Aktuelles

27.10.2021
Klimapfade 2.0: Studie zur Treibhausgasneutralität 2045

Foto: BDI/BCG
Deutschland steht in Sachen Klimaschutz vor einem gewaltigen Kraftakt und gleichzeitig vor einer historischen Chance: Um die Klimaschutzziele bis 2045 zu erreichen, sind Mehrinvestitionen in Billionenhöhe erforderlich. Das geht aus der gemeinsamen Studie „Klimapfade 2.0“ des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) hervor.

Die Machbarkeitsstudie analysiert, wie sich auf nationaler Ebene in den vier Sektoren Industrie, Verkehr, Gebäude und Energiewirtschaft die ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen lassen. Insgesamt werden 21 zentrale politische Instrumente für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen sowie weitere Vorschläge präzisiert, damit der Veränderungsprozess ohne soziale und ökonomische Brüche ablaufen kann.

Analysen von BCG zeigen: Für die kommende Bundesregierung heißt es, umzusteuern und schnell Impulse für einen Investitionsturbo zu setzen – insbesondere für einen massiven Aus- und Neubau von Strom-, Wasserstoff- und Ladeinfrastrukturen, für die Erzeugung erneuerbaren Stromes und Wärme, für Elektromobilität und Schienennetze. Dabei stehen nicht ausschließlich monetäre Aspekte im Vordergrund, sondern auch die schnelle Umsetzung, zum Beispiel durch deutlich straffere Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Für den Gebäudesektor ist demnach eine Erhöhung der energetischen Sanierungsrate und der Austausch von Öl- und Gasheizungen durch lokal emissionsfreie Lösungen wie Wärmepumpen, Fernwärme oder Quartierslösungen gefordert, aber auch mehr Fördermittel. Um die benötigte Klarheit für Gebäudeeigentümer zu schaffen und Fördermittel effizient einzusetzen, fordern die Experten mit ausreichend Vorlauf eine Pflicht zur Selbstinformation und das Erstellen individueller Sanierungsfahrpläne. Parallel dazu müsse es gelingen, dass das Handwerk auf der Basis verlässlicher Rahmenbedingungen die für diesen Kraftakt notwendigen Kapazitäten aufbauen kann.

Mehr Details zur Studie: www.bcg.com und https://bdi.eu/

27.10.2021
Effizienzklassen-Rechner: Wie ist Ihre Heizung „drauf“?
Heizungen kommt bei der Umsetzung der Energie- und Klimaziele besondere Bedeutung zu. Rund 35 Prozent aller Energie wird in Deutschland im Gebäudebereich verbraucht – der größte Anteil davon bei der Beheizung. Je nach Effizienz des Heizkessels können die Geräte einen besonders großen Energieverbrauch verursachen.

Mit dem Online-Effizienzklassen-Rechner auf www.deutschland-machts-effizient.de können Nutzer die Energieeffizienz von Heizkesseln für das Nationale Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen bestimmen.

Derzeit sind in der Datenbank vor allem Öl- und Gaskessel mit Baujahr vor 1995 der meisten Hersteller enthalten. Weitere Kessel bis Baujahr 2008 werden im Laufe der Zeit hinzugefügt.

Den Rechner finden Sie hier: https://www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Redaktion/DE/Standardartikel/effizienzklassen-rechner.html

27.10.2021
Solarkollektoren machen unabhängiger von der Energiepreisentwicklung
Verbrauchern droht eine teure Heizsaison, die Gas- und Ölpreise steigen. Ursachen sind unter anderem die jährlich steigenden CO2-Preise, wie sie von der Bundesregierung vor zwei Jahren gesetzlich verankert wurden.

Immer mehr Eigenheimbesitzer nehmen Heizkostensteigerungen zum Anlass dafür, in eine Solarheizung zu investieren. Unterstützt werden sie dabei von derzeit attraktiven Förderkonditionen, die auch eine Nachrüstung bestehender Heizsysteme mit Solarkollektoren ermöglichen. Solarthermische Anlagen lassen sich außerdem mit beinahe jedem erdenklichen Wärmeerzeuger kombinieren, etwa mit einem Holzheizkessel, einer Wärmepumpe oder einem Gasbrennwertkessel.

Nach einem Marktwachstum bei Solarheizungen in Höhe von 26 Prozent im Vorjahr zog die Nachfrage auch im ersten Halbjahr 2021 mit 15 Prozent weiter zweistellig an, teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) mit. Bereits 2,5 Millionen deutsche Haushalte nutzen Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung.

Wird eine bestehende Heizungsanlage mit einer Solarthermie-Anlage nachgerüstet, erhält der Betreiber über die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) einen Zuschuss von 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Wird ein alter Ölkessel gegen eine effiziente Gas-Solar-Heizung getauscht, winkt eine Förderung von 40 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten.

Informationen: www.solarwirtschaft.de

27.10.2021
Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer

Foto: VDS
Ein nachhaltig gestaltetes Badezimmer ist viel mehr als kurzfristige Mode. Während der blaue Planet gute „Green-News“ immer dankend entgegennimmt, genießt der Mensch selbst den darin gebotenen Komfort ungleich besser und das dauerhaft. Das mag nicht die Welt retten, ist jedoch immerhin ein Beitrag.

