Aktuelles

25.09.2018
interkom 2018 – Interkommunale Ausbildungsbörse im nördlichen Landkreis Böblingen

Freitag, den 12. Oktober von 9.00 bis 15.00 Uhr in Renningen
In diesem Jahr hat die interkom ihr 10-jähriges Jubiläum und begeht dieses mit einem Ausstellerekord von 70 Ausstellern und einigen Neuheiten.
Erstmals werden die Rankbachhalle, die Stegwiesenhalle und die Rankbachstraße Präsentationsfläche für 60 Stände sein, an denen 129 Ausbildungsberufe und 68 Duale Studiengänge vorgestellt
werden. Auf interaktive Entdeckungsreisen durch die Berufswelt können die Besucher in den Präsentationsbussen der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, der EDEKA Handelsgesellschaft Südwest und der Metall- und Elektroindustrie Baden- Württemberg gehen. Für Jugendliche, die sich bereits für eine Ausbildungsberuf entschieden haben und sich bewerben möchten, können die Böblinger Wirtschaftsjunioren der IHK Bezirkskammer Böblingen wertvolle Tipps geben. Sie sind ab 13.00 Uhr in der Rankbachhalle am Stand 40 anzutreffen.

Zur Vorbereitung auf die interkom 2018 findet am Montag, den 8. Oktober um 19.00 Uhr in der Renninger Festhalle Stegwiesen die Infoveranstaltung „Fit für die Arbeitswelt! – Was wird von Jugendlichen draußen erwartet?“ statt.
Schüler der Klassenstufe 9 und deren Eltern können sich vom Referenten Karl-Otto Kaiser, langjähriger Lehrer an der Kaufmännischen Schule Göppingen und Prüfer bei der IHK beraten lassen.

Die Städte Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt und die Gemeinden Aidlingen, Grafenau, Magstadt, Weissach sind seit 2009 die Veranstalter der Interkommunale Ausbildungsbörse im nördlichen Landkreis Böblingen und seit diesem Zeitpunkt ist der Verein für Jugendhilfe e.V., in der Verantwortung von Frau Kerstin Raschke, für die Organisation zuständig.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Speisen und Getränke werden in den Foyers der Veranstaltungshallen angeboten.
Ausführliche Informationen unter www.interkom-azubiboerse.de

20.09.2018
MAP-Förderprogramm: Übergangsfrist läuft ab

Seit dem 01.01.2018 müssen Anträge für eine MAP-Förderung vor dem Erwerb der Heizungsanlage und vor der Auftragsvergabe zum Einbau der Heizung gestellt werden. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt dann nach Inbetriebnahme der Anlage.
Noch wenige Tage, nämlich bis zum 30.09.2018, gilt eine Übergangsregelung für Antragsteller, die ihre Heizungsanlage noch im Jahr 2017 in Betrieb genommen haben: Diese können die MAP-Förderung für ihre Anlage auch im Jahr 2018 noch nachträglich online beantragen, wenn sie die Frist von neun Monaten nach der Inbetriebnahme einhalten. Sollten Sie also Ihre Heizungsanlage noch 2017 in Betrieb genommen haben und die neun Monatsfrist einhalten, vergessen Sie nicht noch vor dem 30.09.2018 Ihren Antrag über das Online-Portal zu stellen!

Achtung, die Übergangsfrist gilt nicht für:
• gewerbliche Antragsteller
• Anträge auf Innovationsförderung einer Solarthermieanlage oder einer effizienten Wärmepumpe (inkl. Prozesswärme)
• Anträge auf Förderung einer Visualisierungsmaßnahme

Ab dem 01.10.2018 gilt dann ausnahmslos: Die Antragstellung muss vor Erwerb und Auftragsvergabe zum Einbau der Heizung erfolgen. Ein Merkblatt zur Förderung finden Sie hier.

Informationen: www.bafa.de
Quelle: BAFA/Michael Rostek

20.09.2018
Bundeshaushalt 2019: Wärmepumpen-Förderung im Entwurf

Die Mittel zur Förderung der Wärmepumpe mit dem Marktanreizprogramm des BAFA und in den Programmen der KfW sind im Entwurf des Bundeshaushalts für 2019 vorgesehen. Dieser wurde vom Bundeskabinett beschlossen.
Das BAFA-Marktanreizprogramm zur Förderung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt im Wärmemarkt sowie der Energiegewinnung aus Geothermie und Biomasse verfügt 2019 über Mittel in Höhe von insgesamt rund 226 Millionen Euro. Ergänzende Mittel sind im Energie- und Klimafonds (EKF) eingeplant.

Auch die Finanzierung der KfW-Programme „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ ist Teil des Haushaltsentwurfs. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm ist ein wichtiges Instrument der Bundesregierung zur Umsetzung der klima- und energiepolitischen Ziele im Gebäudebereich.

Informationen: www.waermepumpe.de; www.bafa.de; www.kfw.de
Quelle: BWP

20.09.2018
Badkomfort für Generationen: SHK-Handwerk startet Produktwettbewerb

Sanitärhersteller aus der ganzen Welt können sich für den Design-Wettbewerb „Badkomfort für Generationen“ des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) bewerben. Gesucht werden Produktlösungen für generationsübergreifende Bäder im Design für Alle.
„Aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland wird der Bedarf an altersgerechten Bädern enorm steigen“, erklärt Friedrich Budde, der Präsident des ZVSHK. Von den rund 40 Millionen Wohnungen im Land müssten bis 2030 mindestens drei Millionen barrierefrei umgestaltet werden. „Der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter ist das Bad. Die verbauten Produkte sollten daher Design, Funktionalität, Sicherheit und Barrierefreiheit verbinden.“
Mit dem ausgelobten Produkt-Award will der ZVSHK einer breiten Öffentlichkeit zeigen, dass Badkomfort schon heute für alle Lebenssituationen verwirklicht werden kann. Die 24.000 Handwerksbetriebe der Verbandsorganisation agieren dabei als Mittler und Umsetzer im Markt. Denn es sind vor allem die Sanitärbetriebe vor Ort, die ihren Kunden in Beratung, Planung und Ausführung Produktlösungen bieten, die diesem Anspruch gerecht werden.
Sanitärhersteller können bis zum 5. Dezember 2018 preiswürdige Produkte auf www.zvshk-award.com zum Wettbewerb einreichen. Die Preisverleihung findet am 13. März 2019 auf der ISH in Frankfurt statt – der Weltleitmesse für Sanitär- und Heizungstechnik.

Informationen: www.zvshk.de; www.zvshk-award.com
Foto: ZVSHK

20.09.2018
Schnell den Zuschuss sichern: Es gibt wieder Mittel für den altersgerechten Badumbau

Im KfW-Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen (455)“ werden nun auch wieder Maßnahmen im Bereich Barrierereduzierung gefördert.
Nach Auskunft der Aktion Barrierefreies Bad hat der Bund ab sofort 75 Millionen Euro freigegeben. Wer im Rahmen einer Badmodernisierung auf Fördermittel zugreifen will, sollte mit dem Online-Antrag im KfW-Zuschussportal nach Möglichkeit umgehend loslegen. Anspruchsberechtigt seien neben privaten Eigentümern von Wohnimmobilien auch Mieter. Zuvor sollten sie jedoch eine Zustimmung des Vermieters zu den geplanten Vorhaben einholen.

Wie im Vorjahr beträgt der Zuschuss bis zu 6.250 Euro pro Wohneinheit. An dessen Bewilligung werden allerdings von der staatlichen Förderbank unter anderem folgende Bedingungen geknüpft: Die Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen, vorab genehmigt sowie von einem Fachbetrieb durchgeführt und in Rechnung gestellt werden. Dies ist auch in einem Merkblatt zusammengestellt, dass hier zum Download bereitsteht.

Informationen: www.kfw.de
Foto: VDS/Shutterstock (c) Andrey Popov

20.09.2018
Einbau von Sanitärprodukten: der Kunde entscheidet – aber nicht allein

Welcher Bauherr kennt das nicht: Wenn es darum geht, sich für Baumaterial X oder Y zu entscheiden, bleibt dem fachunkundigen Auftraggeber meist nichts anderes übrig, als die Vorschläge der Profis mehr oder weniger unhinterfragt durchzuwinken. Kaum ein Laie kann und will bei jedem einzelnen Bauelement in die Materie einsteigen.

Bei Sanitärprodukten im Badezimmer sieht das anders aus: Hier wollen viele Bauherren unbedingt das letzte Wort haben. Das zeigen Ergebnisse einer Befragung von SHK-Installateuren im Rahmen der Branchenstudie Jahresanalyse 2018/2019 von BauInfoConsult. Doch auch andere Akteure haben ein Wörtchen mitreden – vor allem die Fachhandwerker selbst.

40 Prozent der befragten SHK-Installateure gehen davon aus, dass die Bauherren selbst den größten Einfluss auf die zu verbauenden Marken im Sanitärbereich ausüben. Neben den Auftraggebern sprechen viele SHK-Profis sich selber ebenfalls die Entscheidungskompetenz bei der Markenfrage zu: Knapp jeder dritte SHK-Installateur (31 Prozent) ist der Meinung, dass sein eigenes Gewerk bei der Auswahl des passenden Fabrikates für Sanitärprodukte die Entscheidungsgewalt innehat. Nur jeder siebte SHK-Installateur glaubt, dass andere professionelle Bauakteure wie der Architekt oder der Bauunternehmer den Finger auf der Auswahl halten.

Informationen: www.bauinfoconsult.de
Quelle: Bauinfoconsult

20.09.2018
Kachelofentage: Heizen mit Holz – flexibel, zukunftssicher und unabhängig

Ob Auto oder Heizung – viele Verbraucher fragen sich: „Für welche Technologie soll ich mich entscheiden? Was ist das Beste für mich, was ist gut für die Umwelt und bietet außerdem Zukunftssicherheit?“.
Wer beim Heizen auf eine moderne Holzfeuerstätte setzt, leistet einen Beitrag zur Energiewende. Denn bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie bei der Zersetzung des Holzes im Wald entstehen würde. Der heimische Brennstoff gelangt mit kurzen Transportwegen zum Nutzer, was zusammen mit dem geringen Herstellungs- und Verarbeitungsaufwand zusätzlich Energie spart.

