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Hauptsache ultraentspannt: 10 Essentials für’s Bad

Die einen bevorzugen ihre prickelnde Dusche, die anderen geben dem Schaumbad den Vorzug. Ordnungsliebende freuen sich in erster Linie über ausreichend Stauraum. Echte Glückspilze können alles in ihren Bädern genießen. Die Mehrheit aber muss sich entscheiden, worauf sie bei der Einrichtung ihrer neuen Komfortzone keinesfalls verzichten möchte. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) hat zehn Essentials zusammengestellt – von der Wanne bis zum Sessel. Für jeden Vorschlag gilt: Hauptsache ultraentspannt!

1. Badewanne
2. Bodengleiche Dusche
3. Kopfbrause
4. Beleuchteter Spiegelschrank
5. „Coole“ Armatur
6. Runde Waschschale
7. Flexible Badmöbel
8. Komfortables Dusch-WC
9. Kosmetikspiegel
10. Hingucker, wie zum Beispiel ein Sessel

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de
Quelle: VDS/ (c) Kaldewei

So klappt es mit der Planung Ihrer neuen Heizung

Endlich Frühling!
Warum Sie jetzt trotzdem ans Thema Heizen denken sollten? Weil Sie in den wärmeren Monaten den Austausch Ihrer alten Heizung gegen eine neue, effiziente Anlage sorgsam planen und durchführen können. So sparen Sie schon ab dem nächsten Winter Heizkosten. Eine Checkliste zeigt, worauf es bei der Planung einer neuen Heizung ankommt.

1. Überblick verschaffen: Welche Heizsysteme und Energieträger gibt es?
2. Bauliche Voraussetzungen: Welche Heizung passt zum Haus?
3. Individuelle Vorlieben: Welche Ansprüche soll die neue Heizung erfüllen?
4. Kosten-Check: Wie viel kosten Technik, Einbau und Betrieb der Heizung?
5. Förderung nutzen: Welche Fördermittel gibt es für die neue Heizung?

Haben Sie sich eingehend mit diesen Punkten auseinandergesetzt, ein überzeugendes Angebot vom Fachhandwerker erhalten und mögliche Förderungen beantragt, steht dem Einbau der neuen Anlage nichts mehr im Wege. Der Aufwand im Vorfeld lohnt sich: Sie sparen unnötige Kosten und haben viele Jahre Freude an Ihrer neuen Heizung.

Informationen: www.intelligent-heizen.info
Quelle: Intelligent Heizen

Ausbildungszahlen 2017: Steigende Lehrlingszahlen im Handwerk

Es gibt wieder mehr Jugendliche, die eine berufliche Ausbildung und die Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk als attraktiven Karriereweg wählen: Im Jahr 2017 ist die Zahl neuer Auszubildender im Handwerk zum dritten Mal in Folge und zudem deutlich stärker als in den Vorjahren gestiegen, meldet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) auf Basis eigener Erhebungen der Handwerkskammern.

Bis Ende Dezember 2017 sind bundesweit 139.880 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen worden. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Handwerkskammern damit 2.152 mehr neue eingetragene Ausbildungsverträge, das entspricht einer Steigerung von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings: In Baden-Württemberg, Bremen, Sachsen-Anhalt und im Saarland gingen die Neuvertragszahlen zurück.

Die absolut betrachtet stärksten Neuvertragszuwächse gab es im Kraftfahrzeugtechniker- (+883 bzw. +4,5%), im Elektrotechniker- (+785 bzw. +6,1%) und im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk (+538 bzw. +4,8%).

Informationen: www.zdh.de
Quelle: ZVSHK

Neuer Landeswettbewerb: „Effizienzpreis Bauen und Modernisieren“

Erstmals lobt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes den „Effizienzpreis Bauen und Modernisieren“ aus. Ausgezeichnet werden Projekte privater, öffentlicher oder gewerblicher Bauherrinnen und Bauherren, die besonders kostengünstig und zugleich energieeffizient modernisiert oder entsprechend dieser Kriterien neu gebaut wurden.

In verschiedenen Kategorien verleiht das Ministerium insgesamt 20 Preise und Sonderpreise und schüttet dabei ein Preisgeld von 100.000 Euro aus. Zum Start des Wettbewerbes am 20. April 2018 unterstrich Umweltminister Franz Untersteller die Ziele der Ausschreibung: „Mit unserem Wettbewerb wollen wir zeigen, dass energieeffizientes Bauen und Modernisieren nicht per se teuer sein muss. Ich hoffe, dass wir über die Auslobung des Effizienzpreises gute Beispiele finden werden, um andere Bauwillige zu animieren, ihre Häuser energetisch zu sanieren.“
Die Modernisierung oder der Bau muss zwischen 1. Januar 2015 und 31. Juli 2018 abgeschlossen sein. Der Einreichungszeitraum endet am 31. Juli.

