Aktuelles

07.04.2022
IFH/Intherm: Treffpunkt und Wissensplattform für die SHK-Branche

IFH/Intherm

Raus aus der eigenen Informationsblase und stattdessen wieder Kollegen und Geschäftspartner treffen, Produkte und Branchentrends live erleben und das eigene Wissen auf den neuesten Stand bringen: Nach langer, pandemiebedingter Pause ist dies auf der IFH/Intherm in Nürnberg wieder möglich. Vom 26. – 29. April 2022 ist die Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik für die SHK-Branche der wichtigste Treffpunkt des Jahres. Darüber hinaus erwartet die Messebesucher ein Rahmenprogramm mit Expertenvorträgen, Diskussionsrunden, Startup-Pitches und interaktiven Erlebnissen.

Handwerker, Fachplaner, Energieberater und Architekten können die neuen Produkte und Lösungen von rund 350 Ausstellern live erleben und individuelle Fragen im Gespräch mit den Vertretern der Industrie einfach besprechen. Anfassen, ausprobieren und anschauliche Erklärungen ermöglichen es, auch beratungsintensive Produkte schnell zu begreifen. Der persönliche Austausch liefert damit in kurzer Zeit mehr Informationen als eine langwierige Online-Recherche. Im Mittelpunkt stehen die drei großen Fokusthemen Heiztechnik der Zukunft, smarte Gebäudeautomation und Hygiene.

Den Stand der Fachverbände mit der Nummer 4.003 finden Sie in Halle 4.

Mehr Informationen zur Messe und zum Rahmenprogramm: www.ifh-intherm.de

07.04.2022
KfW-Zuschussprogramm „Altersgerecht umbauen“: Verbände fordern Fortführung

KfW Bankengruppe / Thorsten Futh

Ein breites Verbändebündnis aus Eigentümern, Senioren, Sanitärwirtschaft und Wohnberatung appelliert an die Politik, das KfW-Zuschussprogramm „Altersgerecht umbauen“ 455-B fortzuführen

Im aktuellen Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2022 finden sich hierfür keine Mittel mehr. Noch 2021 war der Fördertopf aufgrund der hohen Nachfrage von 75 Millionen auf 130 Millionen aufgestockt worden. Den drohenden Wegfall im laufenden Haushaltsjahr nehmen fünf Interessenvertretungen jetzt zum Anlass, die Bundesregierung von der Fortführung des Zuschussprogramms zu überzeugen. Bei allem Verständnis für die fiskalischen Herausforderungen durch eine forcierte Energiewende dürften andere zukunftssichernde und gesellschaftlich relevante Investitionen nicht unter den Tisch fallen.

Sie verweisen dabei auf den hohen Bedarf an altersgerecht umgebauten Wohnungen in der Zukunft. Nur 1,5 Prozent der Wohnungen in Deutschland sind demnach barrierefrei ausgestattet. Bis 2035 werden einer im Auftrag der KfW durchgeführten Studie des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) zufolge rund zwei Millionen altersgerechte Wohnungen fehlen. Und noch im Koalitionsvertrag war ein verstärkter Einsatz für altersgerechtes Wohnen, Barriereabbau und die Aufstockung der entsprechenden Mittel für das KfW-Programm versprochen worden.

Die Verbände fordern deshalb nachdrücklich die Fortführung des KfW-Zuschussprogramms und dessen Ausstattung mit einem Fördervolumen von mindestens 150 Millionen Euro jährlich.

Informationen: www.zvshk.de

07.04.2022
SHK-Handwerk: Für die Klimaziele fehlen Fachkräfte
Wenn die Klimaziele erreicht werden sollen, braucht das SHK-Handwerk deutlich mehr Nachwuchskräfte. Das hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima Ende März auf der Wärmekonferenz in Berlin deutlich gemacht.

„Entscheidend ist für uns der Faktor Zeit. Wir unterstützen die Klimaziele der Bundesregierung. Wir schaffen auch deren Umsetzung am Wärmemarkt. Aber die zeitlichen Fristen hierfür müssen sich an dem Machbaren orientieren, das heißt an den verfügbaren Fachkräften“, sagte ZVSHK-Präsident Michael Hilpert. Wolle man das Ziel einhalten, bis 2030 sechs Millionen Wärmepumpen zu installieren, benötige der Markt rund 60.000 zusätzliche Monteure. Der Verband forderte bei Ausbildung und Qualifizierung konkrete Unterstützung von der Politik.

Die Deutsche Handwerks Zeitung (DHZ) hat berichtet: www.deutsche-handwerks-zeitung.de

07.04.2022
Starkes Nachfrageplus bei Wärmepumpe und Solarthermie

DAA Grafik Waermepumpen

Die Nachfrage nach Wärmepumpen und Solarthermie steigt, während Gasheizungen deutlich weniger nachgefragt werden. Die von der Deutschen Auftragsagentur (DAA) dokumentierten Zahlen zeigen, dass sich mit steigenden Energiepreisen das Interesse bei Heizungssystemen verlagert hat.

Die Wärmepumpe ist gefragt wie nie: Von Dezember 2021 bis Februar 2022 verdoppelte sich die Nachfrage. Ebenfalls auf Wachstumskurs ist das Interesse an der Ausstattung des Eigenheims mit Solarthermie: Allein im Februar 2022 konnte gegenüber dem Vormonat ein Plus von zehn Prozent festgestellt werden.

Bei der in der Vergangenheit stets beliebten Gasheizung sieht es anders aus. DAA hat die Entwicklung der Online-Anfragen an Gasheizungen zwischen September 2021 und Februar 2022 angesehen. Demnach sinkt das Interesse deutlich.

Informationen: www.daa.net

07.04.2022
Check von PV- und Solarthermieanlagen sichert Erträge

Foto: Pixabay

Herbstlaub, Niederschlag und Minustemperaturen können Photovoltaik- und Solarthermieanlagen in Mitleidenschaft ziehen. Wer sich im Frühjahr und Sommer den maximalen Ertrag aus der Sonnenenergie sichern will, sollte deshalb bereits im Frühjahr einen Solaranlagen-Check durchführen lassen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Beim Frühjahrsputz inspizieren Fachleute die Anlage, entfernen Schmutz und Laub und kümmern sich um kleine Mängel. So werden auch Schäden behoben, die nicht von Weitem sichtbar sind. Bei einer Inspektion der Solarthermie werden neben den Kollektoren die Umwälzpumpe, die Regelung und der Frostschutz kontrolliert. Bei Photovoltaikanlagen überprüfen Fachhandwerker die Module, die elektrischen Anschlüsse, Verkabelungen, Verglasungen und den Wechselrichter. Sofern vorhanden, sollte der Batteriespeicher im Haus gleich mitgecheckt werden.

Hilfreich kann darüber hinaus ein Überwachungssystem sein: In die meisten PV-Anlagen ist diese Funktion integriert. Über eine digitale Plattform oder eine App wird der Stromertrag angezeigt. Liegen die Werte deutlich unter dem Ertrag des Vorjahres oder den Vergleichswerten aus dem Internet, kann das ein Indiz für eine Störung sein. Monitoring-Systeme überwachen auch die Leistungen von Batteriespeichern. Bei Solarthermieanlagen funktioniert die Überprüfung am besten über den Wärmemengenzähler. Mit diesem können die Erträge mit den Vorjahreswerten verglichen werden.

Informationen: www.zukunftaltbau.de

07.04.2022
Versorgungssicherheit: Wie Verbraucher sich weniger abhängig machen können

Thermostat_Geld_CO2online_Web

Privathaushalte können durch die Reduzierung ihres Energiekonsums für deutlich weniger Energieimporte aus Russland sorgen. Mehr als die Hälfte des Erdgases stammt bisher von dort. Berechnungen der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online zeigen, dass der Gasverbrauch in Deutschland um rund 75 Prozent sinkt, wenn jedes zweite Gebäude energetisch optimiert wird. So ließen sich jedes Jahr Heizkosten von etwa 14 Milliarden Euro einsparen. Mehr Energieeffizienz würde auch den Stromverbrauch deutlich sinken lassen.

co2online rät Verbrauchern:
1. Heiztemperatur senken: Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Energie, programmierbare Thermostate helfen durch automatisches Absenken bei Abwesenheit oder Lüften.
2. Weniger Warmwasser verbrauchen: Mit Sparduschköpfen lässt sich der Wasserverbrauch halbieren; besser duschen statt baden, und kaltes statt warmes Wasser beim Händewaschen nutzen.
3. Strom sparen: Effiziente Geräte kaufen (vor allem Kühlschrank, Waschmaschine und Wäschetrockner), Standby ausschalten und nur noch LED-Lampen nutzen.

Eigentümer können weitere Maßnahmen anstoßen, die sich in kürzester Zeit rechnen und gefördert werden:
1. Dach oder oberste Geschossdecke dämmen: spart durchschnittlich sieben Prozent Heizenergie.
2. Heizung optimieren: Steht noch kein Heizungstausch an, sollte zumindest die Pumpe erneuert und ein hydraulischer Abgleich vorgenommen werden. Das spart im Einfamilienhaus im Schnitt rund 200 Euro pro Jahr.
3. Heizungsrohe dämmen: Je Meter Rohr lassen sich so jährlich etwa 13 Euro sparen.

Für weitergehende Maßnahmen sollte über einen Energieberater ein Sanierungsfahrplan erstellt werden, der zeigt, was Schritt für Schritt zu tun ist. Die Energieberatung wird mit bis zu 80 Prozent gefördert.

Informationen: www.co2online.de

07.04.2022
Heizungstausch: Großes Medieninteresse – Fachverband nimmt Stellung
Aktuell erhält die SHK-Berufsorganisation sehr viele Medienanfragen im Zusammenhang mit den (klima)politischen Entwicklungen und den Verbraucherreaktionen darauf.

Vertreter des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg haben sich den Fragen der Journalisten gestellt, so dass die Position und Situation des organisierten SHK-Handwerks in Veröffentlichungen im SWR-Radio, im Staatsanzeiger und in den Stuttgarter Nachrichten dargestellt wurde.

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und der hohen Energiepreise wurde häufig die Frage aufgegriffen, ob Verbraucher nun tatsächlich ad hoc ihre Heizung erneuern sollten. Fachverband-Technik-Experte Jörg Knapp schilderte dazu in SWR Aktuell am 15.03.2022 die momentane Situation, unter denen viele Betriebe derzeit ächzen: Kunden reagieren unwirsch auf Wartezeiten, mit denen sie jedoch angesichts der Auftragslage rechnen müssen. Gleichzeitig haben die Handwerksbetriebe mit Lieferschwierigkeiten für das Material zu kämpfen.

Auch Hauptgeschäftsführer Wolfgang Becker wies in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten am 21.03.2022 darauf hin, dass die Verbraucher Entscheidungen nicht übers Knie brechen sollten: „Ein Heizungstausch ist kein Projekt, dass derzeit in vier Wochen abgeschlossen wird. Da sollte man schon einen Horizont von sechs Monaten bis zu einem Jahr einplanen.“

Informationen: www.fvshkbw.de

07.04.2022
Hohe Kraftstoffpreise: Wie können SHK-Betriebe reagieren?

Foto: Pixabay

Die aktuell stark gestiegenen Kraftstoffpreise führen bei den SHK-Betrieben zu Fragen:
• Wie geht man als Unternehmen mit dem Kraftstoffpreisanstieg um?
• Wie wird die Fahrkostenpauschalte angepasst?
• Wie kommuniziert man das am besten gegenüber dem Kunden?
Die Experten des Fachverbands SHK Baden-Württemberg haben hierzu eine Empfehlung für die Betriebe ausgearbeitet und ein Berechnungstool entwickelt. Beides können Innungsfachbetriebe nach dem Einloggen auf www.fvshkbw.de im Downloadcenter herunterladen (Stichwort Kraftstoffpreise).

07.04.2022
Wirtschaftsdaten belegen: Handwerk ist Stabilitätsfaktor

Grafik: Pixabay

Trotz vieler Herausforderungen hat das Handwerk in Baden-Württemberg im Jahr 2021 erneut mehr erwirtschaftet als im Vorjahr, ein Plus von 1,7 Prozent. Allerdings ist ein Teil dieses Zuwachses auf Preissteigerungen zurückzuführen. 805.000 Beschäftigte arbeiteten im vergangenen Jahr im Handwerk.

„110 Milliarden Umsatz – das ist ein starkes Ergebnis in einem Jahr, das für das Handwerk viele Herausforderungen mit sich brachte. Damit sind die Handwerksbetriebe weiter ein Stabilitätsfaktor für die Wirtschaft im Land. Diesen Anspruch haben wir auch in diesem Jahr. Allerdings: Materialengpässe und der Anstieg der Energiepreise werden sich durch den Krieg in der Ukraine deutlich verschärfen. Wichtig sind daher die schnelle Entlastung der Betriebe bei den hohen Energiekosten sowie Preisgleitklauseln in öffentlichen Verträgen zur Abmilderung der steigenden Materialpreise“, so Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold in einer Mitteilung des BWHT.

Informationen: www.handwerk-bw.de

10.03.2022
Handwerksrelevante Informationen zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine

Foto: Pixabay

Um die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die baden-württembergische Wirtschaft zu diskutieren, hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut am 7. März ein Gespräch mit den Spitzen von Arbeitgebern und Gewerkschaften, Kammern und Verbänden, dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, der EnBW, der LBBW sowie der Agentur für Arbeit geführt.
„Ziel des Treffens war es, zu einer ersten gemeinsamen, auf Baden-Württemberg fokussierten Lagebeurteilung zu kommen und sich über mögliche Konsequenzen für den Standort Baden-Württemberg auszutauschen.“, so die Ministerin.