Viele private Bauleute möchten diesen gerne leisten – und können das auch. Wie die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) berichtet, nehmen nämlich die Badprofis bereits von Haus aus Rücksicht auf die Umwelt, indem sie sparsame Technologien entwickelten.

Weniger populär, dabei nicht minder wirksam sei hingegen die breite Umstellung auf eine nachweislich CO2-arme Herstellung von für die Kreislaufwirtschaft geeigneten Produkten. Insgesamt schonten die Unternehmen damit globale Ressourcen, ließen darüber aber auch regionale Projekte wie die Bienenrettung und (Wieder-)Aufforstung des Waldes nicht außer Acht.

Tipps für Verbraucher
1. Erkundigen Sie sich nach Rohstoffen und Transportwegen.
2. Achten Sie auf Gütesiegel, wie der bekannte „Blaue Engel“, „Cradle to Cradle“
für Produkte mit geschlossenem Rohstoffkreislauf, das FSC-Siegel für
rücksichtsvolle Forstwirtschaft oder das junge Label „Möbel Made in Germany“.
3. Wählen Sie einen Sanitärprofi, der klimaneutral denkt und erfolgreich danach handelt.
4. Kombinieren Sie Zeitloses mit Pflegeleichtem.
5. Setzen Sie sparsame Technologien ein.
6. Checken Sie Licht und Warmwasserbereitung.
7. Überdenken Sie Ihr eigenes Verhalten.

Mehr Details zu diesen Tipps gibt es unter www.sanitaerwirtschaft.de.

27.10.2021
Starkes Duo: Kachelofen und Energiesparhaus

Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de/Leda
KfW-Effizienzhäuser, Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser und energetisch sanierte Bestandsimmobilien stehen hoch im Kurs. Dies liegt besonders an dem deutlich geringeren Heizwärmebedarf: Ein Haus aus den 1980er Jahren verbraucht rund 150 bis 200 kWh pro Quadratmeter im Jahr – bei Niedrigenergiehäusern sind es nur 70 bis 100 kWh und bei Passivhäusern sogar nur 15 kWh. Das bedeutet: höherer Umweltschutz und niedrigere Energiekosten.

Die Grundlage von Energiesparhäusern ist eine energetisch effiziente Wärmedämmung des Dachs und der Außenwände. Für die Energiebilanz sind zudem innovative Heizanlagen wichtig. Und da kommen moderne Holzfeuerstätten ins Spiel: Wasserführende Kachelöfen, Kaminöfen und Heizkamine sind die ideale Ergänzung für eine bereits vorhandene Zentralheizung, Solarthermie-Anlage oder Wärmepumpe. Mit dem von einem qualifizierten Ofen- und Luftheizungsbauer ausgesuchten Heizeinsatz, der für eine raumluftunabhängige Verbrennung sorgt, kann beispielsweise ein Hybrid-System eine zukunftsorientierte Lösung sein. Solche modernen wasserführenden Holzfeuerstätten sorgen damit nicht nur für Heizwärme, sondern auch für warmes Wasser zum Duschen und Waschen.

Dank moderner Regeltechnik und richtiger Dimensionierung kann so in einem hochgedämmten Passivhaus zusammen mit einer Solarthermie-Anlage die komplette Wärmeversorgung abgedeckt werden.

Informationen: www.kachelofenwelt.de

27.10.2021
Trockene Luft macht anfälliger für Atemwegserkrankungen

Foto: FGK e.V.
Die Heizsaison hat begonnen und mit ihr in vielen Gebäuden die Saison der trockenen Raumluft. Das liegt daran, dass an kalten Tagen die Außenluft eine geringe absolute Luftfeuchtigkeit hat. Kommt die Luft ins Gebäude und wird dort erwärmt, sinkt die relative Luftfeuchte – häufig auf sehr niedrige Werte, die die Verbreitung von Viren und anderen Keimen begünstigen.

Warum wir bei trockenen Umgebungsbedingungen anfälliger für Infektionen werden und warum gerade im mittleren Feuchtebereich Viren am schnellsten inaktiviert werden, erklärt Dr. Kai Rewitz in einem Video-Interview. Rewitz ist einer der Autoren einer Literaturstudie zum Einfluss der Luftfeuchte auf die Gesundheit des Menschen, die die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen im Auftrag des Fachverbandes Gebäude-Klima e. V. (FGK) erstellt hat.

Zu trockene Raumluft kann außer den Atemwegen auch Augen und Haut beeinträchtigen, bei zu hoher Raumluftfeuchte steigt dagegen die Schimmelgefahr. Deshalb empfiehlt der FGK, auch im Winter für eine Raumluftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent zu sorgen. Informationen, wie eine Raumluftfeuchte von mindestens 40 Prozent sichergestellt werden kann, finden sich auf www.mindestfeuchte40.de.
Dort kann auch das Video-Interview sowie die Studie der RWTH Aachen aufgerufen werden.

27.10.2021
Umweltpreis 2022: Engagierte Handwerksbetriebe gesucht!
Der baden-württembergische Umweltpreis geht in die 20. Runde – ab sofort können sich Unternehmen und Selbstständige aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung bewerben. Mit dem Preis zeichnet die Landesregierung außergewöhnliche Leistungen im Bereich des betrieblichen Umwelt- und Klimaschutzes und des nachhaltigen Wirtschaftens aus. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2022.