Heutige Holzfeuerstätten zählen zu den zukunftsfähigsten Systemen. Sie sind mit moderner Technik ausgestattet, unter anderem mit elektronischer Steuerung für emissionsarme Verbrennung und niedrigen Brennstoffverbrauch, mit effizienten Wärmespeichersystemen und Wasserwärmetauschern. Aufgrund ihrer Flexibilität lassen sie sich mit verschiedenen Heizsystemen vernetzen.

Für ein integriertes, nachhaltiges Wärmekonzept mit Holz ist der Ofen- und Luftheizungsbauer der richtige Ansprechpartner. Bei den Kachelofentagen vom 5. bis 13. Oktober 2018 ist Gelegenheit, sich umfassend zu informieren. Die richtigen Ansprechpartner in Ihrer Region finden Sie über das Infoportal der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V. (AdK).

Informationen: www.kachelofenwelt.de
Quelle: AdK

20.09.2018
94 Prozent der Verbraucher sind mit ihrer Pelletheizung zufrieden

94 Prozent der Verbraucher sind zufrieden mit ihrer Pelletfeuerung. Das hat eine vom Deutschen Pelletinstitut DEPI durchgeführte Online-Umfrage unter dem Motto ‚Hat es sich gelohnt?‘ ergeben.
Mit jeweils mehr als 70 Prozent sind die niedrigen Heizkosten (73,1 Prozent) und der Klimaschutzaspekt von Pellets (71,8 Prozent) die wichtigsten Faktoren für die Entscheidung der Befragten gewesen, auf die kleinen Presslinge zu setzen. Auch die kurzen Lieferwege des heimischen Brennstoffs waren für mehr als die Hälfte (55,2 Prozent) ein zentrales Argument.

85,9 Prozent der Befragten würden sich wieder eine Pelletheizung anschaffen. Ähnlich viele Nutzer (85,3 Prozent) würden Freunden oder Bekannten den Einbau des klimafreundlichen Heizsystems empfehlen. 91,8 Prozent sind mit den Umweltaspekten der Anlage nämlich sehr oder eher zufrieden. Einen weiteren hohen Zufriedenheitswert erhält die Wirtschaftlichkeit (87,3 Prozent) – beides Hauptgründe für die Entscheidung pro Pellets.

Informationen: www.depi.de
Quelle: DEPI

20.09.2018
„Klimaschutz-Plus“: Zuschuss vom Land für die Sanierung von Nichtwohngebäuden

Eigentümer von Nichtwohngebäuden im Südwesten erhalten wieder Zuschüsse für die energetische Sanierung ihrer Liegenschaften. Im Juni hat das Umweltministerium Baden-Württemberg das Förderprogramm Klimaschutz-Plus für die Jahre 2018 und 2019 neu gestartet. Insgesamt stehen 26 Millionen Euro zur Verfügung.
Darauf weist die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg hin, die das Programm inhaltlich begleitet. Die L-Bank nimmt die Förderanträge an.

Informationen: www.kea-bw.de
Foto: Pixabay

30.07.2018
Neuer Branchendatenreport: Steigende Umsätze – mehr Beschäftigte

In den Bereichen Sanitär, Heizung, Lüftung und Klima erwirtschaftete der Sektor Haus- und Gebäudetechnik im zurückliegenden Kalenderjahr ein Umsatzplus von 3,2 Prozent gegenüber 2016. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie des ifo Instituts, beauftragt von der ISH. Damit beendet das Branchenfeld das Geschäftsjahr 2017 mit einem kumulierten Umsatz von 57 Milliarden Euro.

Grund für das erneute Wachstum ist maßgeblich die Baukonjunktur. Gestärkt wurde die Nachfrage auch durch Modernisierungen im Badbereich. Insbesondere das Bestreben nach altersgerechtem Wohnraum und Bädern war eine wesentliche Einflussgröße. Die Modernisierung generierte auch in der Heizungswirtschaft – zusammen mit staatlichen Fördermaßnahmen zur Energieeinsparung und zur Nutzung Erneuerbarer Energien – Wachstumsraten. In diesem Zusammenhang steht die Produktion moderner Brennwerttechnik, thermischer Solaranlagen, Wärmepumpen und Holzzentralheizungskesseln im Vordergrund.

Stabil auf hohem Niveau sind auch 2017 die SHK-Unternehmens-Kennzahlen in den drei Branchenbereichen Industrie, Großhandel und Installationsgewerbe. So waren 508.000 Menschen in 50.600 Unternehmen beschäftigt (2016: 502.000 / 50.800). Hier zeigt sich ein anhaltender Aufwärtstrend bei der Gesamtanzahl der Beschäftigten. Ein Trend, der in der mittelständisch geprägten Sanitär-, Heizungs- und Klimawirtschaft kontinuierlich neue Arbeitsplätze schafft.

Für den SHK-Branchensektor blickt das ifo Institut in eine weiterführend positive Zukunft. So wird 2018 ein weiterer Umsatzanstieg erwartet – dann um 2,7 Prozent.

Informationen: www.ish.messefrankfurt.com/branchendaten
Quelle: ish Messe Frankfurt

Anträge auf MAP-Förderung sind noch keine eingebauten Anlagen

Die Bilanz des Marktanreizprogramms (MAP) zeigt für 2018 bisher eine deutliche Zunahme der Antragszahlen. Doch dies ist erst dann ein erfreuliches Signal, wenn es sich in tatsächlichem Marktwachstum niederschlägt. Aber das ist bislang nicht der Fall, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) verdeutlicht.

Da seit diesem Jahr der Förderantrag schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – ist die Statistik momentan kein Weiser für tatsächlich eingebaute Feuerungen. „Gegenüber dem Vorjahr ist bisher keine Zunahme beim Einbau von Pellet- und Holzfeuerungen festzustellen. Es gibt für die Politik daher keinerlei Anlass, sich bei der Energiewende am Wärmemarkt zurückzulehnen“, betont DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele.

In den monatlich vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlichten Zahlen sind neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen enthalten, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist gilt. „Leider unterscheidet das BAFA nicht nach Neu- und Altfällen“, so Bentele. Die monatliche Erhebung des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) zu den realen Heizungsverkäufen verzeichnet im Pelletbereich bis Mai 2018 gegenüber dem Vorjahr sogar einen zweistelligen Rückgang.

„Die im DEPV organisierten Hersteller arbeiten natürlich mit Hochdruck daran, dass aus den Vorab-Anträgen schnell eingebaute Kessel und Öfen werden“, so Bentele weiter. Laut BAFA darf der Heizungs-/Ofenbauer sofort nach Erhalt der Eingangsbestätigung beauftragt werden. Keinesfalls muss man bis zur Zustellung des Förderbescheides warten.

Informationen: www.depv.de
Quelle: DEPV

Luftwärmepumpe darf in geringem Abstand bleiben

In einem Gerichtsurteil hat das Oberlandesgericht München entschieden, dass eine Luftwärmepumpe keine gebäudeähnliche Wirkung hat und somit einzuhaltende Abstandsflächen zu Nachbargrundstücken nicht gelten.

In dem Fall betrieb der Beklagte auf seinem Grundstück eine Luftwärmepumpe, die er in eine Holzhütte eingebaut hatte. Die Hütte befindet sich in einem Abstand von weniger als drei Metern von dem Grundstück des klagenden Nachbarn. Der Kläger begehrte vom Beklagten die Beseitigung der Luftwärmepumpe.

Das OLG München hat entschieden (Az.: 3 U 3538/17), dass der klagende Nachbar keinen Beseitigungsanspruch hat. Unstreitig befinde sich die Luftwärmepumpe in dem grundsätzlich freizuhaltenden Bereich, da sie weniger als drei Meter von der Grundstücksgrenze entfernt sei.

Im vorliegenden Fall sei aber zu berücksichtigen, dass die Luftwärmepumpe „eingehaust“, das heißt in eine Holzhütte eingebaut sei. Diese ist wiederum aufgrund ihrer Größe privilegiert und muss die Abstandsflächen nicht einhalten. Eine „gebäudeähnliche Wirkung“ komme der Pumpe nicht zu. Denn die Luftwärmepumpe entspreche weder physikalisch noch von ihren räumlichen Ausmaßen her einem Gebäude.

Informationen: www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile
Quelle: Pixabay

Dos and Don’ts: Schallschutz bei Wärmepumpen

Wer sich für die umweltfreundliche und energiesparende Heiztechnologie von Luftwärmepumpen entscheidet, sollte bei Planung und Bau der Anlage unbedingt den Schallschutz berücksichtigen.

Luftwärmepumpen „pumpen“ die Sonnenwärme auf ein höheres Temperaturniveau – hoch genug, um damit zu heizen und Warmwasser zu erzeugen. Der Ventilator sowie das Ansaugen, Verdichten und Ausblasen der Luft erzeugen dabei Geräusche. Zwar sind die Pumpen meist nicht wesentlich lauter als ein Kühlschrank, das leise Brummen kann aber als störend empfunden werden.

Entscheiden Sie sich daher am besten von vornherein für ein modernes, möglichst geräuscharmes Modell. Den Schallleistungspegel einer Wärmepumpe finden Sie unter anderem auf dem Energielabel des Geräts. Auch durch die Wahl eines geeigneten Aufstellungsortes und eine fachgerechte Installation kann man die Geräuschbelastung reduzieren.

Wird die Wärmepumpe im Freien installiert, hilft ein Fachbetrieb dabei, den optimalen Standort für das Gerät zu finden. Die ausströmende Luft sollte beispielsweise nicht direkt in Richtung Nachbarhaus oder auf eine Haus- oder Garagenwand geblasen werden. Meist ist es sinnvoll, die Wärmepumpe zur Straßenseite auszurichten. Außerdem muss der Luftstrom ungehindert fließen können.

Entscheidend ist nicht nur wo, sondern auch worauf die Wärmepumpe steht. Das gilt auch, wenn das Gerät im Inneren des Gebäudes installiert wird. Fliesenböden eignen sich zum Beispiel nicht, da sie den Schall reflektieren. Experten empfehlen ein Beton-Fundament in Kombination mit einer Gummimatte. Bei der Innenaufstellung müssen außerdem die Elektroanschlüsse und Luftkanäle sorgfältig geplant und isoliert werden, damit keine Schwingungen entstehen.