Zudem hat sich am gleichen Tag auf Einladung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) das Netzwerk der Flüchtlingskoordinatoren aus Kammern und Verbänden online getroffen. Der ZDH bündelt seine Kommunikation auf der Sonderseite www.zdh.de/ukraine-krieg/ (hier soll es zeitnah auch eine Übersicht zu Aufenthaltsrecht und Arbeitsmöglichkeiten geben).

Auch der BWHT hat eine Sonderseite eingerichtet, auf der die wichtigsten Links und Informationen des baden-württembergischen Handwerks zum Thema fortlaufend gebündelt werden: www.handwerk-bw.de/tagseiten/ukraine/.

Aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine stellen sich für viele Arbeitgeber und ihre Beschäftigten aufenthaltsrechtliche, arbeitsrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Fragen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat einige Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, anhand der derzeit verfügbaren Informationen in Form von FAQ zusammengefasst:https://arbeitgeber.de/krieg-in-der-ukraine-faq-der-bda-zu-aktuellen-themen/

Die vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDA, BDI, DIHK und ZDH haben zur Koordinierung von Ukraine-Hilfen die Initiative #WirtschaftHilft ins Leben gerufen: Unter www.WirtschaftHilft.info erhalten Unternehmen und Verbände umfangreiche Informationen zu bedarfsgerechtem Spenden, zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter und zu den Auswirkungen auf Betriebe und Beschäftigte

28.02.2022
SHK-Handwerk zeigt sich 2021 krisenfest
929.000 Wärmeerzeuger installiert und 1,2 Millionen Bäder gebaut. Das sind die Kennzahlen für den wirtschaftlichen Erfolg des Sanitär- und Heizungsbauerhandwerks in Deutschland im Jahr 2021. 49.000 Betriebe mit insgesamt 392.500 Beschäftigten haben damit einen Umsatz von 52,8 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Auch im zweiten Corona-Jahr konnte damit eine der größten Gruppe des installierenden Gewerbes in Deutschland ein Umsatzplus verzeichnen. Nach Schätzung des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) liegt es diesmal bei 5,4 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Zahl der Auszubildenden über alle Gewerke wuchs entgegen dem allgemeinen Trend von 35.000 auf 38.800, wobei die Anlagenmechaniker SHK mit 37.300 die größte Gruppe stellen.

„Unseren Betrieben hat es im letzten Jahr geholfen, dass aufgrund der anhaltenden Pandemie keine Baustelle geschlossen werden musste. Unter Einhaltung strengster Hygienevorschriften konnten und durften die SHK-Betriebe weiterarbeiten“, sagt Michael Hilpert, Präsident des ZVSHK. „Auch wenn wir in der zweiten Jahreshälfte mit einigen Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hatten, haben wir klar davon profitiert, dass die Menschen auch im zweiten Corona-Jahr in die Wertsteigerung ihrer Immobilie investiert haben.“

Informationen: www.zvshk.de

28.02.2022
KfW fördert wieder die energetische Sanierung

Bild: KfW-Bildarchiv Thorsten Futh.jpg

Seit dem 22. Februar 2022 können bei der KfW wieder neue Anträge für Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gestellt werden.

Zunächst wurden nach dem vorläufigen Antragsstopp alle förderfähigen Altanträge, die bis zum 23. Januar 2022 eingegangen waren, bearbeitet. Nun soll die Sanierungsförderung generell wieder anlaufen. Dabei bleiben die Förderbedingungen für Sanierungsmaßnahmen unverändert.

Die Bundesregierung hat hierfür zusammen mit dem Haushaltsausschuss des Bundestags neue Mittel für die BEG in Höhe von rund 9,5 Milliarden Euro bereitgestellt. Diese sind nicht nur zur Abarbeitung der bis 23. Januar gestellten Altanträge und zur Wiederaufnahme der Sanierungsförderung bestimmt, sondern auch zur Neuauflage der EH40-Neubauförderung.

Informationen: www.kfw.de

28.02.2022
Ziel Klimaneutralität: Elektrifizierung kostengünstigster und effizientester Weg
Der zügige Ausbau erneuerbarer Energien und eine darauf aufbauende, weitgehende Elektrifizierung aller Wirtschaftsbereiche ist die kostengünstigste Option, Klimaneutralität in Europa zu erreichen. Das ist das zentrale Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Brüsseler Denkfabrik Bruegel.

„Um Klimaneutralität zu erreichen, muss die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien massiv ausgebaut werden“, sagt Studienautorin Franziska Holz. „Unsere Studie zeigt, dass die direkte Nutzung von Strom aus Erneuerbaren für Endverbraucher wie Unternehmen und Haushalte kostengünstiger und effizienter ist als eine indirekte Elektrifizierung, etwa über synthetische Gase oder Wasserstoff.“

In ihrer Analyse haben die Wissenschaftler drei Optionen zur Ausgestaltung des zukünftigen Energiemix analysiert, in denen entweder elektrischer Strom aus erneuerbaren Energien, grüner Wasserstoff oder grüne synthetische Gase der jeweils dominante klimafreundliche Energieträger sind.

Dabei zeigt sich, dass nicht nur im Falle einer weitgehenden Elektrifizierung ein massiver Zubau erneuerbarer Energien erforderlich ist, sondern auch bei gasförmigen Energieträgern: „Solange nicht genügend Strom aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, können Wasserstoff und synthetische Gase keine dominante Rolle in einem nachhaltigen Energiemix spielen. Wenn nachhaltig produzierter Strom erst noch in grünen Wasserstoff oder grüne synthetische Gase umgewandelt wird, statt ihn direkt zu nutzen, ist das Ganze letztlich auch deutlich teurer“, so Studienautorin Claudia Kemfert. Im Kostenvergleich erweist sich das Szenario, das auf eine direkte Elektrifizierung mit grünem Strom setzt, daher als beste Option.

Der Fokus der Politik solle nun darauf liegen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die notwendigen Investitionen attraktiv machen. Dies erfordere klare Signale an die Endverbraucher, dass sich die größtenteils bei ihnen anfallenden Investitionen für sie rentieren werden.

Informationen: www.diw.de

28.02.2022
Baugenehmigungen: Zwei Drittel der neuen Wohngebäude mit Erneuerbaren

Bild: heizungsenergie.png

Beim Planen neuer Wohngebäude setzen Bauherren in Deutschland deutlich stärker auf erneuerbare Energien als Hauptenergiequelle. Zwei Drittel der von Januar bis November 2021 genehmigten 118.000 Wohngebäude sollen primär mit erneuerbaren Energien geheizt werden. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anteil noch bei 57 Prozent der 113.600 genehmigten Wohngebäude gelegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Bei der Warmwasserbereitung wird noch häufiger auf erneuerbare Energieträger gesetzt. Besonders häufig sollen Umweltthermie und Geothermie mittels Wärmepumpen zum Einsatz kommen, aber auch Solarthermie oder Biomasse sollen genutzt werden. Auf die Nutzung konventioneller Energieträger wird dagegen seltener gesetzt: Die Gasheizung verliert mit einem Anteil von 24,4 Prozent bei der primären Energienutzung an Bedeutung.

Ein Grund für den Trend hin zu Erneuerbaren dürften gesetzliche Regelungen sein wie das Gebäude-Energie-Gesetz (GEG), das 2020 in Kraft trat und bis dahin bestehende ähnliche Gesetze ablöste. Auch staatliche Förderprogramme für Energieberatung, Zuschüsse zu entsprechenden Bauvorhaben oder Darlehen setzten entsprechende Anreize.

Informationen: www.destatis.de

28.02.2022
Diskussion um Zukunft der Holzheizung

Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de/Gutbrod

Sollen wir in Zukunft auf das Heizen mit Holz verzichten? Dies wäre die Empfehlung des Umweltbundesamtes (UBA) nach der Präsentation der aktuellen Daten zur Luftqualität in Deutschland – und zwar aus Gründen der Lufteinhaltung und der gesundheitlichen Belastung durch Feinstaub.

Experten renommierter Branchen-Fachverbände kritisieren jedoch die Aussagen des UBA, wie beispielsweise der GesamtVerband OfenBau e.V. (GVOB), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV), die Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft e.V. (EFA) und Vertreter der Ofenbau-Branche aus Industrie und Handwerk. Zündstoff liefere insbesondere die Tatsache, dass der aktuelle UBA-Bericht zur Luftqualität auch für das Jahr 2021 keine Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte in Deutschland verzeichnet. So stehe die Forderung des Umweltbundesamtes im Widerspruch zu deren eigenen Datenbasis: diese zeigt seit Jahren eine klare Verbesserung der Luftqualität in Deutschland, mit deutlichen Rückgängen bei Stickstoffdioxid- und Feinstaubemissionen.

Moderne Holzfeuerstätten erfüllten strenge Emissionsanforderungen. Fachleute sehen daher das größte Potenzial, um Staubemissionen aus Holzfeuerungen zu senken, im Austausch veralteter, ineffizienter Gerätetechnik.

Nötig sei eine klare, differenzierte und faktenbasierte Bewertung moderner Holzfeuerstätten in größeren Zusammenhängen, so die Verbände. „Für die Klimaschutzziele und die Energiewende im Wärmesektor ist Holz als regionaler, regenerativer und CO2-neutraler Energieträger unverzichtbar“, so der Vorsitzende des GVOB-Vorstands, Robert Mülleneisen.

Informationen: www.kachelofenwelt.de

28.02.2022
Volle Fahrt voraus für die IFH/Inhterm

Bild: IFH 2022 Becker.jpg

Die IFH/Intherm 2022 vom 26. bis 29. April ist nach über zwei Jahren Zwangspause der erste große Branchentreff für direkte Kontakte und Geschäfte im Bereich Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik. Die Entscheidungen der Bund-Länderkonferenz vom 16. Februar stärken die größte Messe der SHK-Branche im Jahr 2022 sowie die Messewirtschaft insgesamt in ihrer Planungssicherheit. Zum 20. März entfallen alle nennenswerten pandemiebedingten Einschränkungen.

Die ausführliche Presseinformation der Messe und alle Stellungnahmen zu dieser guten Nachricht lesen Sie hier.

Der Fachverband SHK Baden-Württemberg teilt als einer der Träger der Messe den Optimismus: „Das SHK-Handwerk hatte das Privileg, auch in der Coronakrise gut ausgelastet zu sein. Doch die Herausforderungen und Veränderungen gerade unserer Branche sind so groß, dass es dringend an der Zeit ist, aufzutanken: technisch hinsichtlich neuer Produkte und emotional durch den persönlichen Austausch. Wahrscheinlich werden wir alle erst nach der Messe richtig begreifen, was uns trotz der guten Branchenkonjunktur in den letzten zwei Jahren gefehlt hat“, beschreibt Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg die Situation.

Trotz Wegfall der pandemiebedingten Restriktionen steht auf der IFH/Intherm der Gesundheitsschutz aller Messeteilnehmer weiterhin im Fokus. Großzügige Aufplanung, breite Gänge und Abstandsgebot greifen nach wie vor als Basisschutzmaßnahmen genauso wie moderne Filter- und Lüftungstechnik der NürnbergMesse sowie intensive Reinigungsintervalle.

Informationen: www.ifh-intherm.de

28.02.2022
Position des DVGW zum Austausch von Armaturen durch Verbraucher

Bild: Trinkwasser-Check02.jpg

Im Zuge der Diskussion um die QuickFix-Produkte des Armaturenherstellers Grohe hat der Zentralverband SHK die Sicht des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) angefordert. Ganz konkret ging es um den Paragrafen 12 AVBWasserV zum Austausch von Auslaufarmaturen an den Entnahmestellen.

Nach Paragraf 12 Absatz 2 Satz 2 AVBWasserV dürfen die „Errichtung der Anlage und wesentliche Veränderungen nur durch das Wasserversorgungsunternehmen oder ein in ein Installateurverzeichnis eines Wasserversorgungsunternehmens eingetragenes Installationsunternehmen erfolgen.“ Damit ist eindeutig beschrieben, wer entsprechende Tätigkeiten durchführen darf.

Die DVGW-Information Wasser Nr. 09 führt unter anderem aus, dass der Austausch von Auslaufarmaturen an den Entnahmestellen nur dann nicht als wesentliche Veränderung anzusehen ist, wenn sichergestellt ist, dass beim Austausch nur gleichwertige Armaturen eingebaut werden. Diese müssen den geltenden technischen (und nach Erachten des DVGW heute auch hygienischen) Anforderungen genügen.

Vor dem Hintergrund, dass die gesetzlichen und normativen Anforderungen bei Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung klar und eindeutig definiert sind, rät der DVGW grundsätzlich Verbrauchern davon ab, selbst und in eigener Verantwortung Auslaufarmaturen zu tauschen. Der DVGW ist der Meinung, dass im Regelfall eine spezifische Bewertung der jeweiligen Situation vor Ort durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen muss, da eine Sicherstellung der Gleichwertigkeit auf anderem Wege kaum möglich ist.

Informationen: www.dvgw.de

28.02.2022
Rohrinnensanierung: Stellungnahme zur Innenbeschichtung von Trinkwasserleitungen

Foto: Pixabay

Das Umweltbundesamt (UBA) hat eine Information herausgegeben mit Fragen und Antworten zur Rohrinnenbeschichtung von Trinkwasserleitungen durch Beschichtung mit organischen Reaktivharzen. Das Info-Blatt kann hier heruntergeladen werden.

Das Amt sieht sich veranlasst, mit dieser Information nicht nur über die möglichen gesundheitlichen Risiken aufzuklären, sondern auch die bestehenden trinkwasserhygienischen Anforderungen und die sachgerechte Nachweisführung und Dokumentation der hygienischen Eignung dieser Beschichtungen darzulegen.

