefüllt betriebene Regenwasserleitungen mit Druckströmung erfolgen. Für Flachdächer und somit auch für Umkehrdächer dürfen nach DIN 1986-100 zur Entwässerung nur Dachabläufe verwendet werden, die den Anforderungen der DIN EN 1253-2 entsprechen oder für die ein baurechtlicher Verwendungsnachweis vorliegt. Auch eine Notentwässerung ist für Starkregenereignisse nach der genannten DIN Vorschrift. Ausführliche Informationen bietet die Gütegemeinschaft Entwässerung in ihrer „GET Kompakt-Info 49“.

Informationen: www.get-guete.de
Bild „GET Guete Umkehrdach.jpg“

23.09.2019
Klein, aber oho: Das Gästebad als Visitenkarte

Das Gästebad steht vor einer besonderen Herausforderung: Auf wenigen Quadratmetern soll es sowohl die Besucher als auch die Bewohner eines Hauses überzeugen. Damit das gelingt, gingen Badbesitzer in der Vergangenheit oft auf Nummer sicher und wagten keine Experimente. Eine verpasste Chance, denn als „Visitenkarte des Hauses“ hinterlässt ein raffiniert gestaltetes Gästebad bleibenden Eindruck.

Klar ist: Aufgrund des beschränkten Platzangebotes will das Gästebad gut geplant werden. Dazu gehört die sorgfältige Auswahl der passenden Keramik und Möbel. Geeignet sind Kollektionen, die über ein breites Sortiment verfügen und verschiedene Größen anbieten.

Wenn kleine Grundrisse clever ausgenutzt werden, bleibt mehr Raum für Effekte. Dafür bietet sich das Gästebad ganz besonders an: Aufgrund der geringeren Quadratmeterzahl verschlingen eine ausgefallene Wandgestaltung oder exklusive Fliesen weniger Budget. Auch mit der Badkeramik lassen sich Akzente setzen: Eine eckige Toilette oder Badmöbel mit trendstarken Oberflächen sind tolle Keypieces. Im Idealfall bietet der Waschplatz auch noch Stauraum, um alle Utensilien zu verstauen.

Ob das Gästebad auch noch mit einer Dusche ausgestattet werden soll, hängt von den räumlichen Gegebenheiten und vom Bedarf ab. Viele Gästebäder sind nicht nur für kurzzeitige Besucher ausgelegt, sondern auch für Übernachtungsgäste. Außerdem dienen sie als Ausweichmöglichkeit für die Hausbewohner, wenn das Hauptbad besetzt ist. Eine Dusche kommt diesen Anforderungen entgegen und lässt sich auch schon auf vergleichsweise kleinem Raum realisieren. Bestens geeignet sind Duschwannen, die sich individuell zuschneiden lassen und sich so den räumlichen Gegebenheiten anpassen.

Informationen: www.villeroyboch-group.com
Foto: Villeroy & Boch

23.09.2019
Transfer zwischen Handwerk und Wissenschaft: Seifriz-Preis 2020

Handwerksbetriebe, die gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wissenschaft ein innovatives Projekt umgesetzt haben, können sich jetzt für den erstmals im zweijährigen Turnus verliehenen Seifriz-Preis bewerben.

Zur Teilnahme am Transferpreis Handwerk + Wissenschaft aufgerufen sind Tandems aus Handwerksbetrieben und Wissenschaftspartnern, die gemeinsam eine Innovation in den Bereichen Produkt, Verfahren oder Dienstleistung geschaffen haben. Ebenso können innovative Geschäftsmodelle, Strategien sowie Formen der Betriebsorganisation und Betriebskultur prämiert werden. Die Projekte sollen zeigen, wie Wissenstransfer beispielhaft gelingen kann.

Bewerbungen können bis zum 1. März 2020 eingereicht werden. Die Gewinnerteams erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro. Einen ersten Überblick verschafft der Flyer, der hier zum Download steht.

Informationen: www.seifriz-preis.de
Bild „Seifriz_Preis.jpg“

23.09.2019
Playbizz: Planspiel für Auszubildende

Auch in diesem Jahr startet wieder das bundesweite Wirtschaftsfernplanspiel für Auszubildende. Ziel von playbizz ist, Azubis in einem Wettbewerb von 12 bis 14 Gruppen als Team erfolgreich in der Rolle eines Unternehmers agieren. Auf diese Weise lernen die Auszubildenden, welche Auswirkungen unternehmerische und betriebswirtschaftliche Entscheidungen haben und welche Strategien im Markt erfolgreich sind.

Das Spiel wurde von den Bildungswerken für kaufmännische und gewerbliche Auszubildende mit betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen sowie dual Studierende konzipiert, die sich bis zum 21. Oktober bewerben können. Es steht allen Ausbildungsrichtungen und Branchen offen. Sollte das ausbildende Unternehmen nicht genügend Auszubildende für ein Team haben, wird bei der Suche nach Kooperationspartnern geholfen. Der Zeitbedarf liegt bei ein bis zwei Stunden pro Woche, die flexibel in den Ausbildungsalltag integriert werden können. Eine Freistellung ist nicht nötig.

Informationen: www.playbizz.de
Bild „Playbizz Titel.JPG“

25.07.2019
Mehr als jede zweite Heizung in Deutschland ist ineffizient

Rund 12 Millionen der etwa 21 Millionen in Deutschland installierten Heizungen sind unzureichend effizient. Das ist das zentrale Ergebnis einer Erhebung des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).

„Jede zweite Heizungsanlage in Deutschland ist älter als 20 Jahre. Ab einem Alter von 15 Jahren gilt ein Heizkessel als energetisch ine?zient“, erläutert Oswald Wilhelm, Präsident des ZIV. Demgegenüber stehen gerade einmal rund 4,7 Millionen Brennwertanlagen, die dem Stand der Technik entsprechen. Das entspricht einem Anteil von 23 Prozent am Gesamtbestand.

Weitere 20 Prozent der Anlagen gelten als effizient und koppeln zugleich erneuerbare Energien ein. Dies trifft auf rund 0,8 Millionen Biomassekessel, auf ca. eine Million Wärmepumpen sowie rund 2,3 Millionen Brennwertgeräte in Kombination mit einer solarthermischen Anlage zu.

Die Politik müsse handeln und den Wärmemarkt stärker adressieren, so die Verbände. Es gehe darum, die Bürger zu mobilisieren, sich aktiv an der CO2-Minderung und dem Klimaschutz zu beteiligen. Gemeinsam mit Verbänden wie BDI, bdew, dena, DGB und ZDH plädiere man für eine technologieoffene steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung ergänzend zum Marktanreizprogramm und zu den KfW-Programmen.

Informationen: www.bdh-koeln.de
Bild: „BDH Pressegrafik_Gesamtbestand_zentrale_Waermeerzeuger_2018.jpg“

25.07.2019
Vier Wände voller Tipps: Digitale Schnitzeljagd durch ein Energiewendehaus

Wie und wo kann ich die Energiewende in meinem Zuhause ganz praktisch selbst verwirklichen? Die baden-württembergische Energiewende-Kampagne „E! Unser Land voller Energie“ hat auf ihrer Webseite unter dem Motto „Mitmachen – Möglichkeiten entdecken“ ein interaktives Energiewendehaus geschaffen, durch das Neugierige eine digitale Schnitzeljagd machen können. Dabei erhalten sie zahlreiche Tipps, die in vielen Fällen nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen.

Informationen: www.energiewende.baden-wuerttemberg.de
Bild: „UM_Energiesparhaus.JPG“

25.07.2019
Wärmepumpe: 91 Prozent Weiterempfehlungen

Wärmepumpen-Besitzer sind bezüglich Heizkosten, Bedienbarkeit, Wärmekomfort und Wartungsaufwand sehr zufrieden mit ihrer Wärmepumpe. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass 91 Prozent eine Wärmepumpe weiterempfehlen würden.

Dies ist das Ergebnis einer bundesweiten Verbraucherbefragung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Die durch das Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführte repräsentative Befragung hatte zum Ziel, sowohl eine detaillierte Bestandsaufnahme des energetischen Zustandes zu machen als auch Verbräuche, Kosten und subjektive Bewertung der Wärmepumpen-Nutzer aufzuzeigen.

Als Gründe für den Einbau wurden mit Abstand am häufigsten Umweltbewusstsein, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit genannt. Jedoch merkt die Verbraucherzentrale an, dass in Bezug auf die Jahresarbeitszahl und Verbrauch der Wärmepumpe noch Aufklärungsbedarf besteht, denn mehr als die Hälfte der Besitzer wissen nicht, wie hoch der jährliche Stromverbrauch und Stromkosten ihrer Wärmepumpe ausfallen.

Informationen: https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/sites/default/files/2019-07/190710_VZ_Waermepumpenbericht.pdf
Bild: „Zufriedenheit_Waermepumpe.jpg“

25.07.2019
Klimafreundlicher heizen dank Heizungscheck – Kopplung mit Wartung spart Kosten

Hauseigentümer bemerken meist nicht, wenn die eigene Heizung schlecht geregelt ist und ineffizient arbeitet. Ein regelmäßiger Heizungscheck deckt die Schwachstellen auf. Die Beseitigung der Mängel senkt die Betriebskosten um bis zu 15 Prozent. Den Check sollten Hauseigentümer rechtzeitig vor dem Winter durchführen lassen, empfehlen die Experten von Zukunft Altbau, dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramm.

Denn oft ist es im Herbst schwierig, noch vor dem Beginn der Heizperiode einen Termin vom Handwerker zu bekommen. Die Reparaturen im Sommer erledigen zu lassen, vermeidet darüber hinaus Heizungsabschaltungen in der kalten Jahreszeit. Besonders sinnvoll ist es, den Heizungscheck mit der Heizungswartung zu kombinieren, da es hier Überschneidungen gibt. Das spart Mehrarbeit und unnötige Ausgaben.

Bei einer Heizungswartung inspizieren die SHK-Fachhandwerker den Heizkessel, den Brenner, die Heizungspumpe sowie die Regelung. Auch Verschleißteile, wie Düsen und Filtereinsätze, werden geprüft und bei Bedarf ausgetauscht. Je nach Heizungsart fallen zusätzliche Arbeiten wie die Reinigung einzelner Komponenten an. Ein Heizungscheck bezieht das gesamte Heizungssystem und die Gebäudehülle mit ein.

Informationen: www.zukunftaltbau.de
Bild: „Heizung2-FotoZukunftAltbau.jpg“

25.07.2019
Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.

Das moderne Bad steht auf der Wunschliste der Deutschen ganz oben, was auch oder gerade mit der zusätzlich gebotenen Barrierefreiheit zusammenhängt. Denn allein schon eine bodengleiche Dusche und ein erhöhtes Platzangebot tragen zu mehr Mobilität und damit verbesserter Lebensqualität bei. Wer frühzeitig schwellenlos und großzügig plant, der erhält sich in allen Lebenslagen ein hohes Maß an Selbstständigkeit.

Wie eine vorausschauende Badplanung funktionieren kann, das erklärt die Aktion Barrierefreies Bad jetzt im Ratgeber: „Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.“ Die 40-seitige Broschüre vermittelt Basiswissen zu den besonderen Anforderungen basierend unter anderem auf der DIN-Norm 18040-2. Neben wertvollen Tipps und Checklisten zeigt die Broschüre ein konkretes systematisches Vorgehen beim barrierefreien Bad(um)bau auf. Hintergrundwissen wird mit zahlreichen Hinweisen zur finanziellen Entlastung und zu bundesweiten Informationsstellen ergänzt. Bauherren, Modernisierer und Renovierer bekommen mit dem Kapitel „Fünf Schritte zu einem passgenauen Bad“ einen extra Leitfaden an die Hand.

„Das moderne Bad: Komfortabel. Sicher. Barrierefrei.“ steht auf dem Serviceportal www.aktion-barrierefreies-bad.de unter „Publikationen“ zum Download bereit. Einzelexemplare können auch kostenlos bei der VDS-Geschäftsstelle (Fax: 0228 92 39 99-33, E-Mail: info@aktion-barrierefreies-bad.de) bestellt werden. Für größere Abnahmemengen gelten Staffelpreise.

Informationen: www.aktion-barrierefreies-bad.de
Bild: „Heizung2-FotoZukunftAltbau.jpg“

25.07.2019
Bautrends 2019: Fachkräftemangel und Umwelthemen

Die Bauproduktion läuft auf Hochtouren und die Firmen der deutschen Baubranche würden lieber gestern als morgen ihr Personal aufstocken. Es ist also keine Überraschung, welche Entwicklung die Akteure der Baubranche in einer neuen Studie zum Top-Branchentrend 2019 gewählt haben: Der Fachkräftemangel bestimmt das Baugeschehen geradezu übermächtig und mehr als jeder Zweite am Bau sieht die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern 2019 als allgegenwärtig an.

Daneben dreht sich die Branche um ihren Beitrag zur Klimarettung – Themen wie nachhaltiges und energieeffizientes Bauen stehen ebenfalls an prominenter Stelle bei den Trends des Jahres. Der Höhenflug der Baukosten fällt gut jedem fünften befragten Architekten oder Verarbeiter sofort spontan ein, wenn er nach den wichtigsten Trendlinien für die Baubranche im Jahr 2019 gefragt wird. Stark auf dem Schirm haben die Akteure auch die für das umweltfreundliche Bauen zentralen Aspekte wie Nachhaltigkeit (17 Prozent) und Energieeffizienz (25 Prozent).

Dies zeigen Vorabergebnisse der BauInfoConsult Jahresanalyse 2019/2020, für die das Institut insgesamt 525 Telefoninterviews mit Branchenakteuren geführt hat – darunter Architekten, Bauunternehmer, SHK-Installateure und Maler/Trockenbauer.

Informationen: www.bauinfoconsult.de
Bild: „Bauinfoconsult_Trends2019.jpeg“

25.07.2019
Aktionsprogramm: BMU will Power-to-X weiter voranbringen

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat ein neues Aktionsprogramm für den Einsatz strombasierter Brennstoffe aus dem Power-to-X-Verfahren vorgelegt. Mit der Technologie kann Strom aus erneuerbarer Energie per Elektrolyse beispielsweise in Wasserstoff umgewandelt werden, der im Gasnetz gespeichert und als Energieträger weiterverwendet werden kann.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze sieht vor allem im Verkehrsbereich, etwa bei Elektroautos, und in der Industrie wichtige Einsatzbereiche: „Power-to-X wird in Zukunft national und international einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“ Das Bundesumweltministerium werde sich für den Knowhow-Transfer in diesem wichtigen Feld einsetzen und Unternehmen bei der Entwicklung der Technologie unterstützen.

Informationen: www.bmu.de/pressemitteilung/8621/
Bild: „Wordcloud_PowertoX.jpg“

25.07.2019
Pelletlager für den Winter auffüllen: Preise im Sommer am günstigsten

In den Sommermonaten sind die Preise für Holzpellets erfahrungsgemäß besonders niedrig. Somit zahlt es sich aus, jetzt das Pelletlager für den Winter zu befüllen.

Gegenüber Heizöl hatten Pellets in den vergangenen zehn Jahren bundesweit im Schnitt einen über 30-prozentigen Preisvorteil. Auch im Vergleich zu Erdgas waren die Presslinge in diesem Zeitraum durchschnittlich knapp 30 Prozent günstiger.

Wichtig ist, beim Kauf auf das ENplus-Siegel zu achten. Das Zertifikat ist eine Orientierungshilfe, wenn es um die Herkunft und zuverlässige Qualität der Holzpresslinge geht. ENplus überwacht die gesamte Bereitstellungkette von der Herstellung bis zur Anlieferung Zuhause.

Informationen zum Siegel und die Kontaktdaten zertifizierter Pellethändler stehen online unter http://enplus-pellets.de/de/zertifizierung/handel/zertifizierte_haendler/.

Informationen: www.depi.de
Bild: „DEPI_Preisvorteil_Pellets.jpg“

25.07.2019
Unternehmerpreis: Holen wir das Meisterstück nach Baden-Württemberg

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat erstmals einen Unternehmerpreis exklusiv für die Mitgliedsbetriebe seiner Verbandsorganisation ausgeschrieben. Das „ZVSHK Meisterstück 2019“ prämiert alle zwei Jahre erfolgreich am Markt agierende Handwerksbetriebe und deren Aktivitäten. Dabei kann es sich auch um Projekte und Ideen handeln, die sich noch in der Umsetzung befinden.

Leitfragen zum Unternehmerpreis lauten beispielsweise: Was haben Sie sich Neues überlegt, um Ihre Kunden zu begeistern? Was haben Sie sich Besonderes ausgedacht, um bei Ihren Marktpartnern Interesse und Aufmerksamkeit zu wecken? Welche spannenden Geschichten haben Sie Ihren Kunden erzählt, um sie zuhören und träumen zu lassen? Wie haben Sie Ihren Betrieb, Ihre Geschäftsräume oder den Auftritt Ihres Unternehmens und seine Botschaft verändert, um Ihre Kunden an Ihr Unternehmen zu binden? „Wir suchen Projekte und Aktivitäten, die sich aus der alltäglichen Arbeit herausheben, weil sie mit viel Leidenschaft geplant und umgesetzt wurden“, erläutert ZVSHK-Präsident Michael Hilpert.

Der Fachverband ist sich sicher, dass die baden-württembergischen Betriebe die richtigen Antworten auf diese Fragen haben. Daher sollten sich möglichst viele Betriebe beteiligen und den Unternehmerpreis ins „Ländle“ holen.

Bei der Aufbereitung der Bewerbungsunterlagen hilft die eigens dafür eingerichtete Webseite www.zvshk.de/meisterstueck. Der Einsendeschluss ist der 30. September 2019. Danach wird eine sechsköpfige Jury aus Vertretern von Handwerk, Industrie, Unternehmensberatung und Wissenschaft den Gewinner ermitteln. Die feierliche Übergabe ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen. Der Unternehmerpreis ist ein ideeller Preis, ein Preisgeld ist damit nicht verbunden.

Informationen: www.zvshk.de/meisterstueck
Bild: „meisterstück_BW.png“

25.07.2019
Keine Angst vor Mädchen: Offen für „neuen“ Berufsnachwuchs

Viele Betriebe klagen darüber, zu wenig gute Azubis im SHK-Handwerk zu finden. Grund genug, sich einmal umzuschauen, ob es nicht junge, motivierte Leute im Umfeld gibt, die man bisher noch nicht auf dem Schirm hatte. Zum Beispiel: die weibliche Zielgruppe. SHK-Berufe sind eine Männerdomäne. Ein Vorurteil, das auf beiden Seiten in vielen Köpfen steckt. Dabei gibt es viele Initiativen, junge Frauen für klassische „Männerjobs“ zu begeistern. Warum also nicht mehr Frauen im SHK-Handwerk? Die Ausbildungsinitiative „Zeit zu starten“ hat sich die drängendsten Fragen und Vorurteile einmal angesehen und in einem Newsletter zusammengefasst.

Informationen: www.krallpartner.de/kunden/zvshk/NL_06_2019/NL_06_2019.html
Bild: „ZZS_Klempnerin.JPG“

25.07.2019
Merkblatt „Die fachgerechte Kupfer-Installation“

Kupfer ist der bevorzugte Werkstoff in der Sanitär- und Heizungstechnik, nicht zuletzt wegen seiner langen Haltbarkeit und gesundheitlichen Unbedenklichkeit. Es ist ein zeitgemäßer Werkstoff, der allen Anforderungen an nachhaltiges Bauen gerecht wird und durch ökologische Vorteile überzeugt.

Das Deutsche Kupferinstitut hat in Abstimmung mit dem Zentralverband SHK das Merkblatt „Die fachgerechte Kupfer-Installation“ überarbeitet und neu aufgelegt. Dieses richtet sich an die Verarbeiter und gibt Hilfestellungen zu den Themen Materialeigenschaften, Verarbeitung und Verwendung.

Informationen: www.zvshk.de/downloadservice/sanitaer-wasser-abwassertechnik/merkblatt-die-fachgerechte-kupferinstallation/
Bild: „DKI_Die_fachgerechte_Kupferrohr-Installation.png“

13.06.2019
Eigentümer verschenken Sparpotenzial: Heizung optimieren

Vor allem bei Ein- und Zweifamilienhäusern gibt es wenig Fortschritte bei der Energieeffizienz. Das zeigt eine neue Datenbank von co2online und dem Umweltbundesamt.

Die auf www.wohngebaeude.info veröffentlichten Daten und Diagramme zeigen, dass Sanierungen bei Altbauten und strengere Standards für Neubauten wirken. Allerdings sind die Unterschiede sehr groß. Das heißt: Einige Sanierungen und Neubauten sind wesentlich besser als andere, besonders bei Ein- und Zweifamilienhäusern – und insgesamt nimmt die Energieeffizienz nur noch langsam zu.

Einer der Gründe dafür ist, dass viele Bauherren ihre Heizung nicht optimieren: „Sparpotenziale durch Sanierung oder Neubau werden verschenkt, wenn anschließend nicht optimiert wird“, sagt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. „Eigentümer sollten deswegen den Heizenergieverbrauch regelmäßig prüfen und bei Bedarf nachjustieren.“

Informationen: www.wohngebaeude.info; www.co2online.de
Bild: „heizenergieverbrauch-wohngebaeude-deutschland-trend.png“

13.06.2019
Baugenehmigungen 2018: Wärmepumpe erneut auf Platz eins

Die Wärmepumpe verteidigt 2018 ihre Spitzenposition im Neubau: Nach den neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat sie ihren Vorsprung vor dem fossilen Energieträger Gas bei den genehmigten Wohngebäuden ausgebaut. Der Anteil liegt bei rund 44 Prozent. Anders als im Jahr 2017 erreicht die Wärmepumpe diesmal auch den ersten Platz bei der Betrachtung aller genehmigten Gebäude.

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 117.869 Wohngebäude genehmigt. Davon werden 51.527 Gebäude mit einer Wärmepumpe ausgestattet. 8.839 Gebäude (7,5 Prozent) nutzen dabei Erdwärme, während 42.668 Gebäude (36,2 Prozent) andere Umweltwärme, aus Wasser und vor allem Luft zum Heizen nutzbar machen.

Informationen: www.waermepumpe.de
Bild: „Marktanteile_Genehmigungen_2014_2018.jpg“

13.06.2019
Im Sommer an die Heizung denken

In der warmen Jahreszeit hat die Heizung Sommerpause – ideal für die Planung einer neuen Anlage. Wer es im nächsten Winter in den eigenen vier Wänden klimabewusst und dennoch emissionsarm, komfortabel und zugleich auch wirtschaftlich warm haben möchte, sollte bei der Planung seiner neuen Heizung auch Pellets auf der Rechnung haben. Holzpellets verbrennen nahezu CO2-neutral und sind in Deutschland ein regionaler heimischer Energieträger.

Klimaschutz war auch für Johannes Teufel aus dem schwäbischen Eutingen das Hauptmotiv für die Anschaffung der Pelletheizung. Für seine fünfköpfige Familie plante der Zimmermann vor zehn Jahren ein 185 qm großes Holzhaus, in dem eine Pelletheizung mit Solaranlage für wohlige Wärme sorgt. Das Haus spart etwa 75 Tonnen CO2 im Vergleich zu einer herkömmlichen Bauweise ein. Dazu kommen jedes Jahr weitere rund vier Tonnen an eingespartem Klimagas gegenüber einer fossilen Ölheizung.

Wer sich für den Kauf einer Pelletheizung entscheidet, profitiert zudem von niedrigeren Brennstoffpreisen. Im Vergleich zu den Kosten für fossile Energieträger, ist der Pelletpreis aufgrund der breiten regionalen Holzverfügbarkeit stabil. Er lag in den letzten zehn Jahren im Schnitt rund 30 Prozent unter dem von Heizöl und Erdgas.

Heizen mit Holzpellets wird außerdem staatlich bezuschusst: Für den Tausch einer alten Öl- oder Gasheizung gegen eine moderne Pelletheizung gibt es mindestens 4.200 Euro Förderung über das Marktanreizprogramm (MAP) und das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Bei Planung und Einbau sollten Hausbesitzer auf einen Pelletfachbetrieb setzen. Das sind speziell geschulte Heizungsbauer, die ihre Qualifikation alle drei Jahre erneuern. Kunden können auf diese Weise sicher sein, dass ihr Pelletfachbetrieb sein Handwerk versteht, auf dem neuesten Stand der Technik geschult und über die aktuellen Förderprogramme informiert ist.

Informationen: www.pelletfachbetrieb.de; www.depi.de
Bild: „Pelletfamilie-Teufel-aus-Eutingen-DEPI_Fam.Teufel_Wohnzimmer_Pelletgeste.jpg“

13.06.2019
Keine Chance für Legionellen dank thermischem Zirkulationsabgleich

Trinkwasserinstallationen sind komplexer geworden. Dadurch wachsen aber auch Hygienerisiken. Denn immer, wenn die notwendigen technischen oder hygienischen Anforderungen nicht beachtet werden, besteht ein erhöhtes Kontaminationsrisiko – vor allem durch Legionellen. Die optimale Warmwasserverteilung durch einen thermischen Zirkulationsabgleich minimiert diese Gefahr.

Optimale Lebensbedingungen zur Vermehrung finden die Erreger bei Wassertemperaturen von etwa 30°C bis 45°C vor. Dieser Keimbildung kann mit einer konstanten Wassertemperatur von über 55°C entgegengesteuert werden. Da Warmwasser bei Nichtnutzung die Temperatur der Umgebung annehmen würde, müssen Zirkulationssysteme eine dauerhafte Temperaturhaltung gewährleisten, klärt die Nachhaltigkeitsinitiative Blue Responsibility auf.

Eine Zirkulationspumpe fördert das erwärmte Trinkwasser durch das Warmwassersystem und führt es wieder dem Trinkwassererwärmer zu, in dem es nachgewärmt wird. Da Wasser sich den Weg des geringsten Widerstandes sucht, fördert die Zirkulationspumpe das Warmwasser bevorzugt in Teilbereiche mit geringen Druckverlusten. Um jedoch alle Bereiche zu erreichen, müssen daher niedrige Druckverluste künstlich angehoben werden.

Befinden sich mehr als drei Liter in einem der Fließwege des Warmwassers zwischen Trinkwassererwärmer und Entnahmestelle, muss eine Zirkulation vorhanden sein, damit sofort warmes Wasser zur Verfügung steht. Die Warmwasser-Austrittstemperatur am zentralen Trinkwassererwärmer muss mindestens 60°C betragen und muss ihm mit einer Wiedereintrittstemperatur mit einer maximalen Differenz von 5°C wieder zugeführt werden. Dies kann nur mit einem hydraulisch abgeglichenen Zirkulationssystem realisiert werden. Sogenannte Zirkulationsregulierventile (thermisch und statisch) machen es möglich: Sie sichern den stetigen thermischen und hydraulischen Abgleich des Rohrleitungssystems.