Informationen rund um das Heizsystem Wärmepumpe erhalten Sie in der Broschüre hier von Intelligent Heizen.

Informationen: www.intelligent-heizen.info
Quelle: Intelligent heizen/VdZ

Es gibt sie wieder: die „Digitalisierungsprämie“ ist neu aufgelegt

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg legt im Rahmen der „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ die Digitalisierungsprämie neu auf. Eine Antragstellung ist seit dem 9. Juli 2018 bei der Hausbank möglich.

Mit der Digitalisierungsprämie werden konkrete Projekte zur Einführung neuer digitaler Lösungen sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gefördert. Ziel ist es, KMU bei der digitalen Transformation zu unterstützen, indem sie bei der konkreten Einführung digitaler Systeme für Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Lieferbeziehungen sowie der Verbesserung der Sicherheit gefördert werden.

Ein Unternehmen kann die Digitalisierungsprämie innerhalb von zwei Jahren nur einmal erhalten. Unternehmen, die die Prämie bereits 2017 erhalten haben, können also erst 2019 erneut einen Antrag stellen.

Unterstützt werden Vorhaben mit einem Kostenvolumen zwischen 10.000 Euro und 100.000 Euro. Die L-Bank vergibt hierzu Darlehen ab 10.000 Euro bis 100.000 Euro. Bei Darlehen von 10.000 Euro bis einschließlich 50.000 Euro erhalten die Unternehmen einen Tilgungszuschuss von 5.000 Euro. Bei höheren Darlehen beträgt der Tilgungszuschuss 10 Prozent der Darlehenssumme.

Informationen zu den Förderbedingungen, dem Verfahren und zur Antragstellung sowie den Informationsflyer zur Digitalisierungsprämie zum Downloaden gibt es auf dem Portal des Wirtschaftsministeriums „Wirtschaft digital Baden-Württemberg“.

Informationen: www.wirtschaft-digital-bw.de/massnahmen/digitalisierungspraemie/

Des Fachhandwerkers neue Werkzeuge

Deutschlands SHK-Fachhandwerker haben digitale Tools für sich entdeckt. So befindet sich bereits aktuell jeder Zweite (48 Prozent) inmitten der digitalen Transformation seines Arbeitsalltags und tauscht Schritt für Schritt bisher im Job genutzt analoge Instrumente gegen digitale aus. Weitere 16 Prozent setzen digitale Anwendungen ein, die direkt mit unmittelbaren Branchenpartnern verknüpft sind. Dem gegenüber steht ein gutes Drittel: So arbeiten noch 35 Prozent überwiegend analog – nutzen also nach wie vor mehrheitlich Papier, Telefon, Fax und persönliche Gespräche. Diese Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Querschiesser-Umfrage im SHK-Handwerk hervor, die im Auftrag der GC-Gruppe erfolgte.

Beim konkreten Blick auf die Tätigkeiten des Joballtags geht hervor: Insbesondere bei der Ausführungsplanung, von der Materialbestellung bis zur Terminplanung, greifen SHK-Fachhandwerker auf digitale Werkzeuge zurück – 68 Prozent nutzen diese „immer oder oft“. Bei der Projektorganisation, wie dem Erstellen von Zeichnungen oder Dokumenten, spielen die digitalen Tools hingegen eine eher untergeordnete Rolle: 63 Prozent der Befragten verwenden diese hier selten oder nie. Bei der Auftragsgewinnung – beispielsweise über die Präsentation des Unternehmens via eigener Website – sind 26 Prozent digital aufgestellt; 74 Prozent dagegen verfügen über keine eigene Homepage respektive nutzen diese nicht für die Ansprache potenzieller Kunden. Eine untergeordnete Rolle spielt die Digitalisierung auch bei der Übergabe der fertigen Leistung: Rund 88 Prozent setzten auf den Abschluss vor Ort und den daraus resultierenden persönlichen Kontakt.

Auf die Frage, woher die Anregungen für die Digitalisierung des Betriebs kommen, verweisen 40 Prozent auf ihre Eigeninitiative und Recherche. Bezüglich der sich ergebenden Schwierigkeiten, passende digitale Unterstützungskonzepte zu finden, bemängeln 56 Prozent die Übersichtlichkeit des Angebots; 20 Prozent sehen die größten Probleme in der fehlenden Zeit, um sich ausreichend Informationen zu beschaffen, um Schulungen zu absolvieren oder die Implementierung umzusetzen.

Informationen: www.gc-gruppe.de/de/service/presse/des-fachhandwerkers-neue-werkzeuge

Baukindergeld: Die neue Eigenheimzulage für Familien

CDU/CSU und SPD haben vereinbart, Familien bei der Eigentumsbildung zu unterstützen. Laut Koalitionsvertrag soll ein Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro je Kind und pro Jahr eingeführt werden, das über einen Zeitraum von 10 Jahren gezahlt wird. Das Baukindergeld soll bundesweit gewährt werden – bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr und zusätzlich 15.000 Euro pro Kind.
Allerdings kann das Baukindergeld jetzt noch nicht beantragt werden, da die Rahmenbedingungen noch nicht festgelegt sind. Darüber informiert die KfW.
Aktuelle Informationen zu den Bedingungen und zum Start der Antragstellung erhalten Sie auf unter www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Baukindergeld/, im KfW-Newsletter Förderung: Bauen, Wohnen, Energie sparen, oder über die kostenfreie Servicenummer 0800 539 9006.

Informationen: www.kfw.de
Quelle: KfW-Bildarchiv/Claus Morgenstern

Merkblatt: Energetische Sanierung: Sind Sie unschlüssig?

„Eine energetische Sanierung rechnet sich nicht“, „Von einer Sanierung habe ich nichts mehr“, „Das kann ich mir nicht leisten“ – solche Vorbehalte sind häufig rund um das Thema energetische Sanierung.
Dabei führen ganzheitliche energetische Sanierungen zu einer deutlichen Reduzierung von CO2-Emissionen und entlasten mittelfristig auch den Geldbeutel. Obwohl dies in der Wissenschaft allgemein akzeptiert und in der Praxis mit tausenden von Beispielen belegt ist, gibt es immer wieder Zweifel. Einige davon will Zukunft Altbau mit einer kostenlosen Broschüre entkräften. Diese steht unter https://www.zukunftaltbau.de/im-eigenheim/beratung/material/ zum Herunterladen zur Verfügung, kann aber auch hier gelesen werden.

Informationen: www.zukunftaltbau.de
Quelle: Pixabay

Wohlfühl-Event: Schwerelos in der Badewanne

Urlaub trägt ohne Frage zum kurzfristigen Wohlsein bei. Gesundheitlich betrachtet macht er allerdings nur wenig Sinn, wenn der Stress danach weitergeht. Ein tägliches Programm muss her, das dauerhafte Erholung bringt – am besten in Verbindung mit Wasser. Wer taucht schließlich nicht gern in das nasse Element ein? Ab ins Badezimmer also!
Den Umstand, sich im Element Wasser schneller als anderswo „locker“ zu fühlen, schreibt die Wissenschaft der Schwerelosigkeit zu. Sie lässt den Menschen im Wasser leichter als an Land werden. Wasser ist therapeutisch nutzbar und Aquatherapien sind so gefragt und vielfältig wie nie.

Langsames „auf der Stelle treten“ in kühlem Wasser regt den Kreislauf an und fördert die Durchblutung. Für diese Anwendung lässt sich auch die Wanne mit rutschfester Oberfläche im heimischen Bad nutzen. Kalte Güsse mit einem sanften Wasserstrahl aus dem Gießrohr liefern ebenfalls einen Kick für den Kreislauf. Ein warmer Wasserstrahl aus der Brause oder mit individuellem Druck aus einer eigens zur Nacken- und Rückenmassage entwickelten Spezialdüse in der Wand löst Verspannungen. Muskelkrämpfen entgegen wirkt zudem die Dampfdusche. Darüber hinaus stärkt Wasser in Dampfform die Abwehrkräfte.

„Mit einer fachlich fundierten Anleitung lässt sich das heimische Bad bequem wie sinnvoll für die aktive natürliche Gesundheitsvorsorge einrichten und nutzen“, erklärt VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann. Mehr Informationen liefert dazu die kostenlose VDS-Broschüre „Für Herz und Seele“. Sie kann unter dem Link www.gutesbad.de/broschueren-und-mehr

Auch der bundesweite „Tag des Bades“, der am 15. September stattfindet, nimmt sich des spannenden Themas „Wohltaten aus dem Bad“ an. Umfassende Einblicke in die speziellen Sortimente und Planungen lieferten die Ausstellungen des Sanitärfachhandels, zu recherchieren unter www.gutesbad.de/badprofi-suche

Informationen: www.gutesbad.de;www.tagdesbades.de
Foto: VDS/ (c) Shutterstock-karelnoppe
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28.06.2018
SHK-Anlagenmechanikerin ist ein neues Gesicht der Handwerkskampagne

Unter der Leitfrage „Und? Was hast du heute gemacht?“ ruft das Handwerk wieder ganz Deutschland zur Auseinandersetzung mit beruflicher Erfüllung auf. Dafür zeigen die neuen Plakatmotive stellvertretend drei Persönlichkeiten, darunter die 25-jährige SHK-Anlagenmechanikerin Sandra Hunke.
Handwerksbetriebe können die Motive auf der Kampagnenwebseite im Werbemittelportal herunterladen und für eigene Marketingmaßnahmen nutzen.

Informationen: www.handwerk.de

Personaloffensive in „Handwerk 2025“: Neues Wissensportal am Start

Das neue Informations- und Wissensportal des baden-württembergischen Handwerks zu Personalthemen ist online. Damit sind alle Maßnahmen aus der Personaloffensive des Zukunftsprojektes Dialog und Perspektive Handwerk 2025 umgesetzt.

Auf dem Portal erhalten Handwerksbetriebe praxisnah aufbereitete Informationen sowie Umsetzungshilfen zu Maßnahmen rund um die Themen Mitarbeiter finden, halten und führen. Die Inhalte sind so aufbereitet, dass sich jeder einfach und schnell informieren kann.