Informationen: www.um.baden-wuerttemberg.de

BAFA-Förderung für Wärmepumpen: Nutzen Sie das Online-Portal

Ab sofort ändern sich die Modalitäten für den
BAFA-Förderantrag einer Wärmepumpe.
Darauf weist der Bundesverband Wärmepumpe
(BWP) hin. Verwendungsnachweise für den
Förderantrag einer Wärmepumpe, für die
Basis- und Innovationsförderung sollten über das
Online-Portal auf der BAFA-Homepage eingereicht werden.

Dazu kann folgender Link genutzt werden: https://fms.bafa.de/BafaFrame/login

Informationen: www.waermepumpe.de
Quelle: BWP

Brennstoffzellen-Heizgeräte erzeugen Strom und Wärme noch effizienter

Mit Blockheizkraftwerken (BHKW) können Gebäudeeigentümer sowohl ihren Strom- als auch ihren Wärmebedarf decken – und dies besonders effizient. Sind die Anlagen mit Brennstoffzellen statt mit Verbrennungsmotoren ausgestattet, arbeiten sie sogar noch klimafreundlicher.

Diese Technologie wird derzeit auch für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern interessant „Die kleineren BHKW-Varianten, auch Nano-BHKW genannt, haben eine elektrische Leistung von rund einem Kilowatt und mit dem eingebauten Zusatzbrenner eine Heizleistung von bis zu 20 Kilowatt“, erklärt Gerhard Freier von der Ingenieurkammer Baden-Württemberg. „Damit sind die Anlagen ideal für Vier- bis Sechspersonenhaushalte oder für Gewerbebetriebe.“

Mehr Informationen zu den neuen Brennstoffzellen-BHKW bietet eine neue, kostenlose Broschüre,
die Sie hier finden.

Zu technischen Voraussetzungen und staatlichen Förderungen beraten qualifizierte Gebäudeenergieberater und Heizungsbauer.

Informationen: www.zukunftaltbau.de
Quelle: Zukunft Altbau

Anschluss an Zentralheizung ist kein Luxus

Die Ankündigung von Sanierungsarbeiten an seiner Wohnung und am gesamten Haus war für einen Mieter ein Schock, denn seine monatlichen Zahlungen sollten anschließend von 754 Euro auf 1.267 Euro steigen. Er hielt das für einen nicht mehr zumutbaren Härtefall einer Luxussanierung, die eindeutig darauf abziele, ihm das weitere Wohnen in dem Objekt unmöglich zu machen.

Doch die konkreten Arbeiten – das Einsetzen von Isolierglas im Zuge eines Fensteraustausches, der Bau eines Außenaufzuges, der Anschluss an die Zentralheizung, das Verlegen dreiadriger Stromleitungen unter Putz – betrachtete das zuständige Amtsgericht München (Az 453 C 22061/15) nicht als unzumutbar. Wenn sich der Eigentümer an gewisse Vorgaben halte, dann sei das gestattet. Dazu zählten eine Ankündigung der Arbeiten mindestens drei Monate vor Baubeginn und eine stichwortartige Beschreibung der beabsichtigten Änderungen. Eine maximal nötige zehntägige Abwesenheit des Mieters (bei Übernahme der Kosten für eine Ersatzunterkunft) sei zumutbar.

Informationen: www.lbs.de/presse/p/infodienst_recht_und_steuern
Quelle: LBS / (C) Tomicek

IFH/Intherm 2018: mehr als 40.000 Besucher und Topbewertungen

Die IFH/Intherm hat ihre Spitzenposition als Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien unterstrichen. 40.490 Besucher haben den Weg nach Nürnberg gefunden. Die 611 Aussteller vergaben zu 89 Prozent Topbewertungen hinsichtlich der Besucherqualität.

Neben dem Messeschwerpunkt „Digital vernetzt“ war die Entscheidung beim Berufsnachwuchs, wer für die deutschen Klempner zu den Euroskills nach Budapest reisen darf, ein Highlight. Hier hatte Benno Uhlmann aus Bayern knapp die Nase vorn. Sein baden-württembergische Kollege Kevin Zemann musste sich mit Platz zwei zufrieden geben.

Zufrieden waren auch die Kunden, deren Bäder von den Preisträgern der „Aktion Profibad IFH 2018“ gestaltet wurden. Denn nicht nur die Badgestalter erhielten 500 Euro Preisgeld für ihre gelungenen „Vorher-Nachher-Beispiele“, sondern auch deren Kunden. Aus Baden-Württemberg durften sich die Firma Jürgen Röttele aus Freiburg und die Firma Gerd Hund aus Eimeldingen über die Auszeichnung freuen.

89 Prozent der Messebesucher sind sich sicher, dass sie 2020 wieder die IFH/Intherm besuchen werden. Dann öffnen die Messetore vom 21. bis 24. April.

Informationen: www.ifh-intherm.de

15./16. September 2018: Energiewendetage in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wird auch in diesem Jahr das dritte Septemberwochenende ganz im Zeichen der Energiewende stehen. Unter dem Motto „Was tun? Was tun!“ werden lokale Veranstalter am 15. und 16. September die Energiewende im ganzen Land erlebbar und begreifbar machen. Bürgerinnen und Bürger können sich zu den unterschiedlichen Aspekten rund um die Themen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Elektromobilität Informationen und Tipps holen.