Übrigens: Eine Anlage, die den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht, muss sich nicht zwingend negativ auf den Energieverbrauch auswirken. Zwar wird Wasser konstant erhitzt, aber die benötigte Energie zur Temperaturregelung reduziert sich durch die optimale Verteilung der Volumenströme gegenüber ungeregelten Systemen.

Informationen: www.blue-responsibility.net
Bild: Resideo – Honeywell („4_Resideo_Honeywell_Temperaturbersicht.jpg“)

13.06.2019
Klimaschutz: CO2-Vermeidung statt teurem Ankauf von Zertifikaten

Deutschland läuft Gefahr, dass es seine Klimaschutzverpflichtungen nur über den Zukauf von CO2-Zertifikaten aus anderen EU-Staaten erfüllen kann. Dadurch drohen dem Bundeshaushalt – und damit dem Steuerzahler – Belastungen in Milliardenhöhe.

„Deutlich sinnvoller wäre es, in CO2-Vermeidungsmaßnahmen in Deutschland zu investieren, als das Geld für Zertifikatzukäufe aus anderen EU-Staaten einzusetzen,“ sagte Professor Dr.-Ing. Dirk Müller, RWTH Aachen. Gerade im Gebäudebereich, der für rund 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich ist, lassen sich mit geringen Investitionsmaßnahmen enorme CO2-Einsparungen erzielen. Um dies nochmals deutlich zu machen, sollen die CO2-Vermeidungskosten im Bereich der Gebäudetechnik in einer Studie belegt werden. Vertiefend betrachtet werden dabei speziell die Lüftungs- und Klimatechnik. Daneben sollen die Einsparpotenziale auch an konkreten Neubau- und Sanierungsprojekten dokumentiert werden.

Initiiert wurde die Studie von dem BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V., dem FGK – Fachverband Gebäude-Klima e. V. und dem Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. Durchgeführt wird sie vom E.ON Energy Research Center der RWTH Aachen, vom Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden und vom Umweltcampus Birkenfeld. Mit Ergebnissen wird im November 2019 gerechnet.

Informationen: www.fgk.de
Foto: Pixabay

13.06.2019
Referentenentwurf GEG: nur Status Quo statt ambitionierter Klimaschutz

„Der gemeinsame Referentenentwurf des Bundeswirtschafts- und des Bundesinnenministeriums des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), der heute in die Verbändeabstimmung ging, ist nicht geeignet, um der Energiewende im Gebäudebereich entscheidende Impulse zu geben“, so Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE).

Im Wesentlichen schreibe der Entwurf den Status Quo fest – ohne wirksame Verbesserungen für den Klimaschutz. Damit könnten die Klimaschutzziele in der Wärme- und Kälteversorgung nicht erreicht werden. Schlimmer noch: Er leiste nicht einmal im Ansatz einen zusätzlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele und unterhöhle damit das Klimaschutzgesetz.

Als habe es weder die Ratifizierung des Pariser Klimaschutzabkommens gegeben, noch die Proteste junger Menschen für eine effektive Klimaschutzpolitik oder die klare inhaltliche Ausrichtung der Europawahl für Klimaschutz, stolpere die Bundesregierung klimapolitisch weiter, kritisierte Peter.

Gegenüber dem Entwurf vom November 2018 zeige der aktuelle zum Teil sogar Verschlechterungen. So werde es bei der Ermittlung des Primärenergiebedarfs von Fernwärme bei der überholten Stromgutschriftmethode bleiben. Diese weise den Primärenergieaufwand bei der Fernwärme ausschließlich dem erzeugten Strom zu und tue so, als würde die Wärme primärenergiefrei erzeugt.

Informationen: www.bee-ev.de
Bild „BEE_Klimaziel_2020_bei_Trendfortsetzung_erst_2038_erreicht.jpg“

13.06.2019
Neue Anforderungen an Durchlauferhitzer: Temperaturbegrenzung auf 55 Grad

Durchlauferhitzer, die Duschen versorgen, dürfen laut neuer Sicherheitsnorm nur noch maximal eine Temperatur von 55 Grad erzeugen. Die internationale Norm „IEC 60335-2-35 / Edition 5“ wurde in die europäische Norm „EN 60335-2-35:2016, Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke – Teil 2-35: Besondere Anforderungen für Durchflusserwärmer“ überführt. Die Übergangsfrist dieser Normen endete am 12. Oktober 2018. Seitdem dürfen nur noch der Norm entsprechende Durchlauferhitzer in Verkehr gebracht – also von Herstellern ausgeliefert – werden.

Die Temperaturbegrenzung auf maximal 55 Grad muss so gestaltet sein, dass sie vom Nutzer nicht veränderbar ist. Zulässig ist ein Gerät beispielsweise dann, wenn die maximale Temperatur vom Fachhandwerker im Rahmen der Installation im Inneren des Gerätes bzw. unter der Gehäusekappe fest eingestellt wird oder die Maximaltemperatur des Gerätes 55 Grad grundsätzlich nicht überschreitet.

Informationen: www.dke.de
Foto: Stiebel Eltron

13.06.2019
Handwerk 2025: Neuer Projektflyer für Betriebe

Zum Strategieprojekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ gibt es einen neuen Flyer: Das Dokument gibt Handwerksbetrieben einen Überblick über alle derzeit nutzbaren Maßnahmen aus den Themenblöcken Personal, Digitales und Strategie.
Der Flyer steht zum Download bereit unter: www.handwerk2025.de

Bild: „Flyer Hw2025.JPG“

 

13.06.2019
Tag des Bades am 21. September 2019

Auf Initiative der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) wird auch in diesem Jahr wieder der „Tag des Bades“ veranstaltet. Dieser findet am 21. September 2019 statt. Unterstützung erfährt die Veranstaltung von Badbotschafterin Franziska van Almsick. Gefeiert wird in den ständigen Ausstellungen der Badprofis. Dabei wird es auch wieder darum gehen, wie das Bad für die Gesundheitsvorsorge, altersgerecht und barrierefrei gestaltet werden kann. Gleichzeitig wird auch der Trend zu mehr Farbe im Bad aufgegriffen.

Erstmals stehen den Betrieben und Fachausstellungen zwei Kampagnen zur Verfügung: Mit dem Motto „Alles fürs Wohlgefühl“ werden die Themen Gesundheit und Bad aufgegriffen. Der zweite Slogan „Bunte Mischung“ kurbelt wiederum den Trend zu mehr Farbe im Bad an.

Nutzen Sie diese Möglichkeiten, um auf den Tag des Bades aufmerksam zu machen und Ihre Kunden zu inspirieren. Zudem haben Sie aufgrund dieser beiden sehr unterschiedlichen Ansätze die Möglichkeit Ihre Event-Aktivitäten an individuellen Vorlieben bzw. Strategien zu orientieren. Alle Aktionsmittel, wie Poster, Anzeigen, Internetbanner, Logo-Dateien sowie Musterpresseinformationen, stehen den Mitgliedern der SHK-Organisation exklusiv zur Verfügung. Bitte nutzen Sie Ihren persönlichen Login für den internen Bereich unter www.zvshk.de/tagdesbades

Informationen: www.tagdesbades.de; www.sanitaerwirtschaft.de
Bild „4755-VDS-TdB-2019-Motive.jpg“

13.06.2019
Verbandstag verpasst? Holen Sie sich die Infos digital!

Sie konnten nicht beim Verbandstag in Rastatt dabei sein? Dann haben Sie jetzt die Chance, sich in der digitalen Nachbereitung die Vorträge auf shkbw-digital.de anzuschauen. Sanjay Sauldie, Prof. Dr. Jörg Knoblauch und die TOP-Ausbilder stehen mit Ihren Vorträgen rund um die Digitalisierung und den Fachkräftemangel zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie sich die Podiumsdiskussion zum Thema „Fachkräftemangel – Hilflos ergeben oder können wir etwas dagegen tun?“ als Podcast anhören (auch auf Spotify).

Alle Social-Media-Beiträge, die unter dem Hashtag #Rastatt2019 gepostet wurden und werden, können Sie auf der neuen Social Media Wall des Fachverbandes unter www.bit.ly/shkbw verfolgen.

Die Vorträge der Fachtagung finden Mitgliedsbetriebe nach dem Einloggen auf www.fvshkbw.de in der Kategorie Download und dort unter Verbandstag.

Informationen: www.fvshkbw.de; www.shkbw-digital.de; www.bit.ly/shkbw
Bild: „Screenshot SHKdigital.JPG“

13.06.2019
Jahresbericht: Das baden-württembergische SHK-Handwerk in Wort und Bild

Das baden-württembergische Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk hat seinen Jahresumsatz 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf 5,75 Milliarden Euro gesteigert. Auch bei den Beschäftigten und den Ausbildungszahlen konnte weiter zugelegt werden. Dies dokumentiert der Jahresbericht 2018, den der Fachverband Sanitär-Heizung-Klima (SHK) Baden-Württemberg im Rahmen seines diesjährigen Verbandstages in Rastatt veröffentlicht hat.

Die 48-seitige Broschüre kann in der Printversion kostenlos beim Fachverband angefordert (Tel. 07 11/48 30 91, E-Mail: info@fvshkbw.de oder im Internet unter www.fvshkbw.de in der Rubrik Fachverband/Jahresberichte als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Informationen: www.fvshkbw.de/fachverband/jahresberichte/
Bild: „JB2018_Titel.JPG“

29.04.2019
Verbandstag-Fachtagung: Update zu GEG, Barrierefreiheit und Asbest

Was kommt auf die SHK-Branche mit dem geplanten Gebäude Energie Gesetz zu? In welchen Baustoffen muss mit Asbest gerechnet werden und wie gehen SHK-Betriebe mit der Gefahr fachgerecht um? Welche Anforderungen sind bei barrierefreien Sanitärräumen zu beachten?

So viele Fragen – Sie wollen Antworten? Dann kommen Sie zum Verbandstag nach Rastatt. Dort werden Ihnen kompetente Referenten im Rahmen der Fachtagung am Freitagmittag,17. Mai, Rede und Antwort stehen. Die Fachtagung ist im Übrigen speziell für Mitarbeiter von SHK-Innungsfachbetrieben und SHK-Unternehmer konzipiert.

Auch die Öffentliche Mitgliederversammlung am Freitagnachmittag kann von allen Interessierten besucht werden. Mit Spannung wird da der Vortrag von Sanjay Sauldie erwartet. Er wird als Digitalisierungsexperte über digitale Siegerstrategien fürs Handwerk sprechen. Seine persönliche Einladung zu diesem Event können Sie sich hier anschauen.

Das komplette Verbandstag-Programm und viele Hintergrundinfos zu Verbandsthemen finden Sie in dem ePaper.
Anmeldungen sind noch über das Online-Anmeldeportal möglich. Und übrigens: wer sich alles anschauen möchte, was sich rund um den Verbandstag tut, dem empfehlen wir unsere „Social Media Wall“.

Informationen: www.fvshkbw.de
Bild: Verbandstag_ScreenshotSauldie.JPG

29.04.2019
Ältere Energieausweise werden ungültig

In diesem Jahr laufen die ersten Energieausweise von Wohnhäusern mit Baujahr 1966 und jünger ab. Sie haben eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren und sind seit Anfang 2009 ausgestellt worden. Die Pflicht, einen aktuellen Energieausweis vorzulegen, gilt für Hauseigentümer, die ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen. Darauf verweist die Deutsche Energie-Agentur (dena).

Die ersten Energieausweise von Nichtwohngebäuden laufen ab 1. Juli 2019 ab. Wer einen neuen Energieausweis erstellen lassen möchte, wendet sich am besten an einen qualifizierten Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste.

In Deutschland gibt es zwei Arten von Energieausweisen: den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Letzterer basiert auf den Verbrauchswerten der vergangenen drei Jahre. Damit hängt das Ergebnis des Ausweises stark vom Verhalten der jeweiligen Bewohner ab.

Aus diesem Grund empfiehlt die dena den Bedarfsausweis. Hierfür berechnet ein Energieberater anhand einer technischen Analyse aller Gebäudedaten den Energiebedarf. Anschließend dokumentiert er den energetischen Zustand des Gebäudes, und zwar unabhängig vom Nutzerverhalten: Die Qualität der Gebäudehülle sowie der Anlagen für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung und die Art des Energieträgers werden berücksichtigt. Der Bedarfsausweis stellt folglich den energetischen Zustand des Gebäudes genauer dar als der Verbrauchsausweis. Auch mögliche Sanierungsmaßnahmen, mit denen der Zustand verbessert und der Wert der Immobilie gesteigert werden kann, lassen sich exakter aufzeigen.

Informationen: www.dena.de; www.zukunft-haus.info/beratung-planung/energieausweis/

Bild: Grafik-dena-Welchen-Energieausweis-benoetigt-Ihr-Gebaeude.jpg
Quelle: dena

29.04.2019
Klimawandel: Regenwassernutzung als Pflicht?

Der Wetterdienst warnt vor einem weiteren Dürresommer. Die Sommerhitze hat vergangenes Jahr bereits Eindruck hinterlassen: Zwar glauben 43 Prozent der Deutschen, dass es auch in Zukunft genug Wasser geben wird – trotz des Klimawandels. Jeder zweite Befragte (54 Prozent) zeigt sich jedoch skeptisch und glaubt nicht, dass das wichtigste Lebensmittel weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung stehen wird. Das zeigt eine Emnid-Umfrage im Auftrag der BHW Bausparkasse.

2018 fiel von April bis Oktober die Niederschlagsmenge deutlich geringer aus als im langjährigen Mittel. Im Juli 2018 regnete es nur 40 Liter pro Quadratmeter – gerade einmal die Hälfte der normalen Niederschlagsmenge von 78 Litern.

Fehlender Niederschlag ist ein Problem, die Versiegelung von Versickerungsflächen das andere. Denn wenn Wasser nicht versickern kann, fließt es oberirdisch ab und führt zu Überschwemmungen. Langfristig sinkt so auch der Grundwasserspiegel.

Ein Umdenken ist spürbar. Immer mehr Städte fördern Dachbegrünung. Ein Quadratmeter Dachgrün speichert bis zu 100 Liter Regenwasser. Laut BHW Umfrage finden zudem 81 Prozent der Bundesbürger, dass eine effektive Regenwassernutzung bei Neubauten zur Pflicht werden muss. In Großstädten mit über 500.000 Einwohnern sind es sogar 84 Prozent.

Informationen: www.postbank.de

Bild: bhw_pressedienst_Regenwasser
Quelle: BHW

29.04.2019
Handwerkersuche: Vertrauen zählt

Die Auftragsbücher der Handwerker platzen aus allen Nähten. Für den Verbraucher wird es da nicht leichter, einen Handwerker mit freien Kapazitäten zu finden. Eine neue Studie zeigt, wie die Haushalte in Europa trotz Fachkräftemangel und Auftragsflut an Handwerker kommen: Vor allem über Beziehungen – dennoch bleiben die Verbraucher bei der Vergabe anspruchsvoll. Es muss vor allem die Vertrauensbasis stimmen.

Auf Basis von über 6.000 Interviews in 11 Ländern zeigt die Studie „Europäische Heimwerker- und Renovierungsmonitor“, wie die Handwerkersuche bei Renovierungswilligen abläuft. Vorab eine schlechte Nachricht für Online-Portale: Nur jeder zehnte europäische Verbraucher mit Modernisierungsambitionen beauftragt Handwerker durch das Suchen im Internet. Das A und O für die Auftragsvergabe sind Beziehungen: Jeder vierte schaut sich im Familien- und Bekanntenkreis nach Handwerkerreferenzen um (27 Prozent) oder ist selbst schon Stammkunde bei mehreren Fachbetrieben (24 Prozent).

Doch auch Handwerksbetriebe sind gefordert, wenn es darum geht, Kunden zu gewinnen oder Stammkunden zu halten. Denn auch wenn sie bei den Verbrauchern mit schnellen Projektübernahmen (27 Prozent) oder mit niedrigen Preisen (33 Prozent) punkten können, so legen die Modernisierungswilligen doch vor allem Wert auf Vertrauen: 69 Prozent beauftragen Handwerker, die sie für verlässlich halten.

Vertrauensbildende Maßnahmen liegen daher hoch im Kurs, etwa einen genauen Nachweis der einzelnen Kostenpunkte in den Abrechnungen, Garantieleistungen oder durch ein persönliches Treffen mit dem Aufragnehmer statt eines unpersönlichen Abkanzelns des Kunden bloß per Telefon oder E-Mail.

Informationen: www.bauinfoconsult.de

Bild: Bauinfoconsult Vertrauen in Handwerker.jpg
Quelle: USP Marketing Consultancy/BauInfoConsult

29.04.2019
Im Bad: was sich die Deutschen wünschen und was sie stört

Die Vorstellungen vom eigenen Traumbad sind verschieden – jedoch wünscht sich die Mehrheit der Deutschen vor allem Veränderungen bei Raumsituation, Badlösungen und Komfort. Dies zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von Kaldewei.

Ganz oben auf der Wunschliste: Drei Viertel der Befragten hätten gern eine bodenebene Dusche. Außerdem gefragt ist ein helles freundliches Ambiente, Platz für Badewanne und Dusche sowie perfekt aufeinander abgestimmte Badlösungen, am liebsten aus einem hochwertigen Material.

Die Befragten stören sich mit 43 Prozent am meisten an der Größe ihres aktuellen Badezimmers. Flexible Badlösungen, die den vorhandenen Raum optimal nutzen, sowie Modelle, die die Funktionen Baden und Duschen vereinen, können hier Abhilfe schaffen.

Interessant auch: Viele der Befragten haben mit Kalkablagerungen (33 Prozent) oder Schimmelbildung (15 Prozent) zu kämpfen. Die Umfrage zu Wunsch und Wirklichkeit in Deutschlands Badezimmern zeigt auch, dass individueller Komfort im Bad wichtig ist, wie mehr Ablageflächen (30 Prozent) oder weniger Rutschgefahr im Bad (19 Prozent).

Bild: Kaldewei_Studie_Traumbad.jpg
Quelle: © KALDEWEI

29.04.2019
Digitale Heizung: weniger Energieverbrauch – mehr Komfort

Digitale Heiztechnik spart Energie und erhöht den Bedienkomfort. Außerdem können sich Verbraucher künftig mit vernetzter Haustechnik umweltfreundlich und unabhängiger mit Energie versorgen.

„Eine intelligente Steuerung sorgt dafür, dass die Heizungsanlage nur so viel Wärme bereitstellt, wie tatsächlich benötigt wird“, erklärt Kerstin Vogt, Geschäftsführerin der VdZ, dem Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. „Digital gesteuerte Heizungen erkennen beispielsweise, wenn die Bewohner das Haus verlassen, und regulieren die Wärmeversorgung entsprechend.“ Je nach Modell lesen Heizgeräte aktuelle Wetterdaten und Prognosen aus und passen ihre Leistung an.

Bestehende Heizgeräte lassen sich meist problemlos mit einer digitalen Schnittstelle nachrüsten. „Der nachträgliche Einbau digitaler Technik in eine bestehende Anlage spart bis zu 15 Prozent Energie“, sagt Uwe Glock, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und Vizepräsident der VdZ. Beim Austausch einer alten Heizung liegen die Einsparpotenziale bei bis zu 30 Prozent.

Neben dem Einspareffekt bringt die digitale Technik für Verbraucher mehr Komfort: Statt in den Keller gehen zu müssen, können sie die Heizung bequem von unterwegs oder auf dem Sofa per App einstellen. Auch leitet die Heizung selbstständig Wartungsbedarf oder mögliche Störungen an den zuständigen Fachbetrieb weiter.

Digitale Technik kann aber noch mehr: Über WLAN lassen sich alle Komponenten im Haus, die Energie erzeugen oder verbrauchen, miteinander vernetzen – von der Wärmepumpenheizung samt Photovoltaikanlage über die Waschmaschine bis hin zum E-Auto. Ein Home Energy Management System regelt das Zusammenspiel der Geräte. Dabei nutzen Hersteller moderne Verschlüsselungstechnologien, um sensible Daten zu schützen.

Informationen: www.intelligent-heizen.info

Bild: Intelligent_heizen_VdZ_BUS-Technik.jpg

29.04.2019
Trendmap Handwerk: Die Karte der Zukunft

„25 Trends für 2025“ – so ist der Titel der Trendmap Handwerk, die einen Blick in die Zukunft der Branche wirft. Entwickelt wurde die Trendmap von Trendforscher Peter Wippermann, zusammen mit der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH.

Vom Einsatz neuer Werkzeuge wie Drohnen, 3-D-Drucker und Cobots über Softwarelösungen für die Optimierung von Betriebsabläufen bis zur Positionierung des eigenen Unternehmens als Marke – das Handwerk hat in den vergangenen Jahren eine spannende Entwicklung erlebt.

Inwieweit technologische und gesellschaftliche Veränderungen Einfluss unter anderem auf Produktion, Betriebsorganisation und die Art des Zusammenarbeitens innerhalb und zwischen Unternehmen im Handwerk haben, darüber soll die Trendmap Handwerk Aufschluss geben. Gebündelt in vier großen Clustern, Automation, Engagement, Marketing und Networking werden die wichtigsten Entwicklungen aufgezeigt. Betriebe sollen daraus erkennen, welche Chancen sich ergeben und was sie beachten müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

Informationen: www.ihm.de/fachbesucher/trendmap-handwerk/

Bild: TrendMap_300_CMYK.jpg

29.04.2019
Zentralverband SHK vergibt neues Qualitätszeichen

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat auf der ISH 2019 der Branchenöffentlichkeit sein neues Qualitätszeichen „Zertifizierter Hersteller“ vorgestellt. Die ersten zehn zertifizierten Unternehmen sind Geberit, Grundfos, Judo, KSB, Oventrop, Purmo, Reflex, Roth, Toto und WILO.

„Mit unserem neuen Qualitätszeichen bieten wir erstmals eine herstellerunabhängige, neutrale Unterstützung für Kaufentscheidungen im wachsenden SHK-Produktbereich. Dafür steht der ZVSHK ab heute mit seinem Logo“, erklärte der ZVSHK-Präsident Michael Hilpert.

Die Auszeichnung erfolgt nach umfassender Zertifizierung der Hersteller. Sie bescheinigt eine hohe Qualität der Produkte, damit einhergehend deren Einhaltung aller in Deutschland gültigen Anforderungen an ihre Verwendung, zudem umfangreiche Serviceleistungen und Investitionen in Forschung und Entwicklung der ausgezeichneten Hersteller.

Aus Sicht der Handwerksorganisation belegt das Qualitätszeichen Leistungen der Hersteller, die betrieblichen Abläufe im SHK-Handwerk unterstützen. „Das Prädikat ‚Zertifizierter Hersteller‘ zeigt allen Kollegen, dass dahinter ein Hersteller steht, der ihnen mit dem Produkt besondere Leistungen vermittelt – von der Werbung, über die Beratung, Montage, Wartung bis hin zum After Sales“, urteilte Präsident Hilpert. Die Auszeichnung biete nicht nur Orientierung und Sicherheit bei der Produktauswahl, sie vermittele auch den SHK-Betrieben und deren Kunden Vertrauen in die Minimierung von Kaufrisiken.

Informationen: www.zvshk.de/

Bild: „ZVSHK_Zertifizierter_Hersteller_Zusatz_4C.jpg“

29.04.2019
Jetzt auch als E-Learning: Neue Schulungen zum Pelletfachbetrieb

Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) bietet seit 2011 in Kooperation mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) die Qualifizierung zum „Pelletfachbetrieb“ an. Seitdem wurden über 1.500 Betriebe geschult. Zielgruppe der Qualifizierung sind beim Thema Pellet- und Holzheizung kompetente und erfahrene SHK-Unternehmen, die ihr Fachwissen auch nach außen für Kunden sichtbar machen möchten.

Der Weg zur Qualifizierung ist jetzt einfacher und auf unterschiedliche Weise möglich: Zum einen kann eine der über 50 allgemeinen Schulungen bei einem der teilnehmenden Kesselhersteller besucht werden.

Wer von zu Hause aus Pelletfachbetrieb werden möchte, nutzt das E-Learning-Angebot des ZVSHK. Die geschulten Betriebe werden zentral in einer Online-Datenbank gelistet, wo sie per Postleitzahl-Suche zu finden sind. Das E-Learning richtet sich an angehende Anlagenmechaniker-/Installateur- und Heizungsbauermeister sowie an Absolventen in diesem Bereich. Betriebe können sich mit beiden bestandenen Modulen zum Pelletfachbetrieb des DEPI qualifizieren und so ohne Reiseaufwand und zeitlich flexibel die Schulung bei einem Kesselhersteller vor Ort ersetzen.

Bei der Planung und beim Einbau einer neuen Pelletheizung stehen die geschulten Betriebe dem Kunden als Experten hilfreich zur Seite, viele kennen sich auch mit Pelletöfen, Hackschnitzel- oder Scheitholzkesseln aus. Alle drei Jahre muss die Qualifikation erneuert werden. Hausbesitzer können so sicher sein, dass ihr Pelletfachbetrieb sein Handwerk versteht, auf dem neuesten Stand der Technik geschult und über die aktuellen Förderprogramme informiert ist.

Informationen: www.zvshk.de; www.depi.de

Bild: Depi_ZVSHK_Pelletfachbetrieb.jpg

29.04.2019
Meisterpflicht: Koalition einigt sich über Eckpunkte zur Handwerksordnung

Die Koalitionsarbeitsgruppe „Meisterbrief“ hat ein Eckpunktepapier für eine Novellierung der Handwerksordnung vorgelegt. Der Meisterbrief im Handwerk sei die „beste Garantie“ für Qualitätsarbeit, Verbraucherschutz und Leistungsfähigkeit, so heißt es in dem Papier der Koalitionsarbeitsgruppe von Union und SPD im Bundestag.

Hintergrund der Initiative: 2004 war in mehr als 50 Berufen die Meisterpflicht weggefallen. Diese Entscheidung soll nun überprüft werden.

Bevor in der Sommerpause ein Referentenentwurf erarbeitet wird, sollen betroffene Verbände die Möglichkeit zur Stellungnahme erhalten. Die Novellierung der Handwerksordnung wird für Januar 2020 angestrebt.

Informationen: www.handwerk-bw.de

Bild: MG_9644.jpg

29.04.2019
Zeit zu starten: Neue Ausbildungsfilme sind online

„Und du?…Wann ist deine #Zeitzustarten?“ Unter diesem Motto hat der Zentralverband SHK zwei brandneue Ausbildungsfilme auf YouTube veröffentlicht. Mit einer Action-Cam wurden ein Anlagemechaniker SHK und eine Klempnerin durch ihren Ausbildungs- und Arbeitsalltag begleitet.