Neben dieser Maßnahme ist flächendeckend in jeder Handwerkskammer eine Personalberaterin im Einsatz, die Mitgliedsbetriebe innerhalb von bis zu acht Beratungstagen kostenlos zu Personalthemen berät. Wer darüber hinaus speziellen Beratungsbedarf hat, für den bietet die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM) eine Intensivberatung an, für die der Betrieb eine geringe Eigenbeteiligung leisten muss.

Informationen: www.personal.handwerk2025.de

Meinungsmedium „statement“ zum Thema Holz

Ein klares Statement für eine Wärmewende mit dem Energieträger Holz liefert die neue Ausgabe des gleichnamigen ZVSHK-Magazins. Fundiert wird aufgezeigt, dass Holz eine Zukunftsoption ist und eben kein Auslaufmodell. Selbstverständlich wird auch das Thema Feinstaub nicht ausgespart.

Das Magazin kann kostenlos auf der Webseite des Zentralverbandes heruntergeladen werden.

Informationen: www.zvshk.de

 

Raumklima zum Wohlfühlen: Angenehme Temperaturen auch im Sommer

Schwüle Temperaturen im Büro und überhitzte Wohnräume sind die Schattenseiten des Sommers. Raumklimageräte schaffen Abhilfe. Sie sorgen für angenehme Innentemperaturen und ein Raumklima zum Wohlfühlen, denn sie können nicht nur Kühlen, sondern auch die Luft in den Räumen entfeuchten– und das zu geringen Kosten.

Doch die Angst vor hohen Energiekosten schreckt viele Verbraucher ab. Zu Unrecht, denn zeitgemäße und hochwertige Raumklimageräte arbeiten bei fachgemäßem Einsatz sehr energiesparend. So verbraucht ein Split-Gerät im Hochsommer für die Klimatisierung von rund 60 Quadratmetern Wohnfläche im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses nur rund 3 Kilowattstunden (kWh) pro Tag.

Die Auswahl an Geräten ist groß und sie unterscheiden sich bei Handhabung und Montage. Doch woher wissen Verbraucher, welches Gerät das richtige für sie ist? Experten raten Verbrauchern dazu, Raumklimageräte beim Fachmann zu kaufen. Dieser garantiert neben einem Qualitätsprodukt auch eine Bedarfsanalyse und fachmännische Montage. Ein weiterer Orientierungspunkt ist das „Qualitätssiegel Raumklimageräte“. Es garantiert Service und höchste Energieeffizienz.

Informationen: www.qualitaetssiegel-raumklimageraete.de; www.fgk.de

Lüften für gesundes Wohnen

Ohne regelmäßige Frischluftzufuhr herrscht wortwörtlich „dicke Luft“ in Innenräumen. Dabei ist frische, saubere Luft wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden.

Am einfachsten ist es, regelmäßig die Fenster zu öffnen, doch das ist nicht immer möglich – nicht nur wetterbedingt: An stark befahrenen Straßen beispielsweise lassen Anwohner ihre Fenster meist geschlossen. Allergiker reagieren zudem auf Staub und Pollen. Neben der natürlichen Lüftung gibt es deshalb Lüftungssysteme, die „dicke Luft“ aus Innenräumen vertreiben.

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Einfache Abluftsysteme werden vor allem in Bad und Küche eingesetzt. Sie leiten die „verbrauchte“ Raumluft nach außen und frische Luft strömt, wieder richtig dosiert, über Zuluftelemente in den Fenstern ein.

Am effizientesten, aber auch mit höheren Investitionen verbunden, sind Systeme mit Wärmerückgewinnung: Sie nutzen die Wärme, die in der Abluft enthalten ist, um die kalte Luft von draußen vorzuwärmen. So können mindestens 75 Prozent der Wärmeenergie aus der Abluft zurückgewonnen werden.

Unterschieden wird außerdem zwischen zentraler und dezentraler Lüftung. Bei zentralen Systemen, die vor allem in Neubauten zum Einsatz kommen, verteilt ein Lüftungsgerät die Frischluft über ein Kanalsystem im Gebäude. In Altbauten bieten sich oft dezentrale Systeme an, bei denen Lüftungen in einzelnen Räumen installiert werden.

Wer den Einbau einer Anlage plant, sollte sich zu den möglichen Lösungen durch einen Fachhandwerker beraten lassen, zumal bestimmte Systeme auch staatlich gefördert werden.

Informationen: www.intelligent-heizen.info
Quelle: Pixabay

Leitstudie der dena: Die Energiewende braucht flüssige Energieträger

Die Mehrheit der Deutschen betrachtet Erdgas als die beste Ergänzung zu den erneuerbaren Energien. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von Zukunft Erdgas.

Die Mehrheit der Deutschen betrachtet Erdgas als die beste Ergänzung zu den erneuerbaren Energien. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von Zukunft Erdgas.

Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) betrachtet Erdgas als den besten Partner von Sonnen- und Windenergie. Erst mit großem Abstand folgen Holz (22 Prozent), Öl (20 Prozent), Kernenergie (17 Prozent) sowie Kohle (14 Prozent).

Die Bezahlbarkeit der Energieversorgung ist für zwei von drei Bürgern (67 Prozent) ein entscheidendes Kriterium. Zunehmend skeptisch zeigen sich die Bundesbürger gegenüber dem derzeitigen Kurs der Energiewende. Fast zwei Drittel der Deutschen rechnen mit Komplikationen bei der Umsetzung der Energiewende.

Informationen: www.zukunft.erdgas.info
Quelle: Zukunft Erdgas

Leitstudie der dena: Die Energiewende braucht flüssige Energieträger

Klimafreundlich erzeugte synthetische Energieträger, wie zum Beispiel E-Fuels, werden zukünftig einen entscheidenden Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten. Das ist eines der Ergebnisse der von der Deutschen Energie-Agentur (dena) präsentierten Leitstudie Integrierte Energiewende. Die dena-Leitstudie zeigt auch: Ein breiter Energiemix ist deutlich günstiger als Szenarien, die einen hohen Grad an Elektrifizierung vorsehen.

„Als flüssige Energieträger könnten E-Fuels schrittweise bislang fossile Brenn- und Kraftstoffe, wie zum Beispiel Heizöl, Kerosin oder Diesel, ergänzen und auch als Ausgangsstoffe für die chemische Industrie bedeutsam sein“, kommentiert Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). „Flüssige Energieträger haben Vorteile: Sie besitzen eine hohe Energiedichte, lassen sich einfach speichern und transportieren, und für ihren Einsatz steht bereits heute eine hervorragende Infrastruktur bereit“, erklärt Willig.

Informationen: www.zukunftsheizen.de

Solarthermie-Nutzer lassen Geld auf ihren Dächern liegen

In Deutschland gibt es rund 2,3 Millionen Solarthermieanlagen. Zwei von drei Solarthermie-Nutzern könnten mehr aus ihrer Anlage holen. Das Sparpotenzial liegt deutschlandweit bei 1,4 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr – oder 66 Millionen Euro. Das zeigen der Praxistest Solarthermie von co2online und eine Auswertung der Verbraucherzentrale Energieberatung zum Beratungsangebot Solarwärme-Check. Durch die Optimierung der Anlagen könnten Hausbesitzer nicht nur ihre Heizkosten deutlich senken, sondern auch 340.000 Tonnen klimaschädliches CO2 pro Jahr vermeiden.

Dazu drei Tipps, wie Hausbesitzer Solarthermie optimieren können:
• Schalten Sie im Sommer Ihre Heizung ab.
• Kontrollieren Sie Ihre Erträge und Einsparungen.
• Lassen Sie Ihre Anlage regelmäßig inspizieren und warten.

Informationen: www.co2online.de
Quelle: co2online

Heizungstausch: Im Sommer an den Winter denken

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit, um alte, ineffiziente Heizkessel gegen Solarheizungen, Wärmepumpen oder Holzpelletanlagen zu tauschen. „Wer sich mit Beginn der Heizperiode über zuverlässig, klimafreundlich und günstig beheizte Wohnräume freuen möchte, sollte eine Heizungsmodernisierung jetzt angehen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Angesichts der in diesem Jahr noch gewährten aufgestockten Förderung und des noch niedrigen Zinsniveaus sei dafür jetzt der richtige Zeitpunkt.

Das Deutsche Pelletinstitut DEPI hält den Anteil an klimafreundlichen Pelletfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen angesichts des Klimawandels und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für noch deutlich zu niedrig. Rund 14 Millionen Heizungen gelten als vollkommen veraltet und sollten zügig ausgetauscht werden. Der Wechsel zu „grüner Heiztechnik“ werde auch 2018 mit bis zu einigen tausend Euro je Vorhaben staatlich gefördert.

Informationen: www.depi.de
Quelle: DEPI

„Sanierungsgalerie“: Gelungene Projekte sollen zum Nachahmen anregen.

Energetisch erneuerte Wohngebäude entlasten langfristig den Geldbeutel, erhöhen den Wohnkomfort und schonen die Umwelt. Viele Hauseigentümer fürchten sich jedoch vor dem damit verbundenen Aufwand und zweifeln an den Erfolgsaussichten.

Eine neue Internetseite von Zukunft Altbau mit erfolgreichen Sanierungsbeispielen aus dem Südwesten soll die Bedenken nun zerstreuen und zeigen, wie zufrieden viele Eigentümer mit ihrer Sanierung sind. Die „Sanierungsgalerie“ des vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramms ist seit wenigen Wochen mit 25 sanierten Gebäuden online und bietet eine Detailsuche unter anderem nach Objekttyp und Baujahr – so können Hauseigentümer die für sich passenden Beispiele herausfiltern. Mit Vorher-Nachher-Bildern und verständlich aufbereiteten Informationen veranschaulicht die bundesweit einmalige Seite, dass sich der Kraftakt Altbausanierung lohnt.

Informationen: www.sanierungsgalerie.de
Quelle: Zukunft Altbau

Eigenheim: Regelmäßige Pflege zahlt sich aus

Eine Bestandsimmobilie entspricht häufig nicht mehr den heutigen energetischen Standards. Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel der Eigentümer. Durch gezielte Modernisierungsmaßnahmen sparen sie Energie und senken ihre Nebenkosten. So lässt sich der Energieverbrauch durch den Austausch der Heizung und Optimierung der Heizungsanlage um bis zu 30 Prozent reduzieren. Mit einer zeitgemäßen Dämmung der Gebäudehülle und dem Einbau von Wärmeschutzfenstern kann weitere Energie eingespart werden.

Ein Umbau wirkt sich auch auf die Wohnqualität aus: Wer zum Beispiel großzügigere Räume schafft oder sich für einen Anbau entscheidet, wohnt moderner, steigert den Wohnkomfort und plant vorausschauend für neue Lebensabschnitte – sei es für barrierefreies Wohnen im Alter oder mehr Platz für den Nachwuchs. Grundsätzlich gilt: Eine regelmäßige Instandhaltung zahlt sich aus, denn sie beugt auch Schäden am Gebäude vor.

Experten empfehlen, je nach Alter und Zustand der Immobilie jährlich rund 10 Euro pro Quadratmeter als Instandhaltungsrücklage anzusparen. Unter www.lbs.de/modernisieren finden Haus- und Wohnungsbesitzer ausführliche Informationen zum Thema Modernisierung inklusive Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Mithilfe eines Renovierungskostenrechner können vorab die Kosten der geplanten Maßnahmen und die mögliche Energieeinsparung abgeschätzt werden.

Informationen: www.lbs.de/modernisieren
Quelle: LBS

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23.04.2018
Hauptsache ultraentspannt: 10 Essentials für’s Bad

Die einen bevorzugen ihre prickelnde Dusche, die anderen geben dem Schaumbad den Vorzug. Ordnungsliebende freuen sich in erster Linie über ausreichend Stauraum. Echte Glückspilze können alles in ihren Bädern genießen. Die Mehrheit aber muss sich entscheiden, worauf sie bei der Einrichtung ihrer neuen Komfortzone keinesfalls verzichten möchte. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) hat zehn Essentials zusammengestellt – von der Wanne bis zum Sessel. Für jeden Vorschlag gilt: Hauptsache ultraentspannt!

1. Badewanne
2. Bodengleiche Dusche
3. Kopfbrause
4. Beleuchteter Spiegelschrank
5. „Coole“ Armatur
6. Runde Waschschale
7. Flexible Badmöbel
8. Komfortables Dusch-WC
9. Kosmetikspiegel
10. Hingucker, wie zum Beispiel ein Sessel

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de
Quelle: VDS/ (c) Kaldewei

So klappt es mit der Planung Ihrer neuen Heizung

Endlich Frühling!
Warum Sie jetzt trotzdem ans Thema Heizen denken sollten? Weil Sie in den wärmeren Monaten den Austausch Ihrer alten Heizung gegen eine neue, effiziente Anlage sorgsam planen und durchführen können. So sparen Sie schon ab dem nächsten Winter Heizkosten. Eine Checkliste zeigt, worauf es bei der Planung einer neuen Heizung ankommt.

1. Überblick verschaffen: Welche Heizsysteme und Energieträger gibt es?
2. Bauliche Voraussetzungen: Welche Heizung passt zum Haus?
3. Individuelle Vorlieben: Welche Ansprüche soll die neue Heizung erfüllen?
4. Kosten-Check: Wie viel kosten Technik, Einbau und Betrieb der Heizung?
5. Förderung nutzen: Welche Fördermittel gibt es für die neue Heizung?

Haben Sie sich eingehend mit diesen Punkten auseinandergesetzt, ein überzeugendes Angebot vom Fachhandwerker erhalten und mögliche Förderungen beantragt, steht dem Einbau der neuen Anlage nichts mehr im Wege. Der Aufwand im Vorfeld lohnt sich: Sie sparen unnötige Kosten und haben viele Jahre Freude an Ihrer neuen Heizung.

Informationen: www.intelligent-heizen.info
Quelle: Intelligent Heizen

Ausbildungszahlen 2017: Steigende Lehrlingszahlen im Handwerk

Es gibt wieder mehr Jugendliche, die eine berufliche Ausbildung und die Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk als attraktiven Karriereweg wählen: Im Jahr 2017 ist die Zahl neuer Auszubildender im Handwerk zum dritten Mal in Folge und zudem deutlich stärker als in den Vorjahren gestiegen, meldet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) auf Basis eigener Erhebungen der Handwerkskammern.

Bis Ende Dezember 2017 sind bundesweit 139.880 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen worden. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Handwerkskammern damit 2.152 mehr neue eingetragene Ausbildungsverträge, das entspricht einer Steigerung von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings: In Baden-Württemberg, Bremen, Sachsen-Anhalt und im Saarland gingen die Neuvertragszahlen zurück.

Die absolut betrachtet stärksten Neuvertragszuwächse gab es im Kraftfahrzeugtechniker- (+883 bzw. +4,5%), im Elektrotechniker- (+785 bzw. +6,1%) und im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk (+538 bzw. +4,8%).

Informationen: www.zdh.de
Quelle: ZVSHK

Neuer Landeswettbewerb: „Effizienzpreis Bauen und Modernisieren“

Erstmals lobt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes den „Effizienzpreis Bauen und Modernisieren“ aus. Ausgezeichnet werden Projekte privater, öffentlicher oder gewerblicher Bauherrinnen und Bauherren, die besonders kostengünstig und zugleich energieeffizient modernisiert oder entsprechend dieser Kriterien neu gebaut wurden.

In verschiedenen Kategorien verleiht das Ministerium insgesamt 20 Preise und Sonderpreise und schüttet dabei ein Preisgeld von 100.000 Euro aus. Zum Start des Wettbewerbes am 20. April 2018 unterstrich Umweltminister Franz Untersteller die Ziele der Ausschreibung: „Mit unserem Wettbewerb wollen wir zeigen, dass energieeffizientes Bauen und Modernisieren nicht per se teuer sein muss. Ich hoffe, dass wir über die Auslobung des Effizienzpreises gute Beispiele finden werden, um andere Bauwillige zu animieren, ihre Häuser energetisch zu sanieren.“
Die Modernisierung oder der Bau muss zwischen 1. Januar 2015 und 31. Juli 2018 abgeschlossen sein. Der Einreichungszeitraum endet am 31. Juli.

Informationen: www.um.baden-wuerttemberg.de

BAFA-Förderung für Wärmepumpen: Nutzen Sie das Online-Portal

Ab sofort ändern sich die Modalitäten für den
BAFA-Förderantrag einer Wärmepumpe.
Darauf weist der Bundesverband Wärmepumpe
(BWP) hin. Verwendungsnachweise für den
Förderantrag einer Wärmepumpe, für die
Basis- und Innovationsförderung sollten über das
Online-Portal auf der BAFA-Homepage eingereicht werden.

Dazu kann folgender Link genutzt werden: https://fms.bafa.de/BafaFrame/login

Informationen: www.waermepumpe.de
Quelle: BWP

Brennstoffzellen-Heizgeräte erzeugen Strom und Wärme noch effizienter

Mit Blockheizkraftwerken (BHKW) können Gebäudeeigentümer sowohl ihren Strom- als auch ihren Wärmebedarf decken – und dies besonders effizient. Sind die Anlagen mit Brennstoffzellen statt mit Verbrennungsmotoren ausgestattet, arbeiten sie sogar noch klimafreundlicher.

Diese Technologie wird derzeit auch für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern interessant „Die kleineren BHKW-Varianten, auch Nano-BHKW genannt, haben eine elektrische Leistung von rund einem Kilowatt und mit dem eingebauten Zusatzbrenner eine Heizleistung von bis zu 20 Kilowatt“, erklärt Gerhard Freier von der Ingenieurkammer Baden-Württemberg. „Damit sind die Anlagen ideal für Vier- bis Sechspersonenhaushalte oder für Gewerbebetriebe.“

Mehr Informationen zu den neuen Brennstoffzellen-BHKW bietet eine neue, kostenlose Broschüre,
die Sie hier finden.

Zu technischen Voraussetzungen und staatlichen Förderungen beraten qualifizierte Gebäudeenergieberater und Heizungsbauer.

Informationen: www.zukunftaltbau.de
Quelle: Zukunft Altbau

Anschluss an Zentralheizung ist kein Luxus

Die Ankündigung von Sanierungsarbeiten an seiner Wohnung und am gesamten Haus war für einen Mieter ein Schock, denn seine monatlichen Zahlungen sollten anschließend von 754 Euro auf 1.267 Euro steigen. Er hielt das für einen nicht mehr zumutbaren Härtefall einer Luxussanierung, die eindeutig darauf abziele, ihm das weitere Wohnen in dem Objekt unmöglich zu machen.

Doch die konkreten Arbeiten – das Einsetzen von Isolierglas im Zuge eines Fensteraustausches, der Bau eines Außenaufzuges, der Anschluss an die Zentralheizung, das Verlegen dreiadriger Stromleitungen unter Putz – betrachtete das zuständige Amtsgericht München (Az 453 C 22061/15) nicht als unzumutbar. Wenn sich der Eigentümer an gewisse Vorgaben halte, dann sei das gestattet. Dazu zählten eine Ankündigung der Arbeiten mindestens drei Monate vor Baubeginn und eine stichwortartige Beschreibung der beabsichtigten Änderungen. Eine maximal nötige zehntägige Abwesenheit des Mieters (bei Übernahme der Kosten für eine Ersatzunterkunft) sei zumutbar.

Informationen: www.lbs.de/presse/p/infodienst_recht_und_steuern
Quelle: LBS / (C) Tomicek

IFH/Intherm 2018: mehr als 40.000 Besucher und Topbewertungen

Die IFH/Intherm hat ihre Spitzenposition als Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien unterstrichen. 40.490 Besucher haben den Weg nach Nürnberg gefunden. Die 611 Aussteller vergaben zu 89 Prozent Topbewertungen hinsichtlich der Besucherqualität.

Neben dem Messeschwerpunkt „Digital vernetzt“ war die Entscheidung beim Berufsnachwuchs, wer für die deutschen Klempner zu den Euroskills nach Budapest reisen darf, ein Highlight. Hier hatte Benno Uhlmann aus Bayern knapp die Nase vorn. Sein baden-württembergische Kollege Kevin Zemann musste sich mit Platz zwei zufrieden geben.

Zufrieden waren auch die Kunden, deren Bäder von den Preisträgern der „Aktion Profibad IFH 2018“ gestaltet wurden. Denn nicht nur die Badgestalter erhielten 500 Euro Preisgeld für ihre gelungenen „Vorher-Nachher-Beispiele“, sondern auch deren Kunden. Aus Baden-Württemberg durften sich die Firma Jürgen Röttele aus Freiburg und die Firma Gerd Hund aus Eimeldingen über die Auszeichnung freuen.

89 Prozent der Messebesucher sind sich sicher, dass sie 2020 wieder die IFH/Intherm besuchen werden. Dann öffnen die Messetore vom 21. bis 24. April.

Informationen: www.ifh-intherm.de

15./16. September 2018: Energiewendetage in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wird auch in diesem Jahr das dritte Septemberwochenende ganz im Zeichen der Energiewende stehen. Unter dem Motto „Was tun? Was tun!“ werden lokale Veranstalter am 15. und 16. September die Energiewende im ganzen Land erlebbar und begreifbar machen. Bürgerinnen und Bürger können sich zu den unterschiedlichen Aspekten rund um die Themen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Elektromobilität Informationen und Tipps holen.

„Mit den Energiewendetagen schaffen wir den Rahmen für zahlreiche Aktionen, Projekte, Messen und Tage der offenen Tür, bei denen sich Jung und Alt vor Ort über die Energiewende informieren kann“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.

All diejenigen, die an der Mitgestaltung der Energiewendetage interessiert sind oder selbst eine Veranstaltung durchführen wollen, werden vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft organisatorisch unterstützt. So können die Akteure auf der Internetseite der Energiewendetage kostenfreie Werbemittel und Informationsmaterialien bestellen, ihre Veranstaltung bewerben oder vorgefertigte Pressepakete zur individuellen Verwendung herunterladen.

Informationen: www.energiewendetage.baden-wuerttemberg.de
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„Wer das beherrscht, wird zum prägenden Faktor im Markt“

Hans-Arno Kloep

Hans-Arno Kloep ist Geschäftsführer der Unternehmensberatung Querschiesser. Die Firma ist spezialisiert auf Trendprognosen
für den deutschen SHK-Markt. www.querschiesser.de

Zur Zukunft der Vertriebswege Hans-Arno Kloep ist ein streitbarer Geselle. Er hat genaue Vorstellungen davon, in welche Richtung sich der Vertrieb in der SHK-Branche entwickeln kann. Seine Meinung teilt zwar noch lange nicht jeder, aber meist beinhalten seine Aussagen mehr als bloß einen Kern Wahrheit. Im Gespräch mit der SBZ zeigt er auf, dass die große Stärke des Fachvertriebsweges zugleich eine große Schwäche ist.
Lesen Sie den kompletten Artikel auf sbz-online.de
Foto: ©Kloep
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28.03.2018
Energieverbrauch privater Haushalte für Wohnen steigt weiter

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Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2016 mit 665 Milliarden Kilowattstunden erneut mehr Energie für Wohnen verbraucht als im Vorjahr: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 1,4 % mehr als 2015 (temperaturbereinigt und ohne Kraftstoffe). Nachdem der Energieverbrauch bis 2014 rückläufig war, stieg er im Jahr 2015 um 1,9 % und nahm damit 2016 im zweiten Jahr in Folge zu.

Der Anstieg ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Haushalte mehr Energie für Raumwärme nutzten (+ 2,2 %). Auf die Raumwärme entfällt mit gut 70 % der größte Anteil der Haushaltsenergie. Insgesamt verbrauchten die Haushalte vor allem mehr Erdgas (+ 5,0 %) und Erneuerbare Energien (Biomasse, Umweltwärme und Solarthermie: + 6,3 %). Unter den Erneuerbaren Energien hat die Biomasse (vor allem Brennholz und Pellets) die größte Bedeutung und verzeichnete 2016 im Vergleich zum Vorjahr den höchsten Zuwachs (+ 7,0 %). Bei anderen Energieträgern (Mineralöl, Strom, Fernwärme und Kohle) ist der Verbrauch dagegen zurückgegangen.

Informationen: www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/03/PD18_068_85.html

Kundenumfrage: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Pelletheizung?

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Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) erhebt noch bis zum 30. April die Zufriedenheit von Verbrauchern mit ihrer Pelletheizung oder ihrem Pelletkaminofen. Unter dem Titel „Hat es sich gelohnt?“ werden in einer etwa 5-minütigen, anonymen Onlineumfrage verschiedene Teilbereiche abgefragt.

Die Heizungs- und Kaminofenbetreiber nennen die Marke ihrer Feuerung, die Leistungsklasse, den Gebäudetyp und ihr Bundesland. Die Zufriedenheit wird entlang der gesamten „Pelletkette“ bewertet: Von Beratung und Einbau über Pelletqualität und -anlieferung, Kessel- oder Ofenbetrieb bis hin zur Lagerung. Abschließend wird gefragt, ob man sich wieder für Pellets entscheiden und ob man eine solche Feuerung auch seinem Nachbarn empfehlen würde.

Ziel der Umfrage ist es, die Einstellung der Verbraucher zum Heizen mit Holzpellets zu erfassen. Wer mag, kann im Anschluss an die Umfrage an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zu gewinnen gibt es ein Wellness-Wochenende in einem mit Pellets beheizten Hotel oder ein Pellets-Vorrat.

Informationen: http://www.depi.de/de/home/umfrage/

Jederzeit sofort Warmwasser? Nicht auf Kosten der Allgemeinheit

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Es mag zwar für den einzelnen Bewohner eines Hauses wünschenswert sein, wenn auch mitten in der Nacht noch auf Anhieb warmes Wasser aus den Leitungen kommt. Doch die Eigentümergemeinschaft kann sich nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS dagegen verwahren, die Kosten dafür mit zu tragen.

Der Fall: Ein Mitglied einer Eigentümergemeinschaft wollte seinen Mietern rund um die Uhr warmes Wasser bieten. Das wäre technisch kein Problem gewesen, wenn die vorhandene Zirkulationspumpe nicht nur tagsüber, sondern auch nachts in Betrieb gewesen wäre. Die Wohnungseigentümergemeinschaft hatte sich aber darauf geeinigt, dass die Pumpe wochentags nachts abgeschaltet werden sollte. Man bot der Eigentümerin an, die Pumpe künftig rund um die Uhr zu betreiben, wenn sie die Kosten dafür übernehme. Dazu war sie nicht bereit, sie forderte eine Beteiligung aller Mitglieder.

Das Urteil: Ein längerer zeitlicher Vorlauf, ehe nach Aufdrehen des Hahns das Wasser richtig warm werde, sei Bewohnern während der Nacht zuzumuten, entschied die Justiz (Amtsgericht Remscheid, Az 7 C 152/16). Ein Dauerbetrieb könne nicht als zwingend nötig erachtet werden, zumal ja die meisten nächtlichen Verrichtungen wie Händewaschen nach dem Toilettenbesuch auch mit kaltem Wasser problemlos möglich sei. Zeitgemäßes ökonomisches und ökologisches Handeln spreche für ein Abschalten der Zirkulationspumpe in der Nacht.

Informationen: www.lbs.de/presse/p/infodienst_recht_und_steuern/details_9446882.jsp

Neue Infobroschüre zu Holzfeuerstätten: Markt und Bedeutung

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Erneuerbare Energien in Verbindung mit modernen Feuerstätten, Heizungs- und Schornsteinsystemen erweisen sich als ein ideales Instrument, um die ambitionierten CO2-Klimaschutzziele zu erreichen. Das ist eine der Kernaussage der neuen Infobroschüre von ZVSHK, HKI, AdK, IPS und UNITI.

Diese richtet sich primär an die Branche und beantwortet allgemeine Fragen zum Thema Holzfeuerstätten und bietet damit Argumentationshilfen. Es sind vor allem jene Fragen, die den Verbänden und den hier organisierten Unternehmen regelmäßig aus unterschiedlichen Richtungen gestellt werden – von Kunden, der Presse oder auch der Politik.

Informationen: https://www.zvshk.de/presse/medien-center/pressemitteilungen/details/artikel/7055-gemeinsame-pressemitteilung/

Schub für Photovoltaik: Neues Förderprogramm für solare Batteriespeicher

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Investitionen in Photovoltaik-Anlagen in Verbindung mit einem Batteriespeicher werden vom Land in den nächsten Jahren massiv gefördert. Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat dazu ein neues Förderprogramm im Umfang von gut zwei Millionen Euro aufgelegt. Das Programm ist Teil der Solaroffensive der Landesregierung.

„Wir wollen den Ausbau der Photovoltaik voranbringen und Speicherkapazitäten schaffen“, so der Baden-Württembergische Umweltminister Franz Untersteller bei der Präsentation des neuen Förderprogrammes. Konkret gefördert wird die Investition in den Batteriespeicher einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage. Dieser Speicher muss stationär und netzdienlich sein. Das heißt, die Förderung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die sicherstellen sollen, dass die Verteilnetze nicht zu stark belastet werden. So ist eine Bedingung, dass mindestens 40 Prozent des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden muss und nicht eingespeist werden darf.

Informationen: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/informieren-beraten-foerdern/foerdermoeglichkeiten/pv-speicher/
Foto: Pixabay

Neue Datenschutzregeln ab dem 25. Mai

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Am 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Diese ersetzt das bisher geltende deutsche Datenschutzrecht.

Handwerksbetriebe müssen sicherstellen, dass sie bis zum 25. Mai 2018 die erforderlichen Anpassungen vornehmen. Der Zentralverband SHK hat einen Leitfaden ausgearbeitet, der die für die handwerkliche Praxis wichtigsten Aspekte und Fragen thematisiert. Er bietet neben rechtlichen Erklärungen zahlreiche Beispielsfälle, Checklisten und Muster, die in der betrieblichen Praxis genutzt werden können.

Eine rechtlich abschließende und verbindliche Beratung darf und kann der Leitfaden nicht leisten. Für spezielle Einzelfragen zu individuellen Situationen des Betriebs sollten die entsprechenden Experten der Handwerksorganisationen hinzugezogen werden.

Innungsfachbetriebe können den Leitfaden nach dem Einloggen mit ihren Zugangsdaten unter www.zvshk.de mit dem Quicklink QL05117048 kostenlos herunterladen.