„Die Auszeichnungen zeigen der Öffentlichkeit, mit welchen Ideen, Konzepten und Maßnahmen unsere Unternehmen ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas leisten“, sagte Umweltministerin Thekla Walker zum Start der Bewerbungsphase.

Für den Umweltpreis bewerben können sich Unternehmen und Selbständige mit einem Unternehmensstandort in Baden-Württemberg. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro, das sie für Maßnahmen im Umweltschutz einsetzen müssen. Die feierliche Preisverleihung wird am 1. Dezember 2022 in Stuttgart stattfinden.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury, die ihre Auswahl anhand von Kriterien wie umweltorientierter Unternehmensführung, effizienter Umgang mit Ressourcen, Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Verringerung von Umweltbelastungen sowie Einsatz umweltschonender Technologien.

Informationen: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/umweltpreis-fuer-unternehmen/

27.10.2021
IFH/Intherm 2022: Forum plus bietet einen Vorgeschmack

Foto: GHM
Neue Produkte erleben, Branchentrends erfahren und mit Kollegen und Geschäftspartnern wieder persönlich sprechen – vom 26. bis 29. April 2022 ist die IFH/Intherm in Nürnberg wichtigster SHK-Treffpunkt des Jahres. Bereits im Vorfeld der Messe wird das Rahmenprogramm in Kooperation mit dem Gentner Verlag und der SBZ digital erweitert.

Per Livestream werden an vier Tagen im IFH/Intherm FORUM plus Themen online in Expertenvorträgen beleuchtet.
Am 15. Dezember 2021 von 14.00 bis 15.30 Uhr dreht sich alles um das Thema: „Bäder hygienisch effizient planen und bauen.“ Die Teilnahme ist kostenfrei.

Informationen zu den Experten und weiteren Themen und Terminen sowie der Link zur Anmeldung und zum Stream, gibt auf der Messewebsite: www.ifh-intherm.de/forum-plus oder direkt bei der
SBZ www.sbz-online.de/ifh-forum-plus

27.10.2021
Zahlen, Daten, Fakten und Impressionen: Das SHK-Handwerk 2020
Welchen Umsatz haben baden-württembergische SHK-Handwerker im vergangenen Jahr gemacht? Wie viele Beschäftigte und Auszubildende gab es in den vier Gewerken? Und wie hat die SHK-Berufsorganisation die Interessen der Betriebe vertreten, mit welchen Erfolgen?

Antworten auf diese Fragen bietet der Jahresbericht 2020, der unter
https://jahresbericht.fvshkbw.de/2020 online steht. Schauen Sie doch mal rein und surfen Sie durch ein SHK-, OL-, Klempner und Kupferschmiede-Jahr, wie es so schnell (hoffentlich) kein zweites geben wird.

29.09.2021
Kachelofentage vom 1. bis 9. Oktober 2021

Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de/Brunner
Mit dem Film „Die Wahrheit über Kachelöfen“ will die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V. (AdK) das Thema „Heizen mit Holz“ neu beleuchten. In der 15-minütigen Dokumentation werden wichtige Fragen beantwortet, die Verbrauchern häufig auf den Nägeln brennen. Zusätzlich beurteilen Experten die Nutzung des regenerativen Energieträgers Holz für die Zukunft. Der Film steht auf der Webseite www.kachelofenwelt.de/service/filme.

Welche Lösungen qualifizierte Ofen- und Luftheizungsbauer für moderne Holzfeuerstätten anbieten und wie die von ihnen geplanten und installierten Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen oder Grundöfen „live“ aussehen, das können sich Verbraucher bei den Kachelofentage 2021 anschauen – und noch mehr über klimafreundliches Heizen erfahren.

Die Kachelofentage vom 1. bis 9. Oktober 2021 bieten die Gelegenheit, sich umfassend über moderne Holzfeuerstätten direkt vor Ort zu informieren. Unter www.kachelofenwelt.de finden Sie Adressen von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.

29.09.2021
Luftreiniger: Verband unterstützt VDI-Expertenempfehlung

Foto: Airflow Lufttechnik GmbH
Für einen kontinuierlichen Luftaustausch, durch den sowohl eine mögliche Virenlast im Raum als auch die CO2-Konzentration verringert wird, fordert der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) als nachhaltige Lösung eine mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung.

Da nicht in allen Gebäuden kurzfristig eine Lüftungsanlage nachgerüstet werden kann, ist durch die Corona-Pandemie ein hoher Bedarf an mobilen Luftreinigern entstanden, die Viren deaktivieren oder aus der Raumluft abscheiden und damit ergänzend zur Lüftung eine mögliche Virenlast reduzieren.

Um einen Vergleich der unterschiedlichen Techniken und Geräte zu ermöglichen, wurde die Expertenempfehlung „VDI EE 4300 Blatt 14: Messen von Innenraumluftverunreinigungen – Anforderungen an mobile Luftreiniger zur Reduktion der aerosolgebundenen Übertragung von Infektionskrankheiten“ entwickelt. Sie legt Prüfbedingungen für mobile Luftreiniger fest, wobei es um die Wirksamkeit des gesamten Systems zur Verringerung einer Virenbelastung in einem realen Raum geht, nicht nur um die Wirkung einzelner Komponenten wie Filter oder UV-C-Strahler. Der FGK unterstützt diese Expertenempfehlung.