Innungsfachbetriebe können sich die Videos auch unter www.fvshkbw.de nach dem Einloggen im Downloadcenter (Stichwort: Nachwuchskampagne) herunterladen und auf der eigenen Webseite einbinden. Neue Flyer zum Verteilen an interessierte Jugendliche sind ebenfalls über den Fachverband erhältlich.

Informationen: www.zeitzustarten.de; www.youtube.com/user/ZVSHK/videos; www.fvshkbw.de

www.zeitzustarten.de; www.youtube.com/user/ZVSHK/videos; www.fvshkbw.de

Bild: Screenshot Ausbildungsvideos.jpg

29.03.2019
Verbandstag 2019: Fachkräfte finden und digitale Siegerstrategien

Wie gewinne ich Mitarbeiter und wie halte ich sie? Wie digitalisiere ich meinen Betrieb einfach, aber zielgerichtet? Die Schwerpunktthemen Fachkräfte, Digitalisierung sowie Energie- und Klimapolitik werden die Zukunft des SHK-Handwerks maßgeblich beeinflussen und darüber entscheiden, ob Betriebe auch künftig wettbewerbsfähig sein werden.

Grund genug für den Fachverband SHK Baden-Württemberg, diese drei Themen in den Fokus des diesjährigen Verbandstages zu stellen. Der Verbandstag am 17. und 18. Mai 2019 liefert Antworten auf die zentralen Fragen der SHK-Betriebe in Baden-Württemberg. Er findet auf Einladung der Innung für Klempnerei, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rastatt/Baden-Baden/Bühl in Rastatt statt.

Verbandstag ist doch nur Gremienarbeit? Weit gefehlt! Beim jährlichen Branchenhöhepunkt erweitern Betriebsinhaber ihr Knowhow und machen ihren Betrieb fit für die Zukunft. Die Fachtagung SHK-Infos ist nicht nur für Unternehmer, sondern ausdrücklich auch für leitende Mitarbeiter konzipiert. Zur Öffentlichen Mitgliederversammlung werden darüber hinaus Gäste aus Industrie, Großhandel, Politik, Verwaltung und Bildung erwartet. Des Weiteren ist für ein attraktives Rahmenprogramm samt Kultureindrücken und Shopping-Event sowie einen geselligen Festabend gesorgt.

Das Verbandstag-Programm und viele Hintergrundinfos zu Verbandsthemen finden Sie in dem brandneuen ePaper. Anmeldungen sind ganz einfach über das Online-Anmeldeportal möglich.

Informationen: www.fvshkbw.de
Foto: Sanjay Sauldie, einer der gefragtesten europäischen Experten zu Themen rund um die Digitalisierung in Unternehmen und Gesellschaft wird beim Verbandstag über „SHK 4.0: Digitale Siegerstrategien fürs Handwerk“ sprechen.

29.03.2019
Frühjahrputz fürs ganze Haus: jetzt eine Sanierung prüfen

Hauseigentümer sollten jetzt prüfen, wie sie ihr Gebäude in diesem Jahr sanieren können. Darauf weist die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ hin. Sonst besteht die Gefahr, bis zum nächsten Winter nicht fertig zu werden.

Die Experten für Sanierung empfehlen außerdem, immer das komplette Haus zu betrachten – also nicht nur einzelne Gebäudeteile wie das Bad oder das Dach oder einzelne Anforderungen und Wünsche. Besser sei es, alle Möglichkeiten für das Sanieren zu prüfen und dann miteinander zu kombinieren oder nacheinander zu erledigen. So könnten erstens die Kosten wesentlich niedriger ausfallen und zweitens die Potenziale für Komfort und Energiesparen besser ausgeschöpft werden.

Werden Wohngebäude saniert, gibt es erfahrungsgemäß vier Punkte, denen Eigentümer häufig zu wenig Beachtung schenken. Deshalb empfiehlt die Kampagne, darauf besonderen Wert zu legen:
1. Barrierefreiheit mit energetischer Sanierung verbinden
2. Fördermittel für Effizienz, Barrierefreiheit und Einbruchschutz koppeln
3. Auf unabhängige Energieberatung von erfahrenen Experten setzen
4. Energieverbrauch vor und nach Sanierung kontrollieren

Informationen: www.unser-haus-sanieren.de
Grafik: www.co2online.de

29.03.2019
Energieeffizienz: Neues Förderpaket für Unternehmen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat zum 1. Januar 2019 die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbarer Wärme in Unternehmen vereinfacht. Das neue Programm ist offen für alle Branchen und Technologien und bietet viel Spielraum für die Umsetzung einer passenden Lösung.

Ab jetzt haben Unternehmen die Wahl zwischen einem Zuschuss und einem Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss). Eine weitere Förderoption, der „BMWi Förderwettbewerb Energieeffizienz“ (Nachfolgeprogramm von „STEP Up!“), wird ab Frühjahr 2019 an den Start gehen und einen höheren Zuschuss vorsehen.

Nach Angaben des Ministeriums wird die Energieeffizienz-Förderung für Unternehmen, die bisher auf mehrere Programme verteilt war, dadurch gebündelt, vereinfacht und flexibler. Auch dort, wo mehrere Optimierungsmaßnahmen in Angriff genommen werden, sind jetzt nur noch ein Konzept und ein Antrag erforderlich.

Informationen: www.deutschland-machts-effizient.de
Bild: BMWi_EnEffi_KeyVis_RGB.png

29.03.2019
Positionspapier: Welche Heizsysteme eignen sich für die Zukunft?

Rund 40 Prozent der Energie verbrauchen die Deutschen in Gebäuden. Ein Großteil davon entfällt heute noch auf fossile Heizungen. Dabei soll der Gebäudebestand bis 2050 klimaneutral werden. Wie Gebäudeeigentümern die Umstellung auf eine kohlendioxidfreie Wärmeversorgung gelingen kann, zeigt ein Positionspapier von Experten der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg sowie sieben Forschungsinstituten und Hochschulen. Darin geben die unabhängigen Fachleute Empfehlungen für zukunftsfähige Heizungsanlagen und zeigen Stärken und Schwächen der einzelnen Heizungstechniken auf.

Das Fazit: Für die Erneuerung oder Sanierung einer Heizungsanlage im Gebäudebestand lässt sich keine einfache und für alle Fälle passende Antwort geben. Es sollte stets im Spannungsfeld zwischen technischen und baulichen Möglichkeiten, wirtschaftlicher Machbarkeit sowie den Erfordernissen des Klimaschutzes entschieden werden. Ist eine Gesamtlösung in einem Schritt nicht möglich, ist ein Sanierungsfahrplan ratsam, der dann mittel- und langfristig umgesetzt wird.

Das 18-seitige Positionspapier ist im März 2019 erschienen und richtet sich sowohl an Gebäudeeigentümer als auch an Investoren, Installateure und Energieberater. Es steht unter www.kea-bw.de kostenlos zur Verfügung.

Informationen: www.zukunftaltbau.de; www.kea-bw.de
Grafik: Pixabay

29.03.2019
Neues Internetangebot: Unser Land – voller Energie

Zum Start der neuen Öffentlichkeitsarbeit zur Energiewende unter dem Motto „Unser Land – voller Energie“ hat das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft auch eine neue Webseite gestaltet. Das große Energiewende-Wiki zeigt sich in neuem Design mit besserer Menüführung und noch mehr Informationen.

Informationen: https://energiewende.baden-wuerttemberg.de/
Bild: Energiewende im Land_Webseite.JPG

29.03.2019
ISH 2019: Es gibt erstmals einen ISH-Champion

Tobias Kröner aus Wiesbaden ist ISH-Champion 2019. Der 22-jährige hat den erstmals bei der diesjährigen ISH ausgetragenen Berufswettbewerb gewonnen, den eine Trägerschaft und die Messegesellschaft veranstaltet haben.

Unter der organisatorischen Federführung des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) haben an den ersten vier Messetagen sechs junge Gesellen ihre beruflichen Fertigkeiten im Wettstreit gegeneinander gemessen. Mitten im Messegeschehen mussten die sechs Teilnehmer eine shk-typische Arbeitsprobe anfertigen. Vor den Augen der Messebesucher entstand in dieser Zeit fast ein gesamtes Badezimmer. Höhepunkt der Prüfung war ein in Handarbeit herzustellender, kunstvoll gestalteter Badheizkörper in Form des Frankfurter Messeturms.

„Mit der ISH-Championship haben wir einer breiten Öffentlichkeit eindrucksvoll gezeigt, wie vielseitig, anspruchsvoll und komplex die Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker SHK ist. Unsere sechs Teilnehmer haben sich einen packenden Wettstreit um den Titel geliefert und damit großartige Werbung für unser Handwerk geleistet“, hob Michael Hilpert, Präsident des ZVSHK, bei der Preisverleihung hervor.

Auf den Plätzen zwei und drei der Championship folgten Marcus Böckler aus Bayern und Manuel Bürkin aus Baden-Württemberg.

Informationen: www.ish-championship.de
Bild: Manuel Bürkin, PLW-Landessieger und Dritter Bundessieger, landete auch bei der ISH-Championship auf dem Treppchen.

29.03.2019
Azubis aus Baden-Württemberg: Lust auf 4 Wochen Praktikum im Ausland?

Auszubildende aus dem Handwerk mit Wohnsitz in Baden-Württemberg können mit Go.for.europe im Herbst 2019 ein vierwöchiges Auslandspraktikum absolvieren. Dieses Mal geht es nach Irland, Dänemark und Spanien.

Voraussetzung ist, dass die Auszubildenden mindestens 17 Jahre alt sind, und sich mindestens im zweiten Ausbildungsjahr befinden. Das Auslandpraktikum wird durch das EU-Berufsbildungsprogramm Erasmus+ Berufsbildung bezuschusst. Dadurch kann der Eigenanteil bei derzeit maximal 550 Euro gehalten werden. Die Anmeldefristen sind je nach Zielland Anfang oder Mitte Juni.

Informationen: www.goforeurope.de/auslandspraktika-in-der-handwerksbranche/
Bild: BeEurope_Flyer Titelbild.JPG

29.03.2019
Immer mehr Deutsche schätzen das Bad als „Gesundheitscenter“

Die Beliebtheit von häuslichen Wasseranwendungen als gesundheitsfördernde „Eigenleistungen“ ist gestiegen. Besonders Frauen sind für Körpermassagen, Wechselduschen und Wassertreten aufgeschlossen. Doch auch immer mehr Männer sind davon überzeugt, dass sie im Bad Gutes für ihre Gesundheit tun können. Dieses Fazit lässt sich aus einer neuen Studie des forsa-Institutes ziehen. Es recherchierte im Auftrag der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) bei der Bevölkerung ab 18 Jahre Einstellungen und Praxis beim Thema „Bad und Gesundheit“.

Demnach zieht inzwischen in der Altersgruppe „60 plus“ sogar fast jeder zweite Bundesbürger das heimische Bad als Alternative in Erwägung, wenn es darum geht, sich aktiv um Gesundheit und Fitness zu kümmern.

Auf die Frage, für welche konkreten Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge im Bad sich die Bundesbürger entscheiden würden, rangierten entspannende Bäder (59 %) und Wechselduschen (52 %) ganz oben im Klassement. Dahinter lagen mit Sauna (39 %), Whirlwanne (38 %) und Dampfdusche bzw. -bad (34 %) spezielle Ausstattungslösungen. Für ein Drittel der Bevölkerung kommen im Bad Fitnessübungen (32 %) in Frage. Das erstmals im Maßnahmenkatalog enthaltene Dusch-WC erreichte auf Anhieb 21 % und positionierte sich damit knapp vor Wassertreten (20 %).

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de
Bild: ©VDS

29.03.2019
Heizungsbauer und Installateure mit Rekordbilanz 2018

Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk hat bundesweit seinen Jahresumsatz 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent auf 44,6 Milliarden Euro steigern können. Mit dieser Rekordbilanz setzt sich der konjunkturelle Aufschwung bei den deutschen Heizungsbauern und Installateuren seit elf Jahren ungebrochen fort.

Umsatztreiber waren im vergangenen Jahr erneut das Modernisierungsgeschäft (71,1 Prozent) und der Wohnungsneubau (28,3 Prozent). Die Hauptkundenkundengruppe bilden mit einem 60,6 Prozent Anteil die Ein- und Zweifamilienhausbesitzer. Es folgen gewerbliche Kunden mit 16,3 Prozent, Wohnungsbaugesellschaften mit 13,6 Prozent und öffentliche Auftraggeber mit 9,5 Prozent.

„Die Leistungen unserer Betriebe sind gefragt wie selten zuvor“, bestätigt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). „Die Menschen stecken ihr Geld nach wie vor in Immobilien; ob Neubau oder Sanierung – unser Ausbauhandwerk hat sich im Jahr 2018 über durchweg vollgeschriebene Auftragsbücher freuen können.“ Allein die vom ZVSHK vertretenen 24.000 Innungsbetriebe haben 2018 rund 520.000 Bäder saniert und 570.000 Heizungen eingebaut.

Informationen: www.zvshk.de
Bild: ZVSHK_Faktenkarte.jpg

29.03.2019
„Ofenflamme 2019“: Innungsfachbetrieb gewinnt Sonderpreis

Frank Gehring aus Winden im Elztal (Foto, 2.v.r.) hat einen Sonderpreis bei der „Ofenflamme 2019“ gewonnen. Alle zwei Jahre vergibt der Zentralverband Sanitär Heizung Klima im Rahmen der Weltleitmesse ISH diesen europaweit ausgeschriebenen Design-Preises für herausragende Leistungen bei handwerklich erstellten Einzelfeuerstätten.

Der Innungsfachbetrieb aus Baden-Württemberg konnte mit einem neuen Grundofen punkten, der im Vintage-Style mit alter Kachelware aus dem Jahr 1789 einen interessanten, trendigen Stil-Mix gestaltet wurde.

Weitere Preisträger waren Jürgen Henrichs aus Zeltingen-Rachtig, Ludek Hradil aus Pilsen (CZ), Stephanie Schäflein-Hörner aus Greußenheim, Franco Schiechtl aus Jerzens (AT) und Andreas Pöhl aus Klobenstein/Ritten, Südtirol (IT).

Informationen: www.zvshk.de
Bild: Preisverleihung der Ofenflamme 2019 anlässlich der ISH 2019 (Gewinner_Ofenflamme_2019.jpg)

28.2.2019
KfW hat Zinsen bei Förderprodukten gesenkt

Die KfW hat zum 21. Februar 2019 ihre Konditionen für 2019 angepasst. Damit sollen Bauherren, Erwerber und Menschen, die ihre eigene Immobilie sanieren oder altersgerecht umbauen wollen, mit attraktiveren Konditionen versorgt werden. Die veränderten Zinssätze gelten für folgende Programme:

• Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (Programm 167)
• Energieeffizient Bauen (Programm 153)
• Altersgerecht Umbauen (Programm 159)
• KfW-Wohneigentumsprogramm (Programm 124)
• KfW-Wohneigentumsprogramm – Genossenschaftsanteile (Programm 134)

Veröffentlicht sind die Zinssätze im Konditionen-Anzeiger der KfW

Informationen: www.kfw.de
Foto: KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow

28.02.2019
Studie: Heizungsbauer spielen Schlüsselrolle in der Energiewende

Keine Energiewende ohne Wärmewende. Und keine Wärmewende ohne Heizungsbauer. Zu diesem Ergebnis kommt der „Wärmewende-Monitor“. Demnach ist der Heizungsbauer der Ansprechpartner Nummer eins in Sachen Heizung und Wärmeversorgung. 40 Prozent der Befragten gaben an, vorwiegend diese Informationsquelle zu nutzen – weit vor Energieportalen bzw. -foren im Internet (23 Prozent) oder dem Freundes- und Bekanntenkreis (21 Prozent). Insgesamt stufen drei von vier Deutschen (75 Prozent) die Kompetenz des Heizungsbauers als sehr hoch bis eher hoch ein.

Das Resultat ist Lob und Verpflichtung zugleich: auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft darf der Fachhandwerker den Verbraucher gern mal anschieben. Denn von allein modernisieren die Deutschen nicht. 38 Prozent der Verbraucher heizen mit ihrer Anlage, weil diese bereits installiert war. In 34 Prozent der Fälle sind diese Anlagen fünfzehn Jahre alt oder älter. Den Status quo zu beheben, plant trotzdem nur eine Minderheit. Gerade 23 Prozent der Deutschen denken darüber nach, ihre Heizung zu modernisieren. 32 Prozent erwägen den Einsatz erneuerbarer Energien.

Was den Verbraucher hindert? Die Kosten. Für 37 Prozent der Befragten sind sie das größte Argument gegen eine Modernisierung. Heizungsbauer können an diesem Punkt beträchtliche Aufklärungsarbeit leisten. Besonders gilt das bezüglich staatlicher Förderungen. In dieser Hinsicht sehen sich 41 Prozent der Befragten schlecht bis maximal mittelmäßig informiert.

Informationen: www.primagas.de

28.02.2019
Anreize für den Einbau von Solarthermieanlagen sollen verbessert werden

Trotz reger Bautätigkeit und staatlicher Klimaziele wurden 2018 weniger neue Solarwärmeanlagen installiert als im Vorjahr. Die Zahl der Solarwärmeanlagen in Deutschland ist im vergangenen Jahr zwar um rund 71.000 gewachsen, 2017 wurden jedoch noch 78.000 Solarthermieanlagen neu installiert. Gemessen an der Kollektorfläche beträgt der Marktrückgang etwa acht Prozent. Das haben der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mitgeteilt.

„Solarheizungen sind populär, weil sie sich mit nahezu allen anderen Heizsystemen kombinieren und unkompliziert nachrüsten lassen. Trotzdem wächst die Zahl der Solarwärmeanlagen nicht im gewünschten Maße“, konstatiert BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. „Bei zu vielen Neubauten und Heizungssanierungen bleibt die Kraft der Sonne ungenutzt. Staatliche Förderprogramme sind oft unbekannt und weisen Lücken auf.“

BSW und BDH fordern übereinstimmend eine Verbesserung der Anreize. Der staatliche Zuschuss für die solare Heizungsmodernisierung eines Eigenheims beträgt bisher in der Regel 3.600 Euro, mindestens aber 2.000 Euro. Sanierer, die sich für eine Solaranlage ausschließlich zur reinen Warmwasserbereitstellung entscheiden, erhalten jetzt mindestens 500, maximal 2.000 Euro. Gefördert wird ebenfalls die Erweiterung einer bereits existierenden „Sonnenheizung“. Wird ein Haus nachgerüstet, welches mehr als drei Wohneinheiten beherbergt, so werden bis zu 100 Quadratmeter Kollektorfläche mit 200 Euro pro Quadratmeter durch die Innovationsförderung begünstigt. Im Neubau werden Solarwärmeanlagen derzeit nicht staatlich gefördert.

Informationen: www.bsw-solar.de
Grafik: BSW-Solar/BDH

28.02.2019
Motivation im Vorfeld der ISH: Positive Signale im Badbereich

Das professionelle Badgeschäft verfügt über ein stabiles Fundament und günstige Perspektiven. Daher kann es der Branche in der Gesamtbetrachtung durchaus gelingen, 2019 das 10. Wachstumsjahr in Folge zu schaffen.

Das erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in einer Fachpresseinformation im Vorfeld der Weltleitmesse ISH 2019. Positive Signale kommen auch von der aktuellen Marktforschung, so meldet der Dachverband in seiner Messe-Vorschau weiter. Dazu zitiert er aus einer vom Fachschriften-Verlag beauftragten Studie des Ipsos-Institutes.

Demnach behauptet das Bad bei den befragten Eigenheimbesitzern in Deutschland, mit 38 Prozent klar seine Position als Investitionsfavorit. Trotz eines deutlichen Anstiegs auf 27 Prozent musste sich die Küche abgeschlagen mit Rang 2 begnügen. Bei der Frage, welche Produkte die Renovierer konkret erwerben wollen, zeigte sich ein meist kräftiges Plus bei den einzelnen Werten. Für die Macher der Untersuchung resultiert daraus ein noch stärkeres Interesse an kompletten Badmodernisierungen, informiert Jens J. Wischmann ergänzend. Der VDS-Geschäftsführer appelliert daher an die Branche, sich mit ihrer umfassenden Produkt- und Dienstleistungsqualität beim Verbraucher konsequent zu profilieren und zu differenzieren.

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de
Foto: VDS

28.02.2019
Heizkostenprognose 2018: Rückgang bei Raumheizwärme

Aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr wärmeren Kalenderjahres 2018 ist der Verbrauch von Raumheizwärme in fast allen Regionen in Deutschland zurückgegangen. Das belegen Auswertungen des Energiedienstleisters Techem.

Trotzdem müssen Mieter, die mit Öl heizen, voraussichtlich nachzahlen. Der Grund dafür ist der deutlich gestiegene Ölpreis (2018 gegenüber 2017: +21,8 Prozent). Die Raumheizkosten in ölversorgten Liegenschaften könnten sich damit im Bundesdurchschnitt voraussichtlich um 12,8 Prozent erhöhen.

„Wir müssen Wärme effizienter erzeugen und nutzen, um auch bei steigenden Energiepreisen die Heizkosten zu begrenzen. Neben dem Klimaschutz ist das ein wichtiger Grund, die Wärmeversorgung in Wohngebäuden auf ganzer Linie zu verbessern. Viele Heizungsanlagen sind noch immer nicht optimal eingestellt und arbeiten ineffizient“, sagt Frank Hyldmar, Vorsitzender der Geschäftsführung von Techem.

Informationen: www.techem.de

28.02.2019
Flächenheizung und -kühlung legt 15 Prozent zu

Die Zahl der abgesetzten Rohrmeter für die Flächenheizung/-kühlung in Boden, Wand oder Decke hat Ende 2018 in Deutschland mit 207 Millionen Meter ein neues Rekordhoch erreicht. Mit dem Wachstum von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr setzt die Flächenheizung/-kühlung den seit Jahren begonnenen dynamischen Aufschwung fort. Das teilen der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie und der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen (BVF) mit.

„Die Flächenheizung/-kühlung ist damit weiterhin das populärste Wärmeübergabesystem. Das liegt auch daran, dass die Flächenheizung/-kühlung mit allen anderen Heizsystemen kombiniert werden kann. Die energieeffiziente Technik scheint für den Neubau von Niedrigenergiehäusern geradezu prädestiniert, aber auch für die Modernisierung werden von den Herstellern passende Systeme mit möglichst geringem Installationsaufwand angeboten”, sagt Axel Grimm, BVF-Geschäftsführer.

Wurde die Flächenheizung/-kühlung in der Vergangenheit hauptsächlich im Wohnungsbau installiert, so registrierte die Branche seit einigen Jahren ein wachsendes Interesse im Nicht-Wohnungsbau. Auch in diesen Anwendungsfeldern insbesondere in Büro- oder Hallengebäuden kommt der Doppelnutzen „Heizen und Kühlen“ zu tragen.

Informationen: www.flaechenheizung.de

28.02.2019
Ist das noch Handwerk?

Heute in Japan, morgen in Kanada und nächste Woche vielleicht schon in Mexiko arbeiten. Männer, Frauen und Roboter als Kollegen haben. Menschen nicht unter die Erde bringen, sondern den Angehörigen Trost spenden. Internationalität, Diversität, Digitalisierung – „Ist das noch Handwerk?“ Diese Frage stellt das Handwerk auf Plakatmotiven und in TV-Werbespots, die aktuell deutschlandweit zu sehen sind, und liefert die Antwort gleich mit: Handwerk heute ist modern und zukunftsgewandt.

Kfz-Mechaniker Jimmy Pelka, einer von fünf Kampagnenprotagonisten, hat seine eigene Tuning-Software entwickelt, mit der er weltweit Kunden begeistert. Tischlermeisterin Johanna Röh war vier Jahre lang auf der Walz durch die Welt, lernte und arbeitete in vielen Ländern und kombiniert heute deutsches Handwerk mit ihren internationalen Kenntnissen. „Modernität bedeutet, niemals stehen zu bleiben und beständig neue Lösungen zu suchen“, sagt die Osnabrückerin. Sie bringt damit auf den Punkt, was viele Handwerkerinnen und Handwerker antreibt – und eine ganze Branche zukunftsfest macht.

„Unsere Kampagnenbotschafter verdeutlichen beispielhaft, dass viele Handwerkerinnen und Handwerker mutig und unkonventionell sind, Neues ausprobieren und tradierte Werte neu interpretieren. Kurzum: Sie widersprechen gängigen Klischees“, sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks.

Informationen: www.handwerk.de

28.02.2019
Gesucht: Frauen im Handwerk mit Biss

Oft ist sie Personalchefin, Buchhalterin, Marketingfrau und Familienmanagerin in einem. Eine wahre Alleskönnerin, die nicht nur als Schaltzentrale des Unternehmens, sondern auch als Ruhepol im Aktions- und Spannungsfeld von Meister und Familie, Mitarbeitern und Kunden, immer die richtige Balance findet.

Sie gehören zu den Unternehmerfrauen im Handwerk, sind selbstständige Handwerksunternehmerin, mitarbeitende Partnerin oder Familienangehörige? Oder kennen Sie eins dieser Multitalente? Wunderbar!

Das „handwerk magazin“ sucht die „Unternehmerfrau im Handwerk 2019“ und würdigt mit dieser Auszeichnung die Leistungen, Erfolge, aber auch das Alltagsgeschäft der Frauen im Handwerk.

Der Preis wird an zwei Unternehmerfrauen in den Kategorien mitarbeitende Unternehmerfrau und selbstständige Unternehmerfrau vergeben und ist jeweils mit 2.500 Euro dotiert. Bewerben können sich alle Handwerksmeisterinnen, Geschäftsführerinnen, mitarbeitenden Ehefrauen und Partnerinnen, die sich in den Betrieben im Handwerk engagieren. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2019.

Informationen: www.handwerk-magazin.de/unternehmerfrau_2019

28.02.2019
Innovationspreis für kleine und mittlere Unternehmen

Das Wirtschaftsministerium schreibt den jährlichen Innovationspreis des Landes aus, den Dr.-Rudolf-Eberle-Preis. „Mit dem Innovationspreis des Landes zeichnen wir den Ideenreichtum und die Kreativität unseres Mittelstandes aus. Denn er ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Unser Ziel ist es, die klugen Köpfe wie auch die führende technologische Position unserer Südwestwirtschaft sichtbar zu machen und anderen Mut, Neugier und Phantasie für Veränderungen zu geben“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Veröffentlichung der diesjährigen Ausschreibung.

Seit 1985 ehrt der Preis unkonventionelle Ideen für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Er ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2019 eingereicht werden.

