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Neue Vorschriften für Besitzer von Heizöltanks

Tankcheck1_WebAm 1. August 2017 tritt die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen – kurz AwSV – in Kraft. Da Heizöl zu den wassergefährdenden Stoffen zählt, stellt diese bundesweit gültige Verordnung unter anderem Anforderungen an die Betreiber von Heizöltankanlagen.

„Die AwSV regelt, dass Tätigkeiten an Heizöltankanlagen mit mehr als 1.000 Litern Inhalt nur noch von besonders zertifizierten Fachbetrieben durchgeführt werden dürfen“, erläutert Joachim Butz, Vorsitzender des Fachverbandes Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg. Bisher galt diese Fachbetriebspflicht in Baden-Württemberg erst ab einem Tankvolumen von 10.000 Litern. Durch die neue Volumengrenze kann die Verordnung nun häufiger für Besitzer von Ein- bis Zweifamilienhäusern relevant sein.

Für Heizöltankbesitzer bedeutet dies, dass sie ab dem 1. August darauf achten müssen, dass sie nur noch entsprechend zertifizierte Fachbetriebe beauftragen. „Die von unserer Zertifizierungsorganisation speziell geschulten und überwachten Fachbetriebe finden interessierte Verbraucher im Internet unter www.uewg-shk.de oder in der Fachbetriebssuche auf www.eckring.de unter dem Stichwort „Fachbetriebe für Heizöltanks“, so Butz.

Darüber hinaus weisen die Experten darauf hin, dass Betreiber von Heizöltankanlagen ihren Tank regelmäßig von einem Fachbetrieb warten und bei Bedarf instand setzen lassen sollten. „Ein regelmäßig kontrollierter und gewarteter Heizöltank garantiert, dass die Anlage störungsfrei betrieben werden kann und Undichtigkeiten vermieden werden. Wir empfehlen jedem Betreiber, einen Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb abzuschließen.”

Informationen: www.fvshk.de, www.eckring.de

Für eine sichere Belieferung: Was am Tank zu beachten ist

IWO-Pressebild_Fuellstand_Tank_2Besitzer von Ölheizungen, deren Anlage vor Februar 2015 errichtet wurde, müssen hinsichtlich ihres Heizöltanks jetzt zwei Aspekte beachten. Grund dafür ist der kürzlich beschlossene Teil 2 der Technischen Regeln wassergefährdender Stoffe (TRwS 791), der die Anforderungen an bestehende Ölheizungen konkretisiert.

Vor dem Tanken muss ermittelt werden können, wie viel Heizöl noch Platz hat: Der Tankwagenfahrer darf den Tank nur befüllen, wenn er augenscheinlich intakt ist und die sogenannte Freimenge ermittelt werden kann. Dafür muss der Füllstand des Tanks erkennbar sein. Bei Batterietanks gilt das für jeden einzelnen Tankbehälter.

Gerade bei älteren Anlagen sind die Wandungen oft nicht mehr ausreichend durchscheinend. Dann muss nachgeholfen werden: Entweder wird der Tank gereinigt und ist anschließend wieder durchscheinend oder ein sogenannter Tankspion muss nachgerüstet werden, der den Füllstand anzeigt.

Die jährliche Kontrolle: Wenn in der Tankanlage ein Grenzwertgeber verbaut ist, der vor 1985 hergestellt wurde, so muss der ab sofort einmal pro Jahr von einem Experten kontrolliert werden. Der Grenzwertgeber gibt ein Signal an den Tankwagen, der den Tankvorgang automatisch unterbricht, bevor zu viel Öl eingefüllt wird.

Überprüft werden die beiden runden Öffnungen des Grenzwertgebers. Sind diese verklebt, kann der Grenzwertgeber nicht funktionieren. Die Kontrollen müssen dokumentiert werden. Neue Modelle haben eine schlitzartige Öffnung, durch die das Öl an die Sonde gelangt, die zum Abschalten des Tankvorganges führt. Diese Öffnung verklebt nicht so schnell wie die des Vorgängermodells. Neue Grenzwertgeber unterliegen nicht der Prüfpflicht, eine einmalige Einbaubescheinigung genügt.

Informationen: www.zukunftheizen.de
(Foto: IWO)

Wohngebäude energetisch sanieren: neue Broschüre bietet Tipps

ZukAltbau BroschuereDie Energiekosten auf wirtschaftliche Weise reduzieren, den Wohnkomfort steigern und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – gute Gründe für die energetische Sanierung von Wohngebäuden gibt es viele. Eine Sanierung ist jedoch im Normalfall ein aufwändiges Vorhaben, bei dem etliche Stolpersteine zu bewältigen sind.

Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hat deshalb eine Broschüre herausgegeben, die die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer guten Sanierung klärt. Auf 20 Seiten erfahren Wohngebäudeeigentümer, was alles zu einer sinnvollen energetischen Sanierung gehört, wer sie dabei unterstützt und wo es finanzielle Förderung gibt. Die Broschüre steht unter www.zukunftaltbau.de/material zum Download bereit und kann kostenfrei in gedruckter Form bestellt werden.