„Mit den Energiewendetagen schaffen wir den Rahmen für zahlreiche Aktionen, Projekte, Messen und Tage der offenen Tür, bei denen sich Jung und Alt vor Ort über die Energiewende informieren kann“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.

All diejenigen, die an der Mitgestaltung der Energiewendetage interessiert sind oder selbst eine Veranstaltung durchführen wollen, werden vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft organisatorisch unterstützt. So können die Akteure auf der Internetseite der Energiewendetage kostenfreie Werbemittel und Informationsmaterialien bestellen, ihre Veranstaltung bewerben oder vorgefertigte Pressepakete zur individuellen Verwendung herunterladen.

Informationen: www.energiewendetage.baden-wuerttemberg.de

„Wer das beherrscht, wird zum prägenden Faktor im Markt“

Hans-Arno Kloep

Hans-Arno Kloep ist Geschäftsführer der Unternehmensberatung Querschiesser. Die Firma ist spezialisiert auf Trendprognosen
für den deutschen SHK-Markt. www.querschiesser.de

Zur Zukunft der Vertriebswege Hans-Arno Kloep ist ein streitbarer Geselle. Er hat genaue Vorstellungen davon, in welche Richtung sich der Vertrieb in der SHK-Branche entwickeln kann. Seine Meinung teilt zwar noch lange nicht jeder, aber meist beinhalten seine Aussagen mehr als bloß einen Kern Wahrheit. Im Gespräch mit der SBZ zeigt er auf, dass die große Stärke des Fachvertriebsweges zugleich eine große Schwäche ist.
Lesen Sie den kompletten Artikel auf sbz-online.de
Foto: ©Kloep

Energieverbrauch privater Haushalte für Wohnen steigt weiter

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Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2016 mit 665 Milliarden Kilowattstunden erneut mehr Energie für Wohnen verbraucht als im Vorjahr: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 1,4 % mehr als 2015 (temperaturbereinigt und ohne Kraftstoffe). Nachdem der Energieverbrauch bis 2014 rückläufig war, stieg er im Jahr 2015 um 1,9 % und nahm damit 2016 im zweiten Jahr in Folge zu.

Der Anstieg ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Haushalte mehr Energie für Raumwärme nutzten (+ 2,2 %). Auf die Raumwärme entfällt mit gut 70 % der größte Anteil der Haushaltsenergie. Insgesamt verbrauchten die Haushalte vor allem mehr Erdgas (+ 5,0 %) und Erneuerbare Energien (Biomasse, Umweltwärme und Solarthermie: + 6,3 %). Unter den Erneuerbaren Energien hat die Biomasse (vor allem Brennholz und Pellets) die größte Bedeutung und verzeichnete 2016 im Vergleich zum Vorjahr den höchsten Zuwachs (+ 7,0 %). Bei anderen Energieträgern (Mineralöl, Strom, Fernwärme und Kohle) ist der Verbrauch dagegen zurückgegangen.

Informationen: www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/03/PD18_068_85.html

Kundenumfrage: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Pelletheizung?

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Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) erhebt noch bis zum 30. April die Zufriedenheit von Verbrauchern mit ihrer Pelletheizung oder ihrem Pelletkaminofen. Unter dem Titel „Hat es sich gelohnt?“ werden in einer etwa 5-minütigen, anonymen Onlineumfrage verschiedene Teilbereiche abgefragt.

Die Heizungs- und Kaminofenbetreiber nennen die Marke ihrer Feuerung, die Leistungsklasse, den Gebäudetyp und ihr Bundesland. Die Zufriedenheit wird entlang der gesamten „Pelletkette“ bewertet: Von Beratung und Einbau über Pelletqualität und -anlieferung, Kessel- oder Ofenbetrieb bis hin zur Lagerung. Abschließend wird gefragt, ob man sich wieder für Pellets entscheiden und ob man eine solche Feuerung auch seinem Nachbarn empfehlen würde.

Ziel der Umfrage ist es, die Einstellung der Verbraucher zum Heizen mit Holzpellets zu erfassen. Wer mag, kann im Anschluss an die Umfrage an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zu gewinnen gibt es ein Wellness-Wochenende in einem mit Pellets beheizten Hotel oder ein Pellets-Vorrat.

Informationen: http://www.depi.de/de/home/umfrage/

Jederzeit sofort Warmwasser? Nicht auf Kosten der Allgemeinheit

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Es mag zwar für den einzelnen Bewohner eines Hauses wünschenswert sein, wenn auch mitten in der Nacht noch auf Anhieb warmes Wasser aus den Leitungen kommt. Doch die Eigentümergemeinschaft kann sich nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS dagegen verwahren, die Kosten dafür mit zu tragen.