Informationen: www.innovationspreis-bw.de

30.01.2019
„Lebensmittel Luft“: Gute Raumluftqualität zahlt sich aus

Menschen verbringen mehr als 80 Prozent ihrer Lebenszeit in geschlossenen Räumen ? zu Hause, am Arbeitsplatz, im Fitnessstudio oder in sonstigen Einrichtungen. An all diesen Orten ist eine gute Luftqualität für die Gesundheit und das Wohlbefinden wichtig. Was aber macht eine gute Raumluftqualität aus? Wie kann sie sichergestellt werden?

Der entscheidende Schadstoff zur Beurteilung der Luftqualität ist der Gehalt an CO?. Laut Studien nimmt ab einer Konzentration von etwa 1.500 ppm CO? in der Raumluft die Konzentrationsfähigkeit deutlich ab. Allein durch die Atmung geben Menschen rund 20 Liter CO? pro Stunde ab. Berufsgenossenschaften empfehlen daher ebenso wie viele Normen und Richtlinien, die CO? – Konzentration dauerhaft unter 1.000 ppm zu halten, um gesundheitliche Beeinträchtigungen auszuschließen. Daneben belasten aber auch andere Stoffe die Raum- und Atemluft, beispielsweise Ausdünstungen aus Baumaterialien und Innenausstattung.

Zweifellos kann in vielen Fällen durch das Öffnen von Fenstern eine befriedigende Raumluftqualität erreicht werden. Eine dauerhafte Lösung zur Sicherstellung einer hohen Luftqualität bieten raumlufttechnische Anlagen. Für solche Anlagen wird der benötigte Außenluftvolumenstrom, der die Raumluftqualität sicherstellen soll – abhängig von der Personenanzahl und Fläche – berechnet. Dieser wird im Lüftungsgerät aufbereitet, wobei Partikel, Staub, Pollen und Schadstoffe entfernt werden, gefiltert und über Luftleitungen in die Räume geleitet. Gleichzeitig wird belastete Luft aus den Räumen abgeführt.

Für Fachleute sind zukunftsweisende Themen zur Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik auf der Weltleitmesse ISH vom 11. bis 15. März 2019 live erfahrbar. Verbraucher erhalten Informationen direkt von ihrem SHK-Fachbetrieb.

Informationen: www.ish.messefrankfurt.com; www.eckring.de
Quelle: Messe Frankfurt

30.01.2019
Energiewende voranbringen – Informationsoffensive von Umweltministerium und Handwerkstag

„Das Handwerk – Partner der Energiewende“ unter diesem Motto steht eine neue gemeinsamen Kampagne des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), mit der die zentrale Rolle des Handwerks für eine erfolgreiche Energiewende verdeutlicht wird.

Zum Kampagnenstart am 25. Januar wertete es Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller positiv, dass das Handwerk künftig noch enger in die Umsetzung der Energiewende eingebunden sei: „Handwerk und Landesregierung haben ein gemeinsames Ziel: die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Dazu müssen insbesondere ältere Gebäude im Land klimafreundlicher und energieeffizienter werden.“

Mit der neuen Kampagne unterstütze man als neutraler Informationsgeber die Handwerkerinnen und Handwerker bei der Kundenberatung, zugleich bringe das Handwerk den Bürgerinnen und Bürgern direkt vor Ort die politischen Anliegen näher.

Die gemeinsame Kampagne ist Teil des Kommunikationskonzepts „Unser Land voller Energie“ der Landesregierung. Mehr Informationen gibt es über die Webseite des Ministeriums oder beim BWHT. Der Kampagnenflyer kann hier hier heruntergeladen werden.

Informationen: www.energiewende.baden-wuerttemberg.de

30.01.2019
Energiesparmeister gesucht: 50.000 Euro für Klimaschutzprojekte an Schulen

Ab sofort heißt es wieder: welche Schule hat das beste Klimaschutz-Projekt in ihrem Bundesland? Ob Recycling-Aktion an der Grundschule, Smart-Energy-Programm an der Berufsschule oder Trinkwasserprojekt am Gymnasium – zum elften Mal belohnt der Energiesparmeister-Wettbewerb schulisches Engagement für den Klimaschutz mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von 50.000 Euro.

Bewerben können sich Schüler und Lehrer aller Schultypen bis zum 4. April 2019 auf www.energiesparmeister.de. Sie waren als SHK-Handwerker an einem bemerkenswerten Projekt an einer Schule beteiligt? Dann machen Sie doch auf den Wettbewerb aufmerksam!

Informationen: www.energiesparmeister.de; www.co2online.de
Bild: energiesparmeister-logo.jpg

30.01.2019
Handwerksgeselle 4.0 – Die Zukunft gestalten

Die Weiterentwicklung technischer und kognitiver Assistenzsysteme wird die Arbeitswelt von Morgen massiv verändern. Wie werden SHK-Fachkräfte in wenigen Jahren arbeiten, wenn sie durch Assistenzsysteme unterstützt werden, die ihnen schwere Arbeiten erleichtern oder Detailkenntnisse per Datenbrille vor Augen führen? In einem mehrjährigen Forschungsprojekt erprobt das SHK-Handwerk alltagstaugliche Lösungen für die Badsanierung. Ab dem 11. März lassen sich auf der Messe ISH in der „Werkstatt Bad“ (Messehalle 4.2 Stand A96) erste Eindrücke gewinnen.

Das Forschungsprojekt des Zentralverbandes SHK „Handwerksgeselle 4.0“ entwickelt innovative digitale Assistenzsysteme speziell für Beschäftigte in SHK-Handwerksbetrieben. Dafür wird ein betrieblicher Experimentierraum, das sogenannte HandwerkerLab, geschaffen. In ihm werden technische Systeme, die den Alltag erleichtern sollen, gemeinsam mit den Beschäftigten weiterentwickelt sowie in realitätsnahen Laborumgebungen und auf Baustellen getestet. Mittelfristig wird der ZVSHK die Website www.hwg40.de zur nachhaltigen Wissensplattform für die betriebliche Nutzung im SHK-Handwerk ausbauen.

Informationen: www.zvshk.de
Foto: ZVSHK/Helmut-Schmidt-Universität

30.01.2019
Aktuelle Sanierungstrends: Energieeinsparung schlägt Barrierefreiheit

Dass der Modernisierungs- und Sanierungssektor das zweite Standbein der heimischen Baubranche ist, ist kein Geheimnis. Studienergebnisse zeigen, dass im Sanierungs- und Modernisierungsbereich vor allem Arbeiten zur Steigerung der Energieeffizienz und Barriereminimierung aktuell ganz vorne im Trend liegen.

BauInfoConsult hat Branchenakteure aus dem Sanierungs- und Modernisierungssegment – darunter Architekten und Bauhandwerker – nach den wichtigsten derzeitigen Entwicklungen in diesem Bereich gefragt. Dabei zeigen die Ergebnisse, dass Bauakteure zwei ausschlaggebende Trends im Sanierungs- und Modernisierungsbereich sehen: Energieeffizienz (40 Prozent) und Demografie bzw. Barrierefreiheit (23 Prozent).

So erwartet jeder fünfte Bauakteur, dass die Heizungssanierung im Augenblick einen Modernisierungstrend darstellt – was demnach wohl eindeutig dem allgemeinen Trend der Energieeffizienz zugeordnet werden kann. Ähnlich verhält es sich auch mit der Badsanierung: Fast genauso viele Akteure sehen die Modernisierung von Bädern als aktuellen Sanierungstrend – wobei hier in der Praxis oftmals direkt ein barrierearmes Bad realisiert wird, beispielsweise durch den Einbau von bodenebenen Duschen.

Informationen: www.bauinfoconsult.de
Quelle: Bauinfoconsult

30.01.2019
Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ ab 1. Februar mit Neuerungen

Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat für das Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ neue Förderbedingungen veröffentlicht, die ab dem 1. Februar 2019 gelten. So wird beispielsweise ein Bonus von 500 Euro für einen netzdienlichen und lastmanagementfähigen Elektrofahrzeug-Ladepunkt eingeführt.

Baden-Württembergische Innungsfachbetriebe werden mit dem Januar-Mitgliederrundschreiben durch den Fachverband ausführlich über die Änderungen informiert.

Informationen: www.um.baden-wuerttemberg.de
Quelle: UM BW

30.01.2019
Wohlfühlklima im Bad: Welche Heizung bringt kuschelige Wärme?

Wohltemperierte Fliesen, vorgewärmte Handtücher und beheizte Spiegel, die nicht beschlagen: Der Markt bietet eine breite Palette moderner Technik fürs Bad.

Grundsätzlich können Sie Ihr Bad auf zwei Arten beheizen. Bei der klassischen Variante mit Warmwasser wird ein Heizkörper oder eine Fußbodenheizung an die Zentralheizung angeschlossen. Die Wärme aus dem Heizkessel gelangt über Heizungsrohre in alle Räume und damit auch ins Bad. Als Badheizkörper kommen meist Handtuchheizkörper zum Einsatz. Sie erwärmen den Raum und lassen nasse Handtücher schnell trocknen. Eine Alternative dazu sind Handtuchheizkörper, die elektrisch betrieben werden. Sie sind nicht an den Heizkreislauf des Hauses angebunden. Im Inneren der Anlagen befindet sich ein Gemisch aus Wasser und einer Thermoflüssigkeit, das von einem Heizstab erwärmt wird. Die dafür benötigte Energie kommt aus der Steckdose.

Eine attraktive Variante elektrischer Badheizkörper sind Infrarotheizungen. Bei dieser Heizungsart werden Körper und Flächen von Infrarotstrahlen erwärmt. Die so erzeugte Strahlungswärme wird als sehr behaglich empfunden. Infrarotheizungen gibt es nicht nur in Form von Handtuchheizkörpern. Wegen ihrer flachen Bauweise sind sie vielseitig einsetzbar, ob als farbige Wandfläche oder auch als große Spiegelfläche.

Welche Heiztechnik sich am besten eignet, hängt stark vom energetischen Zustand Ihres Hauses und der Größe Ihres Badezimmers ab. Wenn Sie eine Badsanierung planen, beziehen Sie daher unbedingt einen Fachhandwerker ein.

Informationen: www.intelligent-heizen.info
Foto: VDS / ©Kludi

30.01.2019
Pantone Farbe des Jahres 2019: Living Coral</span

Das Farbforschungsinstitut Pantone hat die Trendfarbe für 2019 bekannt gegeben: Living Coral, ein „anregendes und lebensbejahendes Orange mit goldenem Unterton“ steht nach Aussagen des Instituts für Wärme und Behaglichkeit, Komfort und Schwung.

Seit 20 Jahren hat Pantones Farbe des Jahres einen maßgeblichen Einfluss auf die Produktentwicklung und auf Kaufentscheidungen in zahlreichen Branchen, einschließlich Mode, Inneneinrichtung und industrielles Produktdesign sowie Produktverpackung und Grafikdesign.

Informationen: www.store.pantone.com
Quelle: Pantone LLC

30.01.2019
Fahrverbote für Diesel in Stuttgart – was gilt es, zu beachten?</span

In Stuttgart gilt seit dem 1. Januar 2019 ein ganzjähriges Fahrverbot für Kraftfahrzeuge mit Dieselmotor der Abgasnorm 4 und schlechter. Dies ergibt sich aus der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Stuttgart.

Aufgrund des Fahrverbotes dürfen seit dem 1. Januar 2019 nur noch Diesel-Kfz mit der Schadstoffklasse Euro 5 und 6 nach Stuttgart fahren. Fahrzeuge mit Benzin- oder anderen Motoren sind von dem Fahrverbot nicht betroffen. Eine generelle Ausnahme besteht für den Lieferverkehr von und nach Stuttgart. Dies gilt auch für das Handwerk.

Unter Lieferverkehr ist der geschäftsmäßige Transport von Waren zu verstehen, wenn diese zu Gewerbetreibenden oder Kunden geliefert werden. Zum Lieferverkehr zählen auch Fahrten von Handwerkern und Baufahrzeuge, die als Werkstattwagen oder zum Transport von Werkzeugen oder Material eingesetzt werden und unbedingt vor Ort sein müssen. Voraussetzung ist, dass die Fahrzeuge vor dem 1. Januar 2019 angeschafft wurden. Eine Ausnahmegenehmigung ist hier im Einzelfall aufgrund der Beschilderung nicht erforderlich.

Informationen: www.stuttgart.de/diesel-verkehrsverbot
Quelle: Stadt Stuttgart

30.01.2019
Klempner: Spezialist für Metalle im Baubereich

Wenn auf der Baustelle mit Metallen gearbeitet wird, ist der zuständige Fachmann meist der Klempner, in einigen Regionen auch Spengler oder Flaschner genannt. Was viele nicht wissen: Wer Klempner werden möchte, sollte keine Höhenangst haben, denn die gesuchten Spezialisten sind auch für die Metallverkleidungen von Dächern, beispielsweise auch bei Kirchtürmen, zuständig.

Klempner bearbeiten Bleche, montieren Regenrinnen und können Fassaden und Dächer mit Metall verkleiden. Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung lernen Jugendliche alles, was für die Metallverarbeitung notwendig ist. Dabei geht es nicht nur um die Montage von Bauteilen aus Metall, sondern auch um deren Anfertigung. Löten, Schweißen und das Abkanten von Blechen sind Tagesgeschäft. Kupfer und Zink werden ebenso verarbeitet wie Stahl oder Aluminium. Und am Ende können die gesuchten Spezialisten komplette Fassaden verkleiden oder Metalldächer montieren.

Weitere Informationen gibt es online unter www.zeitzustarten.de. Hier können Jugendliche sich mithilfe eines neuen Bewerbungsgenerators mit wenigen Klicks für ein Schülerpraktikum oder eine Lehrstelle bewerben.

Informationen: www.zeitzustarten.de
Quelle: ZVSHK


20.12.2018
Machen Sie es sich gemütlich – mit einer optimal eingestellten Heizung

Kerzenschein in der Vorweihnachtszeit wärmt das Herz. Aber gegen kalte Füße hilft das wenig. Unser Tipp: Lassen Sie jetzt Ihre Heizungsanlage vom Fachhandwerker hydraulisch abgleichen! Das bringt Wärme im ganzen Haus und spart Heizkosten. Für die Optimierung Ihrer Heizung gibt’s zudem noch einen Zuschuss vom Staat.

Ärgern Sie sich beim Heizen über zu viel Wärme im Erdgeschoss, während die Räume im oberen Stockwerk trotz aufgedrehter Heizkörper kühl bleiben? Dann wurde Ihre Heizung sehr wahrscheinlich noch nicht hydraulisch abgeglichen. Dadurch kommt bei Räumen, die näher am Heizkessel liegen, zu viel erwärmtes Heizwasser und bei weiter entfernten Räumen zu wenig an. Um diese dennoch mit Wärme zu versorgen, arbeiten in vielen Kellern Kessel mit hohen Vorlauftemperaturen und Heizungspumpen mit zu hoher Leistung. Das verbraucht unnötig viel Energie und kann außerdem zu Fließgeräuschen führen.

Mit einem hydraulischen Abgleich lässt sich das Problem der ungleichen Wärmeverteilung in den Griff bekommen. Werden gleichzeitig moderne Thermostate eingebaut, lässt sich der Energieverbrauch sogar um bis zu 20 Prozent reduzieren. Wird weniger Energie beim Heizen verbraucht, sinkt auch der Ausstoß an klimaschädlichem CO2. Deshalb fördert der Staat die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs und den damit verbundenen Einbau moderner Thermostatventile mit einem attraktiven Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Nettokosten.

Um die Förderung zu erhalten, müssen die Arbeiten von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Auch ist wichtig, dass Sie sich vorab beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Förderung registrieren. Den 30-Prozent-Zuschuss gibt es übrigens auch, wenn Sie veraltete Heizungspumpen gegen stromsparende Hocheffizienzpumpen austauschen.

Informationen: www.intelligent-heizen.info
Foto: Pixabay

20.12.2018
Tipps für ein schimmelfreies Wohnen

Schimmel in Gebäuden ist ein Indiz für schlechtes Raumklima und kann die Gesundheit der Bewohner ernsthaft beeinträchtigen. Richtiges Verhalten und energetische Sanierungsmaßnahmen verringern diese Gefahr erheblich. Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hat dazu ein Merkblatt veröffentlicht. Es zeigt auf, wie Gebäudeeigentümer und -nutzer Schimmelpilzbefall verhindern und beseitigen können.

Wichtig ist vor allem das regelmäßige Stoß- und Querlüften der Räume, um die Feuchtigkeit aus der Wohnung zu befördern. Ein Thermo-Hygrometer hilft, um die Luftfeuchte im Blick zu behalten. Empfohlen sind 20 Grad Celsius und weniger als 50 Prozent relative Luftfeuchtigkeit während der Heizperiode. Darüber hinaus bieten gezielte Dämmmaßnahmen Schutz vor den meist grauen und schwarzen Flecken.

Ist Schimmelpilzbefall in kleinerem Umfang bereits vorhanden, können die Bewohner selbst aktiv werden. Hat der Fleck eine Fläche von mehr als 0,5 Quadratmeter, müssen Profis das Problem beseitigen. Anschließend sollte die Ursache behoben werden.

Das Schimmel-Merkblatt, eine Liste von Sachverständigen zur Erkennung und Einstufung von Schimmelbefall sowie eine Liste mit ausgebildeten Betrieben zur Schimmelpilzentfernung finden Hauseigentümer auf der Webseite von Zukunft Altbau.

Informationen: www.zukunftaltbau.de/im-eigenheim/sanierung/gebaeudehuelle/
Foto: Zukunft Altbau

20.12.2018
Wärme ist wichtig – da legen die Gerichte strenge Maßstäbe an

Der Infodienst Recht und Steuern der LBS hat sich in einer Extraausgabe mit Urteilen deutscher Gerichte rund um dieses Thema Wärme befasst, denn da legen Gerichte strenge Maßstäbe an.

Wenn in einem Mietvertrag nicht geregelt ist, wie warm eine Wohnung sein soll, so muss der Eigentümer trotzdem während der Heizperiode von Oktober bis April dafür sorgen, dass auch nachts eine Raumtemperatur von wenigstens 18 Grad Celsius erreicht wird. So entschied es das Amtsgericht Köln (Aktenzeichen 205 C 36/16). Wird die genannte Mindesttemperatur nicht erreicht, handelt es sich um einen Mietmangel, eine Minderung ist dann möglich.

Aber auch das Gegenteil sorgt für Ärger. Obwohl ein Thermostat im Schlafzimmer auf Stufe Null stand, sorgte der Heizkörper für eine Temperatur von mindestens 22 Grad. Zu warm für eine erholsame Nachtruhe, befand der Betroffene. Das Landgericht Berlin (Aktenzeichen 67 S 357/15) konnte seinen Argumenten folgen. Wenn der Eigentümer es nicht schaffe, dass die Temperatur in einem Schlafraum auf Wunsch höchstens bis 18 Grad Celsius heruntergefahren werden könne, dann würden die Mindeststandards einer Wohnung nicht erreicht und der Mieter könne erfolgreich dagegen vorgehen.

Eine „arbeitende“ Heizanlage kann gelegentlich Geräusche verursachen. Im konkreten Fall handelte es sich um ein Brummen, das sich in regelmäßigen Intervallen wiederholte und den Mieter einer Wohnung störte. Er forderte den Eigentümer auf, dies abzustellen – und kürzte die Miete. Doch das akzeptierte das Amtsgericht Hannover (Aktenzeichen 412 C 8478/13) nicht. Zwar sei ein Geräusch zu vernehmen, es sei aber nach den Ausführungen eines Sachverständigen sehr leise und liege unterhalb des für haustechnische Anlagen vorgesehenen Pegels.

Informationen: www.lbs.de
Foto: © LBS

20.12.2018
Wärme gut, alles gut: neue Broschüre informiert zum Heizen mit Pellets

Kompakt auf 16 Seiten erzählen fünf Familien von der Entscheidungsfindung für ihre neue Heizung und warum sie sich für Holzpellets als Energieträger entschieden haben. Die kostenlose Broschüre des Deutschen Pelletinstituts „Wärme gut, alles gut“ enthält außerdem die Ergebnisse einer Umfrage „Hat es sich gelohnt?“ und eignet sich zur herstellerneutralen Erstinformation von privaten Ein- und Mehrfamilienhausbesitzern, zur Verteilung auf Messen und Veranstaltungen. Die Broschüre kann beim DEPI bestellt oder online heruntergeladen werden.

Informationen: www.depi.de
Foto: DEPI

20.12.2018
Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz wirkt: UM informiert im Landtag

Umweltminister Franz Untersteller hat dem baden-württembergischen Landtag den Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Wärme-Gesetz vorgelegt. Der Bericht basiert auf einer umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchung, die erstmals eine detaillierte Analyse der Wirkung des Gesetzes in Form der Novelle von 2015 ergibt.

„Der Bericht zeigt, dass das EWärmeG eine positive Wirkung entfaltet“, resümierte Umweltminister Franz Untersteller. Das Gesetz verbessere die CO2-Bilanz im Gebäudebereich und leiste so einen Beitrag zum Klimaschutz. „Die erhobenen Daten zeigen, dass im Wohngebäudebestand mehr als 220.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Dazu kommen die Einsparungen bei Nichtwohngebäuden mit gut 150.000 Tonnen pro Jahr.“

Alle Optionen, die das EWärmeG anbietet, um die Vorgabe zu erfüllen, werden von den Hauseigentümern genutzt. Bei Nichtwohngebäuden war der 2015 neu eingeführte Sanierungsfahrplan besonders gefragt (etwa 30 Prozent) gefolgt von der PV-Anlage (24 Prozent 2016 und 17 Prozent 2017). Bei Wohngebäuden wählten neben dem Einsatz von Holz und Pellets (20 Prozent 2016 und 23 Prozent 2017) und verschiedenen Dämmmaßnahmen (14 Prozent 2016 und 15 Prozent 2017) sehr viele Eigentümer eine Maßnahmenkombination (28 Prozent 2016 und 25 Prozent 2017), wobei die Kombination aus Sanierungsfahrplan und Biogas am beliebtesten war.

Der Erfahrungsbericht zeigt auch Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des EWärmeG auf, sieht aber keinen Anlass für grundlegende Änderungen. Überlegenswert seien aber beispielsweise kleinere Modifikationen an Erfüllungsoptionen. Auch Vorschläge, die Kenntnisse über des EWärmeG und seine Akzeptanz zu verbessern sowie den Vollzug zu optimieren, enthält der Bericht.

Informationen: https://um.baden-wuerttemberg.de
Foto: ZVSHK

20.12.2018
Erneuerbare Heiztechnologien können CO2-minderndes Potenzial nicht entfalten

Mit seiner Branchenprognose legt der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) regelmäßig eine Einschätzung zur Marktentwicklung der Wärmepumpe vor. Die Studie, die in diesem Jahr vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) mitgetragen wird, beinhaltet neben einer Absatzdarstellung auch eine Prognose für den Wärmepumpenmarkt in zwei Szenarien bis zum Jahr 2050.

„Ohne Zweifel sind Wärmepumpen ein zentraler Baustein für den Klimaschutz. Die Branchenprognose belegt eine positive Marktentwicklung “, erklärt Dr. Martin Sabel, BWP-Geschäftsführer. „Allerdings zeigt sich auch: Für eine erfolgreiche Wärmewende brauchen wir weitere entschlossene Maßnahmen, damit Wärmepumpen ihr volles Potential entfalten können.“

Die Wärmepumpentechnologie erreicht seit 2016 jährliche Wachstumsraten von etwa 17 Prozent. Mit 799.000 Geräten zur Beheizung und 261.000 zur reinen Warmwasserbereitung liegt der Anteil der Wärmepumpen am deutschen Heizungsbestand bei mittlerweile 4 Prozent.

In einem konservativen Studienszenario zeigt sich, dass unter Beibehaltung der derzeitigen Rahmenbedingungen im Laufe von drei Jahrzehnten maximal mit einem Anwachsen des Wärmepumpenbestandes auf ca. 3,7 Millionen Geräte zu rechnen sei. Das wäre gegenüber dem Potenzial der Effizienztechnologie und den Klimaschutzzielen für den Gebäudesektor deutlich zu wenig.

Deshalb wurde in einem progressiven Szenario mit Umsetzung einiger derzeit diskutierter Maßnahmen gerechnet. Mit dem kämen die Wärmepumpen bis zur Mitte des Jahrhunderts auf einen Anteil am Gesamtheizungsabsatz von ca. 47 Prozent. So könnte eine jährliche CO2-Einsparung von mehr als 30 Millionen Tonnen erreicht werden. Um einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, wäre allerdings ein Gerätebestand von etwa 16 Millionen Wärmepumpen erforderlich – so aktuelle Studien, wie etwa „Wärmewende 2030“ der Agora Energiewende und „Klimapfade für Deutschland“ des BDI.

Informationen: www.waermepumpe.de
Absatzpfade von Wärmepumpen: Szenario 1 und 2 im Vergleich zu aktuellen Studien (Quelle: BWP)

20.12.2018
Miss und Mister Handwerk 2019: ab sofort kann gevotet werden

Die Kandidaten zur Wahl Miss und Mister Handwerk stehen fest. Sechs Handwerkerinnen und sechs Handwerker stellen sich im März 2019 auf der Internationalen Handwerksmesse in München zur Wahl. Als Botschafter für das Handwerk werden die Sieger nach der Wahl ein Jahr lang auf Veranstaltungen wie Meisterfeiern, Lossprechungen, auf Messen und in Schulen für das Handwerk werben.
Doch zunächst werden die Kandidaten auf www.germanyspowerpeople.de vorgestellt und erläutern in Kurzvideos , was ihnen an ihrem Beruf gefällt und besonders viel Spaß macht. Und natürlich: Warum sie Miss bzw. Mister Handwerk werden wollen. Für das SHK-Handwerk hat es der Anlagenmechaniker Bossam Bora in die engere Wahl geschafft.

Bis zum 6. März 2019 kann online für die Kandidaten abgestimmt werden. Das Ergebnis des Final-Votings entscheidet dann zusammen mit den Publikumsstimmen an der Messebühne und dem Jury-Entscheid, wer die Schärpe tragen darf.

Informationen: www.germanyspowerpeople.de
Foto: Werbefotografie Weiss

20.12.2018
Digitale Visitenkarte für jeden SHK-Innungsbetrieb
Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Innungsbetriebe im digitalen Zeitalter ist ein zentrales Anliegen der SHK-Berufsorganisation. Ein Aspekt ist dabei die digitale Präsenz im Internet. Damit die Innungsbetriebe in den Vordergrund rücken, erhalten sie ab Mitte/Ende Dezember Webvisitenkarten.