Das UBA stellt mit dieser Information klar, dass eine zulässige Innenbeschichtung mit hohen rechtlichen, hygienischen und ausführungstechnischen Anforderungen einhergeht. Kunden, die an eine Rohrinnensanierung denken, können sich somit nun neutral über die Problemstellungen informieren.

Informationen: www.umweltbundesamt.de

28.02.2022
Nachhaltigkeit: CO2-Quick-Check fürs Handwerk

Bild: h2025-quick-check-signet.png

Mit dem Quick-Check für baden-württembergische Handwerksbetriebe ist Anfang Februar ein bislang bundesweit einmaliges Tool gestartet, mit dem Betriebe unkompliziert einen Überblick über ihre CO2-Emissionen erhalten. Der Fachverband SHK Baden-Württemberg hat in der Arbeitsgruppe bei der Erarbeitung mitgewirkt.

Der Quick-Check ist die erste Stufe des für das baden-württembergische Handwerk maßgeschneiderten CO2-Rechners und damit das erste konkrete Angebot der Nachhaltigkeitsoffensive im Programm „Handwerk 2025“. Wie Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold betonte, sei das Angebot zudem Deutschlands erster Quick-Check explizit für das Handwerk mit direkter Anbindung an die Folgeberatung durch die Handwerksorganisationen.

„Unsere Betriebe wollen und müssen sich im Klimaschutz engagieren und ihn in ihrem Unternehmen etablieren. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist aber nicht zuletzt auch ein starkes Werbeargument gegenüber den Kunden.“

Die besonderen Vorteile des Quick-Checks:
• anwenderfreundliches, übersichtliches Tool mit unkomplizierter Dateneingabe
• grafisch aufbereitetes Ergebnis per E-Mail nach weniger als einer Minute
• konkrete Hinweise zur Kontaktaufnahme mit den Umweltberatungen der zuständigen Handwerkskammer für Rückfragen.
Sobald die zweite und finale Stufe („Klima-Ampel“) des CO2-Rechners im Laufe des Frühjahrs freigeschaltet ist, erfolgt eine automatische Kontaktaufnahme mit dem Betrieb seitens der Umweltberatungen. Dann geht es um eine detaillierte Berechnung seiner CO2-Emissionen mit Unterstützung des Beraterteams von Handwerk 2025. Das Ziel: Der Betrieb wird mit geeigneten Maßnahmen klimaneutral.

Informationen: www.handwerk2025.de/quick-check

31.01.2022
BEG-Programmstopp über KfW! BEG über BAFA läuft aber weiter

Foto: KFW/Thomas Klemwar

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW ist mit einem vorläufigen Programmstopp belegt worden. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) auf seiner Internetseite mit.

Als Grund für den Antragstopp wurde die enorme Antragsflut der letzten Wochen genannt. Allein im Zeitraum November 2021 bis heute sind bei der KfW Anträge in Höhe von über 20 Mrd. Euro Fördervolumen eingegangen.

Der Programmstopp bezieht sich sowohl auf die Einreichung von neuen Anträgen als auch auf die Zusage von bereits eingereichten Anträgen. Betroffen ist demnach die BEG-Säule für Wohngebäude und Nichtwohngebäude sowie für Einzelmaßnahmen, die über einen Kredit finanziert werden sollten.

Das Programm BEG Einzelmaßnahmen, welches über das BAFA läuft, ist vom Programmstopp nicht betroffen.

Land BW will Ausfall der BEG teilweise kompensieren

Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg, Nicole Razavi, hat am 26.01.2022 angekündigt, dass das Land Baden-Württemberg den Ausfall der KFW-55-Fördermittel über das Landeswohnraumprogramm vorübergehend kompensieren will. Darüber hinaus wird im Rahmen der geplanten Bauministerkonferenz das Thema genauer diskutiert. Weitere Informationen finden Sie in einer Information des Baden-Württembergischen Handwerkstages.

31.01.2022
Neu für Mitgliedsbetriebe: SHKBW Standortmanager für Ihr Online-Marketing
Der SHKBW Standortmanager hilft Innungsfachbetrieben dabei, sich ohne viel Vorwissen und mit minimalem Aufwand eine eigene Online-Marketingstrategie aufzubauen. Das neue Angebot des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg startet ab Februar 2022 und ist für alle baden-württembergischen Innungsfachbetriebe drei Monate kostenlos.

Nach einer daran anschließenden Übergangsphase können die Innungsfachbetriebe selbst entscheiden, ob sie auf Basis der gemachten Erfahrungen für den SHKBW Standortmanager eine kostenpflichtige Lizenz erwerben möchten oder das Projekt abschließen. Es erfolgt keine automatische Verlängerung.

Von welchen Leistungen Ihr Innungsfachbetrieb mit diesem cleveren Tool profitiert, lesen Sie im Januar-Mitgliederrundschreiben “Beruf und Organisation” 1/2022 oder online unter
www.fvshkbw.de/standortmanager. Ergänzend finden Sie hier ein kurzes Video, in dem erklär wird, wie eine digitale Kundenreise aussieht und die Online-Strategie eines Unternehmens daher aufgestellt sein sollte. Die wichtigsten Fragen sind an dieser Stelle in einer FAQ-Liste beantwortet. Schauen Sie mal rein und überzeugen Sie sich von diesem neuen Angebot.

31.01.2022
Nach dem Hauskauf gelten energetische Nachrüstpflichten

Foto: Zukunft Altbau

Der energetische Zustand vieler älterer Wohnhäuser ist schlecht – der Anteil liegt aktuell bei rund 70 Prozent. Käufer von Altbauten sollten in solchen Fällen bedenken, dass sie neben den Kosten für Kauf, Umbauten und Schönheitsreparaturen auch eine Investition in die energetische Nachrüstung einplanen.

Seitens des Gesetzgebers gibt es drei Nachrüstpflichten für Ein- oder Zweifamilienhäuser: Heizungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen müssen gedämmt werden. Oberste Geschossdecken ohne Dämmung sind ebenfalls mit einer Dämmschicht zu versehen. Hinzu kommt der Austausch von Heizungen, die älter als 30 Jahre sind.

Die neuen Eigentümer haben zwei Jahre Zeit, die Vorgaben umzusetzen. In der Regel sind Häuser von der Nachrüstpflicht betroffen, die vor dem Jahr 2002 errichtet worden sind.

Informationen: www.zukunftaltbau.de

31.01.2022
Hauseigentümer wollen Wärmepumpe statt Gasheizung

Quelle: www.co2online.de

Deutschlands Hauseigentümer wollen ihre alten Heizungen am liebsten durch klimafreundliche Modelle ersetzen. Das geht aus einer Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hervor.

Fast die Hälfte der rund 1.400 Befragten würde sich für eine Wärmepumpe entscheiden, wenn Geld und sonstige Bedingungen keine Rolle spielten. Größte Hemmnisse sind laut Umfrage die höheren Kosten (56 Prozent) und nötige Umbauten (43 Prozent; Mehrfachnennung möglich). Aktuell sind Gasheizungen oft noch die erste Wahl. Bei den Befragten kamen sie in den vergangenen anderthalb Jahren bei jedem zweiten Tausch zum Zug.

„Höhere Kosten für die Installation sind oft noch ein Hemmnis für klimafreundliche Heizungen. Wir gehen aber davon aus, dass sie günstiger werden“, sagt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. Zumal es Fördermittel für den Heizungstausch gebe.

Die co2online-Experten empfehlen, einen Heizungstausch jetzt zu prüfen und nicht auf höhere Fördermittel zu warten. Denn die Nachfrage nach Energieberatern und Handwerkern dürfte deutlich steigen. Wer sich rechtzeitig vorbereitet, kann alle verfügbaren Fördermittel nutzen und findet so eine günstigere Lösung als ohne Vorbereitung.

Informationen: www.co2online.de

31.01.2022
Positive Branchendaten in der Haus- und Gebäudetechnik

Quelle: B+L im Auftrag von Messe Frankfurt, VDS, VdZ und BDH

Der Sanierungsboom sorgt weiterhin für eine positive Entwicklung in der Haus- und Gebäudetechnik. Auch der Sanitärbereich profitiert dabei von gestiegenen Sanierungsbudgets, dem Trend zum „Wohnbad“ und zu barrierefreien Bädern. Nach der positiven Entwicklung der Jahre 2019 und 2020 sind die Umsätze im Wirtschaftsbereich Haus- und Gebäudetechnik auch 2021 erneut deutlich gewachsen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Branchendatenbericht zur Haus- und Gebäudetechnik 2020. Der Bericht beinhaltet einen Ausblick 2021 und erste Prognosen zu 2022.

Im Jahr 2020 stiegen die Umsätze um +5,7 Prozent auf 64,4 Milliarden Euro. Für 2021 liegt die Prognose bei knapp 70 Milliarden Euro. Der Grund für das erneut anhaltend starke Wachstum liegt maßgeblich in dem durch das Klimapaket 2020 angeschobenen Sanierungsboom im privaten Wohnbau sowie in den internationalen Bestrebungen zum Klimaschutz. Trotz Herausforderungen bei Rohstoffpreisen und Lieferverzögerungen bei vielen Materialien und Produkten hat sich der Wirtschaftsbereich auch im Jahr 2021 sehr positiv entwickelt.

Das Jahr 2022 wird den Prognosen zufolge von Veränderungen in der Wohnraumnachfrage wie auch im Bereich der Nichtwohnbau-Flächen geprägt sein. Aus der Pandemie erwachsene neue Rahmenbedingungen mit Homeoffice-Möglichkeiten. Auch der verstärkte Kauf von Einfamilienhäusern in größerer Distanz zum Arbeitsplatz wird im nächsten Jahr zu einer gesteigerten Sanierungsaktivität im Bestand führen. Zudem ist beim Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhausbau ebenfalls von einer positiven Entwicklung auszugehen.

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de

31.01.2022
Meisterleistung gesucht: Zeigen Sie Ihr Top-Projekt 2021

Foto: Pixabay

Sind Sie stolz auf ein Projekt, das Ihnen im vergangenen Jahr besonders gelungen ist? Der Fachverband SHK Baden-Württemberg sucht für den Jahresbericht 2021 außergewöhnliche Handwerksleistungen und Vorzeigeprojekte, die Sie als SHK-, Klempner-, OL- oder Behälter- und Apparatebauerbetrieb 2021 realisiert haben.

Aber auch ganz besondere Erlebnisse in Ihrer Innung oder mit Ihren Innungskollegen interessieren uns. Wir wollen zeigen, wie wertvoll das Miteinander in der SHK-Berufsorganisation – trotz oder gerade wegen Corona – ist.

Vielleicht konnte Ihnen aber auch die Innung oder der Fachverband mit seiner Beratung oder einer anderen Dienstleistung helfen, aus einer verzwickten Situation heraus, die richtigen Entscheidungen zu treffen? Berichten Sie uns von Ihren Eindrücken 2021, die es wert sind, im digitalen Jahresrückblick zu erscheinen.

Senden Sie uns einfach formlos eine Beschreibung Ihrer „Meisterleistung 2021“ mit ein paar Fotos oder ein kurzes Statement. Selbstverständlich können Sie auch ein Handy-Video drehen oder uns ein Audio schicken. Senden Sie uns die Materialien gerne bis zum 1. März 2022 per Mail an organisation@fvshkbw.de.

Die Meisterleistung 2020 finden Sie in unserem digitalen Jahresbericht 2020.

31.01.2022
Neuer Ratgeber: Autarkie mit Sonnenstrom leicht gemacht!

Quelle: Gentner

Eine Investition in Solarstrom lohnt sich. Sei es der selbsterzeugte Strom vom Dach des Eigenheims oder bei Unternehmen, Landwirten und Kliniken, öffentlichen Gebäuden, Sporthallen oder Schulen. Und mit der Unterstützung eines kundigen Planers und Installateurs können Sie selbst komplexe Versorgungskonzepte bedarfsgenau planen, installieren und nutzen – was einen erheblichen Beitrag dazu leistet, Ihre Energiekosten nachhaltig zu senken.

Um für Ihre persönliche Energiewende vorbereitet zu sein, hilft der neue Ratgeber „150 Praxistipps für Autarkie“ mit Tipps rund um eine umweltfreundliche und preiswerte Versorgung mit Strom, Wärme und Mobilität. Sie erhalten einen Überblick über finanzielle Fördermöglichkeiten, Rechte und Pflichten sowie über die richtigen Anlaufstellen.

Der 155 Seiten starke Ratgeber ist online erhältlich und kann als PDF-Datei nach Registrierung kostenlos heruntergeladen werden: www.photovoltaik.eu/b2c-ratgeber-2022

31.01.2022
Die spannendsten Wohn- und Designtrends 2022

Foto: Pantone

Houzz ist die führende Online-Plattform für Bau-, Einrichtungs- und Renovierungsprojekte. Neue Pastelltöne, Relaxmöbel und viele weitere Neuheiten hat die Houzz-Redaktion auf den Herbstmessen 2021 entdeckt und zu den spannendsten Wohntrends 2022 zusammengefasst.

Demnach spiegeln die Trends der diesjährigen europäischen Messen primär zwei Impulse wider, die unsere aktuelle Lebensrealität bestimmen. Zum einen ein starkes Bewusstsein für die aktuelle (Umwelt-)Krise und zum anderen die wiedergewonnene Freude an einem gemütlichen Zuhause. So war das Hauptthema auf den europäischen Messen ganz klar die Nachhaltigkeit.

Als Garant für Nachhaltigkeit wurde die Handwerkskunst aller Orten gefeiert. Ebenso waren viele Entspannungsprodukte fürs Zuhause zu bestaunen. Von einem Starpool Wellness Coach bis zu Whirlpools mit integrierter Farblichttherapie und Salz-Infuser konnten bewundert werden. Auf der Bad- und Fliesenmesse konnte man LED-Spiegel mit Bewegungsmeldern entdecken, bei denen sich die Farbtemperatur des Lichts an die jeweilige Tageszeit anpasst.