Der Fall: Ein Mitglied einer Eigentümergemeinschaft wollte seinen Mietern rund um die Uhr warmes Wasser bieten. Das wäre technisch kein Problem gewesen, wenn die vorhandene Zirkulationspumpe nicht nur tagsüber, sondern auch nachts in Betrieb gewesen wäre. Die Wohnungseigentümergemeinschaft hatte sich aber darauf geeinigt, dass die Pumpe wochentags nachts abgeschaltet werden sollte. Man bot der Eigentümerin an, die Pumpe künftig rund um die Uhr zu betreiben, wenn sie die Kosten dafür übernehme. Dazu war sie nicht bereit, sie forderte eine Beteiligung aller Mitglieder.

Das Urteil: Ein längerer zeitlicher Vorlauf, ehe nach Aufdrehen des Hahns das Wasser richtig warm werde, sei Bewohnern während der Nacht zuzumuten, entschied die Justiz (Amtsgericht Remscheid, Az 7 C 152/16). Ein Dauerbetrieb könne nicht als zwingend nötig erachtet werden, zumal ja die meisten nächtlichen Verrichtungen wie Händewaschen nach dem Toilettenbesuch auch mit kaltem Wasser problemlos möglich sei. Zeitgemäßes ökonomisches und ökologisches Handeln spreche für ein Abschalten der Zirkulationspumpe in der Nacht.

Informationen: www.lbs.de/presse/p/infodienst_recht_und_steuern/details_9446882.jsp

Neue Infobroschüre zu Holzfeuerstätten: Markt und Bedeutung

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Erneuerbare Energien in Verbindung mit modernen Feuerstätten, Heizungs- und Schornsteinsystemen erweisen sich als ein ideales Instrument, um die ambitionierten CO2-Klimaschutzziele zu erreichen. Das ist eine der Kernaussage der neuen Infobroschüre von ZVSHK, HKI, AdK, IPS und UNITI.

Diese richtet sich primär an die Branche und beantwortet allgemeine Fragen zum Thema Holzfeuerstätten und bietet damit Argumentationshilfen. Es sind vor allem jene Fragen, die den Verbänden und den hier organisierten Unternehmen regelmäßig aus unterschiedlichen Richtungen gestellt werden – von Kunden, der Presse oder auch der Politik.

Informationen: https://www.zvshk.de/presse/medien-center/pressemitteilungen/details/artikel/7055-gemeinsame-pressemitteilung/

Schub für Photovoltaik: Neues Förderprogramm für solare Batteriespeicher

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Investitionen in Photovoltaik-Anlagen in Verbindung mit einem Batteriespeicher werden vom Land in den nächsten Jahren massiv gefördert. Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat dazu ein neues Förderprogramm im Umfang von gut zwei Millionen Euro aufgelegt. Das Programm ist Teil der Solaroffensive der Landesregierung.

„Wir wollen den Ausbau der Photovoltaik voranbringen und Speicherkapazitäten schaffen“, so der Baden-Württembergische Umweltminister Franz Untersteller bei der Präsentation des neuen Förderprogrammes. Konkret gefördert wird die Investition in den Batteriespeicher einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage. Dieser Speicher muss stationär und netzdienlich sein. Das heißt, die Förderung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die sicherstellen sollen, dass die Verteilnetze nicht zu stark belastet werden. So ist eine Bedingung, dass mindestens 40 Prozent des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden muss und nicht eingespeist werden darf.

Informationen: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/informieren-beraten-foerdern/foerdermoeglichkeiten/pv-speicher/
Foto: Pixabay

Neue Datenschutzregeln ab dem 25. Mai

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Am 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Diese ersetzt das bisher geltende deutsche Datenschutzrecht.

Handwerksbetriebe müssen sicherstellen, dass sie bis zum 25. Mai 2018 die erforderlichen Anpassungen vornehmen. Der Zentralverband SHK hat einen Leitfaden ausgearbeitet, der die für die handwerkliche Praxis wichtigsten Aspekte und Fragen thematisiert. Er bietet neben rechtlichen Erklärungen zahlreiche Beispielsfälle, Checklisten und Muster, die in der betrieblichen Praxis genutzt werden können.

Eine rechtlich abschließende und verbindliche Beratung darf und kann der Leitfaden nicht leisten. Für spezielle Einzelfragen zu individuellen Situationen des Betriebs sollten die entsprechenden Experten der Handwerksorganisationen hinzugezogen werden.

Innungsfachbetriebe können den Leitfaden nach dem Einloggen mit ihren Zugangsdaten unter www.zvshk.de mit dem Quicklink QL05117048 kostenlos herunterladen.

Informationen: www.zvshk.de/qlink/QL05117048
Foto: Pixabay

Heizen mit Flüssiggas – flexibel und zukunftsfähig

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Ob in Feuerzeugen, Campingkochern, Autos oder Heizungen: Flüssiggas lässt sich vielseitig einsetzen. Das Heizen mit Flüssiggas bietet sich insbesondere in ländlichen Regionen ohne Zugang zum Erdgasnetz an. Die bereits gute CO2-Bilanz von Flüssiggas könnte künftig noch besser ausfallen – in Deutschland soll 2018 eine Bio-Variante auf den Markt kommen.
Unter dem Begriff „Flüssiggas“ versteht man Gase, die sich bereits unter geringem Druck verflüssigen. Der Fachbegriff lautet Liquefied Petroleum Gas, kurz LPG. Es besteht aus Propan, Butan oder einem Gemisch beider Gase und entsteht als Nebenprodukt bei der Förderung von Erdöl und Erdgas sowie bei der Rohölverarbeitung in Raffinerien. In flüssiger Form haben diese Gase ein viel geringeres Volumen und können gut in Flaschen oder Tanks gelagert werden.