Mit der Webvisitenkarte unterstützt die SHK-Organisation die Auffindbarkeit der Fachbetriebe im Internet. Bei Suchanfragen listen Suchmaschinen diese Visitenkarten auf ihren Ergebnisseiten. Jede Webvisitenkarte präsentiert neben der Adresse des Fachbetriebs detaillierte Infos zu den Leistungen des Handwerksunternehmers. Eine Anfahrtsbeschreibung und ein Kontaktformular runden das lokale Profil ab. Darüber hinaus informieren News zu aktuellen Themen rund um die Bereiche Sanitär, Heizung und Klima. Zusätzlicher Nutzen für Betriebe: Die Erstellung der Webvisitenkarte ist ein kostenloser Service.

Im besonderen Maße profitieren Betriebe, die keinen eigenen Webauftritt haben. Unternehmer, die bereits eine eigene Webseite für ihren Betrieb haben, können davon ausgehen, dass diese in den Suchergebnissen stets vor der eigenen Webvisitenkarte aufgelistet wird und mit dieser verlinkt ist.

Informationen: www.zvshk.de
Foto: ZVSHK

20.12.2018
Leistungswettbewerb: Anlagenmechaniker zeigten ihr Talent live

Im Leistungswettbewerb PLW zeigt sich, welcher junge Geselle in seinem Handwerk reif für Bestnoten ist. Die besondere Herausforderung: Mitten im Messetrubel der GET Nord traten am 22. und 23. November 2018 elf landesbeste Anlagenmechaniker zur „Deutschen Meisterschaft“ gegeneinander an. Während die Kandidaten nach Bauplan und gegen die Zeit Stück für Stück an ihren Montagewänden installierten, konnten ihnen die Messebesucher über die Schulter schauen.

Mit 90,4 von 100 möglichen Pluspunkten überzeugte Christoph Steinbacher, der bereits Landesbester in Bayern war und vom Ausbildungsbetrieb Leibelt in Burglengenfeld kommt. Den zweiten Platz belegte Jan Rathmann (Ausbildungsbetrieb Junker, Burgwedel), knapp dahinter erreichte Manuel Bürkin (Ausbildungsbetrieb Gampp Haustechnik, Ebringen) den dritten Rang.

Für den Ofen- und Luftheizungsbauer sowie den Klempner und den Behälter- und Apparatebauer wurde bereits Anfang November in der Stuttgarter Robert-Meyer-Schule entschieden, wer aufgrund seiner eingeschickten Prüfaufgabe zu den Bundessiegern zählt. Bei den OL-ern hatte diesmal niemand die erforderliche Mindestpunktzahl erzielen können. Bei den Behälter- und Apparatebauern gab es nur einen Kandidaten, der aufgrund seiner hohen Punktzahl in die Wertung kam. Es ist Bundessieger Leandro Costa (Ausbildungsbetrieb Rieger Behälterbau, Bietigheim-Bissingen). Im Klempner-Handwerk erreichten zwei Kandidaten Spitzenplätze: Felix Noah Trenkler (Firma Reiner Walz, Pliezhausen) und Jessica Friederich (Firma Thomas Neger Metallsysteme, Mainz).

Informationen: www.zvshk.de
ZVSHK-Präsident Michael Hilpert bei der Siegerehrung des Praktischen Leistungswettbewerbs mit dem Sieger Christoph Steinbacher und den Zweit- und Drittplatzierten Jan Rathmann und Manuel Bürkin. (Foto: Hamburg Messe und Congress/Romanus Fuhrmann)

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28.11.2018
Alle Infos zum Weihnachtsgeld für Mitgliedsbetriebe kompakt zusammengefasst

Derzeit erreichen den Fachverband viele Anfragen von Betrieben zum Thema Weihnachtsgeld. Alle wesentlichen Informationen haben wir daher noch einmal kompakt zusammengestellt. Als Mitgliedsbetrieb loggen Sie sich einfach mit Ihren Zugangsdaten ein und finden dann die Materialien unter „Aktuelles“.

Bildquelle: Pixabay
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27.11.2018
Sanitärhandwerk präsentiert Pflegebad-Studie

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat die Ergebnisse seiner neuen Studie zum „Pflegebad 2030“ vorgestellt. In der wissenschaftlichen Untersuchung wurde die Zukunft des Badezimmers als Ort für die ambulante Pflege analysiert.

„Pflege findet in Deutschland ganz überwiegend zuhause statt“, sagt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland werde die pflegegerechte Gestaltung des privaten Wohnraumes immer bedeutsamer. Das Badezimmer spiele hierbei eine zentrale Rolle – sowohl für die Menschen, die Pflegeunterstützung erhalten, als auch jene, die als Angehörige oder ambulante Pflegekräfte involviert sind.

Aufgrund der heute unzureichenden Ausstattung vieler Badezimmer hat fast die Hälfte des heute in häuslicher Pflege engagierten Pflegepersonals (47 Prozent) in der Ausübung ihres Berufes bereits leichte Verletzungen davongetragen. Fast jede fünfte Pflegekraft (19 Prozent) hat sich sogar schon ernsthaft verletzt. Auch 15 Prozent der Pflegedürftigen haben durch situationsbedingte Unfälle im Bad bei der Pflege bereits gravierende Verletzungen erlitten.

Die Studie hat aus den so ermittelten Belastungs- und Gefahrenfaktoren Gestaltungsleitlinien für ein pflegeangepasstes Bad entwickelt. Der ZVSHK fordert in dem Zusammenhang von der Politik, schon die bauliche Vorbereitung des Übergangs von der Alltagsnutzung zum Pflegebad zu fördern.

Informationen: www.zvshk.de
Bildquelle: ZVSHK

27.11.2018
Zahl der Wasserschäden steigt – im Schnitt alle 30 s ein Leck

Im Schnitt entsteht alle 30 Sekunden ein Leck in deutschen Wasserrohren. Jährlich zählen die Gebäudeversicherer so deutschlandweit inzwischen rund 1,1 Millionen Leitungswasserschäden. Nach Einschätzung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wären viele Schäden vermeidbar, wenn die Wasserleitungen regelmäßig gewartet würden: „Eigentlich müssten Hausbesitzer nach rund 30 Jahren ihr Rohrleitungssystem überprüfen, wenn nicht sogar bereits sanieren lassen.“ Je älter die Gebäude, desto häufiger sind entsprechende Schäden.

Die Kosten summierten sich 2017 auf 2,6 Milliarden Euro. Zum Vergleich: 2005 betrugen die Leitungswasserschäden in der Gebäudeversicherung rund 1,6 Mrd. Euro. Dabei zeigt die Auswertung ein geteiltes Deutschland: Während mit Krefeld, Mannheim oder Karlsruhe westdeutsche Städte überdurchschnittlich oft Wasserschäden verzeichnen, treten sie in Ostdeutschland flächendeckend wesentlich seltener auf. Eine Ursache ist das unterschiedliche Alter der Leitungssysteme in Ost und West. „In Ostdeutschland sind nach der Wiedervereinigung viele Gebäude saniert worden. Das ist ein Grund, warum die Schäden dort im Vergleich zum Westen seltener sind.“

Informationen: www.gdv.de
Bildquelle: Pixabay

27.11.2018
Mehr als die Hälfte der Deutschen wünscht sich ein „smartes“ Badezimmer

Derzeit besitzen zwar nur etwa 10 Prozent der Deutschen Smart Home-Anwendungen im Badezimmer, jedoch können sich 56 Prozent vorstellen, bei der nächsten Badrenovierung verstärkt digitale Produkte einzubauen wie beispielsweise einen Verbrühschutz, eine Sound-Badewanne oder digital steuerbare Armaturen. Das geht aus einer, von der Nachhaltigkeitsinitiative Blue Responsibility in Auftrag gegebenen, GfK-Umfrage hervor.

Generell halten 70 Prozent der Befragten digitale Systeme im eigenen Zuhause für wichtig und vorstellbar, und zwar in Wohnzimmer, Küche und Badezimmer. In Zukunft erhoffen sich 45 Prozent der Deutschen von den digitalen Produkten im Badezimmer vor allem einen geringeren Energie- und Wasserverbrauch. Neben der Ressourceneinsparung ist der am zweitmeisten genannte Aspekt „Entertainment und Information“. An dritter Stelle befindet sich der Wunsch nach einem sogenannten Leckageschutz, also einer automatisierten Warnung per App bei Gefahr eines Wasserschadens in der Wohnung. Insgesamt 19 Prozent der Deutschen räumen diesem digitalen Sicherheitstool eine hohe Priorität ein. Ganze 18 Prozent wünschen sich eine Digitalisierung im Bad unter dem Aspekt der Hygiene und Sauberkeit.

Informationen: www.bewegung-im-bad.net
Bildquelle: Blue Responsibility/GfK

27.11.2018
Digitale Steuerung spart Energie

Wer seine Heizungsanlage mit einer digitalen Steuerung ausrüstet, kann bis zu 15 Prozent Energie einsparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ITG Dresden im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). Demnach könnten alleine durch die digitale Ausstattung von 100.000 Heizanlagen pro Jahr rund 284.000 Megawattstunden Heizenergie gespart werden. Bei der Sanierung einer veralteten Heizungsanlage liegen die Einsparpotenziale bei bis zu 30 Prozent. Denn in Kombination mit einer digitalen Steuerung wird der Betrieb der Anlage so optimiert, dass nur so viel Wärme bereitgestellt wird, wie benötigt wird.

Die Steuerung bindet beispielsweise die Wetterlage ein, bietet eine Anwesenheitserkennung und „lernt“ die Gewohnheiten der Bewohner. Via Tablet oder Smartphone kann die Anlage von unterwegs oder bequem vom Sofa aus auch selbst komfortabel gesteuert werden.

Moderne Kessel sind heutzutage standardmäßig internetfähig und können mit einfachen Plug-and-Play-Lösungen mit dem Internet verbunden werden. Auch für ältere Modelle bieten die meisten Hersteller Nachrüstsets an. Besonders angenehm ist zudem die optionale Vernetzung mit dem SHK-Fachbetrieb. Ist eine Wartung erforderlich oder kündigen sich Fehler an, können diese frühzeitig vom Fachbetrieb erkannt und behoben werden. Ausfälle der Anlage können so vermieden werden.

Informationen: www.bdh-koeln.de
Bildquelle: BDH

27.11.2018
Energiewende mit E-Fuels: neue flüssige Energieträger als zusätzliche Option

Flüssige erneuerbare Kraft- und Brennstoffe sind für eine weitgehend treibhausgasneutrale Energieversorgung unverzichtbar. Perspektivisch könnten sie zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten und so zu einer zusätzlichen Option für mehr Klimaschutz werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Prognos-Studie „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“.

„Verbraucher und wichtige Wirtschaftsbereiche werden auch künftig flüssige Energieträger benötigen“, erklärt Jens Hobohm, Leiter Energiewirtschaft und Studienleiter bei der Prognos AG. Wolle Deutschland das klimapolitische Ziel einer 80- bis 95-prozentigen Reduktion der Treibhausgase erreichen, sei es entscheidend, flüssige Energieträger wie Kerosin, Benzin oder Diesel zunehmend treibhausgasreduziert herzustellen. Dies ist möglich, indem erneuerbarer Strom mit Hilfe von Elektrolyse-Wasserstoff und Kohlenstoff in einen flüssigen Energieträger (Power-to-Liquid) umgewandelt wird. Der Kohlenstoff kann zum Beispiel aus der Luft oder aus Biomasse gewonnen werden (Power-and-Biomass-to-Liquid).

E-Fuels können genauso verarbeitet, gespeichert, transportiert und verwendet werden wie heutige flüssige Energieträger. Das wäre insbesondere für Verbraucher vorteilhaft. Damit die ihre Autos oder Heizöltanks mit E-Fuels befüllen können, empfehlen die Studienautoren unter anderem eine Roadmap zu entwickeln, Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auszubauen und einen allmählichen, aber stetigen Markthochlauf anzustreben.

Informationen: www.zukunftheizen.de
Bildquelle: Zukunft heizen

27.11.2018
Deutsche Bevölkerung steht hinter der Energiewende

Die Zustimmung der deutschen Bevölkerung zur Energiewende ist ungebrochen. 93 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sprechen sich für eine stärkere Nutzung und den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien aus – auch wenn dies in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft geschieht. Das geht aus der diesjährigen Akzeptanzumfrage der Agentur für Erneuerbaren Energien (AEE) hervor.

Die hohe Zustimmung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien spiegelt sich auch in den zahlreichen positiven Aspekten, die den Erneuerbaren von den Bürgern zugeschrieben werden. Als wichtigste Vorteile der Erneuerbaren Energien erkennen die Befragten deren Beitrag zum Klimaschutz (81 Prozent) und die Generationengerechtigkeit (79 Prozent). Aber auch die Unabhängigkeit Deutschlands von Energie-Importen aus dem Ausland (68 Prozent) sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschlands (59 Prozent) gehören für die Befragten zu den klaren Vorteilen der Erneuerbaren Energien.

Informationen: www.unendlich-viel-energie.de
Bildquelle: AEE

27.11.2018
Weltweit erstes Handwerker-Radio ist „on air“

Das weltweit erste Handwerker Radio ist seit September live „on-Air“. Es bietet informative Inhalte für Handwerker in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland, kombiniert mit Musik. Empfangen kann man den Sender rund um die Uhr über die Internetseite www.handwerker-radio.de , per App oder Mediaplayer.

Informationen: www.handwerker-radio.de
Bildquelle: Handwerker Radio

27.11.2018
Termin zum Vormerken: ISH vom 11. bis 15. März 2019 in Frankfurt

Über 2.400 Aussteller, darunter alle Markt- und Technologieführer aus dem In- und Ausland, stellen vom 11. bis 15. März 2019 auf der ISH in Frankfurt ihre Weltneuheiten vor. Dabei erfindet sich die Messe 2019 strukturell und visuell neu, denn der Neubau der Halle 12 hat eine grundlegende Umstrukturierung der Hallenbelegung erforderlich gemacht. Die neue Clusterung der Themen schafft mehr Übersicht und Transparenz für die Besucher und erzielt zahlreiche Synergien auf Ausstellerseite.
Neben dem neuen Geländekonzept verändert die ISH ihre Tagesfolge. Erstmals startet die Veranstaltung am Montag und endet am Freitag. Damit trägt sie dem Wunsch der Aussteller Rechnung und ermöglicht den Fachbesuchern einen zusätzlichen Werktagsbesuch. Gleichzeitig erleichtert die neue Tagesfolge internationalen Gästen die Anreise.

Informationen: Informationen: www.ish.messefrankfurt.com
Bildquelle: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Petra Welzel)

27.11.2018
#shkdigital: Einblicke in sich verändernde Handlungsfelder

Der Jahresbericht 2017 des Zentralverbandes SHK gibt interessante Einblicke, wie sich die Handlungsfelder im SHK-Fachhandwerk verändern – besonders, aber nicht nur im Bereich der Digitalisierung.

Mitgliedsbetrieben bietet die Broschüre etliche Möglichkeiten, um daraus Nutzen für den eigenen Betrieb zu ziehen. Unter www.zvshk.de steht der Bericht im PDF-Format zum Download bereit, er kann in der Printversion aber auch beim ZVSHK per Fax 0 22 41/21 351 oder Mail info@zvshk.de angefordert werden.

Informationen: Informationen: www.zvshk.de/presse/medien-center/publikationen/jahresberichte/
Bildquelle: ZVSHK

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23.10.2018
Neuer Heizspiegel zeigt: Heizen mit Heizöl wird wieder teurer

790 Euro – so hoch waren die durchschnittlichen Heizkosten in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung mit Erdgas-Zentralheizung im vergangenen Jahr. Während in energetisch guten Häusern 520 Euro gezahlt wurden, mussten Bewohner von energetisch schlechteren Wohnungen 1.110 Euro zahlen. Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2018, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online vor wenigen Tagen im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. im Rahmen der Kampagne „Mein Klimaschutz“ veröffentlicht hat.

Dabei haben sich die Heizkosten im vergangenen Jahr je nach Energieträger uneinheitlich entwickelt. In einer 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit Heizöl-Zentralheizung sind die Kosten wegen höherer Heizöl-Preise im Schnitt um 85 Euro gestiegen – auf 750 Euro pro Jahr. In einer Wohnung mit Erdgasheizung sanken die durchschnittlichen Kosten auf 790 Euro (minus 20 Euro). Bei Fernwärme waren es 895 Euro (minus 35 Euro).

Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich in diesem Jahr fortsetzen: Bewohner von ölbeheizten Häusern müssen aufgrund steigender Preise wahrscheinlich mit 8 Prozent Mehrkosten rechnen. Der Heizspiegel macht aber auch deutlich: Die Entwicklung der Energiepreise ist für die Heizkosten zwar auf den ersten Blick relevant – wesentlich wichtiger ist jedoch der Sanierungsstand eines Hauses. Auch der Witterungsverlauf und das konkrete Verbrauchsverhalten der Bewohner sind maßgeblich.

Informationen: www.heizspiegel.de
Foto: www.co2online.de/Phil Dera

23.10.2018
Sanierungsfahrplan wandert von der Landes- auf die Bundesebene

Das Förderprogramm „Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg“ wird zum Jahresende eingestellt. Dies hat einen durchaus positiven Hintergrund: Mit seinem deutlich verbesserten „Individuellen Sanierungsfahrplan“ bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Hausbesitzern ein finanziell lukrativeres Instrument an.

Das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fördert seit rund drei Jahren die Erstellung von energetischen Sanierungsfahrplänen für Wohngebäude. Da nun auch der Bund einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan finanziell unterstützt, wird das baden-württembergische Modell zum Ende dieses Jahres eingestellt. Anträge auf Zuschüsse für Sanierungsfahrpläne nimmt die L-Bank bis 31. Dezember 2018entgegen. Die Abrechnung ist auch noch in 2019 möglich.

Informationen: www.um.baden-wuerttemberg.de; www.dena.de
Foto: dena

23.10.2018
Home Smart Home: Jeder Vierte ist auf dem Weg zum intelligenten Zuhause

Licht und Heizung via Smartphone steuern, Haushaltsgeräte per Stimme bedienen oder die eigenen vier Wände mit intelligenten Überwachungssensoren sicherer machen: Jeder vierte Bundesbürger besitzt mindestens eine Smart-Home-Anwendung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Verbreitet sind vor allem intelligente Beleuchtung (17 Prozent), Video-Überwachung (14 Prozent) und Sprachassistenten (13 Prozent). Parallel nimmt die Bekanntheit von vernetzter Haustechnik in der Breite der Bevölkerung zu. Mehr als ein Drittel der Bundesbürger plant, sich in den nächsten zwölf Monaten eine smarte Anwendung für das Zuhause anzuschaffen. Besonders hoch im Kurs stehen Heizungsthermostate (29 Prozent) und intelligente Beleuchtung (27 Prozent).

„Beim Smart Home geht es nicht um Technikspielereien, es geht um gesellschaftliche Veränderungen, die zum Beispiel ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu Hause ebenso ermöglichen wie eine dezentrale, ressourcenschonende Energieversorgung“, erläuterte Bitkom-Präsident Achim Berg anlässlich der Vorstellung der Studienergebnisse.

Informationen: www.bitkom.org
Quelle: bitkom

23.10.2018
Neue Checkliste zum Download: So kalkulieren Sie Ihre Badrenovierung

Kleiner Waschsalon oder eigener Wohnbereich zum Wohlfühlen: Je nach Größe, Sanitärausstattung und Fliesenwahl fallen die Kosten für ein neues Bad sehr unterschiedlich aus. Als Orientierungshilfe hat die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) eine Checkliste zum Thema „Traumbad & Kosten“ erstellt. Diese erfasst alle Aspekte, die es im Vorfeld einer Badrenovierung zu klären gilt. Darüber hinaus liefert sie erste Richtpreise für Komplettbäder von solide bis luxuriös.

Am Anfang steht eine umfassende Nutzer- und Bedarfsanalyse: Was ist wirklich wichtig? Wie muss die Einrichtung sein, um den Badalltag über Jahre hinweg komfortabel zu gestalten? Welches Element kann später nicht ohne umfangreiche Umbaumaßnahmen ersetzt und sollte daher von Anfang an durchdacht geplant werden? Darf die Ausstattungsqualität solide, gehoben oder sogar luxuriös sein?

Fragen, mit denen Verbraucher nicht gerne allein gelassen werden. VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann empfiehlt, sich in jedem Fall an einen Fachmann zu wenden: „Jedes Bad ist anders. Noch dazu setzt jeder Bauherr verschiedene Prioritäten, die ebenfalls vor dem Entwurf ermittelt werden müssen.“

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de
Foto: VDS

Die Checkliste finden Sie hier.

23.10.2018
Ausgezeichnet: Bei den EuroSkills wird Anlagenmechaniker Schärschmidt Vize-Europameister

Beim europäischen Berufswettbewerb EuroSkills in Budapest erkämpfte Paul-Florian Schärschmidt, Anlagenmechaniker SHK aus Sachsen, den zweiten Platz. Geschlagen geben musste sich der Sachse lediglich dem Österreicher Florian Schwarzenauer, Bronze ging an Frankreich. Klempner Benno Uhlmann kam in seiner Disziplin auf Rang 5 und erhielt eine Medal of Excellence.
„Unsere beiden Teilnehmer an den EuroSkills haben gezeigt, dass unser deutsches SHK-Handwerk im europäischen Vergleich Spitzenleistung hervorbringt“, zeigte sich der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes SHK Helmut Bramann begeistert. „Ihre Erfolge belegen die große Attraktivität der von uns vertretenen Gewerke für eine zukunftssichere Berufsausbildung.“

Informationen: www.zvshk.de
Foto: ZVSHK – Große Freude bei den EuroSkills 2018 (v.l.): Trainer André Schnabel, Anlagenmechaniker Paul-Florian Schärschmidt, Klempner Benno Uhlmann und Trainer Josef Bock.

23.10.2018
Bundesagentur für Arbeit: SHK-Profis sind Mangelware

Der Fachkräftemangel im Bau- und Ausbaubereich hat sich verschärft. Davon ist auch das SHK-Handwerk mit Fachkräften und Spezialisten im Bereich der Klempnerei und der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik betroffen. Wie die vor wenigen Monaten veröffentlichte Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dauert es durchschnittlich 183 Tage, bis eine freie Stelle in diesem Bereich neu besetzt werden kann. Das sind 27 Tage mehr als im Vorjahr.

Gleichzeitig reicht der Bestand an Arbeitslosen nicht aus, um theoretisch alle gemeldeten Stellen zu besetzen: Auf 100 gemeldete Arbeitsstellen kommen 55 Arbeitslose. Die berufsspezifische Arbeitslosenquote ist mit 1,7 Prozent sehr gering.

Informationen: www.statistik.arbeitsagentur.de
Quelle: Bundesagentur für Arbeit

23.10.2018
Berufsnachwuchs gesucht: Offene Lehrstellen bekannt geben

Sie haben noch eine freie Lehrstelle? Dann nutzen Sie alle Chancen, dass ein interessierter Jugendlicher Ihren Betrieb und den freien Ausbildungsplatz wirklich findet!
Dafür können Sie als SHK-Unternehmer selbst aktiv werden:

1. Gehen Sie mit Ihren Login-Daten auf der Internetseite des Zentralverbandes www.zvshk.de in den internen Bereich. Klicken Sie anschließend auf „persönlicher Bereich“ und auf „eigene Daten bearbeiten“. Dort besteht die Möglichkeit, freie Ausbildungsplätze anzugeben.

2. Melden Sie die Lehrstelle bei der Jobbörse der Agentur für Arbeit (https://jobboerse.arbeitsagentur.de). Dann erscheint Ihr Gesuch auch auf der Webseite www. zeitzustarten.de, dem Internetportal zur Nachwuchskampagne der SHK-Berufsorganisation.

Nutzen Sie diese Möglichkeiten und machen Sie daher Ihren Betrieb und Ihr Ausbildungsangebot sichtbar!

Informationen: www.zvshk.de; www.zeitzustarten.de; jobboerse.arbeitsagentur.de
Foto: ZVSHK

23.10.2018
Kleben, mitmachen und gewinnen: Aufkleberaktion der Handwerkskampagne

Sie sind ein eingetragener Handwerksbetrieb in Deutschland? Sie haben einen Aufkleber „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht von nebenan“?

Dann zeigen Sie Flagge und machen Sie mit bei der Aktion „Wir kleben fürs Handwerk!“.

Kleben Sie den Aufkleber auf Ihr Fahrzeug, Ihr Schaufenster oder die Eingangstüre Ihres Betriebes und laden Sie dazu ein Foto auf der Kampagnen-Webseite hoch. Und schon können Sie mit ein bisschen Glück tolle Preise gewinnen.

Informationen: www.handwerksaktion.de/gewinnspiel
Quelle: Marketing Handwerk GmbH/DHKT

23.10.2018
BIM: Neue Studie zeigt Chancen und Herausforderungen für die SHK-Branche

Welche Bedeutung hat Building Information Modeling (BIM) für die deutsche SHK-Branche? Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat diese Frage zusammen mit der Unternehmensberatung Munich Strategy in einer ausführlichen Studie untersucht. Befragt wurden 1.400 Akteure der deutschen SHK-Branche – Hersteller, Handwerker und Architekten.

Die Untersuchung zeigt: BIM wird sich auch in der SHK-Branche langfristig durchsetzen. Während die Arbeitsmethode in westeuropäischen Ländern wie Großbritannien und den Niederlanden schon weit verbreitet ist, gehört Deutschland allerdings bisher nur zu den Schwellenländern. Doch immer mehr Auftraggeber werden daraufsetzen, denn Vergleiche zwischen ‚BIM-Gebäuden‘ und Gebäuden, die auf traditionelle Weise gebaut werden, machen deutlich: Die Nutzung von BIM kann die Gesamtkosten im Lebenszyklus um bis zu 30 Prozent reduzieren.

Ein weiteres Studienergebnis: Die Akzeptanz von BIM sinkt entlang der Wertschöpfungskette. Während 46 Prozent der Hersteller und 37 Prozent der Architekten und Planer nach eigener Einschätzung aktuell dazu in der Lage sind, nach BIM zu arbeiten, gaben dies bei den Handwerkern nur 5 Prozent an. Nur ein Viertel der Handwerksbetriebe wurde überhaupt bereits mit BIM konfrontiert – obwohl sich die Hälfte aller Betriebe an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt, die ab 2020 das Arbeiten nach BIM voraussetzen.

Informationen: www.zvshk.de

25.09.2018
interkom 2018 – Interkommunale Ausbildungsbörse im nördlichen Landkreis Böblingen

Freitag, den 12. Oktober von 9.00 bis 15.00 Uhr in Renningen
In diesem Jahr hat die interkom ihr 10-jähriges Jubiläum und begeht dieses mit einem Ausstellerekord von 70 Ausstellern und einigen Neuheiten.
Erstmals werden die Rankbachhalle, die Stegwiesenhalle und die Rankbachstraße Präsentationsfläche für 60 Stände sein, an denen 129 Ausbildungsberufe und 68 Duale Studiengänge vorgestellt
werden. Auf interaktive Entdeckungsreisen durch die Berufswelt können die Besucher in den Präsentationsbussen der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, der EDEKA Handelsgesellschaft Südwest und der Metall- und Elektroindustrie Baden- Württemberg gehen. Für Jugendliche, die sich bereits für eine Ausbildungsberuf entschieden haben und sich bewerben möchten, können die Böblinger Wirtschaftsjunioren der IHK Bezirkskammer Böblingen wertvolle Tipps geben. Sie sind ab 13.00 Uhr in der Rankbachhalle am Stand 40 anzutreffen.

Zur Vorbereitung auf die interkom 2018 findet am Montag, den 8. Oktober um 19.00 Uhr in der Renninger Festhalle Stegwiesen die Infoveranstaltung „Fit für die Arbeitswelt! – Was wird von Jugendlichen draußen erwartet?“ statt.
Schüler der Klassenstufe 9 und deren Eltern können sich vom Referenten Karl-Otto Kaiser, langjähriger Lehrer an der Kaufmännischen Schule Göppingen und Prüfer bei der IHK beraten lassen.

Die Städte Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt und die Gemeinden Aidlingen, Grafenau, Magstadt, Weissach sind seit 2009 die Veranstalter der Interkommunale Ausbildungsbörse im nördlichen Landkreis Böblingen und seit diesem Zeitpunkt ist der Verein für Jugendhilfe e.V., in der Verantwortung von Frau Kerstin Raschke, für die Organisation zuständig.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Speisen und Getränke werden in den Foyers der Veranstaltungshallen angeboten.
Ausführliche Informationen unter www.interkom-azubiboerse.de

20.09.2018
MAP-Förderprogramm: Übergangsfrist läuft ab

Seit dem 01.01.2018 müssen Anträge für eine MAP-Förderung vor dem Erwerb der Heizungsanlage und vor der Auftragsvergabe zum Einbau der Heizung gestellt werden. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt dann nach Inbetriebnahme der Anlage.
Noch wenige Tage, nämlich bis zum 30.09.2018, gilt eine Übergangsregelung für Antragsteller, die ihre Heizungsanlage noch im Jahr 2017 in Betrieb genommen haben: Diese können die MAP-Förderung für ihre Anlage auch im Jahr 2018 noch nachträglich online beantragen, wenn sie die Frist von neun Monaten nach der Inbetriebnahme einhalten. Sollten Sie also Ihre Heizungsanlage noch 2017 in Betrieb genommen haben und die neun Monatsfrist einhalten, vergessen Sie nicht noch vor dem 30.09.2018 Ihren Antrag über das Online-Portal zu stellen!

Achtung, die Übergangsfrist gilt nicht für:
• gewerbliche Antragsteller
• Anträge auf Innovationsförderung einer Solarthermieanlage oder einer effizienten Wärmepumpe (inkl. Prozesswärme)
• Anträge auf Förderung einer Visualisierungsmaßnahme

Ab dem 01.10.2018 gilt dann ausnahmslos: Die Antragstellung muss vor Erwerb und Auftragsvergabe zum Einbau der Heizung erfolgen. Ein Merkblatt zur Förderung finden Sie hier.

Informationen: www.bafa.de
Quelle: BAFA/Michael Rostek

20.09.2018
Bundeshaushalt 2019: Wärmepumpen-Förderung im Entwurf

Die Mittel zur Förderung der Wärmepumpe mit dem Marktanreizprogramm des BAFA und in den Programmen der KfW sind im Entwurf des Bundeshaushalts für 2019 vorgesehen. Dieser wurde vom Bundeskabinett beschlossen.
Das BAFA-Marktanreizprogramm zur Förderung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt im Wärmemarkt sowie der Energiegewinnung aus Geothermie und Biomasse verfügt 2019 über Mittel in Höhe von insgesamt rund 226 Millionen Euro. Ergänzende Mittel sind im Energie- und Klimafonds (EKF) eingeplant.

Auch die Finanzierung der KfW-Programme „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ ist Teil des Haushaltsentwurfs. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm ist ein wichtiges Instrument der Bundesregierung zur Umsetzung der klima- und energiepolitischen Ziele im Gebäudebereich.

Informationen: www.waermepumpe.de; www.bafa.de; www.kfw.de
Quelle: BWP

20.09.2018
Badkomfort für Generationen: SHK-Handwerk startet Produktwettbewerb

Sanitärhersteller aus der ganzen Welt können sich für den Design-Wettbewerb „Badkomfort für Generationen“ des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) bewerben. Gesucht werden Produktlösungen für generationsübergreifende Bäder im Design für Alle.
„Aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland wird der Bedarf an altersgerechten Bädern enorm steigen“, erklärt Friedrich Budde, der Präsident des ZVSHK. Von den rund 40 Millionen Wohnungen im Land müssten bis 2030 mindestens drei Millionen barrierefrei umgestaltet werden. „Der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter ist das Bad. Die verbauten Produkte sollten daher Design, Funktionalität, Sicherheit und Barrierefreiheit verbinden.“
Mit dem ausgelobten Produkt-Award will der ZVSHK einer breiten Öffentlichkeit zeigen, dass Badkomfort schon heute für alle Lebenssituationen verwirklicht werden kann. Die 24.000 Handwerksbetriebe der Verbandsorganisation agieren dabei als Mittler und Umsetzer im Markt. Denn es sind vor allem die Sanitärbetriebe vor Ort, die ihren Kunden in Beratung, Planung und Ausführung Produktlösungen bieten, die diesem Anspruch gerecht werden.
Sanitärhersteller können bis zum 5. Dezember 2018 preiswürdige Produkte auf www.zvshk-award.com zum Wettbewerb einreichen. Die Preisverleihung findet am 13. März 2019 auf der ISH in Frankfurt statt – der Weltleitmesse für Sanitär- und Heizungstechnik.

Informationen: www.zvshk.de; www.zvshk-award.com
Foto: ZVSHK

20.09.2018
Schnell den Zuschuss sichern: Es gibt wieder Mittel für den altersgerechten Badumbau

Im KfW-Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen (455)“ werden nun auch wieder Maßnahmen im Bereich Barrierereduzierung gefördert.
Nach Auskunft der Aktion Barrierefreies Bad hat der Bund ab sofort 75 Millionen Euro freigegeben. Wer im Rahmen einer Badmodernisierung auf Fördermittel zugreifen will, sollte mit dem Online-Antrag im KfW-Zuschussportal nach Möglichkeit umgehend loslegen. Anspruchsberechtigt seien neben privaten Eigentümern von Wohnimmobilien auch Mieter. Zuvor sollten sie jedoch eine Zustimmung des Vermieters zu den geplanten Vorhaben einholen.

Wie im Vorjahr beträgt der Zuschuss bis zu 6.250 Euro pro Wohneinheit. An dessen Bewilligung werden allerdings von der staatlichen Förderbank unter anderem folgende Bedingungen geknüpft: Die Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen, vorab genehmigt sowie von einem Fachbetrieb durchgeführt und in Rechnung gestellt werden. Dies ist auch in einem Merkblatt zusammengestellt, dass hier zum Download bereitsteht.

Informationen: www.kfw.de
Foto: VDS/Shutterstock (c) Andrey Popov

20.09.2018
Einbau von Sanitärprodukten: der Kunde entscheidet – aber nicht allein

Welcher Bauherr kennt das nicht: Wenn es darum geht, sich für Baumaterial X oder Y zu entscheiden, bleibt dem fachunkundigen Auftraggeber meist nichts anderes übrig, als die Vorschläge der Profis mehr oder weniger unhinterfragt durchzuwinken. Kaum ein Laie kann und will bei jedem einzelnen Bauelement in die Materie einsteigen.

Bei Sanitärprodukten im Badezimmer sieht das anders aus: Hier wollen viele Bauherren unbedingt das letzte Wort haben. Das zeigen Ergebnisse einer Befragung von SHK-Installateuren im Rahmen der Branchenstudie Jahresanalyse 2018/2019 von BauInfoConsult. Doch auch andere Akteure haben ein Wörtchen mitreden – vor allem die Fachhandwerker selbst.

40 Prozent der befragten SHK-Installateure gehen davon aus, dass die Bauherren selbst den größten Einfluss auf die zu verbauenden Marken im Sanitärbereich ausüben. Neben den Auftraggebern sprechen viele SHK-Profis sich selber ebenfalls die Entscheidungskompetenz bei der Markenfrage zu: Knapp jeder dritte SHK-Installateur (31 Prozent) ist der Meinung, dass sein eigenes Gewerk bei der Auswahl des passenden Fabrikates für Sanitärprodukte die Entscheidungsgewalt innehat. Nur jeder siebte SHK-Installateur glaubt, dass andere professionelle Bauakteure wie der Architekt oder der Bauunternehmer den Finger auf der Auswahl halten.

Informationen: www.bauinfoconsult.de
Quelle: Bauinfoconsult

20.09.2018
Kachelofentage: Heizen mit Holz – flexibel, zukunftssicher und unabhängig

Ob Auto oder Heizung – viele Verbraucher fragen sich: „Für welche Technologie soll ich mich entscheiden? Was ist das Beste für mich, was ist gut für die Umwelt und bietet außerdem Zukunftssicherheit?“.
Wer beim Heizen auf eine moderne Holzfeuerstätte setzt, leistet einen Beitrag zur Energiewende. Denn bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie bei der Zersetzung des Holzes im Wald entstehen würde. Der heimische Brennstoff gelangt mit kurzen Transportwegen zum Nutzer, was zusammen mit dem geringen Herstellungs- und Verarbeitungsaufwand zusätzlich Energie spart.

Heutige Holzfeuerstätten zählen zu den zukunftsfähigsten Systemen. Sie sind mit moderner Technik ausgestattet, unter anderem mit elektronischer Steuerung für emissionsarme Verbrennung und niedrigen Brennstoffverbrauch, mit effizienten Wärmespeichersystemen und Wasserwärmetauschern. Aufgrund ihrer Flexibilität lassen sie sich mit verschiedenen Heizsystemen vernetzen.

Für ein integriertes, nachhaltiges Wärmekonzept mit Holz ist der Ofen- und Luftheizungsbauer der richtige Ansprechpartner. Bei den Kachelofentagen vom 5. bis 13. Oktober 2018 ist Gelegenheit, sich umfassend zu informieren. Die richtigen Ansprechpartner in Ihrer Region finden Sie über das Infoportal der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V. (AdK).

Informationen: www.kachelofenwelt.de
Quelle: AdK

20.09.2018
94 Prozent der Verbraucher sind mit ihrer Pelletheizung zufrieden

94 Prozent der Verbraucher sind zufrieden mit ihrer Pelletfeuerung. Das hat eine vom Deutschen Pelletinstitut DEPI durchgeführte Online-Umfrage unter dem Motto ‚Hat es sich gelohnt?‘ ergeben.
Mit jeweils mehr als 70 Prozent sind die niedrigen Heizkosten (73,1 Prozent) und der Klimaschutzaspekt von Pellets (71,8 Prozent) die wichtigsten Faktoren für die Entscheidung der Befragten gewesen, auf die kleinen Presslinge zu setzen. Auch die kurzen Lieferwege des heimischen Brennstoffs waren für mehr als die Hälfte (55,2 Prozent) ein zentrales Argument.

85,9 Prozent der Befragten würden sich wieder eine Pelletheizung anschaffen. Ähnlich viele Nutzer (85,3 Prozent) würden Freunden oder Bekannten den Einbau des klimafreundlichen Heizsystems empfehlen. 91,8 Prozent sind mit den Umweltaspekten der Anlage nämlich sehr oder eher zufrieden. Einen weiteren hohen Zufriedenheitswert erhält die Wirtschaftlichkeit (87,3 Prozent) – beides Hauptgründe für die Entscheidung pro Pellets.

Informationen: www.depi.de
Quelle: DEPI

20.09.2018
„Klimaschutz-Plus“: Zuschuss vom Land für die Sanierung von Nichtwohngebäuden

Eigentümer von Nichtwohngebäuden im Südwesten erhalten wieder Zuschüsse für die energetische Sanierung ihrer Liegenschaften. Im Juni hat das Umweltministerium Baden-Württemberg das Förderprogramm Klimaschutz-Plus für die Jahre 2018 und 2019 neu gestartet. Insgesamt stehen 26 Millionen Euro zur Verfügung.
Darauf weist die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg hin, die das Programm inhaltlich begleitet. Die L-Bank nimmt die Förderanträge an.

Informationen: www.kea-bw.de
Foto: Pixabay

30.07.2018
Neuer Branchendatenreport: Steigende Umsätze – mehr Beschäftigte

In den Bereichen Sanitär, Heizung, Lüftung und Klima erwirtschaftete der Sektor Haus- und Gebäudetechnik im zurückliegenden Kalenderjahr ein Umsatzplus von 3,2 Prozent gegenüber 2016. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie des ifo Instituts, beauftragt von der ISH. Damit beendet das Branchenfeld das Geschäftsjahr 2017 mit einem kumulierten Umsatz von 57 Milliarden Euro.

Grund für das erneute Wachstum ist maßgeblich die Baukonjunktur. Gestärkt wurde die Nachfrage auch durch Modernisierungen im Badbereich. Insbesondere das Bestreben nach altersgerechtem Wohnraum und Bädern war eine wesentliche Einflussgröße. Die Modernisierung generierte auch in der Heizungswirtschaft – zusammen mit staatlichen Fördermaßnahmen zur Energieeinsparung und zur Nutzung Erneuerbarer Energien – Wachstumsraten. In diesem Zusammenhang steht die Produktion moderner Brennwerttechnik, thermischer Solaranlagen, Wärmepumpen und Holzzentralheizungskesseln im Vordergrund.

Stabil auf hohem Niveau sind auch 2017 die SHK-Unternehmens-Kennzahlen in den drei Branchenbereichen Industrie, Großhandel und Installationsgewerbe. So waren 508.000 Menschen in 50.600 Unternehmen beschäftigt (2016: 502.000 / 50.800). Hier zeigt sich ein anhaltender Aufwärtstrend bei der Gesamtanzahl der Beschäftigten. Ein Trend, der in der mittelständisch geprägten Sanitär-, Heizungs- und Klimawirtschaft kontinuierlich neue Arbeitsplätze schafft.

Für den SHK-Branchensektor blickt das ifo Institut in eine weiterführend positive Zukunft. So wird 2018 ein weiterer Umsatzanstieg erwartet – dann um 2,7 Prozent.

Informationen: www.ish.messefrankfurt.com/branchendaten
Quelle: ish Messe Frankfurt

Anträge auf MAP-Förderung sind noch keine eingebauten Anlagen

Die Bilanz des Marktanreizprogramms (MAP) zeigt für 2018 bisher eine deutliche Zunahme der Antragszahlen. Doch dies ist erst dann ein erfreuliches Signal, wenn es sich in tatsächlichem Marktwachstum niederschlägt. Aber das ist bislang nicht der Fall, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) verdeutlicht.

Da seit diesem Jahr der Förderantrag schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – ist die Statistik momentan kein Weiser für tatsächlich eingebaute Feuerungen. „Gegenüber dem Vorjahr ist bisher keine Zunahme beim Einbau von Pellet- und Holzfeuerungen festzustellen. Es gibt für die Politik daher keinerlei Anlass, sich bei der Energiewende am Wärmemarkt zurückzulehnen“, betont DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele.

In den monatlich vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlichten Zahlen sind neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen enthalten, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist gilt. „Leider unterscheidet das BAFA nicht nach Neu- und Altfällen“, so Bentele. Die monatliche Erhebung des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) zu den realen Heizungsverkäufen verzeichnet im Pelletbereich bis Mai 2018 gegenüber dem Vorjahr sogar einen zweistelligen Rückgang.

„Die im DEPV organisierten Hersteller arbeiten natürlich mit Hochdruck daran, dass aus den Vorab-Anträgen schnell eingebaute Kessel und Öfen werden“, so Bentele weiter. Laut BAFA darf der Heizungs-/Ofenbauer sofort nach Erhalt der Eingangsbestätigung beauftragt werden. Keinesfalls muss man bis zur Zustellung des Förderbescheides warten.

Informationen: www.depv.de
Quelle: DEPV

Luftwärmepumpe darf in geringem Abstand bleiben

In einem Gerichtsurteil hat das Oberlandesgericht München entschieden, dass eine Luftwärmepumpe keine gebäudeähnliche Wirkung hat und somit einzuhaltende Abstandsflächen zu Nachbargrundstücken nicht gelten.

In dem Fall betrieb der Beklagte auf seinem Grundstück eine Luftwärmepumpe, die er in eine Holzhütte eingebaut hatte. Die Hütte befindet sich in einem Abstand von weniger als drei Metern von dem Grundstück des klagenden Nachbarn. Der Kläger begehrte vom Beklagten die Beseitigung der Luftwärmepumpe.

Das OLG München hat entschieden (Az.: 3 U 3538/17), dass der klagende Nachbar keinen Beseitigungsanspruch hat. Unstreitig befinde sich die Luftwärmepumpe in dem grundsätzlich freizuhaltenden Bereich, da sie weniger als drei Meter von der Grundstücksgrenze entfernt sei.

Im vorliegenden Fall sei aber zu berücksichtigen, dass die Luftwärmepumpe „eingehaust“, das heißt in eine Holzhütte eingebaut sei. Diese ist wiederum aufgrund ihrer Größe privilegiert und muss die Abstandsflächen nicht einhalten. Eine „gebäudeähnliche Wirkung“ komme der Pumpe nicht zu. Denn die Luftwärmepumpe entspreche weder physikalisch noch von ihren räumlichen Ausmaßen her einem Gebäude.

Informationen: www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile
Quelle: Pixabay

Dos and Don’ts: Schallschutz bei Wärmepumpen

Wer sich für die umweltfreundliche und energiesparende Heiztechnologie von Luftwärmepumpen entscheidet, sollte bei Planung und Bau der Anlage unbedingt den Schallschutz berücksichtigen.

Luftwärmepumpen „pumpen“ die Sonnenwärme auf ein höheres Temperaturniveau – hoch genug, um damit zu heizen und Warmwasser zu erzeugen. Der Ventilator sowie das Ansaugen, Verdichten und Ausblasen der Luft erzeugen dabei Geräusche. Zwar sind die Pumpen meist nicht wesentlich lauter als ein Kühlschrank, das leise Brummen kann aber als störend empfunden werden.

Entscheiden Sie sich daher am besten von vornherein für ein modernes, möglichst geräuscharmes Modell. Den Schallleistungspegel einer Wärmepumpe finden Sie unter anderem auf dem Energielabel des Geräts. Auch durch die Wahl eines geeigneten Aufstellungsortes und eine fachgerechte Installation kann man die Geräuschbelastung reduzieren.

Wird die Wärmepumpe im Freien installiert, hilft ein Fachbetrieb dabei, den optimalen Standort für das Gerät zu finden. Die ausströmende Luft sollte beispielsweise nicht direkt in Richtung Nachbarhaus oder auf eine Haus- oder Garagenwand geblasen werden. Meist ist es sinnvoll, die Wärmepumpe zur Straßenseite auszurichten. Außerdem muss der Luftstrom ungehindert fließen können.

Entscheidend ist nicht nur wo, sondern auch worauf die Wärmepumpe steht. Das gilt auch, wenn das Gerät im Inneren des Gebäudes installiert wird. Fliesenböden eignen sich zum Beispiel nicht, da sie den Schall reflektieren. Experten empfehlen ein Beton-Fundament in Kombination mit einer Gummimatte. Bei der Innenaufstellung müssen außerdem die Elektroanschlüsse und Luftkanäle sorgfältig geplant und isoliert werden, damit keine Schwingungen entstehen.

Informationen rund um das Heizsystem Wärmepumpe erhalten Sie in der Broschüre hier von Intelligent Heizen.

Informationen: www.intelligent-heizen.info
Quelle: Intelligent heizen/VdZ

Es gibt sie wieder: die „Digitalisierungsprämie“ ist neu aufgelegt

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg legt im Rahmen der „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ die Digitalisierungsprämie neu auf. Eine Antragstellung ist seit dem 9. Juli 2018 bei der Hausbank möglich.

Mit der Digitalisierungsprämie werden konkrete Projekte zur Einführung neuer digitaler Lösungen sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gefördert. Ziel ist es, KMU bei der digitalen Transformation zu unterstützen, indem sie bei der konkreten Einführung digitaler Systeme für Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Lieferbeziehungen sowie der Verbesserung der Sicherheit gefördert werden.

Ein Unternehmen kann die Digitalisierungsprämie innerhalb von zwei Jahren nur einmal erhalten. Unternehmen, die die Prämie bereits 2017 erhalten haben, können also erst 2019 erneut einen Antrag stellen.

Unterstützt werden Vorhaben mit einem Kostenvolumen zwischen 10.000 Euro und 100.000 Euro. Die L-Bank vergibt hierzu Darlehen ab 10.000 Euro bis 100.000 Euro. Bei Darlehen von 10.000 Euro bis einschließlich 50.000 Euro erhalten die Unternehmen einen Tilgungszuschuss von 5.000 Euro. Bei höheren Darlehen beträgt der Tilgungszuschuss 10 Prozent der Darlehenssumme.

Informationen zu den Förderbedingungen, dem Verfahren und zur Antragstellung sowie den Informationsflyer zur Digitalisierungsprämie zum Downloaden gibt es auf dem Portal des Wirtschaftsministeriums „Wirtschaft digital Baden-Württemberg“.

Informationen: www.wirtschaft-digital-bw.de/massnahmen/digitalisierungspraemie/

Des Fachhandwerkers neue Werkzeuge

Deutschlands SHK-Fachhandwerker haben digitale Tools für sich entdeckt. So befindet sich bereits aktuell jeder Zweite (48 Prozent) inmitten der digitalen Transformation seines Arbeitsalltags und tauscht Schritt für Schritt bisher im Job genutzt analoge Instrumente gegen digitale aus. Weitere 16 Prozent setzen digitale Anwendungen ein, die direkt mit unmittelbaren Branchenpartnern verknüpft sind. Dem gegenüber steht ein gutes Drittel: So arbeiten noch 35 Prozent überwiegend analog – nutzen also nach wie vor mehrheitlich Papier, Telefon, Fax und persönliche Gespräche. Diese Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Querschiesser-Umfrage im SHK-Handwerk hervor, die im Auftrag der GC-Gruppe erfolgte.

Beim konkreten Blick auf die Tätigkeiten des Joballtags geht hervor: Insbesondere bei der Ausführungsplanung, von der Materialbestellung bis zur Terminplanung, greifen SHK-Fachhandwerker auf digitale Werkzeuge zurück – 68 Prozent nutzen diese „immer oder oft“. Bei der Projektorganisation, wie dem Erstellen von Zeichnungen oder Dokumenten, spielen die digitalen Tools hingegen eine eher untergeordnete Rolle: 63 Prozent der Befragten verwenden diese hier selten oder nie. Bei der Auftragsgewinnung – beispielsweise über die Präsentation des Unternehmens via eigener Website – sind 26 Prozent digital aufgestellt; 74 Prozent dagegen verfügen über keine eigene Homepage respektive nutzen diese nicht für die Ansprache potenzieller Kunden. Eine untergeordnete Rolle spielt die Digitalisierung auch bei der Übergabe der fertigen Leistung: Rund 88 Prozent setzten auf den Abschluss vor Ort und den daraus resultierenden persönlichen Kontakt.

Auf die Frage, woher die Anregungen für die Digitalisierung des Betriebs kommen, verweisen 40 Prozent auf ihre Eigeninitiative und Recherche. Bezüglich der sich ergebenden Schwierigkeiten, passende digitale Unterstützungskonzepte zu finden, bemängeln 56 Prozent die Übersichtlichkeit des Angebots; 20 Prozent sehen die größten Probleme in der fehlenden Zeit, um sich ausreichend Informationen zu beschaffen, um Schulungen zu absolvieren oder die Implementierung umzusetzen.

Informationen: www.gc-gruppe.de/de/service/presse/des-fachhandwerkers-neue-werkzeuge

Baukindergeld: Die neue Eigenheimzulage für Familien

CDU/CSU und SPD haben vereinbart, Familien bei der Eigentumsbildung zu unterstützen. Laut Koalitionsvertrag soll ein Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro je Kind und pro Jahr eingeführt werden, das über einen Zeitraum von 10 Jahren gezahlt wird. Das Baukindergeld soll bundesweit gewährt werden – bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr und zusätzlich 15.000 Euro pro Kind.
Allerdings kann das Baukindergeld jetzt noch nicht beantragt werden, da die Rahmenbedingungen noch nicht festgelegt sind. Darüber informiert die KfW.
Aktuelle Informationen zu den Bedingungen und zum Start der Antragstellung erhalten Sie auf unter www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Baukindergeld/, im KfW-Newsletter Förderung: Bauen, Wohnen, Energie sparen, oder über die kostenfreie Servicenummer 0800 539 9006.

Informationen: www.kfw.de
Quelle: KfW-Bildarchiv/Claus Morgenstern

Merkblatt: Energetische Sanierung: Sind Sie unschlüssig?

„Eine energetische Sanierung rechnet sich nicht“, „Von einer Sanierung habe ich nichts mehr“, „Das kann ich mir nicht leisten“ – solche Vorbehalte sind häufig rund um das Thema energetische Sanierung.
Dabei führen ganzheitliche energetische Sanierungen zu einer deutlichen Reduzierung von CO2-Emissionen und entlasten mittelfristig auch den Geldbeutel. Obwohl dies in der Wissenschaft allgemein akzeptiert und in der Praxis mit tausenden von Beispielen belegt ist, gibt es immer wieder Zweifel. Einige davon will Zukunft Altbau mit einer kostenlosen Broschüre entkräften. Diese steht unter https://www.zukunftaltbau.de/im-eigenheim/beratung/material/ zum Herunterladen zur Verfügung, kann aber auch hier gelesen werden.

Informationen: www.zukunftaltbau.de
Quelle: Pixabay

Wohlfühl-Event: Schwerelos in der Badewanne

Urlaub trägt ohne Frage zum kurzfristigen Wohlsein bei. Gesundheitlich betrachtet macht er allerdings nur wenig Sinn, wenn der Stress danach weitergeht. Ein tägliches Programm muss her, das dauerhafte Erholung bringt – am besten in Verbindung mit Wasser. Wer taucht schließlich nicht gern in das nasse Element ein? Ab ins Badezimmer also!
Den Umstand, sich im Element Wasser schneller als anderswo „locker“ zu fühlen, schreibt die Wissenschaft der Schwerelosigkeit zu. Sie lässt den Menschen im Wasser leichter als an Land werden. Wasser ist therapeutisch nutzbar und Aquatherapien sind so gefragt und vielfältig wie nie.