Und: Farben sind wieder in! Drei Trends sind auszumachen. Gewagtes Color Blocking mit starken Farben, ultraviolette Farben sowie überkünstliche Grüntöne und düstereres Blau.

Informationen: www.houzz.de

20.12.2021
Jeder dritte Eigenheimbesitzern plant eine Solaranlage

Quelle: AEE

Die Diskussionen über den Klimawandel und die gleichzeitig stark ansteigenden Energiepreise zeigen Wirkung. Jeder Dritte Eigenheimbesitzer plant bereits in den kommenden drei Jahren die Installation einer Solaranlage.

Das geht aus einer aktuellen Repräsentativbefragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. Demnach planen hochgerechnet etwa 2,8 Millionen Immobilienbesitzer die Installation einer PV-Anlage zur Stromgewinnung und etwa 1,9 Millionen Eigenheimbesitzer die Errichtung einer Solarthermieanlage. Rund zehn Prozent der Befragten erwogen sogar, beides zu installieren.

Als Motivation für die geplante Installation einer Photovoltaikanlage wurden unter anderem die Gründe „Strom selber produzieren und nutzen“ (69 %) zu können, „steigende Strompreise“ (62 %) und „Umwelt- bzw. Klimaschutz“ (54 %) am häufigsten angegeben.

Hinsichtlich der Investition in eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung wurden „steigende Öl- und Gaspreise“ (59 %), „Umwelt- und Klimaschutz“ (55 %) sowie „steigende CO2-Preise“ (40 %) als wichtigste Beweggründe angegeben.

Informationen: www.unendlich-viel-energie.de

20.12.2021
Initiative: Koalitionsvertrag positiv für heimische Holzwärme

Quelle: BMWi

Die Initiative Holzwärme begrüßt den politischen Wunsch der Koalitionäre SPD, Grüne und FDP, die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt Deutschlands massiv zu unterstützen. „Wenn ab 2025, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, neue Heizungen 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen sollen, bietet sich mit der Holzheizung dafür eine perfekte Lösung für Hauseigentümer“, betont Andreas Lücke, Sprecher der Initiative. Auf die heimische CO2-freie Holzenergie entfallen bereits heute über 70 Prozent der im Wärmemarkt eingesetzten erneuerbaren Energien.
Heimische Holzenergie gibt es in Form von Pellets, Scheitholz und Hackschnitzeln. Die Initiative verweist darauf, dass es sich hier um Resthölzer handelt und für ihre Bereitstellung keine Waldflächen entfallen. Ohnehin wächst der deutsche Wald, der ein Drittel Deutschlands bedeckt, jedes Jahr um 1 bis 3 Prozent,
Die Initiative Holzwärme setzt sich für eine nachhaltige, saubere und effiziente Verwendung des heimischen Energieträgers Holz ein. Sie wird von neun Verbänden und Institutionen getragen.

Informationen: www.holzwaerme.info

20.12.2021
Wasser- und Wärmezähler: längere und einheitliche Eichfristen
Die Bundesregierung hat mit dem Verordnungsentwurf zur Änderung der Mess- und Eichverordnung (MessEV) beschlossen, dass die ursprüngliche Eichfrist der Warmwasserzähler und Wärmezähler von fünf Jahren an die längere Frist der Kaltwasserzähler und Kältezähler von sechs Jahren angepasst wird.
Wie das Haus- und Grund-Magazin berichtet, wird es so für Hauseigentümer möglich, den Austausch sämtlicher Wohnungszähler an einem einheitlichen Termin vornehmen zu lassen. Wurde die Leistung einem Messdienstleister übertragen, müssen gegebenenfalls der Turnus für den Zählerwechsel und die Vertragslaufzeiten angepasst werden, um von den Neuregelungen zu profitieren.
Dem Verordnungsentwurf muss allerdings noch der Bundesrat zustimmen.

Informationen: www.hausundgrund-verband.de

20.12.2021
Steigender CO2-Preis ab 2022: Heizen mit Gas und Öl wird teurer
Viele Haushalte müssen für das Heizen ab dem 1. Januar 2022 mit Mehrkosten von rund 65 bis 100 Euro pro Jahr rechnen. Das geht aus Berechnungen der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hervor. Grund ist der steigende CO2-Preis für Heizöl und Erdgas.
„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um den Energieverbrauch zu senken. Neun von zehn Haushalten können Heizkosten sparen und so auch CO2 vermeiden“, sagt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. „Eigentümer sollten außerdem auf erneuerbare Energien umsteigen, um CO2-Kosten zu vermeiden.“
Der 2021 eingeführte CO2-Preis steigt zum Jahreswechsel von 25 auf 30 Euro je Tonne. Laut co2online bedeutet das für einen durchschnittlichen gasbeheizten Haushalt mit 70 Quadratmetern Wohnfläche jährliche Mehrkosten von etwa 65 Euro. Haushalte, die mit Öl heizen, zahlen im Schnitt rund 100 Euro mehr. Bis zum Jahr 2025 wird der CO2-Preis jährlich um weitere 5 bis 10 Euro je Tonne steigen.
Dabei könnten etwa 9 von 10 Haushalten ihre Kosten fürs Heizen senken. Das geht aus Analysen von co2online für den bundesweiten Heizspiegel hervor. Mit programmierbaren Thermostaten, Stoßlüften und Sparduschköpfen können Mieter wie Eigentümer ihre Heizkosten zum Beispiel in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung um über 200 Euro pro Jahr senken. Eigentümer können weitere Heizkosten vermeiden, zum Beispiel durch einen Tausch der Heizungspumpe, einen hydraulischen Abgleich oder das Isolieren der Heizungsrohre im Keller – und sie sollten den Umstieg auf erneuerbare Energien prüfen, für die kein CO2-Preis anfällt.

Informationen: www.co2online.de und www.heizspiegel.de

20.12.2021
Bauunternehmen erwarten weiter Materiallieferprobleme
Die Baubranche rechnet mit Nachschubproblemen bis ins kommende Frühjahr. Die Unternehmen glauben, dass die Lieferprobleme im Durchschnitt noch fünf Monate andauern werden, wie aus einer ifo-Umfrage hervorgeht.
Gleichzeitig meldeten im Hochbau 38,0 Prozent der Betriebe Beeinträchtigungen durch Lieferverzögerungen, im September waren es noch 36,3 Prozent. Der Tiefbau verzeichnete indes eine leichte Verbesserung. Die Zahl der Firmen mit Nachschubproblemen sank auf 26,1 Prozent, nach 27,6 Prozent im Vormonat. Die Baustoffindustrie ist energieintensiv und spürt die starken Preisanstiege der letzten Monate. Auch im Großhandel mit Baustoffen steigen die Preise weiter.

Informationen: www.ifo.de

20.12.2021
Wärmepumpen-Führerscheinprüfung jetzt mit Zeugnis
Für Auszubildende, Lehrer und Interessierte, die sich zum Thema Wärmepumpen weiterbilden möchten, bietet der Bundesverband Wärmepumpe ein Online-Training zur perfekten Vorbereitung.
Das notwendige Fach- und Praxiswissen ist in sechs Lernmodulen zusammengestellt:
• Klimaschutz und Wärmepumpe
• Grundlagen der Wärmepumpentechnik I
• Grundlagen der Wärmepumpentechnik II
• Modernisierung mit Wärmepumpe
• Wärmepumpe im Neubau
• Betrieb und Wartung
Profis können ab sofort ihr Fachwissen aus dem E-Learning mit dem WP-Führerschein bestätigen lassen. Die Führerscheinprüfung besteht aus 60 Fragen, wovon 80 Prozent richtig beantwortet werden müssen, um zu bestehen.

Informationen: www.waermepumpe.de

20.12.2021
IFH-Vorgucker: Vorfertigung und Hygiene im Bad

Foto: GHM

Noch sind es bis zur IFH/Intherm noch ein paar Monate hin – die Fachmesse öffnet ja erst im April 2022 in Nürnberg ihre Tore. Wer aber Lust auf einen „Vorgucker“ hat, kann dies beim „IFH/Intherm FORUM plus“ ganz einfach, kostenlos und online tun – bequem und zeitsparend von Zuhause aus.
Am 15. Dezember 2021 gibt es einen Live-Stream mit zwei spannenden Sanitär-Themen. Im ersten Vortrag geht es um das Thema Hygiene im Bad und wie sich diese durch sensorgesteuerte Armaturen und Spüllösungen fördern lässt. Im zweiten Kurzvortrag präsentieren Ihnen Fachleute Lösungen zur Vorfertigung mittels vorgefertigten Installationswänden, die Ihnen eine effizientere Projektabwicklung ermöglichen.
Badplaner und Bäderbauer sind eingeladen, Ihr Fachwissen kostenlos zu vertiefen und sich mithilfe der gewonnenen Impulse optimal auch auf die eigentliche Präsenzmesse im April vorzubereiten.
Hinter dem Konzept des „IFH/Intherm FORUM plus“ stehen die beiden Trägerverbände der Nürnberger Fachmesse (der Fachverband SHK Baden-Württemberg und der Fachverband SHK Bayern), der Veranstalter GHM Gesellschaft für Handwerksmessen und der Gentner Verlag mit seinen Fachmedien.
Auf der Website des SBZ-Magazins können Sie sich mit wenigen Klicks für den Live-Stream anmelden. Übrigens ist hier auch noch die Aufzeichnung des ersten „IFH/Intherm FORUM plus“ zu sehen, in dem es um Lüftungsanlagen ging: www.sbz-online.de/ifh-forum-plus

20.12.2021
Go.for.europe: Azubis ins Ausland – trotz Corona ein Erfolg
Die Coronapandemie hat Auslandsaufenthalte für Auszubildende im zweiten Jahr in Folge schwierig gestaltet. Dennoch ermöglichte das Projekt Go.for.europe in diesem Herbst 33 Auszubildenden aus dem Handwerk Praktika in Irland, Spanien, Finnland oder Italien. Damit liegen die Entsendungen im dritten und vierten Quartal 2021 wieder auf Vorkrisenniveau.
„Flexibilität, Toleranz und Eigeninitiative sind nicht zu unterschätzende Fähigkeiten, die ein Auszubildender im Ausland lernen kann – besonders in so unsicheren Zeiten wie diesen“, sagt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold. Mit sich ständig ändernden Einreisebedingungen, Corona-Beschränkungen vor Ort und Ausnahmesituationen in den ausländischen Aufnahmebetrieben war der Herbst 2021 ein besonders geeignetes Trainingscamp für alle, die im Umgang mit Unsicherheiten noch nicht so geübt sind.
Auslandspraktika tragen dazu bei, die duale Ausbildung attraktiver und konkurrenzfähiger zu machen. Angesichts des Fachkräftemangels ist das unerlässlich. Deshalb wird es auch 2022 wieder handwerkliche Auslandspraktika in Irland, Spanien und Finnland geben. Neu dabei im Programm ist dann Österreich. Der Flyer mit näheren Informationen kann hier heruntergeladen werden.

Informationen: www.goforeurope.de

20.12.2021
Girls‘ und Boys‘ Day 2022: Engagement für den Berufsnachwuchs
Am 28. April 2022 finden bundesweit Girls‘ Day- und Boys‘ Day-Aktionstage statt. Unternehmen werden dazu aufgerufen, sich auch dieses Mal möglichst zahlreich mit eigenen Angeboten – digital oder analog – zu engagieren und ihr Engagement über den offiziellen Girls‘ Day Radar (www.girls-day.de/Radar) oder Boys‘ Day Radar (www.boys-day.de/Radar) bundesweit sichtbar zu machen.
Unter dem Motto „Es zählt, was du willst!“ steht an den Aktionstagen die Berufsorientierung von Mädchen und Jungen frei von Geschlechter- und Rollenklischees im Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse erhalten an diesem Tag Einblicke in Berufsfelder, in denen Frauen oder Männer bislang unterrepräsentiert sind.
Für die beteiligten Unternehmen war auch der überwiegend digitale Aktionstag im vergangenen Jahr ein voller Erfolg: 81 % der beteiligten Unternehmen beim Girls‘ Day haben den Aktionstag als positiv bewertet, beim Boys‘ Day sogar 84 %. In jedem zweiten Unternehmen haben sich im Nachgang junge Frauen nach konkreten Ausbildungsmöglichkeiten erkundigt oder sich beworben, beim Boys‘ Day lag die Quote mit 57 % noch höher.
Interessierte Unternehmen finden auf den Homepages www.girls-day.de und www.boys-day.de/Radar zahlreiche Tipps zur Durchführung von analogen oder digitalen Angeboten, Evaluationen und kostenfrei nutzbares Material.

20.12.2021
Merkblatt zu Flächenheizung neu erschienen
Fußbodenheizungen werden seit über 50 Jahren eingesetzt und haben sich in dieser Zeit als technisch ausgereifte Art der Wärmeübergabe mit hohen Marktanteilen etabliert.
Aus der täglichen Arbeit in Planung und Montage ergeben sich aber auch immer wieder praktische Fragen, die der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. (BVF) in Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) bearbeitet hat.
Daraus entstanden ist ein neues technisches Merkblatt, das häufige Fragestellungen zusammenfasst und beantwortet. Das Merkblatt „Lage des Verteilers und Verlegung von Anbindeleitungen bei Fußbodenheizungen“ kann kostenlos heruntergeladen werden.

Informationen: www.zvshk.de und www.flaechenheizung.de/downloads/

02.12.2021
Novelle der Heizkostenverordnung ist am 1. Dezember in Kraft getreten

Man Controlling Central Heating Smart Meter Using App On Mobile Phone

Die Novelle der Heizkostenverordnung wurde am 30. November im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist am 1. Dezember 2021 in Kraft getreten.