Flüssiggas zeichnet sich durch einen hohen Heizwert und eine schadstoffarme Verbrennung aus. Beim Heizen mit Flüssiggas entstehen kaum Ruß und Feinstaub und weniger CO2 als beispielsweise bei der Verbrennung von Heizöl. Da es weder giftig noch wasserlöslich ist, darf Flüssiggas ohne Auflagen in Wasserschutzgebieten genutzt werden. Der Brennstoff wird in einem Tank sicher auf dem eigenen Grundstück gelagert – entweder oberirdisch oder vergraben.

Bei Interesse an einer Flüssiggas-Anlage empfiehlt sich eine Beratung durch einen SHK-Fachbetrieb . Der Fachhandwerker installiert die nötige Heiztechnik und verlegt auch die Rohrleitungen zum Tank.

Informationen: www.intelligent-heizen.info

Erfolgreiche Unternehmens-Nachfolge

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Die Zahl der Unternehmens-Nachfolgen in Deutschland nimmt zu. Umfassende Informations-, Beratungs- und Unterstützungs-Angebote rund um dieses Thema bietet die Initiative „nexxt“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit bundesweiten Partnern.

Zentral ist die Nachfolgebörse www.nexxt-change.org, über die kostenlos Kontakte geknüpft werden können. Aktuell sind über 6500 Verkaufsangebote und rund 2000 Kaufgesuche veröffentlicht. Bundesweit betreuen rund 735 Regionalpartner der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Sparkassen und Kreditgenossenschaften die Interessenten vor Ort. Seit 2006 wurden durch die Börse bereits über 15.000 erfolgreiche Unternehmens-Übergaben angestoßen.
Darüber hinaus fördert das BMWi das Projekt „ICON – innovativer Content für die Unternehmensnachfolge“ (www.nachfolge-in-deutschland.de), das sich mit praktischen und wissenschaftlich fundierten Analysetools insbesondere an junge Menschen richtet.

Informationen: https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Themen/unternehmensnachfolge.html, www.nexxt-change.org, www.nachfolge-in-deutschland.de

Lehrgang „Bad-Manager(in)“ startet wieder im Mai

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Die Bad-Akademie zertifiziert wieder: Am 7. Mai 2018 geht die Weiterbildungsinitiative der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in die nächste Runde – und es sind noch einige wenige Plätze frei.
Die Teilnehmer aus allen drei Vertriebsstufen erwartet über neun Monate ein informatives Programm, das wie bisher die Module Erfolgsmanagement, Prozessmanagement und Gestaltung umfasst. Durch die enge inhaltliche Verzahnung der Module ergibt sich im Kursverlauf ein rundes Gesamtpaket, das die Absolventen nicht nur fit für den Verkauf, die Beratung, Gestaltung und Abwicklung eines Komplettbades macht. Auch Fragen zur professionellen Gestaltung der Firmenwebsite, der richtigen Kundenansprache und des effektiven Einsatzes eines Werbebudgets stehen auf dem Lehrplan. Optional kann zudem der 2-tägige Kurs „Barrierefrei Bauen“ kostenfrei besucht werden.

Informationen: www.bad-akademie.de

IFH/Intherm 2018: Sieben Tipps rund um den Messebesuch

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Vom 10. bis 13. April trifft sich die SHK-Branche auf der IFH/Intherm, Deutschlands wichtigster Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien 2018 in Nürnberg. Für SHK-Profis gibt es hier sieben Tipps zum Messebesuch von Projektleiter Oliver Gossmann:

1. Gut vorbereiten – vergünstigte Messetickets sichern
Eine gute Vorbereitung ist extrem wichtig. Am besten schon eine Woche im Vorfeld sollte man sich die kostenfreie App unter www.ifh-intherm.de/App herunterladen und Infos über die Messe-Website sammeln. Ich empfehle außerdem das Eintrittsticket online zu kaufen. Da ist das Tagesticket drei Euro günstiger und man spart Zeit beim Eintritt auf die Messe. Als Mitglied des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg bekommt man außerdem einen Gutscheincode für ermäßigte Tickets.

2. Der schnellste Weg auf die Messe – den Eingang Süd nutzen
Wer mit der U-Bahn anreist, gelangt am schnellsten über den Eingang Süd des Messezentrums Nürnberg in die acht Hallen der IFH/Intherm. Der Eintritt über den Eingang Ost ist ebenfalls möglich, erfahrungsgemäß aber stärker frequentiert, da es hier viele Parkmöglichkeiten für die Autofahrer gibt. Die Messe ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

3. Kaffeegutschein im Eingangsbereich mitnehmen
Am Eingang sollten sich Kaffeefans unbedingt ein Band mit Tickethülle zum Umhängen mitnehmen. Damit ist nicht nur das Messeticket immer griffbereit und erleichtert die Kommunikation auf dem Messestand. In der Tickethülle befindet sich jeweils auch ein Kaffeegutschein für eine kleine Auszeit am Nachmittag.