Langsames „auf der Stelle treten“ in kühlem Wasser regt den Kreislauf an und fördert die Durchblutung. Für diese Anwendung lässt sich auch die Wanne mit rutschfester Oberfläche im heimischen Bad nutzen. Kalte Güsse mit einem sanften Wasserstrahl aus dem Gießrohr liefern ebenfalls einen Kick für den Kreislauf. Ein warmer Wasserstrahl aus der Brause oder mit individuellem Druck aus einer eigens zur Nacken- und Rückenmassage entwickelten Spezialdüse in der Wand löst Verspannungen. Muskelkrämpfen entgegen wirkt zudem die Dampfdusche. Darüber hinaus stärkt Wasser in Dampfform die Abwehrkräfte.

„Mit einer fachlich fundierten Anleitung lässt sich das heimische Bad bequem wie sinnvoll für die aktive natürliche Gesundheitsvorsorge einrichten und nutzen“, erklärt VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann. Mehr Informationen liefert dazu die kostenlose VDS-Broschüre „Für Herz und Seele“. Sie kann unter dem Link www.gutesbad.de/broschueren-und-mehr

Auch der bundesweite „Tag des Bades“, der am 15. September stattfindet, nimmt sich des spannenden Themas „Wohltaten aus dem Bad“ an. Umfassende Einblicke in die speziellen Sortimente und Planungen lieferten die Ausstellungen des Sanitärfachhandels, zu recherchieren unter www.gutesbad.de/badprofi-suche

Informationen: www.gutesbad.de;www.tagdesbades.de
Foto: VDS/ (c) Shutterstock-karelnoppe
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28.06.2018
SHK-Anlagenmechanikerin ist ein neues Gesicht der Handwerkskampagne

Unter der Leitfrage „Und? Was hast du heute gemacht?“ ruft das Handwerk wieder ganz Deutschland zur Auseinandersetzung mit beruflicher Erfüllung auf. Dafür zeigen die neuen Plakatmotive stellvertretend drei Persönlichkeiten, darunter die 25-jährige SHK-Anlagenmechanikerin Sandra Hunke.
Handwerksbetriebe können die Motive auf der Kampagnenwebseite im Werbemittelportal herunterladen und für eigene Marketingmaßnahmen nutzen.

Informationen: www.handwerk.de

Personaloffensive in „Handwerk 2025“: Neues Wissensportal am Start

Das neue Informations- und Wissensportal des baden-württembergischen Handwerks zu Personalthemen ist online. Damit sind alle Maßnahmen aus der Personaloffensive des Zukunftsprojektes Dialog und Perspektive Handwerk 2025 umgesetzt.

Auf dem Portal erhalten Handwerksbetriebe praxisnah aufbereitete Informationen sowie Umsetzungshilfen zu Maßnahmen rund um die Themen Mitarbeiter finden, halten und führen. Die Inhalte sind so aufbereitet, dass sich jeder einfach und schnell informieren kann.

Neben dieser Maßnahme ist flächendeckend in jeder Handwerkskammer eine Personalberaterin im Einsatz, die Mitgliedsbetriebe innerhalb von bis zu acht Beratungstagen kostenlos zu Personalthemen berät. Wer darüber hinaus speziellen Beratungsbedarf hat, für den bietet die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM) eine Intensivberatung an, für die der Betrieb eine geringe Eigenbeteiligung leisten muss.

Informationen: www.personal.handwerk2025.de

Meinungsmedium „statement“ zum Thema Holz

Ein klares Statement für eine Wärmewende mit dem Energieträger Holz liefert die neue Ausgabe des gleichnamigen ZVSHK-Magazins. Fundiert wird aufgezeigt, dass Holz eine Zukunftsoption ist und eben kein Auslaufmodell. Selbstverständlich wird auch das Thema Feinstaub nicht ausgespart.

Das Magazin kann kostenlos auf der Webseite des Zentralverbandes heruntergeladen werden.

Informationen: www.zvshk.de

 

Raumklima zum Wohlfühlen: Angenehme Temperaturen auch im Sommer

Schwüle Temperaturen im Büro und überhitzte Wohnräume sind die Schattenseiten des Sommers. Raumklimageräte schaffen Abhilfe. Sie sorgen für angenehme Innentemperaturen und ein Raumklima zum Wohlfühlen, denn sie können nicht nur Kühlen, sondern auch die Luft in den Räumen entfeuchten– und das zu geringen Kosten.

Doch die Angst vor hohen Energiekosten schreckt viele Verbraucher ab. Zu Unrecht, denn zeitgemäße und hochwertige Raumklimageräte arbeiten bei fachgemäßem Einsatz sehr energiesparend. So verbraucht ein Split-Gerät im Hochsommer für die Klimatisierung von rund 60 Quadratmetern Wohnfläche im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses nur rund 3 Kilowattstunden (kWh) pro Tag.

Die Auswahl an Geräten ist groß und sie unterscheiden sich bei Handhabung und Montage. Doch woher wissen Verbraucher, welches Gerät das richtige für sie ist? Experten raten Verbrauchern dazu, Raumklimageräte beim Fachmann zu kaufen. Dieser garantiert neben einem Qualitätsprodukt auch eine Bedarfsanalyse und fachmännische Montage. Ein weiterer Orientierungspunkt ist das „Qualitätssiegel Raumklimageräte“. Es garantiert Service und höchste Energieeffizienz.

Informationen: www.qualitaetssiegel-raumklimageraete.de; www.fgk.de

Lüften für gesundes Wohnen

Ohne regelmäßige Frischluftzufuhr herrscht wortwörtlich „dicke Luft“ in Innenräumen. Dabei ist frische, saubere Luft wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden.

Am einfachsten ist es, regelmäßig die Fenster zu öffnen, doch das ist nicht immer möglich – nicht nur wetterbedingt: An stark befahrenen Straßen beispielsweise lassen Anwohner ihre Fenster meist geschlossen. Allergiker reagieren zudem auf Staub und Pollen. Neben der natürlichen Lüftung gibt es deshalb Lüftungssysteme, die „dicke Luft“ aus Innenräumen vertreiben.

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Einfache Abluftsysteme werden vor allem in Bad und Küche eingesetzt. Sie leiten die „verbrauchte“ Raumluft nach außen und frische Luft strömt, wieder richtig dosiert, über Zuluftelemente in den Fenstern ein.

Am effizientesten, aber auch mit höheren Investitionen verbunden, sind Systeme mit Wärmerückgewinnung: Sie nutzen die Wärme, die in der Abluft enthalten ist, um die kalte Luft von draußen vorzuwärmen. So können mindestens 75 Prozent der Wärmeenergie aus der Abluft zurückgewonnen werden.

Unterschieden wird außerdem zwischen zentraler und dezentraler Lüftung. Bei zentralen Systemen, die vor allem in Neubauten zum Einsatz kommen, verteilt ein Lüftungsgerät die Frischluft über ein Kanalsystem im Gebäude. In Altbauten bieten sich oft dezentrale Systeme an, bei denen Lüftungen in einzelnen Räumen installiert werden.

Wer den Einbau einer Anlage plant, sollte sich zu den möglichen Lösungen durch einen Fachhandwerker beraten lassen, zumal bestimmte Systeme auch staatlich gefördert werden.

Informationen: www.intelligent-heizen.info
Quelle: Pixabay

Leitstudie der dena: Die Energiewende braucht flüssige Energieträger

Die Mehrheit der Deutschen betrachtet Erdgas als die beste Ergänzung zu den erneuerbaren Energien. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von Zukunft Erdgas.

Die Mehrheit der Deutschen betrachtet Erdgas als die beste Ergänzung zu den erneuerbaren Energien. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von Zukunft Erdgas.

Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) betrachtet Erdgas als den besten Partner von Sonnen- und Windenergie. Erst mit großem Abstand folgen Holz (22 Prozent), Öl (20 Prozent), Kernenergie (17 Prozent) sowie Kohle (14 Prozent).

Die Bezahlbarkeit der Energieversorgung ist für zwei von drei Bürgern (67 Prozent) ein entscheidendes Kriterium. Zunehmend skeptisch zeigen sich die Bundesbürger gegenüber dem derzeitigen Kurs der Energiewende. Fast zwei Drittel der Deutschen rechnen mit Komplikationen bei der Umsetzung der Energiewende.

Informationen: www.zukunft.erdgas.info
Quelle: Zukunft Erdgas

Leitstudie der dena: Die Energiewende braucht flüssige Energieträger

Klimafreundlich erzeugte synthetische Energieträger, wie zum Beispiel E-Fuels, werden zukünftig einen entscheidenden Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten. Das ist eines der Ergebnisse der von der Deutschen Energie-Agentur (dena) präsentierten Leitstudie Integrierte Energiewende. Die dena-Leitstudie zeigt auch: Ein breiter Energiemix ist deutlich günstiger als Szenarien, die einen hohen Grad an Elektrifizierung vorsehen.

„Als flüssige Energieträger könnten E-Fuels schrittweise bislang fossile Brenn- und Kraftstoffe, wie zum Beispiel Heizöl, Kerosin oder Diesel, ergänzen und auch als Ausgangsstoffe für die chemische Industrie bedeutsam sein“, kommentiert Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). „Flüssige Energieträger haben Vorteile: Sie besitzen eine hohe Energiedichte, lassen sich einfach speichern und transportieren, und für ihren Einsatz steht bereits heute eine hervorragende Infrastruktur bereit“, erklärt Willig.

Informationen: www.zukunftsheizen.de

Solarthermie-Nutzer lassen Geld auf ihren Dächern liegen

In Deutschland gibt es rund 2,3 Millionen Solarthermieanlagen. Zwei von drei Solarthermie-Nutzern könnten mehr aus ihrer Anlage holen. Das Sparpotenzial liegt deutschlandweit bei 1,4 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr – oder 66 Millionen Euro. Das zeigen der Praxistest Solarthermie von co2online und eine Auswertung der Verbraucherzentrale Energieberatung zum Beratungsangebot Solarwärme-Check. Durch die Optimierung der Anlagen könnten Hausbesitzer nicht nur ihre Heizkosten deutlich senken, sondern auch 340.000 Tonnen klimaschädliches CO2 pro Jahr vermeiden.

Dazu drei Tipps, wie Hausbesitzer Solarthermie optimieren können:
• Schalten Sie im Sommer Ihre Heizung ab.
• Kontrollieren Sie Ihre Erträge und Einsparungen.
• Lassen Sie Ihre Anlage regelmäßig inspizieren und warten.

Informationen: www.co2online.de
Quelle: co2online

Heizungstausch: Im Sommer an den Winter denken

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit, um alte, ineffiziente Heizkessel gegen Solarheizungen, Wärmepumpen oder Holzpelletanlagen zu tauschen. „Wer sich mit Beginn der Heizperiode über zuverlässig, klimafreundlich und günstig beheizte Wohnräume freuen möchte, sollte eine Heizungsmodernisierung jetzt angehen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Angesichts der in diesem Jahr noch gewährten aufgestockten Förderung und des noch niedrigen Zinsniveaus sei dafür jetzt der richtige Zeitpunkt.

Das Deutsche Pelletinstitut DEPI hält den Anteil an klimafreundlichen Pelletfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen angesichts des Klimawandels und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für noch deutlich zu niedrig. Rund 14 Millionen Heizungen gelten als vollkommen veraltet und sollten zügig ausgetauscht werden. Der Wechsel zu „grüner Heiztechnik“ werde auch 2018 mit bis zu einigen tausend Euro je Vorhaben staatlich gefördert.

Informationen: www.depi.de
Quelle: DEPI

„Sanierungsgalerie“: Gelungene Projekte sollen zum Nachahmen anregen.

Energetisch erneuerte Wohngebäude entlasten langfristig den Geldbeutel, erhöhen den Wohnkomfort und schonen die Umwelt. Viele Hauseigentümer fürchten sich jedoch vor dem damit verbundenen Aufwand und zweifeln an den Erfolgsaussichten.

Eine neue Internetseite von Zukunft Altbau mit erfolgreichen Sanierungsbeispielen aus dem Südwesten soll die Bedenken nun zerstreuen und zeigen, wie zufrieden viele Eigentümer mit ihrer Sanierung sind. Die „Sanierungsgalerie“ des vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramms ist seit wenigen Wochen mit 25 sanierten Gebäuden online und bietet eine Detailsuche unter anderem nach Objekttyp und Baujahr – so können Hauseigentümer die für sich passenden Beispiele herausfiltern. Mit Vorher-Nachher-Bildern und verständlich aufbereiteten Informationen veranschaulicht die bundesweit einmalige Seite, dass sich der Kraftakt Altbausanierung lohnt.

Informationen: www.sanierungsgalerie.de
Quelle: Zukunft Altbau

Eigenheim: Regelmäßige Pflege zahlt sich aus

Eine Bestandsimmobilie entspricht häufig nicht mehr den heutigen energetischen Standards. Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel der Eigentümer. Durch gezielte Modernisierungsmaßnahmen sparen sie Energie und senken ihre Nebenkosten. So lässt sich der Energieverbrauch durch den Austausch der Heizung und Optimierung der Heizungsanlage um bis zu 30 Prozent reduzieren. Mit einer zeitgemäßen Dämmung der Gebäudehülle und dem Einbau von Wärmeschutzfenstern kann weitere Energie eingespart werden.

Ein Umbau wirkt sich auch auf die Wohnqualität aus: Wer zum Beispiel großzügigere Räume schafft oder sich für einen Anbau entscheidet, wohnt moderner, steigert den Wohnkomfort und plant vorausschauend für neue Lebensabschnitte – sei es für barrierefreies Wohnen im Alter oder mehr Platz für den Nachwuchs. Grundsätzlich gilt: Eine regelmäßige Instandhaltung zahlt sich aus, denn sie beugt auch Schäden am Gebäude vor.

Experten empfehlen, je nach Alter und Zustand der Immobilie jährlich rund 10 Euro pro Quadratmeter als Instandhaltungsrücklage anzusparen. Unter www.lbs.de/modernisieren finden Haus- und Wohnungsbesitzer ausführliche Informationen zum Thema Modernisierung inklusive Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Mithilfe eines Renovierungskostenrechner können vorab die Kosten der geplanten Maßnahmen und die mögliche Energieeinsparung abgeschätzt werden.

Informationen: www.lbs.de/modernisieren
Quelle: LBS

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23.04.2018
Hauptsache ultraentspannt: 10 Essentials für’s Bad

Die einen bevorzugen ihre prickelnde Dusche, die anderen geben dem Schaumbad den Vorzug. Ordnungsliebende freuen sich in erster Linie über ausreichend Stauraum. Echte Glückspilze können alles in ihren Bädern genießen. Die Mehrheit aber muss sich entscheiden, worauf sie bei der Einrichtung ihrer neuen Komfortzone keinesfalls verzichten möchte. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) hat zehn Essentials zusammengestellt – von der Wanne bis zum Sessel. Für jeden Vorschlag gilt: Hauptsache ultraentspannt!

1. Badewanne
2. Bodengleiche Dusche
3. Kopfbrause
4. Beleuchteter Spiegelschrank
5. „Coole“ Armatur
6. Runde Waschschale
7. Flexible Badmöbel
8. Komfortables Dusch-WC
9. Kosmetikspiegel
10. Hingucker, wie zum Beispiel ein Sessel

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de
Quelle: VDS/ (c) Kaldewei

So klappt es mit der Planung Ihrer neuen Heizung

Endlich Frühling!
Warum Sie jetzt trotzdem ans Thema Heizen denken sollten? Weil Sie in den wärmeren Monaten den Austausch Ihrer alten Heizung gegen eine neue, effiziente Anlage sorgsam planen und durchführen können. So sparen Sie schon ab dem nächsten Winter Heizkosten. Eine Checkliste zeigt, worauf es bei der Planung einer neuen Heizung ankommt.

1. Überblick verschaffen: Welche Heizsysteme und Energieträger gibt es?
2. Bauliche Voraussetzungen: Welche Heizung passt zum Haus?
3. Individuelle Vorlieben: Welche Ansprüche soll die neue Heizung erfüllen?
4. Kosten-Check: Wie viel kosten Technik, Einbau und Betrieb der Heizung?
5. Förderung nutzen: Welche Fördermittel gibt es für die neue Heizung?

Haben Sie sich eingehend mit diesen Punkten auseinandergesetzt, ein überzeugendes Angebot vom Fachhandwerker erhalten und mögliche Förderungen beantragt, steht dem Einbau der neuen Anlage nichts mehr im Wege. Der Aufwand im Vorfeld lohnt sich: Sie sparen unnötige Kosten und haben viele Jahre Freude an Ihrer neuen Heizung.

Informationen: www.intelligent-heizen.info
Quelle: Intelligent Heizen

Ausbildungszahlen 2017: Steigende Lehrlingszahlen im Handwerk

Es gibt wieder mehr Jugendliche, die eine berufliche Ausbildung und die Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk als attraktiven Karriereweg wählen: Im Jahr 2017 ist die Zahl neuer Auszubildender im Handwerk zum dritten Mal in Folge und zudem deutlich stärker als in den Vorjahren gestiegen, meldet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) auf Basis eigener Erhebungen der Handwerkskammern.

Bis Ende Dezember 2017 sind bundesweit 139.880 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen worden. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Handwerkskammern damit 2.152 mehr neue eingetragene Ausbildungsverträge, das entspricht einer Steigerung von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings: In Baden-Württemberg, Bremen, Sachsen-Anhalt und im Saarland gingen die Neuvertragszahlen zurück.

Die absolut betrachtet stärksten Neuvertragszuwächse gab es im Kraftfahrzeugtechniker- (+883 bzw. +4,5%), im Elektrotechniker- (+785 bzw. +6,1%) und im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk (+538 bzw. +4,8%).

Informationen: www.zdh.de
Quelle: ZVSHK

Neuer Landeswettbewerb: „Effizienzpreis Bauen und Modernisieren“

Erstmals lobt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes den „Effizienzpreis Bauen und Modernisieren“ aus. Ausgezeichnet werden Projekte privater, öffentlicher oder gewerblicher Bauherrinnen und Bauherren, die besonders kostengünstig und zugleich energieeffizient modernisiert oder entsprechend dieser Kriterien neu gebaut wurden.

In verschiedenen Kategorien verleiht das Ministerium insgesamt 20 Preise und Sonderpreise und schüttet dabei ein Preisgeld von 100.000 Euro aus. Zum Start des Wettbewerbes am 20. April 2018 unterstrich Umweltminister Franz Untersteller die Ziele der Ausschreibung: „Mit unserem Wettbewerb wollen wir zeigen, dass energieeffizientes Bauen und Modernisieren nicht per se teuer sein muss. Ich hoffe, dass wir über die Auslobung des Effizienzpreises gute Beispiele finden werden, um andere Bauwillige zu animieren, ihre Häuser energetisch zu sanieren.“
Die Modernisierung oder der Bau muss zwischen 1. Januar 2015 und 31. Juli 2018 abgeschlossen sein. Der Einreichungszeitraum endet am 31. Juli.

Informationen: www.um.baden-wuerttemberg.de

BAFA-Förderung für Wärmepumpen: Nutzen Sie das Online-Portal

Ab sofort ändern sich die Modalitäten für den
BAFA-Förderantrag einer Wärmepumpe.
Darauf weist der Bundesverband Wärmepumpe
(BWP) hin. Verwendungsnachweise für den
Förderantrag einer Wärmepumpe, für die
Basis- und Innovationsförderung sollten über das
Online-Portal auf der BAFA-Homepage eingereicht werden.

Dazu kann folgender Link genutzt werden: https://fms.bafa.de/BafaFrame/login

Informationen: www.waermepumpe.de
Quelle: BWP

Brennstoffzellen-Heizgeräte erzeugen Strom und Wärme noch effizienter

Mit Blockheizkraftwerken (BHKW) können Gebäudeeigentümer sowohl ihren Strom- als auch ihren Wärmebedarf decken – und dies besonders effizient. Sind die Anlagen mit Brennstoffzellen statt mit Verbrennungsmotoren ausgestattet, arbeiten sie sogar noch klimafreundlicher.

Diese Technologie wird derzeit auch für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern interessant „Die kleineren BHKW-Varianten, auch Nano-BHKW genannt, haben eine elektrische Leistung von rund einem Kilowatt und mit dem eingebauten Zusatzbrenner eine Heizleistung von bis zu 20 Kilowatt“, erklärt Gerhard Freier von der Ingenieurkammer Baden-Württemberg. „Damit sind die Anlagen ideal für Vier- bis Sechspersonenhaushalte oder für Gewerbebetriebe.“

Mehr Informationen zu den neuen Brennstoffzellen-BHKW bietet eine neue, kostenlose Broschüre,
die Sie hier finden.

Zu technischen Voraussetzungen und staatlichen Förderungen beraten qualifizierte Gebäudeenergieberater und Heizungsbauer.

Informationen: www.zukunftaltbau.de
Quelle: Zukunft Altbau

Anschluss an Zentralheizung ist kein Luxus

Die Ankündigung von Sanierungsarbeiten an seiner Wohnung und am gesamten Haus war für einen Mieter ein Schock, denn seine monatlichen Zahlungen sollten anschließend von 754 Euro auf 1.267 Euro steigen. Er hielt das für einen nicht mehr zumutbaren Härtefall einer Luxussanierung, die eindeutig darauf abziele, ihm das weitere Wohnen in dem Objekt unmöglich zu machen.

Doch die konkreten Arbeiten – das Einsetzen von Isolierglas im Zuge eines Fensteraustausches, der Bau eines Außenaufzuges, der Anschluss an die Zentralheizung, das Verlegen dreiadriger Stromleitungen unter Putz – betrachtete das zuständige Amtsgericht München (Az 453 C 22061/15) nicht als unzumutbar. Wenn sich der Eigentümer an gewisse Vorgaben halte, dann sei das gestattet. Dazu zählten eine Ankündigung der Arbeiten mindestens drei Monate vor Baubeginn und eine stichwortartige Beschreibung der beabsichtigten Änderungen. Eine maximal nötige zehntägige Abwesenheit des Mieters (bei Übernahme der Kosten für eine Ersatzunterkunft) sei zumutbar.

Informationen: www.lbs.de/presse/p/infodienst_recht_und_steuern
Quelle: LBS / (C) Tomicek

IFH/Intherm 2018: mehr als 40.000 Besucher und Topbewertungen

Die IFH/Intherm hat ihre Spitzenposition als Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien unterstrichen. 40.490 Besucher haben den Weg nach Nürnberg gefunden. Die 611 Aussteller vergaben zu 89 Prozent Topbewertungen hinsichtlich der Besucherqualität.

Neben dem Messeschwerpunkt „Digital vernetzt“ war die Entscheidung beim Berufsnachwuchs, wer für die deutschen Klempner zu den Euroskills nach Budapest reisen darf, ein Highlight. Hier hatte Benno Uhlmann aus Bayern knapp die Nase vorn. Sein baden-württembergische Kollege Kevin Zemann musste sich mit Platz zwei zufrieden geben.

Zufrieden waren auch die Kunden, deren Bäder von den Preisträgern der „Aktion Profibad IFH 2018“ gestaltet wurden. Denn nicht nur die Badgestalter erhielten 500 Euro Preisgeld für ihre gelungenen „Vorher-Nachher-Beispiele“, sondern auch deren Kunden. Aus Baden-Württemberg durften sich die Firma Jürgen Röttele aus Freiburg und die Firma Gerd Hund aus Eimeldingen über die Auszeichnung freuen.

89 Prozent der Messebesucher sind sich sicher, dass sie 2020 wieder die IFH/Intherm besuchen werden. Dann öffnen die Messetore vom 21. bis 24. April.

Informationen: www.ifh-intherm.de

15./16. September 2018: Energiewendetage in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wird auch in diesem Jahr das dritte Septemberwochenende ganz im Zeichen der Energiewende stehen. Unter dem Motto „Was tun? Was tun!“ werden lokale Veranstalter am 15. und 16. September die Energiewende im ganzen Land erlebbar und begreifbar machen. Bürgerinnen und Bürger können sich zu den unterschiedlichen Aspekten rund um die Themen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Elektromobilität Informationen und Tipps holen.

„Mit den Energiewendetagen schaffen wir den Rahmen für zahlreiche Aktionen, Projekte, Messen und Tage der offenen Tür, bei denen sich Jung und Alt vor Ort über die Energiewende informieren kann“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.

All diejenigen, die an der Mitgestaltung der Energiewendetage interessiert sind oder selbst eine Veranstaltung durchführen wollen, werden vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft organisatorisch unterstützt. So können die Akteure auf der Internetseite der Energiewendetage kostenfreie Werbemittel und Informationsmaterialien bestellen, ihre Veranstaltung bewerben oder vorgefertigte Pressepakete zur individuellen Verwendung herunterladen.

Informationen: www.energiewendetage.baden-wuerttemberg.de
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„Wer das beherrscht, wird zum prägenden Faktor im Markt“

Hans-Arno Kloep

Hans-Arno Kloep ist Geschäftsführer der Unternehmensberatung Querschiesser. Die Firma ist spezialisiert auf Trendprognosen
für den deutschen SHK-Markt. www.querschiesser.de

Zur Zukunft der Vertriebswege Hans-Arno Kloep ist ein streitbarer Geselle. Er hat genaue Vorstellungen davon, in welche Richtung sich der Vertrieb in der SHK-Branche entwickeln kann. Seine Meinung teilt zwar noch lange nicht jeder, aber meist beinhalten seine Aussagen mehr als bloß einen Kern Wahrheit. Im Gespräch mit der SBZ zeigt er auf, dass die große Stärke des Fachvertriebsweges zugleich eine große Schwäche ist.
Lesen Sie den kompletten Artikel auf sbz-online.de
Foto: ©Kloep
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28.03.2018
Energieverbrauch privater Haushalte für Wohnen steigt weiter

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Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2016 mit 665 Milliarden Kilowattstunden erneut mehr Energie für Wohnen verbraucht als im Vorjahr: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 1,4 % mehr als 2015 (temperaturbereinigt und ohne Kraftstoffe). Nachdem der Energieverbrauch bis 2014 rückläufig war, stieg er im Jahr 2015 um 1,9 % und nahm damit 2016 im zweiten Jahr in Folge zu.

Der Anstieg ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Haushalte mehr Energie für Raumwärme nutzten (+ 2,2 %). Auf die Raumwärme entfällt mit gut 70 % der größte Anteil der Haushaltsenergie. Insgesamt verbrauchten die Haushalte vor allem mehr Erdgas (+ 5,0 %) und Erneuerbare Energien (Biomasse, Umweltwärme und Solarthermie: + 6,3 %). Unter den Erneuerbaren Energien hat die Biomasse (vor allem Brennholz und Pellets) die größte Bedeutung und verzeichnete 2016 im Vergleich zum Vorjahr den höchsten Zuwachs (+ 7,0 %). Bei anderen Energieträgern (Mineralöl, Strom, Fernwärme und Kohle) ist der Verbrauch dagegen zurückgegangen.