Mit der Novelle werden unter anderem die Vorgaben hinsichtlich der Fernauslesbarkeit von Ausstattungen zur Verbrauchserfassung umgesetzt. Es geht hauptsächlich um die Erfassung des Wärmeverbrauchs und des Warmwasserverbrauchs zu Abrechnungszwecken. Einfamilienhäuser sind generell nicht davon betroffen.

Daneben sollen die Geräte auch an ein Smart-Meter-Gateway sicher angebunden werden können. Installierte Messgeräte, die nicht fernauslesbar sind, sollen bis 31. Dezember 2026 nachgerüstet oder ausgetauscht werden. Installierte Messgeräte, die fernauslesbar sind, aber nicht an ein Smart-Meter-Gateway sicher angebunden werden können, sind bis zum 31. Dezember 2031 nachzurüsten oder auszutauschen.

Weitere wichtige Anforderungen sind die Interoperabilität der Messgeräte und das Zurverfügungstellen von Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen.

Innungsfachbetriebe finden im Dezember-Mitgliederrundschreiben einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema. Dieses wird am 16.12. per Post ausgeliefert. Es steht ihnen aber bereits heute nach dem Einloggen auf www.fvshkbw.de in der Rubrik Service/Rundschreiben kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung.

Informationen: www.fvshkbw.de

02.12.2021
Sanierungslegende: Warum Wände nicht zur Lüftung beitragen können

Foto: txn/Sauerlandpics/Fotolia

Wände müssen atmen und sollten daher nicht gedämmt werden. Sonst drohen in der Wohnung zu feuchte Luft und Schimmel. Seit rund 170 Jahren hält sich diese Vorstellung in den Köpfen der Deutschen. Doch sie ist falsch. Denn Belüftung und Austausch von feuchter, verbrauchter Innenluft erfolgt nicht über die Wände, sondern durch das Öffnen der Fenster oder eine Lüftungsanlage. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Wände selbst können nicht atmen. Schimmel an Wandstellen ist die Folge eines zu geringen Luftwechsels, nicht aufgrund der Fassadendämmung. Eine Dämmung der Außenwände vermindert vielmehr das Schimmelrisiko, da sie die Oberflächentemperatur der Wand erhöht.

Undichte Fenster lüften unkontrolliert und dauerhaft
„Alte Fenster lassen über undichte Fugen unkontrolliert Außenluft nach innen – aber auch viel Heizwärme ins Freie und zwar vor allem gerade dann, wenn es draußen kalt ist. So entsteht die ungemütliche Zugluft“, bestätigt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Bei neuen Wärmeschutzfenstern sei das nicht der Fall, dann muss die Wohnung gezielt gelüftet werden. Geschieht das nicht, drohen dicke Luft und an schlecht gedämmten Bauteilen im schlimmsten Fall sogar Schimmel. Der gesundheitsschädliche Pilz wächst dort, wo warme, feuchte Raumluft auf kalte Oberflächen trifft und kondensiert.

Lüften per Hand oder automatisch
Die Feuchtigkeit in der Luft wird am besten durch regelmäßiges Querlüften niedrig gehalten. Dreimal täglich für einige Minuten gegenüberliegende Fenster ganz aufzumachen, reicht häufig aus. Auf keinen Fall sollten Fenster längere Zeit gekippt bleiben, auch nicht im Schlafzimmer oder der Toilette. Dadurch kühlen die Wände nur unnötig aus. Hilfreich ist ein Hygrometer, das den relativen Luftfeuchtegehalt misst. Liegt der Wert längere Zeit über 60 Prozent, ist Lüften angesagt.

Wem dies zu aufwändig ist, sollte sich eine automatische Lüftungsanlage zulegen. Denn mit ihr gelingt ein ausreichender Luftaustausch am effektivsten.

Informationen: www.zukunftaltbau.de

02.12.2021
Achtung, Legionellen! Befall ist Mangel der Mietsache

Grafik: Tomicek/LBS

Wenn in einem Mietshaus eine latente, noch gar nicht realisierte Gesundheitsgefahr durch Legionellen besteht, dann kann dies alleine nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS eine Mietminderung in Höhe von 10 Prozent rechtfertigen.

In einem vor dem Landgericht Berlin verhandelten Fall (Az.: 67 S 17/21) wurde in einer Trinkwasserversorgungsanlage eines Berliner Mietshauses der technische Maßnahmenwert nach Trinkwasserverordnung überschritten. Eine Gefährdungsanalyse ergab wegen des Nachweises von Legionellen eine hohe potenzielle Gesundheitsgefahr, die sich allerdings noch nicht konkretisiert hatte. Trotzdem machten Bewohner des Hauses eine Mietminderung geltend. Das Amtsgericht wies eine entsprechende Klage in erster Instanz ab – mit dem Hinweis, dass eine tatsächliche Gefährdung noch nicht vorliege.

Die Richter am Landgericht urteilten jedoch, dass bereits „die sich aus dem Überschreiten des Maßnahmenwertes ergebende Besorgnis legionellenbedingter Gesundheitsgefahren durch den Mieter“ ausreiche, um einen Mangel der Mietsache feststellen zu können.

Informationen: www.lbs.de

02.12.2021
Heizspiegel: Heizkosten in 2020 gesunken – 2021 wird´s deutlich teurer
Verbraucher müssen mit stark steigenden Heizkosten rechnen. Das geht aus dem neuen Heizspiegel (www.heizspiegel.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hervor.

Die Datenanalyse zeigt, dass die Heizkosten zwar im vergangenen Jahr gesunken sind: bei einer durchschnittlichen Wohnung um 35 Euro (5 Prozent). Für das laufende Jahr sind allerdings deutliche Mehrkosten zu erwarten: durchschnittlich 90 Euro (13 Prozent). Gründe dafür sind steigende Energiepreise, kühleres Wetter und der CO2-Preis.

Heizen mit Öl: im Schnitt über 40 Prozent teurer

Hauptgrund für die unterschiedlichen Heizkosten sind Schwankungen bei den Energiepreisen. Vor allem der Preis für Heizöl ist erst gefallen und dann wieder kräftig angestiegen. Das wirkt sich auf die Heizkosten mit Heizöl aus: von minus 27 Prozent im Jahr 2020 zu voraussichtlich plus 44 Prozent in diesem Jahr.

Für 2021 ist bei den gängigsten Heizsystemen mit zum Teil deutlichen Mehrkosten zu rechnen; nicht nur wegen höherer Energiepreise und kühlerem Wetter, sondern auch durch den CO2-Preis.

Laut Heizspiegel liegt das Sparpotenzial in einer durchschnittlichen Wohnung jedoch bei 490 Euro pro Jahr, wen saniert und auf erneuerbare Energien umgestiegen wird. Wie groß das persönliche Sparpotenzial in einer Wohnung oder einem Haus ist, lässt sich auf www.heizspiegel.de berechnen.

02.12.2021
SHK Serviceportal wird ausgebaut – Förderprofi bietet Mehrwert

Frank Senger, Helmut Bramann und Michael Hilpert geben gemeinsam das Signal zur Freigabe neuer Abfragestrecken im Serviceportal SHK (Foto: Thomas Dietrich)

Die SHK-Berufsorganisation hat das Serviceportal SHK
www.serviceportal-shk.de mit neuen Funktionen ausgestattet. Auf der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes SHK schaltete die Verbandsführung in einem symbolischen Akt neue Abfragestrecken frei.

Kunden können über das Portal jetzt auch Fachbetriebe suchen für eine Badsanierung, die Regenwassernutzung, die Wohnungslüftung, den Einbau von Luftfiltern und Luftreiniger sowie einen Pumpencheck. Auch für ein vollständiges Neubauvorhaben bietet das Serviceportal jetzt die entsprechende Suchfunktion. Registrierte Betriebe können die Abfragestrecken auch auf ihren eigenen Webseiten einbauen und zur digitalen Auftragserfassung nutzen.

Als besonderes Mehrwertangebot für die für das Serviceportal registrierten Innungsbetriebe enthält das Portal zudem ab sofort den sogenannten SHK-FörderProfi. Dieses neue Online-Werkzeug ermöglicht den Betrieben für ihre Privatkunden die staatlichen Fördergelder für Heizsysteme zu beantragen.

Informationen: www.zvshk.de

02.12.2021
Heiztechnik-Trends: 300 Aussteller bei der IFH/Intherm zu Erneuerbaren Energien

Foto: GHM

Die Weichen im Heizungsmarkt sind deutlich erkennbar auf Erneuerbare Energien gestellt. Welche Technologien profitieren hiervon am meisten und was sind die erkennbaren Trends der jeweiligen Heizungstechniken und des Markts? Die IFH/Intherm in Nürnberg bietet vom 26.-29. April 2022 einen kompletten Marktüberblick.

Rund 300 ausstellende Unternehmen präsentieren dabei Produkte im Bereich Erneuerbare Energien. Von Wärmepumpen über Solarthermie und Photovoltaik bis hin zu Themenspektren von Heizen mit Holz und Pellets und Brennstoffzellentechnologie – auf der Messe werden Aussteller ihre Lösungen präsentieren. Und die Betriebe haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die Zukunft des Heizens zu informieren.

Informationen: www.ifh-intherm.de

02.12.2021
Koalitionsvertrag: Bewertung aus Sicht des ZVSHK
Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima ZVSHK hat eine umfassende Bewertung zum Koalitionsvertrag vorgenommen.

SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben mit ihrem Entwurf eines Koalitionsvertrages unter dem Titel „Mehr Fortschritt wagen – Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ ihren selbstgesteckten Anspruch und die Koalitionsverhandlungen zügig zum Abschluss gebracht. Der vorliegende Entwurf muss noch in den jeweiligen Parteigremien bestätigt werden, bevor er von den Koalitionären unterzeichnet werden kann.

Das 177-seitige Vertragswerk enthält große Ambitionen, vor allem beim Klimaschutz und der digitalen Transformation. Jedoch lässt es noch etliche zentrale Fragen offen.

Grundlage für die Bewertung sind die in den „ZVSHK Wahlprüfsteinen“ formulierten Erwartungen des SHK-Handwerks an die Politik der 20. Legislaturperiode. Für die Umsetzung der ambitionierten Ampel-Ziele braucht die Koalition starke Partner. Das SHK-Handwerk bietet sich für die von der Koalition ausgerufene „Allianz für Transformation“ als konstruktiver Partner an, der die Politik bei der praktischen Umsetzung ihrer Ziele unterstützt.

Informationen: www.zvshk.de

02.12.2021
#wir sind relevant: die neue Imagekampagne für den SHK-Nachwuchs
Die Nachwuchsinitiative „Zeit zu starten“ sorgt mit ihrer neuen Imagekampagne für einen Perspektivenwechsel: Es gibt als SHK-Fachhandwerkwerker viele Gründe, stolz auf sein Handwerk zu sein. Die Kampagne lenkt den Blick nicht nur auf die Krisensicherheit der SHK-Branche, sondern auf die vielen gesellschaftlichen Bereiche, in denen sie eine tragende Rolle spielt.

Dieses neue Selbstbewusstsein trägt die Imagekampagne #wir sind relevant. Mit einem packenden Imagevideo, zu sehen auf www.zeitzustarten.de und auf YouTube, räumt die Kampagne mit Vorurteilen auf und setzt ihnen starke Argumente für eine Karriere im SHK-Handwerk entgegen.

Noch mehr Rückenwind kommt von einer begleitenden Testimonial-Kampagne in den sozialen Medien, in denen echte Azubis von ihren Motiven, Erfahrungen und ihrem Arbeitsalltag berichten.

Die neu gestaltete Homepage spricht nicht nur Schulabgänger, Eltern und Lehrer an, sondern auch Studienabbrecher und Integrationshelfer. Der Weg zum Praktikums- oder Ausbildungsplatz wird mit einem Online-Bewerbungstool vereinfacht. So landen die Anfragen direkt bei den Landesverbänden und Innungen, die die Bewerbungen wiederum den passenden Betrieben zuordnen können. Eine Social Wall und ein Blog geben zusätzliche Einblicke über die Vielfältigkeit der Berufe.

Informationen: www.zeitzustarten.de und www.zvshk.de/themen/nachwuchs/

02.12.2021
Deutsche Meisterschaft: So schnitten die Azubis aus BW ab

FV-Vorsitzender und ZVSHK-Vorstandsmitglied Joachim Butz (re.) ehrte die Preisträger des PLW 2021

Bei den Deutschen Meisterschaften für die Anlagenmechaniker SHK im Rahmen des PLW-Wettbewerbs „Profis leisten was“ stand ein Baden-Württemberger auf dem Siegertreppchen.

Nico Hillebrand aus Schöntal (Ausbildungsbetrieb Ralf-Josef Zürn) ist mit seiner Arbeit mit dem dritten Platz belohnt worden. Vor ihm hatten sich nur Finn-Hendrik Koch aus Schleswig-Holstein und der Sieger Kai Rasenberg aus Sachsen platziert. Die Nachwuchs-Handwerker mussten sich am 18. und 19. November bei der von der Handwerkskammer Koblenz organisierten Deutschen Meisterschaft bestimmte Aufgaben innerhalb einer befristeten Zeit bestmöglich ausführen.

Für die Berufsbilder Ofen- und Luftheizungsbauer, Klempner und Behälter- und Apparatebauer zählten die Bewertungspunkte der Gesellenprüfung. Sie bildeten die Grundlage für die Rangliste auf Bundesebene. Hier konnte mit Klempner Steven Sing ein Baden-Württemberger (Ausbildungsbetrieb Jörg Meidert, Aalen) den ersten Platz erzielen.