Informationen: www.fgk.de

29.09.2021
Serviceportal SHK weiterentwickelt: mehr Abfragestrecken – mehr Service
Aus dem Wartungsportal SHK hat sich inzwischen ein breit angelegtes, digitales Portalangebot entwickelt, das als “Serviceportal SHK” seit August in einer optimierten Version freigeschaltet ist.

Damit bietet es nun eine Vielzahl an Abfragestrecken: Von der Heizungswartung über die Trinkwasserinstallation bis zu Luftfiltern sind zentrale Leistungsbereiche des SHK-Handwerks aufgegriffen und nutzerfreundlich dargestellt. Mit nur wenigen Antworten können Kunden ihren Fachbetrieb zu den Gegebenheiten im Eigenheim informieren. Registrierte Fachbetriebe erhalten eine detaillierte Beschreibung der Erfordernisse vor Ort und können den Vorgang digital und schneller in den eigenen Betriebsprozess aufnehmen.

Informationen: https://serviceportal-shk.de/

29.09.2021
Verbraucher-Webseite Wasser-Wärme-Luft im neuen Look
Die Verbraucher-Webseite www.wasserwaermeluft.de ist überarbeitet und neu gestaltet. Interessierte Nutzer finden hier alles Wissenswerte über klimaschonendes Heizen und eine altersgerechte Badplanung.

Im letzten Jahr haben über 1,5 Millionen Menschen die Webseite besucht, was beweist, dass die Seite eine zentrale Anlaufstelle für interessierte Kunden geworden ist.

Die nun umgesetzten Optimierungen reichen von der bebilderten Navigation bis zur neuen mobilen Darstellung von Menü und Startseitenanimationen. Auch die hunderttausendfach pro Jahr genutzte Handwerkersuche ist überarbeitet und mit besseren Filterfunktionen versehen worden.

29.09.2021
Einsparpotenziale ermitteln: jetzt mit neuem Optimierungsrechner plus CO2-Ergebnisk
Wer heute energiesparend heizen möchte, sieht sich einer Vielzahl an Möglichkeiten gegenüber: Nicht immer ist gleich der Austausch der gesamten Heizungsanlage notwendig. Manchmal hilft es schon, dafür zu sorgen, dass sich die Heizungspumpe auf einem modernen technischen Standard befindet. Auch durch den hydraulischen Abgleich können positive Effekte erzielt werden. Beide Maßnahmen werden durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit 20 Prozent Kostenzuschuss gefördert.

Der neu aufgelegte Optimierungsrechner des Serviceportals „Intelligent heizen“ führt vor Augen, wo Einsparpotenziale schlummern. Das Online-Tool wurde überarbeitet und mit neuen Optionen ausgestattet, wie beispielsweise der Anzeige zu CO2-Einsparungen.

Der Optimierungsrechner steht auch als iframe zur Verfügung, sodass Handwerksbetriebe oder andere Interessierte den Optimierungsrechner auf ihrer eigenen Webseite integrieren können.

Informationen: www.intelligent-heizen.info

29.09.2021
IFH/Intherm: digital vorbereiten – real erleben!

Quelle: GHM
Endlich wieder “richtige” Messen! Brennen Sie auch darauf, nach der Corona-Pause wieder echte Ausstellungen zu besuchen? Möchten Sie sich gerne wieder persönlich und real mit Fachleuten wie Kollegen treffen und austauschen? Dann merken Sie sich den 26. bis 29. April 2022 vor!

Die IFH/Intherm bietet als Fachmesse für Sanitär-, Haus- und Gebäudetechnik DIE Plattform für individuelle Gespräche und in sieben Hallen des Messezentrum Nürnberg einen kompletten Marktüberblick inklusive haptischem Erlebnis von Produkten und Innovationen der SHK Branche.

Fokus-Themen sind dabei Heiztechniken der Zukunft, Hygiene und Smarte Gebäudeautomation. Diese werden im IFH/Intherm FORUM in Expertenvorträgen und Diskussionsrunden thematisiert und finden sich darüber hinaus auf der neuen „Straße der Innovationen“ wieder. Hier werden Neuheiten der Aussteller für das Messepublikum übersichtlich auf einer Fläche präsentiert.