4. Mit dem neuen Digitalisierungsflyer leichter orientieren
Mit DIGITAL VERNETZT setzt die IFH/Intherm 2018 einen Schwerpunkt. Denn Digitalisierung ist das Megathema, das die gesamte SHK-Branche betrifft. Um den Besuchern die Orientierung zu erleichtern, haben wir einen Flyer entwickelt mit allen Ausstellern, die Produkte und Lösungen zeigen. Außerdem sind Infos zu den Vorträgen im Forum und der Themenfläche DIGITAL VERNETZT in Halle 3A Stand 3A.323 aufgeführt. Den Flyer gibt es im Eingangsbereich.

5. Sich zwischen Terminen einfach treiben lassen
Es ist optimal, wichtige Termine mit Ausstellern bereits im Vorfeld zu vereinbaren. Schließlich präsentieren sich über 600 Aussteller auf der IFH/Intherm. Einen guten Überblick bietet der Online-Aussteller-Katalog auf der Website mit Verlinkung zu den Unternehmen. Darüber hinaus sollte man unbedingt auch die Gelegenheit nutzen, sich Produkte von Ausstellern anzusehen und sich über neue Unternehmen zu informieren. Auch die Mitarbeiter der Fachverbände freuen sich über Besucher in Halle 4 am Stand 4.100. Hier starten im Übrigen geführte Neuheiten-Rundgänge.

6. E-Mails und Termine kostenlos checken
In der Nähe des Forums DIGITAL VERNETZT in Halle 3A Stand 3A.313 richten wir eine WLAN-Insel ein. Selbstverständlich kann man sich hier auch eine kurze Pause gönnen und entspannen.

7. Am Fachpressestand Lektüre für den Heimweg einpacken
Über 20 Verlage stellen ihre Publikationen am Fachpressestand in Halle 3 Stand 3.318 zur Verfügung. Alle SHK-Themenbereiche sind dabei abgedeckt. Es lohnt sich, beim Stand vorbeizuschauen, sei es zum Schmökern für zwischendurch oder um die Zeitschriften zur ausführlichen Lektüre nach Hause mitzunehmen. Die Magazine sind kostenfrei verfügbar, so lange der Vorrat reicht.

Informationen: www.ifh-intherm.de
Foto: (Quelle: GHM)

Wir sind das Handwerk: SHK-Anlagenmechaniker im Wilden Westen

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Mit der Frage „Und, was hast du heute gemacht?“ wirbt die neue Kampagne der Handwerksinitiative derzeit auf Plakatwänden, Busbeklebungen und Infoscreens für eine Karriere im Handwerk.

Die Antwort gibt sie nun auch in einem emotionalen TV-Spot mit dem Anlagenmechaniker als Held im Wilden Westen. Die Botschaft: Handwerk ist mehr als nur ein Job. Es ist Berufung und Erfüllung.

Zu sehen ist der Film bei den privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern sowie auf dem YouTube-Kanal „Das Handwerk“

Informationen: www.handwerk.de
Foto: (Quelle: www.handwerk.de)

ZDH: Fahrverbote sind nicht alternativlos

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Zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, dass Fahrverbote unter bestimmten Bedingungen zulässig sind, erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Fahrverbote sind der falsche Weg. Wir lehnen sie weiter entschieden ab und appellieren an die Kommunen und Städte, alles zu tun, um sie zu vermeiden.“ Es gebe zahlreiche andere Maßnahmen und Lösungswege, mit denen sich Schadstoffe spürbar reduzieren ließen. Mit intensiven Anstrengungen aller Beteiligten sei es in den meisten Städten möglich, die Grenzwerte in absehbarer Zeit zu unterschreiten. Das Handwerk werde sich an diesen Anstrengungen weiter aktiv beteiligen.

Fahrverbote seien massive Eingriffe in Eigentumsrechte, in die Mobilität und in die Freiheit beruflicher Betätigung. „Es ist nicht einzusehen, dass unsere Handwerksbetriebe über enteignungsgleiche Fahrverbote für die Fehler von Herstellern und Politik haftbar gemacht werden.“ Es sei zu befürchten, dass sich die Verbote für die Handwerksbetriebe existenzbedrohend auswirkten, denn die Fuhrparks der Betriebe bestünden zu 80 bis 90 Prozent aus Dieselfahrzeugen. Wollseifer sieht die Industrie in der Pflicht, schadstoffarme, leistungsfähige und für das Handwerk geeignete Transporter auf den Markt zu bringen.

Es müsse für die notwendigen Dienste des Handwerks umfassende Ausnahmeregelungen geben. Völlig inakzeptabel sei ein Dieselverbot ohne Übergangsfristen, in denen sich Betriebe auf Fahrverbote einstellen und ihre Fahrzeugflotte umrüsten können.