Informationen: www.zvshk.de/plw

27.10.2021
Klimapfade 2.0: Studie zur Treibhausgasneutralität 2045

Foto: BDI/BCG

Deutschland steht in Sachen Klimaschutz vor einem gewaltigen Kraftakt und gleichzeitig vor einer historischen Chance: Um die Klimaschutzziele bis 2045 zu erreichen, sind Mehrinvestitionen in Billionenhöhe erforderlich. Das geht aus der gemeinsamen Studie „Klimapfade 2.0“ des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) hervor.

Die Machbarkeitsstudie analysiert, wie sich auf nationaler Ebene in den vier Sektoren Industrie, Verkehr, Gebäude und Energiewirtschaft die ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen lassen. Insgesamt werden 21 zentrale politische Instrumente für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen sowie weitere Vorschläge präzisiert, damit der Veränderungsprozess ohne soziale und ökonomische Brüche ablaufen kann.

Analysen von BCG zeigen: Für die kommende Bundesregierung heißt es, umzusteuern und schnell Impulse für einen Investitionsturbo zu setzen – insbesondere für einen massiven Aus- und Neubau von Strom-, Wasserstoff- und Ladeinfrastrukturen, für die Erzeugung erneuerbaren Stromes und Wärme, für Elektromobilität und Schienennetze. Dabei stehen nicht ausschließlich monetäre Aspekte im Vordergrund, sondern auch die schnelle Umsetzung, zum Beispiel durch deutlich straffere Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Für den Gebäudesektor ist demnach eine Erhöhung der energetischen Sanierungsrate und der Austausch von Öl- und Gasheizungen durch lokal emissionsfreie Lösungen wie Wärmepumpen, Fernwärme oder Quartierslösungen gefordert, aber auch mehr Fördermittel. Um die benötigte Klarheit für Gebäudeeigentümer zu schaffen und Fördermittel effizient einzusetzen, fordern die Experten mit ausreichend Vorlauf eine Pflicht zur Selbstinformation und das Erstellen individueller Sanierungsfahrpläne. Parallel dazu müsse es gelingen, dass das Handwerk auf der Basis verlässlicher Rahmenbedingungen die für diesen Kraftakt notwendigen Kapazitäten aufbauen kann.

Mehr Details zur Studie: www.bcg.com und https://bdi.eu/

27.10.2021
Effizienzklassen-Rechner: Wie ist Ihre Heizung „drauf“?
Heizungen kommt bei der Umsetzung der Energie- und Klimaziele besondere Bedeutung zu. Rund 35 Prozent aller Energie wird in Deutschland im Gebäudebereich verbraucht – der größte Anteil davon bei der Beheizung. Je nach Effizienz des Heizkessels können die Geräte einen besonders großen Energieverbrauch verursachen.

Mit dem Online-Effizienzklassen-Rechner auf www.deutschland-machts-effizient.de können Nutzer die Energieeffizienz von Heizkesseln für das Nationale Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen bestimmen.

Derzeit sind in der Datenbank vor allem Öl- und Gaskessel mit Baujahr vor 1995 der meisten Hersteller enthalten. Weitere Kessel bis Baujahr 2008 werden im Laufe der Zeit hinzugefügt.

Den Rechner finden Sie hier: https://www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Redaktion/DE/Standardartikel/effizienzklassen-rechner.html

27.10.2021
Solarkollektoren machen unabhängiger von der Energiepreisentwicklung
Verbrauchern droht eine teure Heizsaison, die Gas- und Ölpreise steigen. Ursachen sind unter anderem die jährlich steigenden CO2-Preise, wie sie von der Bundesregierung vor zwei Jahren gesetzlich verankert wurden.

Immer mehr Eigenheimbesitzer nehmen Heizkostensteigerungen zum Anlass dafür, in eine Solarheizung zu investieren. Unterstützt werden sie dabei von derzeit attraktiven Förderkonditionen, die auch eine Nachrüstung bestehender Heizsysteme mit Solarkollektoren ermöglichen. Solarthermische Anlagen lassen sich außerdem mit beinahe jedem erdenklichen Wärmeerzeuger kombinieren, etwa mit einem Holzheizkessel, einer Wärmepumpe oder einem Gasbrennwertkessel.

Nach einem Marktwachstum bei Solarheizungen in Höhe von 26 Prozent im Vorjahr zog die Nachfrage auch im ersten Halbjahr 2021 mit 15 Prozent weiter zweistellig an, teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) mit. Bereits 2,5 Millionen deutsche Haushalte nutzen Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung.

Wird eine bestehende Heizungsanlage mit einer Solarthermie-Anlage nachgerüstet, erhält der Betreiber über die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) einen Zuschuss von 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Wird ein alter Ölkessel gegen eine effiziente Gas-Solar-Heizung getauscht, winkt eine Förderung von 40 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten.

Informationen: www.solarwirtschaft.de

27.10.2021
Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer

Foto: VDS

Ein nachhaltig gestaltetes Badezimmer ist viel mehr als kurzfristige Mode. Während der blaue Planet gute „Green-News“ immer dankend entgegennimmt, genießt der Mensch selbst den darin gebotenen Komfort ungleich besser und das dauerhaft. Das mag nicht die Welt retten, ist jedoch immerhin ein Beitrag.

Viele private Bauleute möchten diesen gerne leisten – und können das auch. Wie die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) berichtet, nehmen nämlich die Badprofis bereits von Haus aus Rücksicht auf die Umwelt, indem sie sparsame Technologien entwickelten.

Weniger populär, dabei nicht minder wirksam sei hingegen die breite Umstellung auf eine nachweislich CO2-arme Herstellung von für die Kreislaufwirtschaft geeigneten Produkten. Insgesamt schonten die Unternehmen damit globale Ressourcen, ließen darüber aber auch regionale Projekte wie die Bienenrettung und (Wieder-)Aufforstung des Waldes nicht außer Acht.

Tipps für Verbraucher
1. Erkundigen Sie sich nach Rohstoffen und Transportwegen.
2. Achten Sie auf Gütesiegel, wie der bekannte „Blaue Engel“, „Cradle to Cradle“
für Produkte mit geschlossenem Rohstoffkreislauf, das FSC-Siegel für
rücksichtsvolle Forstwirtschaft oder das junge Label „Möbel Made in Germany“.
3. Wählen Sie einen Sanitärprofi, der klimaneutral denkt und erfolgreich danach handelt.
4. Kombinieren Sie Zeitloses mit Pflegeleichtem.
5. Setzen Sie sparsame Technologien ein.
6. Checken Sie Licht und Warmwasserbereitung.
7. Überdenken Sie Ihr eigenes Verhalten.

Mehr Details zu diesen Tipps gibt es unter www.sanitaerwirtschaft.de.

27.10.2021
Starkes Duo: Kachelofen und Energiesparhaus

Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de/Leda

KfW-Effizienzhäuser, Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser und energetisch sanierte Bestandsimmobilien stehen hoch im Kurs. Dies liegt besonders an dem deutlich geringeren Heizwärmebedarf: Ein Haus aus den 1980er Jahren verbraucht rund 150 bis 200 kWh pro Quadratmeter im Jahr – bei Niedrigenergiehäusern sind es nur 70 bis 100 kWh und bei Passivhäusern sogar nur 15 kWh. Das bedeutet: höherer Umweltschutz und niedrigere Energiekosten.

Die Grundlage von Energiesparhäusern ist eine energetisch effiziente Wärmedämmung des Dachs und der Außenwände. Für die Energiebilanz sind zudem innovative Heizanlagen wichtig. Und da kommen moderne Holzfeuerstätten ins Spiel: Wasserführende Kachelöfen, Kaminöfen und Heizkamine sind die ideale Ergänzung für eine bereits vorhandene Zentralheizung, Solarthermie-Anlage oder Wärmepumpe. Mit dem von einem qualifizierten Ofen- und Luftheizungsbauer ausgesuchten Heizeinsatz, der für eine raumluftunabhängige Verbrennung sorgt, kann beispielsweise ein Hybrid-System eine zukunftsorientierte Lösung sein. Solche modernen wasserführenden Holzfeuerstätten sorgen damit nicht nur für Heizwärme, sondern auch für warmes Wasser zum Duschen und Waschen.

Dank moderner Regeltechnik und richtiger Dimensionierung kann so in einem hochgedämmten Passivhaus zusammen mit einer Solarthermie-Anlage die komplette Wärmeversorgung abgedeckt werden.

Informationen: www.kachelofenwelt.de

27.10.2021
Trockene Luft macht anfälliger für Atemwegserkrankungen

Foto: FGK e.V.

Die Heizsaison hat begonnen und mit ihr in vielen Gebäuden die Saison der trockenen Raumluft. Das liegt daran, dass an kalten Tagen die Außenluft eine geringe absolute Luftfeuchtigkeit hat. Kommt die Luft ins Gebäude und wird dort erwärmt, sinkt die relative Luftfeuchte – häufig auf sehr niedrige Werte, die die Verbreitung von Viren und anderen Keimen begünstigen.

Warum wir bei trockenen Umgebungsbedingungen anfälliger für Infektionen werden und warum gerade im mittleren Feuchtebereich Viren am schnellsten inaktiviert werden, erklärt Dr. Kai Rewitz in einem Video-Interview. Rewitz ist einer der Autoren einer Literaturstudie zum Einfluss der Luftfeuchte auf die Gesundheit des Menschen, die die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen im Auftrag des Fachverbandes Gebäude-Klima e. V. (FGK) erstellt hat.

Zu trockene Raumluft kann außer den Atemwegen auch Augen und Haut beeinträchtigen, bei zu hoher Raumluftfeuchte steigt dagegen die Schimmelgefahr. Deshalb empfiehlt der FGK, auch im Winter für eine Raumluftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent zu sorgen. Informationen, wie eine Raumluftfeuchte von mindestens 40 Prozent sichergestellt werden kann, finden sich auf www.mindestfeuchte40.de.
Dort kann auch das Video-Interview sowie die Studie der RWTH Aachen aufgerufen werden.

27.10.2021
Umweltpreis 2022: Engagierte Handwerksbetriebe gesucht!
Der baden-württembergische Umweltpreis geht in die 20. Runde – ab sofort können sich Unternehmen und Selbstständige aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung bewerben. Mit dem Preis zeichnet die Landesregierung außergewöhnliche Leistungen im Bereich des betrieblichen Umwelt- und Klimaschutzes und des nachhaltigen Wirtschaftens aus. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2022.

„Die Auszeichnungen zeigen der Öffentlichkeit, mit welchen Ideen, Konzepten und Maßnahmen unsere Unternehmen ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas leisten“, sagte Umweltministerin Thekla Walker zum Start der Bewerbungsphase.

Für den Umweltpreis bewerben können sich Unternehmen und Selbständige mit einem Unternehmensstandort in Baden-Württemberg. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro, das sie für Maßnahmen im Umweltschutz einsetzen müssen. Die feierliche Preisverleihung wird am 1. Dezember 2022 in Stuttgart stattfinden.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury, die ihre Auswahl anhand von Kriterien wie umweltorientierter Unternehmensführung, effizienter Umgang mit Ressourcen, Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Verringerung von Umweltbelastungen sowie Einsatz umweltschonender Technologien.

Informationen: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/umweltpreis-fuer-unternehmen/

27.10.2021
IFH/Intherm 2022: Forum plus bietet einen Vorgeschmack

Foto: GHM

Neue Produkte erleben, Branchentrends erfahren und mit Kollegen und Geschäftspartnern wieder persönlich sprechen – vom 26. bis 29. April 2022 ist die IFH/Intherm in Nürnberg wichtigster SHK-Treffpunkt des Jahres. Bereits im Vorfeld der Messe wird das Rahmenprogramm in Kooperation mit dem Gentner Verlag und der SBZ digital erweitert.

Per Livestream werden an vier Tagen im IFH/Intherm FORUM plus Themen online in Expertenvorträgen beleuchtet.
Am 15. Dezember 2021 von 14.00 bis 15.30 Uhr dreht sich alles um das Thema: „Bäder hygienisch effizient planen und bauen.“ Die Teilnahme ist kostenfrei.

Informationen zu den Experten und weiteren Themen und Terminen sowie der Link zur Anmeldung und zum Stream, gibt auf der Messewebsite: www.ifh-intherm.de/forum-plus oder direkt bei der
SBZ www.sbz-online.de/ifh-forum-plus

27.10.2021
Zahlen, Daten, Fakten und Impressionen: Das SHK-Handwerk 2020
Welchen Umsatz haben baden-württembergische SHK-Handwerker im vergangenen Jahr gemacht? Wie viele Beschäftigte und Auszubildende gab es in den vier Gewerken? Und wie hat die SHK-Berufsorganisation die Interessen der Betriebe vertreten, mit welchen Erfolgen?

Antworten auf diese Fragen bietet der Jahresbericht 2020, der unter
https://jahresbericht.fvshkbw.de/2020 online steht. Schauen Sie doch mal rein und surfen Sie durch ein SHK-, OL-, Klempner und Kupferschmiede-Jahr, wie es so schnell (hoffentlich) kein zweites geben wird.

29.09.2021
Kachelofentage vom 1. bis 9. Oktober 2021

Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de/Brunner

Mit dem Film „Die Wahrheit über Kachelöfen“ will die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V. (AdK) das Thema „Heizen mit Holz“ neu beleuchten. In der 15-minütigen Dokumentation werden wichtige Fragen beantwortet, die Verbrauchern häufig auf den Nägeln brennen. Zusätzlich beurteilen Experten die Nutzung des regenerativen Energieträgers Holz für die Zukunft. Der Film steht auf der Webseite www.kachelofenwelt.de/service/filme.