Informationen: www.ifh-intherm.de

29.09.2021
Neue Webinarreihe zur digitalen Vorbereitung für die IFH/Intherm
Das „IFH/Intherm FORUM plus“ bietet SHK-Unternehmern erstmals die Möglichkeiten, Fachwissen und Produktneuheiten kombiniert bereits vor dem Datum der eigentlichen Präsenzveranstaltung in Nürnberg im April 2022 zu erleben: Vier knackig-kurze Livestreams setzen in den kommenden Monaten Impulse, machen ¬neugierig und fit für die wichtigen Themen der SHK-Branche.
So wird der Pulsschlag der Messe schon ab dem 16. November 2021 spürbar sein. An insgesamt vier Terminen greift das Forum per Webinar Themenbereiche auf, die im Nürnberger Messegeschehen eine zentrale Rolle spielen werden. Es handelt sich dabei um komprimierte Live-Webinare mit einem Theorie- und einem Praxisteil. Je Forum-plus-Tag sind ca. 90 Minuten Online-Zeit veranschlagt. Auf dem Programm stehen:
• Lüftungsanlage und Corona – am Dienstag, 16.11.
• Bäder hygienisch effizient planen und bauen – Mittwoch, 15.12.
• Durchblick in der Förderlandschaft – Dienstag, 15.2.
• Bestandgebäude energieeffizient beheizen – Mittwoch, 23.3.
Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Hinter dem Konzept des „IFH/Intherm FORUM plus“ stehen die beiden Trägerverbände der Nürnberger Fachmesse – der Fachverband SHK Baden-Württemberg und der Fachverband SHK Bayern – der Veranstalter GHM Gesellschaft für Handwerksmessen und der Gentner Verlag mit seinen Fachmedien, allen voran der SBZ.

Informationen: www.ifh-intherm.de/forum-plus und www.sbz-online.de/ifh-forum-plus

29.09.2021
EuroSkills 2021: Deutschland holt Gold bei den Anlagenmechanikern
Anlagenmechaniker SHK Simon Dorndorf aus Hessen hat bei den Europameisterschaften der Berufe eine Goldmedaille für Deutschland geholt. Die EuroSkills 2021 fanden vom 22.-26. September in Graz statt.

Spengler/Klempner Jonas Carstens aus Niedersachsen erzielte in seinem Gewerk einen prima fünften Platz.

Beide Teilnehmer wurden zuvor von den Bundestrainern Josef Bock und André Schnabel vom SHK-Bundesleistungszentrums in Schweinfurt auf den Wettbewerb vorbereitet.

Informationen: https://www.zvshk.de/euroskills/ und https://www.worldskillsgermany.com/de/euroskills-graz-2021/

29.09.2021
Auslandspraktikum: Chance für Azubis, das Handwerk im Ausland kennenzulernen
Mit Go for Europe haben junge Auszubildende die Chance, im Frühjahr und Sommer 2022 ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Es werden im Handwerk organisierte Gruppen nach Irland, Spanien, Finnland und Österreich ermöglicht.

Dank deutlich gestiegener Fördersätze durch das Erasmus-Programm der EU ist der Eigenanteil stark gesunken.

Mehr Informationen: www.goforeurope.de und im neuen Flyer

29.09.2021
Appell: Erhöhung des Fördervolumens für KfW-Programm „Barrierereduzierung“

Foto: VDS
Die Vereinigung Deutscher Sanitärwirtschaft (VDS) und der Zentralverband SHK appellieren gemeinsam an die Politik, das Fördervolumen für altersgerechte Umbaumaßnahmen von Wohnungen und Gebäuden im KfW-Programm 455-B dauerhaft auf 150 Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen.

Im Rahmen der gemeinsamen Aktion „Barrierefreies Bad“ fordern die Verbände von der Politik, wichtige Investitionssicherheit zu schaffen. Denn in der Vergangenheit standen die finanziellen Mittel für barrierereduzierende Maßnahmen aufgrund der hohen Nachfrage bereits zur Jahresmitte nicht mehr zur Verfügung.

„Die Folgen der demografischen Entwicklung werden uns in den nächsten Jahren eine stetig wachsende Versorgungslücke bei altersgerechten Wohnungen bescheren“, urteilt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Das Bad spielt die Schlüsselrolle für eine möglichst lange selbstständige Alltagsbewältigung in den eigenen vier Wänden. Eine verantwortungsvoll handelnde Politik muss daher auf lange Sicht in die Bauprophylaxe investieren.“

Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der VDS, betont: „Aktuell gibt es Fördermittel von der KfW-Bankengruppe für Renovierungen mit dem Fokus auf altersgerechtes Wohnen. Diese Förderungen sind an die Durchführung vollständiger Maßnahmen, aufgeteilt in Modulen, gekoppelt.“ Die Vorbereitung von Maßnahmen für eine spätere, schnellere Auf- und Umrüstung seien bisher nicht förderwürdig. VDS und ZVSHK fordern deshalb, ein Vorbereitungsmodul „Pflegegerechtes Bad“ in die Fördermaßnahmen aufzunehmen.

Informationen: www.zvshk.de und www.sanitaerwirtschaft.de

29.09.2021
Starten Sie in einen digitalen Herbst
Ja, wir wissen es: alle predigen “Digitalisierung”, aber keiner sagt Ihnen, wie Sie das auch noch neben Ihrem Betriebsalltag realisieren sollen. Deshalb will der Fachverband SHK Baden-Württemberg Sie mitnehmen in einen digitalen Herbst mit spannenden Veranstaltungen, für die Sie sich noch kurzfristig anmelden können.

Wir starten am 6. Oktober mit einer digitalen Kundenreise, machen weiter am 27. Oktober mit Suchmaschinenmarketing, betrachten am 10. November die Gefahren der Cyberkriminalität und werfen eine Woche später den Blick auf die Internetseiten von SHK-Betrieben.

Am 8. Dezember kriegen Sie dann noch ein Gesamtbild, welche digitalen Rahmenpartner Sie zu Vorzugskonditionen bei Ihren Betriebsprozessen unterstützen.

Alle weiteren Infos und Online-Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.fvshkbw.de/digitaler-herbst.

04.08.2021
BEG für Wohn- und Nichtwohngebäude seit Juli

Foto: Pixabay
Seit dem 1. Juli 2021 laufen neben den Einzelmaßnahmen nun auch die Programme der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für Wohn- (WG) und Nichtwohngebäude (NWG).

Über diese beiden Programmteile der BEG können sowohl Neubau als auch Bestandsgebäude, die ein bestimmtes Effizienzhaus-Niveau erreichen, gefördert werden. Je besser der Effizienzhausstandard, desto höher die Förderung. Die Förderung erfolgt als Kredit mit Tilgungszuschuss oder als reiner Zuschuss.

Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, für BEG-Einzelmaßnahmen einen Kredit statt eines Zuschusses zu beantragen. Die Abwicklung der Anträge erfolgt in diesem Fall über die KfW.

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04.08.2021
Wann ist eine steuerliche Förderung nach Paragraf 35c EStG möglich?

Foto: Pixabay
Die steuerliche Förderung nach § 35c Einkommenssteuergesetz (EStG) gibt es schon seit 2020. Jedoch treten häufig noch Fragen auf, welche Anforderungen an förderfähige Anlagen gestellt werden.

Stellen Sie sich diese steuerliche Förderung als die “kleine Schwester” der BEG-Förderung vor. Es werden Anlagen gefördert, die einen Beitrag zum Klimaschutz liefern, also Anlagen auf Basis von erneuerbaren Energien bzw. Gas-Hybridheizungen oder „Renewable Ready“ mit einer Komponente auf Basis von erneuerbaren Energien. Reine Gas- oder Öl-Heizungen werden nicht gefördert.

Die technischen Mindestanforderungen sowie die förderfähigen Maßnahmen sind zusammengefasst in der Energetischen Sanierungsmaßnahmen-Verordnung – ESanMV. Für die Bescheinigung des Fachunternehmens muss ein vorgeschriebenes Formular verwendet werden.

Vielleicht fragen Sie sich, warum dieses Programm parallel zur BEG existiert? Es können maximal 20.000 Euro über drei Jahre von der Steuer abgezogen werden. Bei 20 Prozent Förderquote bedeutet dies einen Betrag von 100.000 Euro förderfähigen Kosten pro Wohngebäude. Eine Kombination mit der BEG ist möglich, wenn über die zwei Programme unterschiedliche Einzelmaßnahmen beantragt werden, zum Beispiel Dämmung der Gebäudehülle über die steuerliche Förderung und Austausch des Wärmeerzeugers über die BEG.

SHK-Innungsfachbetriebe finden den Gesetzestext, die ESanMV, die Fachunternehmererklärung sowie eine FAQ-Liste zum Förderprogramm auf der Internetseite des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg unter www.fvshkbw.de nach dem Einloggen im Downloadcenter (Suchwort: §35c).

04.08.2021
Sanitärhandwerk präsentiert Studie zu pflegegerechten Bädern

Bild: Dagmar Lautsch-Wunderlich Architektin
Das pflegegerecht gestaltete Bad ist der Schlüssel für die ambulante Versorgung Pflegebedürftiger in den eigenen vier Wänden. Das unterstreicht die SHK-Berufsorganisation mit der Veröffentlichung einer neuen Studie.

Im Rahmen der virtuell durchgeführten Leitmesse “Altenpflege 2021” hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima die Studienergebnisse zur „Optimierung der Ausführung und Finanzierung von pflegegerechten Bädern“ vorgestellt.

Die Experten haben untersucht, welche bauliche Mindestanforderungen besonders für Kleinst-Bäder in Schlauchform und für kleine Gästetoiletten in Einfamilienhäusern aus Sicht der Pflegenden notwendig sind. Die Analysen der Arbeitsbelastungen von Pflegenden im Bad ergab eine Liste von Anforderungen, die nach Überzeugung der Praktiker aus dem Sanitärhandwerk einem nachhaltig ausgerichteten Badumbau zugrunde gelegt werden müssen. Mit Handwerkern und Architekten wurde dann die bauliche Machbarkeit bei der Umsetzung der Mindestanforderungen geprüft, geplant und visualisiert.

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04.08.2021
Brennholz ist keine Mangelware

Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de
Holz ist beliebt. Das gilt für Brennholz und Bauholz. Während Brennholz in Deutschland auf lange Sicht genügend zur Verfügung steht und die Preise seit vielen Jahren stabil geblieben sind, führte die starke Nachfrage bei Bauholz in diesem Jahr zu einer Knappheit und stark steigenden Preisen.

Brennholz kann jedoch nicht als Ersatz verwendet werden, da Bauholz strengen Regelungen unterliegt und sich nicht jedes Holz für den Haus- oder Möbelbau eignet. Bauschnittholz muss zum Beispiel mit einer CE-Kennzeichnung versehen sein.

Wie wichtig Holz ist, wurde in Deutschland schon vor Jahrzehnten erkannt und mit einer nachhaltigen Forstwirtschaft entsprechend agiert: Mit 3,4 Milliarden Kubikmetern gibt es hierzulande den höchsten Holzvorrat in Europa, mehr als zum Beispiel in Schweden oder Finnland. Dieser Bestand wird in Zukunft laut der Bundeswaldinventur sogar noch steigen: Jedes Jahr wachsen in heimischen Wäldern über 120 Millionen Kubikmeter Holz, davon werden nur 65 bis 75 Millionen geerntet.