Informationen: www.zdh.de/presse/pressemitteilungen/fahrverbote-sind-nicht-alternativlos/
Foto: (Quelle: Pixabay)

Grippewelle: Natürliche Ofenwärme fördert gutes Wohnklima

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Die Grippewelle hat Deutschland fest im Griff. Auch die harmloseren Erkältungsfälle fordern derzeit das menschliche Immunsystem. Zur Stärkung der eigenen Abwehrkräfte kann neben gesunder Ernährung und viel Bewegung an frischer Luft auch die milde, langwellige Strahlungswärme eines Kachelofens oder Heizkamins beitragen.

Die äußerliche Anwendung von Wärme wird schon seit Jahrhunderten bei vielen Anwendungsgebieten als therapeutisches Verfahren genutzt. Infrarot-Bestrahlungen werden unter anderem zur Linderung bei Schmerzen, Muskelverspannungen und Entzündungen eingesetzt ebenso wie bei der Behandlung von Erkältungen und HNO-Krankheiten.

Eine ähnlich positive Wirkung auf den Menschen kann die natürliche Infrarot-Wärmestrahlung eines Kachelofens haben. Wie eine Studie der Medizinischen Universität Wien nachgewiesen hat, kann sie zum Beispiel Schmerzschübe von Rheumapatienten lindern. Über die Ofenkacheln wird milde, langwellige Wärmestrahlung abgegeben, die eine vitalisierende Tiefenwirkung entfaltet. Die Durchblutung wird gefördert und der Stoffwechsel angekurbelt.

Durch seinen hohen Anteil an Strahlungswärme wirkt sich ein Kachelofen auch auf das Raumklima positiv aus. Denn die langwellige Infrarot-Strahlung erwärmt Wände, Gegenstände und Körper im Raum direkt ohne Umweg über die Luft. So wird die Raumluft weder ausgetrocknet noch überheizt, sondern bleibt angenehm temperiert.

Informationen: www.kachelofenwelt.de
(Quelle: AdK)

Experten: Smart Home wird Standard im Wohnungsbau

Smart Home

Wird Smart Home bald zum Standard im klassischen Wohnungsbau? Auch wenn Trends oftmals schnell wieder in der Versenkung verschwinden, scheint es im Fall von Smart Home so zu sein, dass ein vernetztes und intelligentes Haus bald zum 08/15-Baurepertoire gehören könnte.

So zeigt eine aktuelle Studie, dass die Architekten und Planer im Jahr 2016 im Durchschnitt bei jedem fünften ihrer Bauprojekte Smart Home-Komponenten mit in die Gebäudeplanung aufgenommen haben. Zukünftig dürfte der Anteil von Bauvorhaben, in denen Smart Home-Komponenten eine Rolle spielen sogar noch stärker zunehmen: Drei von vier Bauprofis gehen davon aus, dass Smart Home als Wohnungsbautrend in den kommenden drei Jahren noch stärker zulegen dürfte.

In der aktuellen Jahresanalyse von BauInfoConsult wurden unter anderem Architekten und SHK-Profis um Ihre Einschätzung gebeten, ob Smart Home auch zukünftig als Trend am Markt spürbar sein wird. Die Antwort darauf ist eindeutig: Ja. Egal, ob nun kostspielige Lösungen oder nur einfache Systeme: Fakt ist, dass Smart Home in den nächsten drei Jahren verstärkt im Wohnungsbau präsent sein wird – zumindest prognostizieren dies fast drei Viertel der befragten Bauakteure.

Dabei dürften sich besonders zwei Anwendungsmöglichkeiten einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Einmal wäre da die Steuerung von Sicherheitseinrichtungen zu nennen, die aus Sicht von 30 Prozent der Befragten als Feature im privaten Wohnungsbau künftig wohl verstärkt nachgefragt werden könnte. Dies ist wenig überraschend, wenn man bedenkt, dass viele Deutsche immer stärker in die Absicherung der eigenen vier Wände investieren. Ein zweiter relativ starker Nachfragetrend deutet sich auch im Bereich der Heizungs- und Raumtemperatursteuerung an, denn 23 Prozent der Planer erwarten auf diesem Gebiet zukünftig ebenfalls mehr Anfragen von ihren Kunden.

Informationen: www.bauinfoconsult.de
Foto: (Quelle: Bauinfoconsult)

Hochwasserschutz für Heizöltanks

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Das Hochwasserschutzgesetz II ist am 5. Januar 2018 in Kraft getreten. Es schreibt unter anderem vor, dass Heizöltanks, die in ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten installiert sind, innerhalb von fünf Jahren hochwassersicher nachgerüstet werden müssen (Stichtag: 5. Januar 2023).

Steht der Heizöltank in einem sogenannten Risikogebiet, gilt eine Nachrüst-Frist von 15 Jahren. Wer seinen Heizöltank in einem Überschwemmungs- oder Risikogebiet erneuert, muss die Hochwassersicherung dabei sofort umsetzen. Darüber, ob ein Standort in einem Überschwemmungs- oder Risikogebiert liegt, gibt die zuständige Behörde Auskunft.