Informationen: www.zvshk.de/qlink/QL05117048
Foto: Pixabay

Heizen mit Flüssiggas – flexibel und zukunftsfähig

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Ob in Feuerzeugen, Campingkochern, Autos oder Heizungen: Flüssiggas lässt sich vielseitig einsetzen. Das Heizen mit Flüssiggas bietet sich insbesondere in ländlichen Regionen ohne Zugang zum Erdgasnetz an. Die bereits gute CO2-Bilanz von Flüssiggas könnte künftig noch besser ausfallen – in Deutschland soll 2018 eine Bio-Variante auf den Markt kommen.
Unter dem Begriff „Flüssiggas“ versteht man Gase, die sich bereits unter geringem Druck verflüssigen. Der Fachbegriff lautet Liquefied Petroleum Gas, kurz LPG. Es besteht aus Propan, Butan oder einem Gemisch beider Gase und entsteht als Nebenprodukt bei der Förderung von Erdöl und Erdgas sowie bei der Rohölverarbeitung in Raffinerien. In flüssiger Form haben diese Gase ein viel geringeres Volumen und können gut in Flaschen oder Tanks gelagert werden.

Flüssiggas zeichnet sich durch einen hohen Heizwert und eine schadstoffarme Verbrennung aus. Beim Heizen mit Flüssiggas entstehen kaum Ruß und Feinstaub und weniger CO2 als beispielsweise bei der Verbrennung von Heizöl. Da es weder giftig noch wasserlöslich ist, darf Flüssiggas ohne Auflagen in Wasserschutzgebieten genutzt werden. Der Brennstoff wird in einem Tank sicher auf dem eigenen Grundstück gelagert – entweder oberirdisch oder vergraben.

Bei Interesse an einer Flüssiggas-Anlage empfiehlt sich eine Beratung durch einen SHK-Fachbetrieb . Der Fachhandwerker installiert die nötige Heiztechnik und verlegt auch die Rohrleitungen zum Tank.

Informationen: www.intelligent-heizen.info

Erfolgreiche Unternehmens-Nachfolge

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Die Zahl der Unternehmens-Nachfolgen in Deutschland nimmt zu. Umfassende Informations-, Beratungs- und Unterstützungs-Angebote rund um dieses Thema bietet die Initiative „nexxt“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit bundesweiten Partnern.

Zentral ist die Nachfolgebörse www.nexxt-change.org, über die kostenlos Kontakte geknüpft werden können. Aktuell sind über 6500 Verkaufsangebote und rund 2000 Kaufgesuche veröffentlicht. Bundesweit betreuen rund 735 Regionalpartner der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Sparkassen und Kreditgenossenschaften die Interessenten vor Ort. Seit 2006 wurden durch die Börse bereits über 15.000 erfolgreiche Unternehmens-Übergaben angestoßen.
Darüber hinaus fördert das BMWi das Projekt „ICON – innovativer Content für die Unternehmensnachfolge“ (www.nachfolge-in-deutschland.de), das sich mit praktischen und wissenschaftlich fundierten Analysetools insbesondere an junge Menschen richtet.

Informationen: https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Themen/unternehmensnachfolge.html, www.nexxt-change.org, www.nachfolge-in-deutschland.de

Lehrgang „Bad-Manager(in)“ startet wieder im Mai

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Die Bad-Akademie zertifiziert wieder: Am 7. Mai 2018 geht die Weiterbildungsinitiative der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in die nächste Runde – und es sind noch einige wenige Plätze frei.
Die Teilnehmer aus allen drei Vertriebsstufen erwartet über neun Monate ein informatives Programm, das wie bisher die Module Erfolgsmanagement, Prozessmanagement und Gestaltung umfasst. Durch die enge inhaltliche Verzahnung der Module ergibt sich im Kursverlauf ein rundes Gesamtpaket, das die Absolventen nicht nur fit für den Verkauf, die Beratung, Gestaltung und Abwicklung eines Komplettbades macht. Auch Fragen zur professionellen Gestaltung der Firmenwebsite, der richtigen Kundenansprache und des effektiven Einsatzes eines Werbebudgets stehen auf dem Lehrplan. Optional kann zudem der 2-tägige Kurs „Barrierefrei Bauen“ kostenfrei besucht werden.

Informationen: www.bad-akademie.de

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28.02.2018
IFH/Intherm 2018: Sieben Tipps rund um den Messebesuch

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Vom 10. bis 13. April trifft sich die SHK-Branche auf der IFH/Intherm, Deutschlands wichtigster Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien 2018 in Nürnberg. Für SHK-Profis gibt es hier sieben Tipps zum Messebesuch von Projektleiter Oliver Gossmann:

1. Gut vorbereiten – vergünstigte Messetickets sichern
Eine gute Vorbereitung ist extrem wichtig. Am besten schon eine Woche im Vorfeld sollte man sich die kostenfreie App unter www.ifh-intherm.de/App herunterladen und Infos über die Messe-Website sammeln. Ich empfehle außerdem das Eintrittsticket online zu kaufen. Da ist das Tagesticket drei Euro günstiger und man spart Zeit beim Eintritt auf die Messe. Als Mitglied des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg bekommt man außerdem einen Gutscheincode für ermäßigte Tickets.

2. Der schnellste Weg auf die Messe – den Eingang Süd nutzen
Wer mit der U-Bahn anreist, gelangt am schnellsten über den Eingang Süd des Messezentrums Nürnberg in die acht Hallen der IFH/Intherm. Der Eintritt über den Eingang Ost ist ebenfalls möglich, erfahrungsgemäß aber stärker frequentiert, da es hier viele Parkmöglichkeiten für die Autofahrer gibt. Die Messe ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

3. Kaffeegutschein im Eingangsbereich mitnehmen
Am Eingang sollten sich Kaffeefans unbedingt ein Band mit Tickethülle zum Umhängen mitnehmen. Damit ist nicht nur das Messeticket immer griffbereit und erleichtert die Kommunikation auf dem Messestand. In der Tickethülle befindet sich jeweils auch ein Kaffeegutschein für eine kleine Auszeit am Nachmittag.

4. Mit dem neuen Digitalisierungsflyer leichter orientieren
Mit DIGITAL VERNETZT setzt die IFH/Intherm 2018 einen Schwerpunkt. Denn Digitalisierung ist das Megathema, das die gesamte SHK-Branche betrifft. Um den Besuchern die Orientierung zu erleichtern, haben wir einen Flyer entwickelt mit allen Ausstellern, die Produkte und Lösungen zeigen. Außerdem sind Infos zu den Vorträgen im Forum und der Themenfläche DIGITAL VERNETZT in Halle 3A Stand 3A.323 aufgeführt. Den Flyer gibt es im Eingangsbereich.

5. Sich zwischen Terminen einfach treiben lassen
Es ist optimal, wichtige Termine mit Ausstellern bereits im Vorfeld zu vereinbaren. Schließlich präsentieren sich über 600 Aussteller auf der IFH/Intherm. Einen guten Überblick bietet der Online-Aussteller-Katalog auf der Website mit Verlinkung zu den Unternehmen. Darüber hinaus sollte man unbedingt auch die Gelegenheit nutzen, sich Produkte von Ausstellern anzusehen und sich über neue Unternehmen zu informieren. Auch die Mitarbeiter der Fachverbände freuen sich über Besucher in Halle 4 am Stand 4.100. Hier starten im Übrigen geführte Neuheiten-Rundgänge.

6. E-Mails und Termine kostenlos checken
In der Nähe des Forums DIGITAL VERNETZT in Halle 3A Stand 3A.313 richten wir eine WLAN-Insel ein. Selbstverständlich kann man sich hier auch eine kurze Pause gönnen und entspannen.

7. Am Fachpressestand Lektüre für den Heimweg einpacken
Über 20 Verlage stellen ihre Publikationen am Fachpressestand in Halle 3 Stand 3.318 zur Verfügung. Alle SHK-Themenbereiche sind dabei abgedeckt. Es lohnt sich, beim Stand vorbeizuschauen, sei es zum Schmökern für zwischendurch oder um die Zeitschriften zur ausführlichen Lektüre nach Hause mitzunehmen. Die Magazine sind kostenfrei verfügbar, so lange der Vorrat reicht.

Informationen: www.ifh-intherm.de
Foto: (Quelle: GHM)

Wir sind das Handwerk: SHK-Anlagenmechaniker im Wilden Westen

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Mit der Frage „Und, was hast du heute gemacht?“ wirbt die neue Kampagne der Handwerksinitiative derzeit auf Plakatwänden, Busbeklebungen und Infoscreens für eine Karriere im Handwerk.

Die Antwort gibt sie nun auch in einem emotionalen TV-Spot mit dem Anlagenmechaniker als Held im Wilden Westen. Die Botschaft: Handwerk ist mehr als nur ein Job. Es ist Berufung und Erfüllung.

Zu sehen ist der Film bei den privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern sowie auf dem YouTube-Kanal „Das Handwerk“

Informationen: www.handwerk.de
Foto: (Quelle: www.handwerk.de)

ZDH: Fahrverbote sind nicht alternativlos

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Zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, dass Fahrverbote unter bestimmten Bedingungen zulässig sind, erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Fahrverbote sind der falsche Weg. Wir lehnen sie weiter entschieden ab und appellieren an die Kommunen und Städte, alles zu tun, um sie zu vermeiden.“ Es gebe zahlreiche andere Maßnahmen und Lösungswege, mit denen sich Schadstoffe spürbar reduzieren ließen. Mit intensiven Anstrengungen aller Beteiligten sei es in den meisten Städten möglich, die Grenzwerte in absehbarer Zeit zu unterschreiten. Das Handwerk werde sich an diesen Anstrengungen weiter aktiv beteiligen.

Fahrverbote seien massive Eingriffe in Eigentumsrechte, in die Mobilität und in die Freiheit beruflicher Betätigung. „Es ist nicht einzusehen, dass unsere Handwerksbetriebe über enteignungsgleiche Fahrverbote für die Fehler von Herstellern und Politik haftbar gemacht werden.“ Es sei zu befürchten, dass sich die Verbote für die Handwerksbetriebe existenzbedrohend auswirkten, denn die Fuhrparks der Betriebe bestünden zu 80 bis 90 Prozent aus Dieselfahrzeugen. Wollseifer sieht die Industrie in der Pflicht, schadstoffarme, leistungsfähige und für das Handwerk geeignete Transporter auf den Markt zu bringen.