Informationen: www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/03/PD18_068_85.html

Kundenumfrage: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Pelletheizung?

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Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) erhebt noch bis zum 30. April die Zufriedenheit von Verbrauchern mit ihrer Pelletheizung oder ihrem Pelletkaminofen. Unter dem Titel „Hat es sich gelohnt?“ werden in einer etwa 5-minütigen, anonymen Onlineumfrage verschiedene Teilbereiche abgefragt.

Die Heizungs- und Kaminofenbetreiber nennen die Marke ihrer Feuerung, die Leistungsklasse, den Gebäudetyp und ihr Bundesland. Die Zufriedenheit wird entlang der gesamten „Pelletkette“ bewertet: Von Beratung und Einbau über Pelletqualität und -anlieferung, Kessel- oder Ofenbetrieb bis hin zur Lagerung. Abschließend wird gefragt, ob man sich wieder für Pellets entscheiden und ob man eine solche Feuerung auch seinem Nachbarn empfehlen würde.

Ziel der Umfrage ist es, die Einstellung der Verbraucher zum Heizen mit Holzpellets zu erfassen. Wer mag, kann im Anschluss an die Umfrage an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zu gewinnen gibt es ein Wellness-Wochenende in einem mit Pellets beheizten Hotel oder ein Pellets-Vorrat.

Informationen: http://www.depi.de/de/home/umfrage/

Jederzeit sofort Warmwasser? Nicht auf Kosten der Allgemeinheit

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Es mag zwar für den einzelnen Bewohner eines Hauses wünschenswert sein, wenn auch mitten in der Nacht noch auf Anhieb warmes Wasser aus den Leitungen kommt. Doch die Eigentümergemeinschaft kann sich nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS dagegen verwahren, die Kosten dafür mit zu tragen.

Der Fall: Ein Mitglied einer Eigentümergemeinschaft wollte seinen Mietern rund um die Uhr warmes Wasser bieten. Das wäre technisch kein Problem gewesen, wenn die vorhandene Zirkulationspumpe nicht nur tagsüber, sondern auch nachts in Betrieb gewesen wäre. Die Wohnungseigentümergemeinschaft hatte sich aber darauf geeinigt, dass die Pumpe wochentags nachts abgeschaltet werden sollte. Man bot der Eigentümerin an, die Pumpe künftig rund um die Uhr zu betreiben, wenn sie die Kosten dafür übernehme. Dazu war sie nicht bereit, sie forderte eine Beteiligung aller Mitglieder.

Das Urteil: Ein längerer zeitlicher Vorlauf, ehe nach Aufdrehen des Hahns das Wasser richtig warm werde, sei Bewohnern während der Nacht zuzumuten, entschied die Justiz (Amtsgericht Remscheid, Az 7 C 152/16). Ein Dauerbetrieb könne nicht als zwingend nötig erachtet werden, zumal ja die meisten nächtlichen Verrichtungen wie Händewaschen nach dem Toilettenbesuch auch mit kaltem Wasser problemlos möglich sei. Zeitgemäßes ökonomisches und ökologisches Handeln spreche für ein Abschalten der Zirkulationspumpe in der Nacht.

Informationen: www.lbs.de/presse/p/infodienst_recht_und_steuern/details_9446882.jsp

Neue Infobroschüre zu Holzfeuerstätten: Markt und Bedeutung

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Erneuerbare Energien in Verbindung mit modernen Feuerstätten, Heizungs- und Schornsteinsystemen erweisen sich als ein ideales Instrument, um die ambitionierten CO2-Klimaschutzziele zu erreichen. Das ist eine der Kernaussage der neuen Infobroschüre von ZVSHK, HKI, AdK, IPS und UNITI.

Diese richtet sich primär an die Branche und beantwortet allgemeine Fragen zum Thema Holzfeuerstätten und bietet damit Argumentationshilfen. Es sind vor allem jene Fragen, die den Verbänden und den hier organisierten Unternehmen regelmäßig aus unterschiedlichen Richtungen gestellt werden – von Kunden, der Presse oder auch der Politik.

Informationen: https://www.zvshk.de/presse/medien-center/pressemitteilungen/details/artikel/7055-gemeinsame-pressemitteilung/

Schub für Photovoltaik: Neues Förderprogramm für solare Batteriespeicher

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Investitionen in Photovoltaik-Anlagen in Verbindung mit einem Batteriespeicher werden vom Land in den nächsten Jahren massiv gefördert. Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat dazu ein neues Förderprogramm im Umfang von gut zwei Millionen Euro aufgelegt. Das Programm ist Teil der Solaroffensive der Landesregierung.

„Wir wollen den Ausbau der Photovoltaik voranbringen und Speicherkapazitäten schaffen“, so der Baden-Württembergische Umweltminister Franz Untersteller bei der Präsentation des neuen Förderprogrammes. Konkret gefördert wird die Investition in den Batteriespeicher einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage. Dieser Speicher muss stationär und netzdienlich sein. Das heißt, die Förderung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die sicherstellen sollen, dass die Verteilnetze nicht zu stark belastet werden. So ist eine Bedingung, dass mindestens 40 Prozent des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden muss und nicht eingespeist werden darf.

Informationen: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/informieren-beraten-foerdern/foerdermoeglichkeiten/pv-speicher/
Foto: Pixabay

Neue Datenschutzregeln ab dem 25. Mai

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Am 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Diese ersetzt das bisher geltende deutsche Datenschutzrecht.

Handwerksbetriebe müssen sicherstellen, dass sie bis zum 25. Mai 2018 die erforderlichen Anpassungen vornehmen. Der Zentralverband SHK hat einen Leitfaden ausgearbeitet, der die für die handwerkliche Praxis wichtigsten Aspekte und Fragen thematisiert. Er bietet neben rechtlichen Erklärungen zahlreiche Beispielsfälle, Checklisten und Muster, die in der betrieblichen Praxis genutzt werden können.

Eine rechtlich abschließende und verbindliche Beratung darf und kann der Leitfaden nicht leisten. Für spezielle Einzelfragen zu individuellen Situationen des Betriebs sollten die entsprechenden Experten der Handwerksorganisationen hinzugezogen werden.

Innungsfachbetriebe können den Leitfaden nach dem Einloggen mit ihren Zugangsdaten unter www.zvshk.de mit dem Quicklink QL05117048 kostenlos herunterladen.

Informationen: www.zvshk.de/qlink/QL05117048
Foto: Pixabay

Heizen mit Flüssiggas – flexibel und zukunftsfähig

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Ob in Feuerzeugen, Campingkochern, Autos oder Heizungen: Flüssiggas lässt sich vielseitig einsetzen. Das Heizen mit Flüssiggas bietet sich insbesondere in ländlichen Regionen ohne Zugang zum Erdgasnetz an. Die bereits gute CO2-Bilanz von Flüssiggas könnte künftig noch besser ausfallen – in Deutschland soll 2018 eine Bio-Variante auf den Markt kommen.
Unter dem Begriff „Flüssiggas“ versteht man Gase, die sich bereits unter geringem Druck verflüssigen. Der Fachbegriff lautet Liquefied Petroleum Gas, kurz LPG. Es besteht aus Propan, Butan oder einem Gemisch beider Gase und entsteht als Nebenprodukt bei der Förderung von Erdöl und Erdgas sowie bei der Rohölverarbeitung in Raffinerien. In flüssiger Form haben diese Gase ein viel geringeres Volumen und können gut in Flaschen oder Tanks gelagert werden.

Flüssiggas zeichnet sich durch einen hohen Heizwert und eine schadstoffarme Verbrennung aus. Beim Heizen mit Flüssiggas entstehen kaum Ruß und Feinstaub und weniger CO2 als beispielsweise bei der Verbrennung von Heizöl. Da es weder giftig noch wasserlöslich ist, darf Flüssiggas ohne Auflagen in Wasserschutzgebieten genutzt werden. Der Brennstoff wird in einem Tank sicher auf dem eigenen Grundstück gelagert – entweder oberirdisch oder vergraben.

Bei Interesse an einer Flüssiggas-Anlage empfiehlt sich eine Beratung durch einen SHK-Fachbetrieb . Der Fachhandwerker installiert die nötige Heiztechnik und verlegt auch die Rohrleitungen zum Tank.

Informationen: www.intelligent-heizen.info

Erfolgreiche Unternehmens-Nachfolge

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Die Zahl der Unternehmens-Nachfolgen in Deutschland nimmt zu. Umfassende Informations-, Beratungs- und Unterstützungs-Angebote rund um dieses Thema bietet die Initiative „nexxt“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit bundesweiten Partnern.

Zentral ist die Nachfolgebörse www.nexxt-change.org, über die kostenlos Kontakte geknüpft werden können. Aktuell sind über 6500 Verkaufsangebote und rund 2000 Kaufgesuche veröffentlicht. Bundesweit betreuen rund 735 Regionalpartner der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Sparkassen und Kreditgenossenschaften die Interessenten vor Ort. Seit 2006 wurden durch die Börse bereits über 15.000 erfolgreiche Unternehmens-Übergaben angestoßen.
Darüber hinaus fördert das BMWi das Projekt „ICON – innovativer Content für die Unternehmensnachfolge“ (www.nachfolge-in-deutschland.de), das sich mit praktischen und wissenschaftlich fundierten Analysetools insbesondere an junge Menschen richtet.

Informationen: https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Themen/unternehmensnachfolge.html, www.nexxt-change.org, www.nachfolge-in-deutschland.de

Lehrgang „Bad-Manager(in)“ startet wieder im Mai

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Die Bad-Akademie zertifiziert wieder: Am 7. Mai 2018 geht die Weiterbildungsinitiative der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in die nächste Runde – und es sind noch einige wenige Plätze frei.
Die Teilnehmer aus allen drei Vertriebsstufen erwartet über neun Monate ein informatives Programm, das wie bisher die Module Erfolgsmanagement, Prozessmanagement und Gestaltung umfasst. Durch die enge inhaltliche Verzahnung der Module ergibt sich im Kursverlauf ein rundes Gesamtpaket, das die Absolventen nicht nur fit für den Verkauf, die Beratung, Gestaltung und Abwicklung eines Komplettbades macht. Auch Fragen zur professionellen Gestaltung der Firmenwebsite, der richtigen Kundenansprache und des effektiven Einsatzes eines Werbebudgets stehen auf dem Lehrplan. Optional kann zudem der 2-tägige Kurs „Barrierefrei Bauen“ kostenfrei besucht werden.

Informationen: www.bad-akademie.de

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28.02.2018
IFH/Intherm 2018: Sieben Tipps rund um den Messebesuch

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Vom 10. bis 13. April trifft sich die SHK-Branche auf der IFH/Intherm, Deutschlands wichtigster Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien 2018 in Nürnberg. Für SHK-Profis gibt es hier sieben Tipps zum Messebesuch von Projektleiter Oliver Gossmann:

1. Gut vorbereiten – vergünstigte Messetickets sichern
Eine gute Vorbereitung ist extrem wichtig. Am besten schon eine Woche im Vorfeld sollte man sich die kostenfreie App unter www.ifh-intherm.de/App herunterladen und Infos über die Messe-Website sammeln. Ich empfehle außerdem das Eintrittsticket online zu kaufen. Da ist das Tagesticket drei Euro günstiger und man spart Zeit beim Eintritt auf die Messe. Als Mitglied des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg bekommt man außerdem einen Gutscheincode für ermäßigte Tickets.

2. Der schnellste Weg auf die Messe – den Eingang Süd nutzen
Wer mit der U-Bahn anreist, gelangt am schnellsten über den Eingang Süd des Messezentrums Nürnberg in die acht Hallen der IFH/Intherm. Der Eintritt über den Eingang Ost ist ebenfalls möglich, erfahrungsgemäß aber stärker frequentiert, da es hier viele Parkmöglichkeiten für die Autofahrer gibt. Die Messe ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

3. Kaffeegutschein im Eingangsbereich mitnehmen
Am Eingang sollten sich Kaffeefans unbedingt ein Band mit Tickethülle zum Umhängen mitnehmen. Damit ist nicht nur das Messeticket immer griffbereit und erleichtert die Kommunikation auf dem Messestand. In der Tickethülle befindet sich jeweils auch ein Kaffeegutschein für eine kleine Auszeit am Nachmittag.

4. Mit dem neuen Digitalisierungsflyer leichter orientieren
Mit DIGITAL VERNETZT setzt die IFH/Intherm 2018 einen Schwerpunkt. Denn Digitalisierung ist das Megathema, das die gesamte SHK-Branche betrifft. Um den Besuchern die Orientierung zu erleichtern, haben wir einen Flyer entwickelt mit allen Ausstellern, die Produkte und Lösungen zeigen. Außerdem sind Infos zu den Vorträgen im Forum und der Themenfläche DIGITAL VERNETZT in Halle 3A Stand 3A.323 aufgeführt. Den Flyer gibt es im Eingangsbereich.

5. Sich zwischen Terminen einfach treiben lassen
Es ist optimal, wichtige Termine mit Ausstellern bereits im Vorfeld zu vereinbaren. Schließlich präsentieren sich über 600 Aussteller auf der IFH/Intherm. Einen guten Überblick bietet der Online-Aussteller-Katalog auf der Website mit Verlinkung zu den Unternehmen. Darüber hinaus sollte man unbedingt auch die Gelegenheit nutzen, sich Produkte von Ausstellern anzusehen und sich über neue Unternehmen zu informieren. Auch die Mitarbeiter der Fachverbände freuen sich über Besucher in Halle 4 am Stand 4.100. Hier starten im Übrigen geführte Neuheiten-Rundgänge.

6. E-Mails und Termine kostenlos checken
In der Nähe des Forums DIGITAL VERNETZT in Halle 3A Stand 3A.313 richten wir eine WLAN-Insel ein. Selbstverständlich kann man sich hier auch eine kurze Pause gönnen und entspannen.

7. Am Fachpressestand Lektüre für den Heimweg einpacken
Über 20 Verlage stellen ihre Publikationen am Fachpressestand in Halle 3 Stand 3.318 zur Verfügung. Alle SHK-Themenbereiche sind dabei abgedeckt. Es lohnt sich, beim Stand vorbeizuschauen, sei es zum Schmökern für zwischendurch oder um die Zeitschriften zur ausführlichen Lektüre nach Hause mitzunehmen. Die Magazine sind kostenfrei verfügbar, so lange der Vorrat reicht.

Informationen: www.ifh-intherm.de
Foto: (Quelle: GHM)

Wir sind das Handwerk: SHK-Anlagenmechaniker im Wilden Westen

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Mit der Frage „Und, was hast du heute gemacht?“ wirbt die neue Kampagne der Handwerksinitiative derzeit auf Plakatwänden, Busbeklebungen und Infoscreens für eine Karriere im Handwerk.

Die Antwort gibt sie nun auch in einem emotionalen TV-Spot mit dem Anlagenmechaniker als Held im Wilden Westen. Die Botschaft: Handwerk ist mehr als nur ein Job. Es ist Berufung und Erfüllung.

Zu sehen ist der Film bei den privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern sowie auf dem YouTube-Kanal „Das Handwerk“

Informationen: www.handwerk.de
Foto: (Quelle: www.handwerk.de)

ZDH: Fahrverbote sind nicht alternativlos

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Zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, dass Fahrverbote unter bestimmten Bedingungen zulässig sind, erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Fahrverbote sind der falsche Weg. Wir lehnen sie weiter entschieden ab und appellieren an die Kommunen und Städte, alles zu tun, um sie zu vermeiden.“ Es gebe zahlreiche andere Maßnahmen und Lösungswege, mit denen sich Schadstoffe spürbar reduzieren ließen. Mit intensiven Anstrengungen aller Beteiligten sei es in den meisten Städten möglich, die Grenzwerte in absehbarer Zeit zu unterschreiten. Das Handwerk werde sich an diesen Anstrengungen weiter aktiv beteiligen.

Fahrverbote seien massive Eingriffe in Eigentumsrechte, in die Mobilität und in die Freiheit beruflicher Betätigung. „Es ist nicht einzusehen, dass unsere Handwerksbetriebe über enteignungsgleiche Fahrverbote für die Fehler von Herstellern und Politik haftbar gemacht werden.“ Es sei zu befürchten, dass sich die Verbote für die Handwerksbetriebe existenzbedrohend auswirkten, denn die Fuhrparks der Betriebe bestünden zu 80 bis 90 Prozent aus Dieselfahrzeugen. Wollseifer sieht die Industrie in der Pflicht, schadstoffarme, leistungsfähige und für das Handwerk geeignete Transporter auf den Markt zu bringen.

Es müsse für die notwendigen Dienste des Handwerks umfassende Ausnahmeregelungen geben. Völlig inakzeptabel sei ein Dieselverbot ohne Übergangsfristen, in denen sich Betriebe auf Fahrverbote einstellen und ihre Fahrzeugflotte umrüsten können.

Informationen: www.zdh.de/presse/pressemitteilungen/fahrverbote-sind-nicht-alternativlos/
Foto: (Quelle: Pixabay)

Grippewelle: Natürliche Ofenwärme fördert gutes Wohnklima

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Die Grippewelle hat Deutschland fest im Griff. Auch die harmloseren Erkältungsfälle fordern derzeit das menschliche Immunsystem. Zur Stärkung der eigenen Abwehrkräfte kann neben gesunder Ernährung und viel Bewegung an frischer Luft auch die milde, langwellige Strahlungswärme eines Kachelofens oder Heizkamins beitragen.

Die äußerliche Anwendung von Wärme wird schon seit Jahrhunderten bei vielen Anwendungsgebieten als therapeutisches Verfahren genutzt. Infrarot-Bestrahlungen werden unter anderem zur Linderung bei Schmerzen, Muskelverspannungen und Entzündungen eingesetzt ebenso wie bei der Behandlung von Erkältungen und HNO-Krankheiten.

Eine ähnlich positive Wirkung auf den Menschen kann die natürliche Infrarot-Wärmestrahlung eines Kachelofens haben. Wie eine Studie der Medizinischen Universität Wien nachgewiesen hat, kann sie zum Beispiel Schmerzschübe von Rheumapatienten lindern. Über die Ofenkacheln wird milde, langwellige Wärmestrahlung abgegeben, die eine vitalisierende Tiefenwirkung entfaltet. Die Durchblutung wird gefördert und der Stoffwechsel angekurbelt.

Durch seinen hohen Anteil an Strahlungswärme wirkt sich ein Kachelofen auch auf das Raumklima positiv aus. Denn die langwellige Infrarot-Strahlung erwärmt Wände, Gegenstände und Körper im Raum direkt ohne Umweg über die Luft. So wird die Raumluft weder ausgetrocknet noch überheizt, sondern bleibt angenehm temperiert.

Informationen: www.kachelofenwelt.de
(Quelle: AdK)

Experten: Smart Home wird Standard im Wohnungsbau

Smart Home

Wird Smart Home bald zum Standard im klassischen Wohnungsbau? Auch wenn Trends oftmals schnell wieder in der Versenkung verschwinden, scheint es im Fall von Smart Home so zu sein, dass ein vernetztes und intelligentes Haus bald zum 08/15-Baurepertoire gehören könnte.

So zeigt eine aktuelle Studie, dass die Architekten und Planer im Jahr 2016 im Durchschnitt bei jedem fünften ihrer Bauprojekte Smart Home-Komponenten mit in die Gebäudeplanung aufgenommen haben. Zukünftig dürfte der Anteil von Bauvorhaben, in denen Smart Home-Komponenten eine Rolle spielen sogar noch stärker zunehmen: Drei von vier Bauprofis gehen davon aus, dass Smart Home als Wohnungsbautrend in den kommenden drei Jahren noch stärker zulegen dürfte.

In der aktuellen Jahresanalyse von BauInfoConsult wurden unter anderem Architekten und SHK-Profis um Ihre Einschätzung gebeten, ob Smart Home auch zukünftig als Trend am Markt spürbar sein wird. Die Antwort darauf ist eindeutig: Ja. Egal, ob nun kostspielige Lösungen oder nur einfache Systeme: Fakt ist, dass Smart Home in den nächsten drei Jahren verstärkt im Wohnungsbau präsent sein wird – zumindest prognostizieren dies fast drei Viertel der befragten Bauakteure.

Dabei dürften sich besonders zwei Anwendungsmöglichkeiten einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Einmal wäre da die Steuerung von Sicherheitseinrichtungen zu nennen, die aus Sicht von 30 Prozent der Befragten als Feature im privaten Wohnungsbau künftig wohl verstärkt nachgefragt werden könnte. Dies ist wenig überraschend, wenn man bedenkt, dass viele Deutsche immer stärker in die Absicherung der eigenen vier Wände investieren. Ein zweiter relativ starker Nachfragetrend deutet sich auch im Bereich der Heizungs- und Raumtemperatursteuerung an, denn 23 Prozent der Planer erwarten auf diesem Gebiet zukünftig ebenfalls mehr Anfragen von ihren Kunden.

Informationen: www.bauinfoconsult.de
Foto: (Quelle: Bauinfoconsult)

Hochwasserschutz für Heizöltanks

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Das Hochwasserschutzgesetz II ist am 5. Januar 2018 in Kraft getreten. Es schreibt unter anderem vor, dass Heizöltanks, die in ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten installiert sind, innerhalb von fünf Jahren hochwassersicher nachgerüstet werden müssen (Stichtag: 5. Januar 2023).

Steht der Heizöltank in einem sogenannten Risikogebiet, gilt eine Nachrüst-Frist von 15 Jahren. Wer seinen Heizöltank in einem Überschwemmungs- oder Risikogebiet erneuert, muss die Hochwassersicherung dabei sofort umsetzen. Darüber, ob ein Standort in einem Überschwemmungs- oder Risikogebiert liegt, gibt die zuständige Behörde Auskunft.

Informationen: www.zukunftsheizen.de/heizoeltank/sichere-heizoellagerung.html#c10044
Foto: (Quelle: IWO)

Außen-Klimaanlage: Alle Eigentümer müssen zustimmen

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Bei den derzeitigen Wintertemperaturen befassen sich wahrscheinlich die wenigsten Menschen mit dem Thema Klimaanlage. Doch vielleicht wäre das ratsam. Wenn nämlich ein Wohnungseigentümer eine solche Anlage an der Hausfassade anbringen will, dann sollte er sich nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS rechtzeitig im Vorfeld möglichst um eine einstimmige Zustimmung der Eigentümergemeinschaft bemühen.

Vor dem Landgericht Frankfurt wurde ein Fall verhandelt (Az. 2-13 S 186/14), bei dem ein etwa 80 Zentimeter breiter, 60 Zentimeter hoher und 30 Zentimeter tiefer Kasten von einem Wohnungseigentümer unterhalb des Dachfirsts angebracht werden sollte, in dem die ersehnte Klimaanlage für seine Wohnung enthalten war. Farblich setzte sich das Gerät nicht allzu deutlich von der Fassade ab. Eine qualifizierte Mehrheit der Eigentümer stimmte der Anbringung zu, doch ein Betroffener tat das nicht. Anschließend kam es zu einem Rechtsstreit darüber, ob es sich hier um eine bauliche Veränderung handle, die nur einstimmig hätte genehmigt werden können.

Die Richter gingen von einer ganz erheblichen optischen Beeinträchtigung des Gemeinschaftseigentums aus. Der Eingriff gehe über das zulässige Maß hinaus. Die Klimaanlage an der Fassade sei von der Straßenseite des Hauses aus zu sehen. Deswegen hätte es nicht nur der Zustimmung der Mehrheit, sondern tatsächlich aller Eigentümer bedurft.

Informationen: www.lbs.de/presse/p/infodienst_recht_und_steuern
Foto: (©Tomicek/LBS)

Moderne Armaturen fürs Bad: Vom Wasser- zum Wohlgefühl-Spender

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Was Philippe Starck, Antonio Citterio und Phoenix Design gemeinsam haben? Sie alle beschäftigten sich mit Wasserhähnen und machten aus ihnen das, was sie aktuell sind: kleine Wunderwerke. Der einfache Wasserspender von früher setzt heute als moderne Armatur das Wasser eindrucksvoll in Szene und bringt Wohlgefühl und Stil ins Bad; egal, ob in optischer Anlehnung an eine historische Wasserpumpe oder zeitgemäß mit softer Form und geraden Linien gleichermaßen weich und puristisch interpretiert.

Passend zur Strömung, Wasser als wesentlichen Stimmungsträger einzusetzen, werden laut Prognose der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in den nächsten Jahren Modelle den Markt erobern, die grundlegend bei der Natur Maß nehmen. Wer genau hinschaue, stoße in den Ausstellungen der Badprofis längst auf organische, dynamisch gerundete Armaturenlinien, die Steine und Äste als stilbildende Vorbilder zitierten, fließende Übergänge zwischen Griff(en) und Körper schafften und, ja, sogar wie ein gebogener Zweig erhöht aus der Mitte des Beckens ragen. Und selbst streng geometrische, kantige Armaturen haben aus ergonomischer Sicht Softies zu sein.

Auch die Tatsache, dass coole Formen durch Metall-Oberflächen plötzlich viel wärmer und authentischer wirken, lässt sich an Armaturen prächtig veranschaulichen. Naturnahe Materialien wie Gold, Rot- oder Rosé-Gold, Messing, Nickel, Stahl und Platinum vorwiegend in mattem Finish setzen atmosphärische Ausrufezeichen.

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de; www.gutesbad.de
Foto: (Quelle: VDS/Keuco)

Trendfarbe 2018: Ultra Violet

Pantone Ultraviolet

Dunkle Lilatöne sind schon seit langer Zeit ein Zeichen der Gegenkultur, der Unangepasstheit und der künstlerischen Brillanz. Historisch wurde Ultra Violett gar eine mystische oder spirituelle Kraft zugeschrieben. Schon Stars wie Prince und David Bowie nutzten unterschiedlichste Lilatöne, um eine Anti-Haltung auszudrücken. Bei einer Akzentwand zieht Ultra Violett beispielsweise die Aufmerksamkeit an, bei der Gestaltung von Räumen steht es für Tradition und Eleganz oder auch für Verwegenheit.

Nun hat das US-amerikanisches Farbinstitut Pantone Ultra Violett zur Farbe des Jahres 2018 gekürt. Der Farbton drücke „Originalität, Einfallsreichtum und zukunftsweisendes visionäres Denken“ aus, so das Unternehmen.

Informationen: www.pantone.com/color-of-the-year-2018
Foto: (Quelle: Pantone)