Informationen: www.kachelofenwelt.de

04.08.2021
Repräsentative Umfrage: Handwerker sind glücklich und gesund

Grafik: IKK classic
Die Deutschen klagen zunehmend über Bewegungsmangel und Stress. Doch eine Berufsgruppe scheint gesünder zu leben und zufriedener zu sein als der Durchschnitt der Gesellschaft: Handwerkerinnen und Handwerker. Laut einer repräsentativen Studie der IKK classic und der Deutschen Sporthochschule Köln sind sie in Beruf und Freizeit aktiver und setzen Bewegung und Sport zur Stressbewältigung ein.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ingo Froböse wurden die psychische und physische Gesundheit von insgesamt 2.000 Handwerkerinnen und Handwerkern untersucht. Die Studie bestätigt die Vorteile von kleinen Handwerksbetrieben: Einen großen Zusammenhalt in der Belegschaft, eine familiäre Atmosphäre, den Stolz auf den Beruf und die Freude am „Machen“. Diese Ressourcen wirken sich positiv auf die Gesundheit, die Arbeits- und Lebenszufriedenheit aus, so die Experten.

Ein Videobeitrag zur Studie findet sich unter: https://www.youtube.com/watch?v=wcR_zRwbjjA

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04.08.2021
Lüftungsanlagen und mobile Luftreiniger in Klassenzimmern

Foto: FGK/TROX GmbH
Das Umweltbundesamt (UBA) zeigt in einer aktuellen Information auf, unter welchen Bedingungen das Infektionsrisiko in Klassenräumen möglichst gering gehalten werden kann.

Neben dem Einhalten der Hygieneregeln empfiehlt das UBA, Schulräume sukzessive mit fest installierten Raumlufttechnischen Anlagen auszustatten. Allerdings bleibt für frische Luft in den meisten Klassenzimmern bisher nur die Fensterlüftung, da noch immer weniger als 10 Prozent der Schulgebäude mechanisch be- und entlüftet werden.

Mobile Luftreinigungsgeräte können helfen, die Virenlast im Raum zu verringern. Der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) unterstützt die Empfehlungen zur Verbesserung der Raumluftqualität in Klassenzimmern. Er setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass beim Neubau und der umfassenden Sanierung von Schulgebäuden eine Lüftungsanlage eingeplant wird.

„Auch für den unkomplizierten nachträglichen Einbau gibt es spezielle Schullüftungsgeräte, die nur einen Elektroanschluss und zwei Wandöffnungen benötigen“, erklärt FGK-Geschäftsführer Günther Mertz. Wesentlich ist, dass die mobilen Geräte einen ausreichenden Luftstrom an gefilterter bzw. aufbereiteter Luft bereitstellen können und dass sie auch bei hohem Luftdurchsatz nicht zu laut sind.

Informationen: www.fgk.de und Start – Lebensmittel Luft (lebensmittel-luft.info)

04.08.2021
Urteil: Architekt muss Abwasserrohrleitungen kontrollieren

Bild: Tomicek/LBS
Ein Architekt, der die Errichtung eines Einfamilienhauses überwacht, muss auch die Bauausführung der Abwasserrohrleitungen kontrollieren. Tut er das nicht, macht er sich haftbar.

Wie der Infodienst „Recht und Steuern“ der LBS berichtet, hatte ein Bauherr die Art und Weise beanstandet, wie der von ihm beauftragte Architekt die Arbeiten überwacht hatte. Wegen offenkundiger Fehler sei es – neben anderen Mängeln – zu Verstopfungen bei der Abwasserleitung gekommen. Der Architekt bestritt dies und führte die Probleme auf Nutzungsfehler durch die Hausbewohner zurück.

Nach der Beweisaufnahme kam ein Zivilsenat (Oberlandesgericht Brandenburg, Aktenzeichen 4 U 59/15) jedoch zu dem Schluss, dass entweder ein unzureichendes Gefälle der Leitungen vorliege, deren Durchmesser zu schmal sei, oder die Leitungen in ungünstigem Winkel aufeinanderträfen. Das hätte der Architekt bemerken müssen.

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04.08.2021
SHK-Handwerk freut sich über mehr Lehrlinge: Zukunftssichere Berufe sind bei Jugendlichen gefragt
Corona hat seine Spuren auf dem Ausbildungsmarkt hinterlassen. Doch während in Gesamtdeutschland und auch im baden-württembergischen Handwerk die Ausbildungszahlen 2020 zurückgingen, kann sich das baden-württembergische SHK-Handwerk über ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr freuen.

„Mit einer Ausbildung im SHK-Handwerk entscheiden sich Jugendliche nicht nur für zukunftssichere Berufe mit guten Karrieremöglichkeiten. In diesen unruhigen Zeiten bieten sich ihnen hier wirkliche Chancen in Sachen Energiewende und innovative Gebäudetechnik etwas zu bewegen“, erklärt Fachverband-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Becker.