Welche Lösungen qualifizierte Ofen- und Luftheizungsbauer für moderne Holzfeuerstätten anbieten und wie die von ihnen geplanten und installierten Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen oder Grundöfen „live“ aussehen, das können sich Verbraucher bei den Kachelofentage 2021 anschauen – und noch mehr über klimafreundliches Heizen erfahren.

Die Kachelofentage vom 1. bis 9. Oktober 2021 bieten die Gelegenheit, sich umfassend über moderne Holzfeuerstätten direkt vor Ort zu informieren. Unter www.kachelofenwelt.de finden Sie Adressen von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.

29.09.2021
Luftreiniger: Verband unterstützt VDI-Expertenempfehlung

Foto: Airflow Lufttechnik GmbH

Für einen kontinuierlichen Luftaustausch, durch den sowohl eine mögliche Virenlast im Raum als auch die CO2-Konzentration verringert wird, fordert der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) als nachhaltige Lösung eine mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung.

Da nicht in allen Gebäuden kurzfristig eine Lüftungsanlage nachgerüstet werden kann, ist durch die Corona-Pandemie ein hoher Bedarf an mobilen Luftreinigern entstanden, die Viren deaktivieren oder aus der Raumluft abscheiden und damit ergänzend zur Lüftung eine mögliche Virenlast reduzieren.

Um einen Vergleich der unterschiedlichen Techniken und Geräte zu ermöglichen, wurde die Expertenempfehlung „VDI EE 4300 Blatt 14: Messen von Innenraumluftverunreinigungen – Anforderungen an mobile Luftreiniger zur Reduktion der aerosolgebundenen Übertragung von Infektionskrankheiten“ entwickelt. Sie legt Prüfbedingungen für mobile Luftreiniger fest, wobei es um die Wirksamkeit des gesamten Systems zur Verringerung einer Virenbelastung in einem realen Raum geht, nicht nur um die Wirkung einzelner Komponenten wie Filter oder UV-C-Strahler. Der FGK unterstützt diese Expertenempfehlung.

Informationen: www.fgk.de

29.09.2021
Serviceportal SHK weiterentwickelt: mehr Abfragestrecken – mehr Service
Aus dem Wartungsportal SHK hat sich inzwischen ein breit angelegtes, digitales Portalangebot entwickelt, das als “Serviceportal SHK” seit August in einer optimierten Version freigeschaltet ist.

Damit bietet es nun eine Vielzahl an Abfragestrecken: Von der Heizungswartung über die Trinkwasserinstallation bis zu Luftfiltern sind zentrale Leistungsbereiche des SHK-Handwerks aufgegriffen und nutzerfreundlich dargestellt. Mit nur wenigen Antworten können Kunden ihren Fachbetrieb zu den Gegebenheiten im Eigenheim informieren. Registrierte Fachbetriebe erhalten eine detaillierte Beschreibung der Erfordernisse vor Ort und können den Vorgang digital und schneller in den eigenen Betriebsprozess aufnehmen.

Informationen: https://serviceportal-shk.de/

29.09.2021
Verbraucher-Webseite Wasser-Wärme-Luft im neuen Look
Die Verbraucher-Webseite www.wasserwaermeluft.de ist überarbeitet und neu gestaltet. Interessierte Nutzer finden hier alles Wissenswerte über klimaschonendes Heizen und eine altersgerechte Badplanung.

Im letzten Jahr haben über 1,5 Millionen Menschen die Webseite besucht, was beweist, dass die Seite eine zentrale Anlaufstelle für interessierte Kunden geworden ist.

Die nun umgesetzten Optimierungen reichen von der bebilderten Navigation bis zur neuen mobilen Darstellung von Menü und Startseitenanimationen. Auch die hunderttausendfach pro Jahr genutzte Handwerkersuche ist überarbeitet und mit besseren Filterfunktionen versehen worden.

29.09.2021
Einsparpotenziale ermitteln: jetzt mit neuem Optimierungsrechner plus CO2-Ergebnisk
Wer heute energiesparend heizen möchte, sieht sich einer Vielzahl an Möglichkeiten gegenüber: Nicht immer ist gleich der Austausch der gesamten Heizungsanlage notwendig. Manchmal hilft es schon, dafür zu sorgen, dass sich die Heizungspumpe auf einem modernen technischen Standard befindet. Auch durch den hydraulischen Abgleich können positive Effekte erzielt werden. Beide Maßnahmen werden durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit 20 Prozent Kostenzuschuss gefördert.

Der neu aufgelegte Optimierungsrechner des Serviceportals „Intelligent heizen“ führt vor Augen, wo Einsparpotenziale schlummern. Das Online-Tool wurde überarbeitet und mit neuen Optionen ausgestattet, wie beispielsweise der Anzeige zu CO2-Einsparungen.

Der Optimierungsrechner steht auch als iframe zur Verfügung, sodass Handwerksbetriebe oder andere Interessierte den Optimierungsrechner auf ihrer eigenen Webseite integrieren können.

Informationen: www.intelligent-heizen.info

29.09.2021
IFH/Intherm: digital vorbereiten – real erleben!

Quelle: GHM

Endlich wieder “richtige” Messen! Brennen Sie auch darauf, nach der Corona-Pause wieder echte Ausstellungen zu besuchen? Möchten Sie sich gerne wieder persönlich und real mit Fachleuten wie Kollegen treffen und austauschen? Dann merken Sie sich den 26. bis 29. April 2022 vor!

Die IFH/Intherm bietet als Fachmesse für Sanitär-, Haus- und Gebäudetechnik DIE Plattform für individuelle Gespräche und in sieben Hallen des Messezentrum Nürnberg einen kompletten Marktüberblick inklusive haptischem Erlebnis von Produkten und Innovationen der SHK Branche.

Fokus-Themen sind dabei Heiztechniken der Zukunft, Hygiene und Smarte Gebäudeautomation. Diese werden im IFH/Intherm FORUM in Expertenvorträgen und Diskussionsrunden thematisiert und finden sich darüber hinaus auf der neuen „Straße der Innovationen“ wieder. Hier werden Neuheiten der Aussteller für das Messepublikum übersichtlich auf einer Fläche präsentiert.

Informationen: www.ifh-intherm.de

29.09.2021
Neue Webinarreihe zur digitalen Vorbereitung für die IFH/Intherm
Das „IFH/Intherm FORUM plus“ bietet SHK-Unternehmern erstmals die Möglichkeiten, Fachwissen und Produktneuheiten kombiniert bereits vor dem Datum der eigentlichen Präsenzveranstaltung in Nürnberg im April 2022 zu erleben: Vier knackig-kurze Livestreams setzen in den kommenden Monaten Impulse, machen ¬neugierig und fit für die wichtigen Themen der SHK-Branche.
So wird der Pulsschlag der Messe schon ab dem 16. November 2021 spürbar sein. An insgesamt vier Terminen greift das Forum per Webinar Themenbereiche auf, die im Nürnberger Messegeschehen eine zentrale Rolle spielen werden. Es handelt sich dabei um komprimierte Live-Webinare mit einem Theorie- und einem Praxisteil. Je Forum-plus-Tag sind ca. 90 Minuten Online-Zeit veranschlagt. Auf dem Programm stehen:
• Lüftungsanlage und Corona – am Dienstag, 16.11.
• Bäder hygienisch effizient planen und bauen – Mittwoch, 15.12.
• Durchblick in der Förderlandschaft – Dienstag, 15.2.
• Bestandgebäude energieeffizient beheizen – Mittwoch, 23.3.
Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Hinter dem Konzept des „IFH/Intherm FORUM plus“ stehen die beiden Trägerverbände der Nürnberger Fachmesse – der Fachverband SHK Baden-Württemberg und der Fachverband SHK Bayern – der Veranstalter GHM Gesellschaft für Handwerksmessen und der Gentner Verlag mit seinen Fachmedien, allen voran der SBZ.

Informationen: www.ifh-intherm.de/forum-plus und www.sbz-online.de/ifh-forum-plus

29.09.2021
EuroSkills 2021: Deutschland holt Gold bei den Anlagenmechanikern
Anlagenmechaniker SHK Simon Dorndorf aus Hessen hat bei den Europameisterschaften der Berufe eine Goldmedaille für Deutschland geholt. Die EuroSkills 2021 fanden vom 22.-26. September in Graz statt.

Spengler/Klempner Jonas Carstens aus Niedersachsen erzielte in seinem Gewerk einen prima fünften Platz.

Beide Teilnehmer wurden zuvor von den Bundestrainern Josef Bock und André Schnabel vom SHK-Bundesleistungszentrums in Schweinfurt auf den Wettbewerb vorbereitet.

Informationen: https://www.zvshk.de/euroskills/ und https://www.worldskillsgermany.com/de/euroskills-graz-2021/

29.09.2021
Auslandspraktikum: Chance für Azubis, das Handwerk im Ausland kennenzulernen
Mit Go for Europe haben junge Auszubildende die Chance, im Frühjahr und Sommer 2022 ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Es werden im Handwerk organisierte Gruppen nach Irland, Spanien, Finnland und Österreich ermöglicht.

Dank deutlich gestiegener Fördersätze durch das Erasmus-Programm der EU ist der Eigenanteil stark gesunken.

Mehr Informationen: www.goforeurope.de und im neuen Flyer

29.09.2021
Appell: Erhöhung des Fördervolumens für KfW-Programm „Barrierereduzierung“

Foto: VDS

Die Vereinigung Deutscher Sanitärwirtschaft (VDS) und der Zentralverband SHK appellieren gemeinsam an die Politik, das Fördervolumen für altersgerechte Umbaumaßnahmen von Wohnungen und Gebäuden im KfW-Programm 455-B dauerhaft auf 150 Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen.

Im Rahmen der gemeinsamen Aktion „Barrierefreies Bad“ fordern die Verbände von der Politik, wichtige Investitionssicherheit zu schaffen. Denn in der Vergangenheit standen die finanziellen Mittel für barrierereduzierende Maßnahmen aufgrund der hohen Nachfrage bereits zur Jahresmitte nicht mehr zur Verfügung.

„Die Folgen der demografischen Entwicklung werden uns in den nächsten Jahren eine stetig wachsende Versorgungslücke bei altersgerechten Wohnungen bescheren“, urteilt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Das Bad spielt die Schlüsselrolle für eine möglichst lange selbstständige Alltagsbewältigung in den eigenen vier Wänden. Eine verantwortungsvoll handelnde Politik muss daher auf lange Sicht in die Bauprophylaxe investieren.“

Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der VDS, betont: „Aktuell gibt es Fördermittel von der KfW-Bankengruppe für Renovierungen mit dem Fokus auf altersgerechtes Wohnen. Diese Förderungen sind an die Durchführung vollständiger Maßnahmen, aufgeteilt in Modulen, gekoppelt.“ Die Vorbereitung von Maßnahmen für eine spätere, schnellere Auf- und Umrüstung seien bisher nicht förderwürdig. VDS und ZVSHK fordern deshalb, ein Vorbereitungsmodul „Pflegegerechtes Bad“ in die Fördermaßnahmen aufzunehmen.

Informationen: www.zvshk.de und www.sanitaerwirtschaft.de

29.09.2021
Starten Sie in einen digitalen Herbst
Ja, wir wissen es: alle predigen “Digitalisierung”, aber keiner sagt Ihnen, wie Sie das auch noch neben Ihrem Betriebsalltag realisieren sollen. Deshalb will der Fachverband SHK Baden-Württemberg Sie mitnehmen in einen digitalen Herbst mit spannenden Veranstaltungen, für die Sie sich noch kurzfristig anmelden können.

Wir starten am 6. Oktober mit einer digitalen Kundenreise, machen weiter am 27. Oktober mit Suchmaschinenmarketing, betrachten am 10. November die Gefahren der Cyberkriminalität und werfen eine Woche später den Blick auf die Internetseiten von SHK-Betrieben.

Am 8. Dezember kriegen Sie dann noch ein Gesamtbild, welche digitalen Rahmenpartner Sie zu Vorzugskonditionen bei Ihren Betriebsprozessen unterstützen.

Alle weiteren Infos und Online-Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.fvshkbw.de/digitaler-herbst.

04.08.2021
BEG für Wohn- und Nichtwohngebäude seit Juli

Foto: Pixabay

Seit dem 1. Juli 2021 laufen neben den Einzelmaßnahmen nun auch die Programme der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für Wohn- (WG) und Nichtwohngebäude (NWG).

Über diese beiden Programmteile der BEG können sowohl Neubau als auch Bestandsgebäude, die ein bestimmtes Effizienzhaus-Niveau erreichen, gefördert werden. Je besser der Effizienzhausstandard, desto höher die Förderung. Die Förderung erfolgt als Kredit mit Tilgungszuschuss oder als reiner Zuschuss.

Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, für BEG-Einzelmaßnahmen einen Kredit statt eines Zuschusses zu beantragen. Die Abwicklung der Anträge erfolgt in diesem Fall über die KfW.

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04.08.2021
Wann ist eine steuerliche Förderung nach Paragraf 35c EStG möglich?

Foto: Pixabay

Die steuerliche Förderung nach § 35c Einkommenssteuergesetz (EStG) gibt es schon seit 2020. Jedoch treten häufig noch Fragen auf, welche Anforderungen an förderfähige Anlagen gestellt werden.

Stellen Sie sich diese steuerliche Förderung als die “kleine Schwester” der BEG-Förderung vor. Es werden Anlagen gefördert, die einen Beitrag zum Klimaschutz liefern, also Anlagen auf Basis von erneuerbaren Energien bzw. Gas-Hybridheizungen oder „Renewable Ready“ mit einer Komponente auf Basis von erneuerbaren Energien. Reine Gas- oder Öl-Heizungen werden nicht gefördert.