Informationen: www.zukunftsheizen.de/heizoeltank/sichere-heizoellagerung.html#c10044
Foto: (Quelle: IWO)

Außen-Klimaanlage: Alle Eigentümer müssen zustimmen

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Bei den derzeitigen Wintertemperaturen befassen sich wahrscheinlich die wenigsten Menschen mit dem Thema Klimaanlage. Doch vielleicht wäre das ratsam. Wenn nämlich ein Wohnungseigentümer eine solche Anlage an der Hausfassade anbringen will, dann sollte er sich nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS rechtzeitig im Vorfeld möglichst um eine einstimmige Zustimmung der Eigentümergemeinschaft bemühen.

Vor dem Landgericht Frankfurt wurde ein Fall verhandelt (Az. 2-13 S 186/14), bei dem ein etwa 80 Zentimeter breiter, 60 Zentimeter hoher und 30 Zentimeter tiefer Kasten von einem Wohnungseigentümer unterhalb des Dachfirsts angebracht werden sollte, in dem die ersehnte Klimaanlage für seine Wohnung enthalten war. Farblich setzte sich das Gerät nicht allzu deutlich von der Fassade ab. Eine qualifizierte Mehrheit der Eigentümer stimmte der Anbringung zu, doch ein Betroffener tat das nicht. Anschließend kam es zu einem Rechtsstreit darüber, ob es sich hier um eine bauliche Veränderung handle, die nur einstimmig hätte genehmigt werden können.

Die Richter gingen von einer ganz erheblichen optischen Beeinträchtigung des Gemeinschaftseigentums aus. Der Eingriff gehe über das zulässige Maß hinaus. Die Klimaanlage an der Fassade sei von der Straßenseite des Hauses aus zu sehen. Deswegen hätte es nicht nur der Zustimmung der Mehrheit, sondern tatsächlich aller Eigentümer bedurft.

Informationen: www.lbs.de/presse/p/infodienst_recht_und_steuern
Foto: (©Tomicek/LBS)

Moderne Armaturen fürs Bad: Vom Wasser- zum Wohlgefühl-Spender

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Was Philippe Starck, Antonio Citterio und Phoenix Design gemeinsam haben? Sie alle beschäftigten sich mit Wasserhähnen und machten aus ihnen das, was sie aktuell sind: kleine Wunderwerke. Der einfache Wasserspender von früher setzt heute als moderne Armatur das Wasser eindrucksvoll in Szene und bringt Wohlgefühl und Stil ins Bad; egal, ob in optischer Anlehnung an eine historische Wasserpumpe oder zeitgemäß mit softer Form und geraden Linien gleichermaßen weich und puristisch interpretiert.

Passend zur Strömung, Wasser als wesentlichen Stimmungsträger einzusetzen, werden laut Prognose der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in den nächsten Jahren Modelle den Markt erobern, die grundlegend bei der Natur Maß nehmen. Wer genau hinschaue, stoße in den Ausstellungen der Badprofis längst auf organische, dynamisch gerundete Armaturenlinien, die Steine und Äste als stilbildende Vorbilder zitierten, fließende Übergänge zwischen Griff(en) und Körper schafften und, ja, sogar wie ein gebogener Zweig erhöht aus der Mitte des Beckens ragen. Und selbst streng geometrische, kantige Armaturen haben aus ergonomischer Sicht Softies zu sein.

Auch die Tatsache, dass coole Formen durch Metall-Oberflächen plötzlich viel wärmer und authentischer wirken, lässt sich an Armaturen prächtig veranschaulichen. Naturnahe Materialien wie Gold, Rot- oder Rosé-Gold, Messing, Nickel, Stahl und Platinum vorwiegend in mattem Finish setzen atmosphärische Ausrufezeichen.

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de; www.gutesbad.de
Foto: (Quelle: VDS/Keuco)

Trendfarbe 2018: Ultra Violet

Pantone Ultraviolet

Dunkle Lilatöne sind schon seit langer Zeit ein Zeichen der Gegenkultur, der Unangepasstheit und der künstlerischen Brillanz. Historisch wurde Ultra Violett gar eine mystische oder spirituelle Kraft zugeschrieben. Schon Stars wie Prince und David Bowie nutzten unterschiedlichste Lilatöne, um eine Anti-Haltung auszudrücken. Bei einer Akzentwand zieht Ultra Violett beispielsweise die Aufmerksamkeit an, bei der Gestaltung von Räumen steht es für Tradition und Eleganz oder auch für Verwegenheit.

Nun hat das US-amerikanisches Farbinstitut Pantone Ultra Violett zur Farbe des Jahres 2018 gekürt. Der Farbton drücke „Originalität, Einfallsreichtum und zukunftsweisendes visionäres Denken“ aus, so das Unternehmen.

Informationen: www.pantone.com/color-of-the-year-2018
Foto: (Quelle: Pantone)