Insbesondere die Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK ist beliebt: allein in den letzten zwei Jahren wurden 8,8 Prozent mehr Lehrverträge abgeschlossen, was den Trend zu Berufen rund um die Energiewende widerspiegelt. Inzwischen lernen in Baden-Württemberg über 4.700 Auszubildende eines der Gewerke Installations- und Heizungsbau, Klempnerei, Ofen- und Luftheizungsbau sowie Behälter- und Apparatebau, darunter 70 weibliche Lehrlinge.

Auch wenn die Ausbildungszahlen in den letzten zehn Jahren einen ungebrochenen Aufwärtstrend zeigen, will sich die SHK-Berufsorganisation keinesfalls auf den guten Ergebnissen ausruhen. „Wir unterstützen mit unseren Innungen und Betrieben den „Sommer der Berufsausbildung“, denn es hat sich gezeigt, dass viele Jugendliche – teils pandemiebedingt – noch nicht wissen, wie es nach den Sommerferien für sie weitergeht.“ Deshalb müsse es nun darum gehen, möglichst schnell die Kontakte zwischen Handwerksbetrieben und qualifizierten Schulabgängern herzustellen. Ein Ausbildungsstart zum Herbst sei durchaus noch möglich, wenn jetzt die richtigen Weichen gestellt würden.

Eine solche Weichenstellung kann beispielsweise ein Schnupperpraktikum in der Ferienzeit sein. Auf der Internetseite der SHK-Ausbildungsinitiative „Zeit zu starten“ können sich Interessierte über ein Formular mit wenigen Klicks für einen Praktikumsplatz in ihrem Wunschort bewerben.

Informationen: www.fvshkbw.de und www.zeitzustarten.de

04.08.2021
Flutkatastrophe – Spendenaufruf für SHK-Betriebe

Foto: Pixabay
Zusammenstehen – in guten, wie in schlechten Zeiten! Das ist das Leitmotiv unserer Verbandsorganisation. Es galt und gilt für die großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Es gilt aktuell erst recht angesichts der verheerenden Folgen durch die Flutkatastrophe in NRW, Rheinland-Pfalz und jetzt auch in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen.

Die SHK-Berufsorganisation will es aber nicht nur bei Worten belassen. Der Zentralverband bittet in einem Präsidentenbrief von Michael Hilpert um Hilfe und Solidarität. Für die in ihrer Existenz bedrohten SHK-Betriebe hat der ZVSHK über sein Berufsförderungswerk außerdem einen Spendenaufruf eingerichtet, um gemeinsam den unverschuldet in Not gekommenen Unternehmerkolleginnen und -kollegen zu helfen.

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04.08.2021
Macht Lust auf mehr: Festschrift zum Verbandstag 2021 ist veröffentlicht
Auch wenn der Verbandstag 2021 des baden-württembergischen SHK-Handwerks nicht in gewohnter Weise stattfinden wird, so bietet er den Mitgliedsbetrieben doch bereits einigen Benefit.

So haben alle Betriebe die Festschrift bereits mit den Juli-Mitgliederrundschreiben geschickt bekommen. Als besonderer Service steht sie außerdem hier als E-Paper bereit und ist somit auch online immer „griffbereit“.

Neben dem Input durch die Fachbeiträge aus den unterschiedlichen Fachverband-Referaten enthält die Festschrift zahlreiche Hintergrundinformationen zur baden-württembergischen SHK-Berufsorganisation und ihren Gremien. Vor allem die ausführliche Organisationsübersicht mit allen Kontaktdaten der Ansprechpartner ist als Nachschlagewerk beliebt.

Darüber hinaus haben alle Innungsmitglieder die Möglichkeit, am Nachmittag des 24. September kostenlos an einer Online-Fachtagung teilzunehmen. Unter dem Motto „Die Zukunft im Blick: Chancen von Digitalisierung und Klimaschutz“ sollen Betriebsinhaber, Unternehmerfrauen und leitende Angestellte sensibilisiert werden für die Herausforderungen, vor denen die Branche steht, vor allem aber erfahren, wie sich hierbei Chancen nutzen lassen.
Das Online-Format macht die Teilnahme flexibel und einfach, Fragen können im Live-Chat gestellt werden. Informationen zum Programm und den Link zur Online-Anmeldung finden Sie hier: www.fvshkbw.de/fachtagung2021

04.08.2021
Termine zum Vormerken: Starten Sie in einen digitalen Herbst
Ja, wir wissen es: alle predigen “Digitalisierung”, aber keiner sagt Ihnen, wie Sie das auch noch neben Ihrem Betriebsalltag realisieren sollen. Deshalb will der Fachverband SHK Baden-Württemberg Sie mitnehmen in einen digitalen Herbst mit spannenden Veranstaltungen, deren Termine Sie sich einfach schon jetzt vormerken sollten.

Wir starten am 6. Oktober mit einer digitalen Kundenreise, machen weiter am 27. Oktober mit Suchmaschinenmarketing, betrachten am 10. November die Gefahren der Cyberkriminalität und werfen eine Woche später den Blick auf die Internetseiten von SHK-Betrieben.

Am 8. Dezember kriegen Sie dann noch ein Gesamtbild, welche digitalen Rahmenpartner Sie zu Vorzugskonditionen bei Ihren Betriebsprozessen unterstützen.

Alle weiteren Infos und Online-Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.fvshkbw.de/digitaler-herbst