Es müsse für die notwendigen Dienste des Handwerks umfassende Ausnahmeregelungen geben. Völlig inakzeptabel sei ein Dieselverbot ohne Übergangsfristen, in denen sich Betriebe auf Fahrverbote einstellen und ihre Fahrzeugflotte umrüsten können.

Informationen: www.zdh.de/presse/pressemitteilungen/fahrverbote-sind-nicht-alternativlos/
Foto: (Quelle: Pixabay)

Grippewelle: Natürliche Ofenwärme fördert gutes Wohnklima

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Die Grippewelle hat Deutschland fest im Griff. Auch die harmloseren Erkältungsfälle fordern derzeit das menschliche Immunsystem. Zur Stärkung der eigenen Abwehrkräfte kann neben gesunder Ernährung und viel Bewegung an frischer Luft auch die milde, langwellige Strahlungswärme eines Kachelofens oder Heizkamins beitragen.

Die äußerliche Anwendung von Wärme wird schon seit Jahrhunderten bei vielen Anwendungsgebieten als therapeutisches Verfahren genutzt. Infrarot-Bestrahlungen werden unter anderem zur Linderung bei Schmerzen, Muskelverspannungen und Entzündungen eingesetzt ebenso wie bei der Behandlung von Erkältungen und HNO-Krankheiten.

Eine ähnlich positive Wirkung auf den Menschen kann die natürliche Infrarot-Wärmestrahlung eines Kachelofens haben. Wie eine Studie der Medizinischen Universität Wien nachgewiesen hat, kann sie zum Beispiel Schmerzschübe von Rheumapatienten lindern. Über die Ofenkacheln wird milde, langwellige Wärmestrahlung abgegeben, die eine vitalisierende Tiefenwirkung entfaltet. Die Durchblutung wird gefördert und der Stoffwechsel angekurbelt.

Durch seinen hohen Anteil an Strahlungswärme wirkt sich ein Kachelofen auch auf das Raumklima positiv aus. Denn die langwellige Infrarot-Strahlung erwärmt Wände, Gegenstände und Körper im Raum direkt ohne Umweg über die Luft. So wird die Raumluft weder ausgetrocknet noch überheizt, sondern bleibt angenehm temperiert.

Informationen: www.kachelofenwelt.de
(Quelle: AdK)

Experten: Smart Home wird Standard im Wohnungsbau

Smart Home

Wird Smart Home bald zum Standard im klassischen Wohnungsbau? Auch wenn Trends oftmals schnell wieder in der Versenkung verschwinden, scheint es im Fall von Smart Home so zu sein, dass ein vernetztes und intelligentes Haus bald zum 08/15-Baurepertoire gehören könnte.

So zeigt eine aktuelle Studie, dass die Architekten und Planer im Jahr 2016 im Durchschnitt bei jedem fünften ihrer Bauprojekte Smart Home-Komponenten mit in die Gebäudeplanung aufgenommen haben. Zukünftig dürfte der Anteil von Bauvorhaben, in denen Smart Home-Komponenten eine Rolle spielen sogar noch stärker zunehmen: Drei von vier Bauprofis gehen davon aus, dass Smart Home als Wohnungsbautrend in den kommenden drei Jahren noch stärker zulegen dürfte.

In der aktuellen Jahresanalyse von BauInfoConsult wurden unter anderem Architekten und SHK-Profis um Ihre Einschätzung gebeten, ob Smart Home auch zukünftig als Trend am Markt spürbar sein wird. Die Antwort darauf ist eindeutig: Ja. Egal, ob nun kostspielige Lösungen oder nur einfache Systeme: Fakt ist, dass Smart Home in den nächsten drei Jahren verstärkt im Wohnungsbau präsent sein wird – zumindest prognostizieren dies fast drei Viertel der befragten Bauakteure.

Dabei dürften sich besonders zwei Anwendungsmöglichkeiten einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Einmal wäre da die Steuerung von Sicherheitseinrichtungen zu nennen, die aus Sicht von 30 Prozent der Befragten als Feature im privaten Wohnungsbau künftig wohl verstärkt nachgefragt werden könnte. Dies ist wenig überraschend, wenn man bedenkt, dass viele Deutsche immer stärker in die Absicherung der eigenen vier Wände investieren. Ein zweiter relativ starker Nachfragetrend deutet sich auch im Bereich der Heizungs- und Raumtemperatursteuerung an, denn 23 Prozent der Planer erwarten auf diesem Gebiet zukünftig ebenfalls mehr Anfragen von ihren Kunden.

Informationen: www.bauinfoconsult.de
Foto: (Quelle: Bauinfoconsult)

Hochwasserschutz für Heizöltanks

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Das Hochwasserschutzgesetz II ist am 5. Januar 2018 in Kraft getreten. Es schreibt unter anderem vor, dass Heizöltanks, die in ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten installiert sind, innerhalb von fünf Jahren hochwassersicher nachgerüstet werden müssen (Stichtag: 5. Januar 2023).

Steht der Heizöltank in einem sogenannten Risikogebiet, gilt eine Nachrüst-Frist von 15 Jahren. Wer seinen Heizöltank in einem Überschwemmungs- oder Risikogebiet erneuert, muss die Hochwassersicherung dabei sofort umsetzen. Darüber, ob ein Standort in einem Überschwemmungs- oder Risikogebiert liegt, gibt die zuständige Behörde Auskunft.

Informationen: www.zukunftsheizen.de/heizoeltank/sichere-heizoellagerung.html#c10044
Foto: (Quelle: IWO)

Außen-Klimaanlage: Alle Eigentümer müssen zustimmen

Klimaanlage_LBS Tomicek

Bei den derzeitigen Wintertemperaturen befassen sich wahrscheinlich die wenigsten Menschen mit dem Thema Klimaanlage. Doch vielleicht wäre das ratsam. Wenn nämlich ein Wohnungseigentümer eine solche Anlage an der Hausfassade anbringen will, dann sollte er sich nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS rechtzeitig im Vorfeld möglichst um eine einstimmige Zustimmung der Eigentümergemeinschaft bemühen.

Vor dem Landgericht Frankfurt wurde ein Fall verhandelt (Az. 2-13 S 186/14), bei dem ein etwa 80 Zentimeter breiter, 60 Zentimeter hoher und 30 Zentimeter tiefer Kasten von einem Wohnungseigentümer unterhalb des Dachfirsts angebracht werden sollte, in dem die ersehnte Klimaanlage für seine Wohnung enthalten war. Farblich setzte sich das Gerät nicht allzu deutlich von der Fassade ab. Eine qualifizierte Mehrheit der Eigentümer stimmte der Anbringung zu, doch ein Betroffener tat das nicht. Anschließend kam es zu einem Rechtsstreit darüber, ob es sich hier um eine bauliche Veränderung handle, die nur einstimmig hätte genehmigt werden können.

Die Richter gingen von einer ganz erheblichen optischen Beeinträchtigung des Gemeinschaftseigentums aus. Der Eingriff gehe über das zulässige Maß hinaus. Die Klimaanlage an der Fassade sei von der Straßenseite des Hauses aus zu sehen. Deswegen hätte es nicht nur der Zustimmung der Mehrheit, sondern tatsächlich aller Eigentümer bedurft.

Informationen: www.lbs.de/presse/p/infodienst_recht_und_steuern
Foto: (©Tomicek/LBS)

Moderne Armaturen fürs Bad: Vom Wasser- zum Wohlgefühl-Spender

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Was Philippe Starck, Antonio Citterio und Phoenix Design gemeinsam haben? Sie alle beschäftigten sich mit Wasserhähnen und machten aus ihnen das, was sie aktuell sind: kleine Wunderwerke. Der einfache Wasserspender von früher setzt heute als moderne Armatur das Wasser eindrucksvoll in Szene und bringt Wohlgefühl und Stil ins Bad; egal, ob in optischer Anlehnung an eine historische Wasserpumpe oder zeitgemäß mit softer Form und geraden Linien gleichermaßen weich und puristisch interpretiert.

Passend zur Strömung, Wasser als wesentlichen Stimmungsträger einzusetzen, werden laut Prognose der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in den nächsten Jahren Modelle den Markt erobern, die grundlegend bei der Natur Maß nehmen. Wer genau hinschaue, stoße in den Ausstellungen der Badprofis längst auf organische, dynamisch gerundete Armaturenlinien, die Steine und Äste als stilbildende Vorbilder zitierten, fließende Übergänge zwischen Griff(en) und Körper schafften und, ja, sogar wie ein gebogener Zweig erhöht aus der Mitte des Beckens ragen. Und selbst streng geometrische, kantige Armaturen haben aus ergonomischer Sicht Softies zu sein.

Auch die Tatsache, dass coole Formen durch Metall-Oberflächen plötzlich viel wärmer und authentischer wirken, lässt sich an Armaturen prächtig veranschaulichen. Naturnahe Materialien wie Gold, Rot- oder Rosé-Gold, Messing, Nickel, Stahl und Platinum vorwiegend in mattem Finish setzen atmosphärische Ausrufezeichen.

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de; www.gutesbad.de
Foto: (Quelle: VDS/Keuco)

Trendfarbe 2018: Ultra Violet

Pantone Ultraviolet

Dunkle Lilatöne sind schon seit langer Zeit ein Zeichen der Gegenkultur, der Unangepasstheit und der künstlerischen Brillanz. Historisch wurde Ultra Violett gar eine mystische oder spirituelle Kraft zugeschrieben. Schon Stars wie Prince und David Bowie nutzten unterschiedlichste Lilatöne, um eine Anti-Haltung auszudrücken. Bei einer Akzentwand zieht Ultra Violett beispielsweise die Aufmerksamkeit an, bei der Gestaltung von Räumen steht es für Tradition und Eleganz oder auch für Verwegenheit.

Nun hat das US-amerikanisches Farbinstitut Pantone Ultra Violett zur Farbe des Jahres 2018 gekürt. Der Farbton drücke „Originalität, Einfallsreichtum und zukunftsweisendes visionäres Denken“ aus, so das Unternehmen.

Informationen: www.pantone.com/color-of-the-year-2018
Foto: (Quelle: Pantone)