Die technischen Mindestanforderungen sowie die förderfähigen Maßnahmen sind zusammengefasst in der Energetischen Sanierungsmaßnahmen-Verordnung – ESanMV. Für die Bescheinigung des Fachunternehmens muss ein vorgeschriebenes Formular verwendet werden.

Vielleicht fragen Sie sich, warum dieses Programm parallel zur BEG existiert? Es können maximal 20.000 Euro über drei Jahre von der Steuer abgezogen werden. Bei 20 Prozent Förderquote bedeutet dies einen Betrag von 100.000 Euro förderfähigen Kosten pro Wohngebäude. Eine Kombination mit der BEG ist möglich, wenn über die zwei Programme unterschiedliche Einzelmaßnahmen beantragt werden, zum Beispiel Dämmung der Gebäudehülle über die steuerliche Förderung und Austausch des Wärmeerzeugers über die BEG.

SHK-Innungsfachbetriebe finden den Gesetzestext, die ESanMV, die Fachunternehmererklärung sowie eine FAQ-Liste zum Förderprogramm auf der Internetseite des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg unter www.fvshkbw.de nach dem Einloggen im Downloadcenter (Suchwort: §35c).

04.08.2021
Sanitärhandwerk präsentiert Studie zu pflegegerechten Bädern

Bild: Dagmar Lautsch-Wunderlich Architektin

Das pflegegerecht gestaltete Bad ist der Schlüssel für die ambulante Versorgung Pflegebedürftiger in den eigenen vier Wänden. Das unterstreicht die SHK-Berufsorganisation mit der Veröffentlichung einer neuen Studie.

Im Rahmen der virtuell durchgeführten Leitmesse “Altenpflege 2021” hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima die Studienergebnisse zur „Optimierung der Ausführung und Finanzierung von pflegegerechten Bädern“ vorgestellt.

Die Experten haben untersucht, welche bauliche Mindestanforderungen besonders für Kleinst-Bäder in Schlauchform und für kleine Gästetoiletten in Einfamilienhäusern aus Sicht der Pflegenden notwendig sind. Die Analysen der Arbeitsbelastungen von Pflegenden im Bad ergab eine Liste von Anforderungen, die nach Überzeugung der Praktiker aus dem Sanitärhandwerk einem nachhaltig ausgerichteten Badumbau zugrunde gelegt werden müssen. Mit Handwerkern und Architekten wurde dann die bauliche Machbarkeit bei der Umsetzung der Mindestanforderungen geprüft, geplant und visualisiert.

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04.08.2021
Brennholz ist keine Mangelware

Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de

Holz ist beliebt. Das gilt für Brennholz und Bauholz. Während Brennholz in Deutschland auf lange Sicht genügend zur Verfügung steht und die Preise seit vielen Jahren stabil geblieben sind, führte die starke Nachfrage bei Bauholz in diesem Jahr zu einer Knappheit und stark steigenden Preisen.

Brennholz kann jedoch nicht als Ersatz verwendet werden, da Bauholz strengen Regelungen unterliegt und sich nicht jedes Holz für den Haus- oder Möbelbau eignet. Bauschnittholz muss zum Beispiel mit einer CE-Kennzeichnung versehen sein.

Wie wichtig Holz ist, wurde in Deutschland schon vor Jahrzehnten erkannt und mit einer nachhaltigen Forstwirtschaft entsprechend agiert: Mit 3,4 Milliarden Kubikmetern gibt es hierzulande den höchsten Holzvorrat in Europa, mehr als zum Beispiel in Schweden oder Finnland. Dieser Bestand wird in Zukunft laut der Bundeswaldinventur sogar noch steigen: Jedes Jahr wachsen in heimischen Wäldern über 120 Millionen Kubikmeter Holz, davon werden nur 65 bis 75 Millionen geerntet.

Informationen: www.kachelofenwelt.de

04.08.2021
Repräsentative Umfrage: Handwerker sind glücklich und gesund

Grafik: IKK classic

Die Deutschen klagen zunehmend über Bewegungsmangel und Stress. Doch eine Berufsgruppe scheint gesünder zu leben und zufriedener zu sein als der Durchschnitt der Gesellschaft: Handwerkerinnen und Handwerker. Laut einer repräsentativen Studie der IKK classic und der Deutschen Sporthochschule Köln sind sie in Beruf und Freizeit aktiver und setzen Bewegung und Sport zur Stressbewältigung ein.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ingo Froböse wurden die psychische und physische Gesundheit von insgesamt 2.000 Handwerkerinnen und Handwerkern untersucht. Die Studie bestätigt die Vorteile von kleinen Handwerksbetrieben: Einen großen Zusammenhalt in der Belegschaft, eine familiäre Atmosphäre, den Stolz auf den Beruf und die Freude am „Machen“. Diese Ressourcen wirken sich positiv auf die Gesundheit, die Arbeits- und Lebenszufriedenheit aus, so die Experten.

Ein Videobeitrag zur Studie findet sich unter: https://www.youtube.com/watch?v=wcR_zRwbjjA

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04.08.2021
Lüftungsanlagen und mobile Luftreiniger in Klassenzimmern

Foto: FGK/TROX GmbH

Das Umweltbundesamt (UBA) zeigt in einer aktuellen Information auf, unter welchen Bedingungen das Infektionsrisiko in Klassenräumen möglichst gering gehalten werden kann.

Neben dem Einhalten der Hygieneregeln empfiehlt das UBA, Schulräume sukzessive mit fest installierten Raumlufttechnischen Anlagen auszustatten. Allerdings bleibt für frische Luft in den meisten Klassenzimmern bisher nur die Fensterlüftung, da noch immer weniger als 10 Prozent der Schulgebäude mechanisch be- und entlüftet werden.

Mobile Luftreinigungsgeräte können helfen, die Virenlast im Raum zu verringern. Der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) unterstützt die Empfehlungen zur Verbesserung der Raumluftqualität in Klassenzimmern. Er setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass beim Neubau und der umfassenden Sanierung von Schulgebäuden eine Lüftungsanlage eingeplant wird.

„Auch für den unkomplizierten nachträglichen Einbau gibt es spezielle Schullüftungsgeräte, die nur einen Elektroanschluss und zwei Wandöffnungen benötigen“, erklärt FGK-Geschäftsführer Günther Mertz. Wesentlich ist, dass die mobilen Geräte einen ausreichenden Luftstrom an gefilterter bzw. aufbereiteter Luft bereitstellen können und dass sie auch bei hohem Luftdurchsatz nicht zu laut sind.

Informationen: www.fgk.de und Start – Lebensmittel Luft (lebensmittel-luft.info)

04.08.2021
Urteil: Architekt muss Abwasserrohrleitungen kontrollieren

Bild: Tomicek/LBS

Ein Architekt, der die Errichtung eines Einfamilienhauses überwacht, muss auch die Bauausführung der Abwasserrohrleitungen kontrollieren. Tut er das nicht, macht er sich haftbar.

Wie der Infodienst „Recht und Steuern“ der LBS berichtet, hatte ein Bauherr die Art und Weise beanstandet, wie der von ihm beauftragte Architekt die Arbeiten überwacht hatte. Wegen offenkundiger Fehler sei es – neben anderen Mängeln – zu Verstopfungen bei der Abwasserleitung gekommen. Der Architekt bestritt dies und führte die Probleme auf Nutzungsfehler durch die Hausbewohner zurück.

Nach der Beweisaufnahme kam ein Zivilsenat (Oberlandesgericht Brandenburg, Aktenzeichen 4 U 59/15) jedoch zu dem Schluss, dass entweder ein unzureichendes Gefälle der Leitungen vorliege, deren Durchmesser zu schmal sei, oder die Leitungen in ungünstigem Winkel aufeinanderträfen. Das hätte der Architekt bemerken müssen.

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04.08.2021
SHK-Handwerk freut sich über mehr Lehrlinge: Zukunftssichere Berufe sind bei Jugendlichen gefragt
Corona hat seine Spuren auf dem Ausbildungsmarkt hinterlassen. Doch während in Gesamtdeutschland und auch im baden-württembergischen Handwerk die Ausbildungszahlen 2020 zurückgingen, kann sich das baden-württembergische SHK-Handwerk über ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr freuen.

„Mit einer Ausbildung im SHK-Handwerk entscheiden sich Jugendliche nicht nur für zukunftssichere Berufe mit guten Karrieremöglichkeiten. In diesen unruhigen Zeiten bieten sich ihnen hier wirkliche Chancen in Sachen Energiewende und innovative Gebäudetechnik etwas zu bewegen“, erklärt Fachverband-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Becker.

Insbesondere die Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK ist beliebt: allein in den letzten zwei Jahren wurden 8,8 Prozent mehr Lehrverträge abgeschlossen, was den Trend zu Berufen rund um die Energiewende widerspiegelt. Inzwischen lernen in Baden-Württemberg über 4.700 Auszubildende eines der Gewerke Installations- und Heizungsbau, Klempnerei, Ofen- und Luftheizungsbau sowie Behälter- und Apparatebau, darunter 70 weibliche Lehrlinge.

Auch wenn die Ausbildungszahlen in den letzten zehn Jahren einen ungebrochenen Aufwärtstrend zeigen, will sich die SHK-Berufsorganisation keinesfalls auf den guten Ergebnissen ausruhen. „Wir unterstützen mit unseren Innungen und Betrieben den „Sommer der Berufsausbildung“, denn es hat sich gezeigt, dass viele Jugendliche – teils pandemiebedingt – noch nicht wissen, wie es nach den Sommerferien für sie weitergeht.“ Deshalb müsse es nun darum gehen, möglichst schnell die Kontakte zwischen Handwerksbetrieben und qualifizierten Schulabgängern herzustellen. Ein Ausbildungsstart zum Herbst sei durchaus noch möglich, wenn jetzt die richtigen Weichen gestellt würden.

Eine solche Weichenstellung kann beispielsweise ein Schnupperpraktikum in der Ferienzeit sein. Auf der Internetseite der SHK-Ausbildungsinitiative „Zeit zu starten“ können sich Interessierte über ein Formular mit wenigen Klicks für einen Praktikumsplatz in ihrem Wunschort bewerben.

Informationen: www.fvshkbw.de und www.zeitzustarten.de

04.08.2021
Flutkatastrophe – Spendenaufruf für SHK-Betriebe

Foto: Pixabay

Zusammenstehen – in guten, wie in schlechten Zeiten! Das ist das Leitmotiv unserer Verbandsorganisation. Es galt und gilt für die großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Es gilt aktuell erst recht angesichts der verheerenden Folgen durch die Flutkatastrophe in NRW, Rheinland-Pfalz und jetzt auch in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen.

Die SHK-Berufsorganisation will es aber nicht nur bei Worten belassen. Der Zentralverband bittet in einem Präsidentenbrief von Michael Hilpert um Hilfe und Solidarität. Für die in ihrer Existenz bedrohten SHK-Betriebe hat der ZVSHK über sein Berufsförderungswerk außerdem einen Spendenaufruf eingerichtet, um gemeinsam den unverschuldet in Not gekommenen Unternehmerkolleginnen und -kollegen zu helfen.

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04.08.2021
Macht Lust auf mehr: Festschrift zum Verbandstag 2021 ist veröffentlicht
Auch wenn der Verbandstag 2021 des baden-württembergischen SHK-Handwerks nicht in gewohnter Weise stattfinden wird, so bietet er den Mitgliedsbetrieben doch bereits einigen Benefit.

So haben alle Betriebe die Festschrift bereits mit den Juli-Mitgliederrundschreiben geschickt bekommen. Als besonderer Service steht sie außerdem hier als E-Paper bereit und ist somit auch online immer „griffbereit“.

Neben dem Input durch die Fachbeiträge aus den unterschiedlichen Fachverband-Referaten enthält die Festschrift zahlreiche Hintergrundinformationen zur baden-württembergischen SHK-Berufsorganisation und ihren Gremien. Vor allem die ausführliche Organisationsübersicht mit allen Kontaktdaten der Ansprechpartner ist als Nachschlagewerk beliebt.

Darüber hinaus haben alle Innungsmitglieder die Möglichkeit, am Nachmittag des 24. September kostenlos an einer Online-Fachtagung teilzunehmen. Unter dem Motto „Die Zukunft im Blick: Chancen von Digitalisierung und Klimaschutz“ sollen Betriebsinhaber, Unternehmerfrauen und leitende Angestellte sensibilisiert werden für die Herausforderungen, vor denen die Branche steht, vor allem aber erfahren, wie sich hierbei Chancen nutzen lassen.
Das Online-Format macht die Teilnahme flexibel und einfach, Fragen können im Live-Chat gestellt werden. Informationen zum Programm und den Link zur Online-Anmeldung finden Sie hier: www.fvshkbw.de/fachtagung2021

04.08.2021
Termine zum Vormerken: Starten Sie in einen digitalen Herbst
Ja, wir wissen es: alle predigen “Digitalisierung”, aber keiner sagt Ihnen, wie Sie das auch noch neben Ihrem Betriebsalltag realisieren sollen. Deshalb will der Fachverband SHK Baden-Württemberg Sie mitnehmen in einen digitalen Herbst mit spannenden Veranstaltungen, deren Termine Sie sich einfach schon jetzt vormerken sollten.

Wir starten am 6. Oktober mit einer digitalen Kundenreise, machen weiter am 27. Oktober mit Suchmaschinenmarketing, betrachten am 10. November die Gefahren der Cyberkriminalität und werfen eine Woche später den Blick auf die Internetseiten von SHK-Betrieben.

Am 8. Dezember kriegen Sie dann noch ein Gesamtbild, welche digitalen Rahmenpartner Sie zu Vorzugskonditionen bei Ihren Betriebsprozessen unterstützen.

Alle weiteren Infos und Online-Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.fvshkbw.de/digitaler-herbst