Informationen: www.zukunftaltbau.de

Neubau-Statistik 2016: Wärmepumpe fest etabliert

BWP-Anteile_Baugenehmigungen_2016Der Anteil der Wärmepumpe in neu gebauten Wohngebäuden blieb 2016 mit 31,8 Prozent gegenüber 2015 weitgehend konstant. Dies belegen neueste Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Besonders stark sind Wärmepumpen im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser zu finden (34,0 Prozent). Auch bei Mehrfamilienhäusern (16,0 Prozent) und Nichtwohngebäuden (13,6 Prozent) konnten die Marktanteile gehalten werden. Insgesamt wurden rund 36.500 Neubauten mit Wärmepumpen ausgestattet, etwa 2.000 mehr als im Vorjahr. Baden-Württemberg ist mit 47,9 Prozent Bauherren, die 2016 auf Wärmepumpen setzten, Spitzenreiter.

Informationen: www.waermepumpe.de
(Grafik Quelle: BWP)

Hitze lässt Preise schmelzen: Im Sommer den Vorrat an Pellets auffüllen

DEPI_PreisHolzpelletsimJahresverlaufWenn die Temperaturen steigen, sinken gewöhnlich die Preise für Holzpellets. Der Sommer ist daher die beste Zeit, das Pelletlager wieder mit dem erneuerbaren Brennstoff für den kommenden Winter zu füllen. Wer bereits jetzt sein Pelletlager befüllt, spart damit bares Geld. Das liegt zum einen daran, dass die Nachfrage nach Pelletlieferungen im Sommer zurückgeht. Zum anderen fallen mehr Sägenebenprodukte als Rohstoff an, da mehr Holz verarbeitet wird als im Winter.

Seit Jahren ist der Preis für den heimischen Energieträger auf konstant niedrigem Niveau. Das liegt daran, dass er sich nach dem Rohstoffpreis richtet, und Holzpellets zu über 90 Prozent aus Sägereststoffen wie Sägespänen bestehen. Diese sind in Deutschland in großen Mengen und nachhaltig verfügbar. Daher bleiben Pellets dauerhaft günstig.

Informationen: www.depi.de
(Grafik Quelle: DEPI9)

Heizungswasseraufbereitung: Wer hilft bei Fragen?

Querschiesser_HeizungswasseraufbereitungMit einer Stichprobengröße von 410 Interviews hat die Querschiesser Unternehmensberatung im SHK-Handwerk erhoben, an wen dieses sich wendet, wenn es Probleme im Bereich Heizungswasseraufbereitung gibt.

Etwas mehr als ein Drittel der Befragten wendet sich an die Kesselhersteller, auch etwas mehr als ein Drittel wendet sich an die Wasseraufbereitungsspezialisten. Etwas weniger als ein Sechstel fragt beide und ein weiteres Sechstel hat das Problem nicht. Interessant war, dass der Großhandel bei technischen Fragen zur Heizungswasseraufbereitung nur einmal beansprucht wurde.

Informationen: www.querschiesser.de
(Grafik Quelle: Querschiesser)

Über modernen Umgang mit Nachwuchs: Ein Interview

Einfach_machen_InterviewWie geht zeitgemäße Jugendansprache? Und was erwartet der Nachwuchs von einer modernen Ausbildung? Auf der Kampagnenwebseite des Handwerks unter www.handwerk.de (Rubrik: Infos für Betriebe) nimmt Uwe Schäffer zu diesen Fragen Stellung. Schäffer ist Geschäftsführer der Ernst Wohlfeil GmbH in Karlsruhe. Das Bad-, Sanitär- und Haustechnik-Unternehmen beschäftigt unter seinen 46 Mitarbeitern elf Auszubildende und gehört zu den „Top-Ausbildern“ des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg.

Geschäftsführer Uwe Schäffer berichtet im Interview mit seinem Lehrling Amin Jamai (22 Jahre, 4. Lehrjahr Anlagenmechaniker), wie er junge Menschen für das Handwerk und seine Firma begeistert.

Informationen: Nachwuchs Interview

ISH ab 2019 mit neuer Tagesfolge von Montag bis Freitag

ISH 2017Die ISH, Weltleitmesse für den Verbund von Wasser und Energie, ändert ihre Tagesfolge. Zukünftig wird die Veranstaltung immer am Montag starten, statt wie bislang am Dienstag.

„Mit der neuen Tagesfolge tragen wir dem Wunsch der Aussteller Rechnung. Durch die Verlegung auf Montag bis Freitag wird den Fachbesuchern ein zusätzlicher Werktagsbesuch ermöglicht. Gleichzeitig wird den internationalen Besuchern die Anreise erleichtert“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Die nächste ISH findet vom 11. bis 15. März 2019 statt. Der letzte Messetag bleibt weiterhin für Privatbesucher zugänglich.

Informationen: ISH
(Bild Quelle: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera)